Nochmal: Kombi Benziner

Hi!

Die fleissigen Leser kennen meine Sprunghaftigkeit hier schon, aber ich frage trotzdem nochmal eine andere Variante an:

In einem Jahr möchte ich einen Kombi mit zackigem Benzinmotor für den Familienbetrieb kaufen.
Zur Not wäre auch ein Van möglich, dann aber nur solche, die vernünftig aussehen. Den Van-Aufpreis möchte ich eigentlich nicht bezahlen, Kombi gefällt mir ohnehin besser.

Der Ford Mondeo ist eigentlich nur wegen des, wie ich bislang dachte, guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und der gefälligen Optik in der Auswahl.

Denn eigentlich möchte ich Allrad, was es ja beim Mondeo nicht i.V.m. Benzinmotoren gibt.

Preisrahmen bis 35 kEur für ein möglichst neues Auto einer europäischen Marke.
Sehr gerne weniger. Wenn sie etwas für 15-20.000 Eur findet, habe ich auch nichts dagegen.

Da VW-Konzernautos generell nicht in Frage kommen, bleibt noch der alte Insignia mit 4- oder 6-Zylinder Turbo und 4x4.
Dieser ist jedoch innen deutlich kleiner als der Mondeo.
Wäre aber noch zu verschmerzen.

Da der Kauf im Mai ´18 über die Bühne gehen soll und bis dahin der neue Insignia (wohl auch ohne Allrad für Benziner) längst auf dem Markt sein wird, müsste sich doch eigentlich ein wenig gefahrenes Vorgängermodell mit Allrad-Benziner für einen Top-Preis finden lassen.
Es geht um 8-15 tKm p.a., also wäre auch ein OPC mit 325 PS o.k. Der 4-Ender würde aber auch reichen. Das Leistungsminimum setze ich mal bei 200-220 PS an.

Keinesfalls Doppelkupplungsgetriebe. Wandlerautomat oder manuelles Getriebe sind Pflicht.

Leder, Klimaautomatik und Seitenairbags auch hinten sind Pflicht.
Assistenzsysteme interessieren mich hingegen nicht.
Navi wäre nett, brauche ich aber auch nicht unbedingt.
Freisprechanlaqge sollte allerdings vorhanden sein.

Beim Mondeo hört man viel Schlechtes über die Klimaautomatik.
Kennt jemand die AC vom Insignia? Arbeitet sie effizient und möglichst zugfrei?
Eine gute Klimaautomatik ist mir als langjährigem Mercedes-Fahrer sehr wichtig.
Ich erwarte nun kein Mercedes-Niveau, aber wenigstens dasjenige von BMW wäre schon fein.

Wer noch etwas zu anderen Modellen und empfehlenswerten Motorisierungen beisteuern kann, nur zu. Ich freue mich über alle möglichen Ideen.

Nur bitte keine SUV (außer es hat jemand einen wirklich feinen Volvo XC90 2.5T zu einem Top-Preis mit sehr wenig Laufleistung zu verkaufen. Den habe ich damals geliebt) oder asiatische Autos.

Danke Euch schon mal. Bin gespannt!

HC

Beste Antwort im Thema

Es gibt ohne Ende obere Mittelklassen mit 6-Zylinder-Benzinern: A6, 5er, Lexus GS, Honda Legend, Toyota Camry, Opel Omega, Volvo S80, Hyundai Genesis, VW Phaeton, Chrysler 300C, mit Abstrichen auch Mondeo, Insignia, VW CC und was nicht alles.

Dein Kartengerüst der Mängelhäufungen fällt doch zusammen, sobald z.B. so ein "Stirnradproblem" dann auch mal behoben ist.
Du willst da richtig dicke obere Mttelklasse. Ist ja ok. Aber anstatt nach Haaren in der Suppe zu suchen: nimm dir ein für dich attraktives Modell, also von mir aus W211 / S211. Und da gern die V6-Benziner. Dann lies dich ein in alle Gebrechen, die die hatten. Und dann schau dir 10-15 Exemplare an und geh deine Checkliste durch. Mit Anschauen der Stellen, aber auch mit Blick in die Reparaturhistorie. Und dann halte dich eher zurück in der Ausstattung mit "Klimbim". Die obigen Kisten sind so komplex, dass du sowieso nur für 1 Marke vermutlich eine brauchbare markenspezifische tiefe Diagnose-Lösung kaufen wirst. Insofern ist es sehr sinnvoll, sich auf 1 Modell zu beschränken, wo man ein gutes Bauchgefühl hat.

