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Neues Auto; welcher Weg ist sinnvoll

Themenstarteram 15. Dezember 2019 um 8:24

Guten Tag,

nachdem ich vor kurzem einen Verkehrsunfall hatte, was einen wirtschaftlichen Totalschaden meines bisherigen Fzg zur Folge hatte muss nun recht zügig ein neues her. Dabei hätte ich gerne eine familientauglichen Kombi.

Fahrprofil: 70% Landstraße / 30 % Stadt

Täglicher Arbeitsweg: je 10 km hin und zurück. Also überwiegender Kurzstreckenverkehr.

Jährliche Lauflleisung 10-15tkm

Somit macht für mich ein Diesel keinen Sinn.

Budget? Hier kommt ein Knackpunkt. Ich habe vor kurzem mein Studium abgeschlossen und stehe seit Sept. in einem Arbeitsverhältniss, allerdings noch Probezeit. Ob ich danach übernoimmen werden kann man bei der Wirtschaftslage momentan noch nicht 100% sagen. Während der Studienzeit konnte nicht allzu viel Geld zur Seite gelegt werden wodurch ich mit Ach und Krach rund 20k ausgeben könnte. Dann wäre allerdings kaum noch Puffer für andere unerwartete Ausgaben vorhanden.

Und hier ergeben sich für mich 3 Alternativen:

A:

Ich kaufe mir ein Übergangsfahrzeug für 2-4 t€ und hoffe das dieses möglichst lange fährt. Allerdings begleitet einen hier immer die Angst das Fzg kann jeden Tag den Geist aufgeben. Bzw können viele Reperaturen auftreten die ins Geld gehen. Zudem fehlt mir Fahrzeugspezifisch der Überblick welche Gebrauchtwagen in dem Preissegment noch zu "empfehlen" sind.

B:

Ich gebe ca 10 t€ +/- 2t€ aus und kaufe einen recht jungen Gebrauchten. Hier muss ich hoffentlich nicht mit so hoher Wahrscheinlichkeit mit ständigen Reperaturen und unerwarteten Ausgaben rechnen.

Allerdings fehlen mir auch hier Empfehlungen hinsichtlich geeigneter empfehlenswerter Fahrzeuge.

C:

Ich nehme das Geld in die Hand und kaufe einen Kombi wie er mir gefällt. Einen jungen Gebrauchten, Jahreswagen, evtl auch EU-Wagen á la Octavia, Focus, Astra, Insignia, Superb, Mondeo oder ähnlichem. Vorteil, ich habe aus technischer Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit lange Zeit Ruhe und keine unvorgesehenen Ausgaben.

Allerdings fehlt mir dann der finanzzielle Puffer für andere unerwartet Ausgaben.

Nun würde mich die Einschätzung anderer Leute interessieren, wie man in meiner Situation am sinnvollsten handelt.

Gibt es noch andere sinnvolle Alternativen?

Gibt es konkrete Fahrzeuge für die Alternativen A oder B?

Freue mich auf eure Einschätzungen und Anregungen.

Zum Glück habe ich ab Do. Urlaub und Weihnachten steht vor der Tür. Somit kann ich das Thema in Ruhe angehen.

Danke für eure Gedanken.

Grüße

M.

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20 Antworten

A: Rate ich dir eher ab. Bei täglicher Nutzung hatte ich immer die Sorge vor größeren Schäden. Irgendwas war immer.

C: Wird schwierig. Mit deinem Budget bekommst du nicht wirklich das was du suchst.

B: Leg ein klein wenig mehr drauf, dann passt es. Im Bereich 12-15.000€ bekommst du günstige Leasingrückläufer mit denen du voraussichtlich die nächsten Jahre gut unterwegs sein kannst. Habe spontan mal beim DBAutohaus geschaut. Astra um 12.000€ sind da zu haben.

Du bekommst also nicht deinen Traumwagen, aber in solides Auto das deine Mobilitätsbedürfnisse zuverlässig erfüllt. Gleichzeitig bleibt dir etwas mehr Reserve falls doch etwas kaputt geht oder in anderen Lebensbereichen Kosten entstehen.

Das Streckenprofil würde auf einen Toyota Prius+ passen. Aber ob der noch ins Budget passt?

Ich würde das ganze vom Beruf abhängig machen. Hast du etwas Richtung MINT studiert, kannst du wahrscheinlich ab dem Tag der Kündigung einen neuen Job bekommen. Bist du an durchschnittlicher BWLER , solltest du lieber kleine Brötchen backen.

ad A) muss der Wagen jetzt familientauglich sein? Sonst würde ich hier zu einem Klein(st)- bis Kompaktwagen raten, da würde sich am oberen Ende des Budgets schon etwas finden lassen, das noch eine Weile hält. Klar ist der Zustand entscheidend, damit da nicht Dauer-Reparatur-Stress herrscht (Stw. Gebrauchtwagen-Check).

 

Vorteile sonst: günstiger Betrieb, bei Jobverlust bleiben finanz. Reserven, Wiederverkauf meist ohne grosse Verluste möglich.

 

Bspe: Kleinstwagen die Drillinge C1, 107 / 108, Aygo (C1 am billigsten in der HP); Kleinwagen Fiesta, Corsa, Yaris, Fabia (evtl auch als Kleinkombi), Colt; Kompaktwagen Focus, Astra, Corolla, Octavia. Bei einigen