W211/S211 ist doch ein Volumenmodell, was so eine Vorteile hat.

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Hi,

ein Update:
die Vorgabe "Kombi" kam v.a. von meiner Frau.
Davon ist sie nun nach ein paar Mietwägen die wir die letzten Wochen im Ausland hatten abgerückt.

Es kommen nun also auch große Limousinen ab Mercedes E in Frage.

Ich hätte, wie gesagt, auch gar nichts dagegen, deutlich weniger Geld auszugeben und ein älteres Auto in ordentlichem Zustand zu fahren.
Zur Not auch ohne Allrad.
Ich rücke nun von ein paar "Musts" ab, da ich evtl. noch eine Wohnung kaufe.
Also stelle ich den Allradantrieb zur Disposition.

Sehr sympatisch ist mir nach wie vor der Mercedes 211 mit 320er Maschine. 280 und 350 fallen ja wegen des Stirnradproblems von 2004-2008 raus. Schade, denn hier gibt es ein breites Angebot. Das Risiko ist mir jedoch zu hoch.
Ein 500er wäre auch o.k., allerdings dann nur aus 1. Hand von privat mit kompletter Servicehistorie.
Wegen des Fahrwerks.

Bei den BMWs mit R6 scheint es bei einigen Modellen Probleme mit der DI zu geben.
Bei Mercedes CGIs hingegen offenbar nicht.

Auch 212er kommen in Frage. Aber eher mit V6.

Noch Ideen?

Danke Euch und Grüße,
HC

Es gibt ohne Ende obere Mittelklassen mit 6-Zylinder-Benzinern: A6, 5er, Lexus GS, Honda Legend, Toyota Camry, Opel Omega, Volvo S80, Hyundai Genesis, VW Phaeton, Chrysler 300C, mit Abstrichen auch Mondeo, Insignia, VW CC und was nicht alles.

Dein Kartengerüst der Mängelhäufungen fällt doch zusammen, sobald z.B. so ein "Stirnradproblem" dann auch mal behoben ist.
Du willst da richtig dicke obere Mttelklasse. Ist ja ok. Aber anstatt nach Haaren in der Suppe zu suchen: nimm dir ein für dich attraktives Modell, also von mir aus W211 / S211. Und da gern die V6-Benziner. Dann lies dich ein in alle Gebrechen, die die hatten. Und dann schau dir 10-15 Exemplare an und geh deine Checkliste durch. Mit Anschauen der Stellen, aber auch mit Blick in die Reparaturhistorie. Und dann halte dich eher zurück in der Ausstattung mit "Klimbim". Die obigen Kisten sind so komplex, dass du sowieso nur für 1 Marke vermutlich eine brauchbare markenspezifische tiefe Diagnose-Lösung kaufen wirst. Insofern ist es sehr sinnvoll, sich auf 1 Modell zu beschränken, wo man ein gutes Bauchgefühl hat.

W211/S211 ist doch ein Volumenmodell, was so eine Vorteile hat.

Hi,

ich fuhr ja früher mal S211 und war zufrieden.
212 gefällt mir auch.
Ich möchte nur die gröbsten Fehler vermeiden und ein paar neue Ideen bekommen, an die ich vielleicht noch nicht gedacht hatte.

Ich weiß beim Thema Auto ganz gut bescheid, allerdings v.a. bei älteren Mercedes und Alfa.
Deshalb freue ich mich über weitere Tips von Euch.

Gruß,
HC

Die DI-Probleme gibt's bei BMW ab N53. Bei meinem wurden die Injektoren vor 2 Jahren gemacht, seither ist gut. Die N52 davor sind robust, abgesehen von gelegentlich erhöhtem Ölverbrauch (haben ja alle R6, also relativ zu denen noch höher).

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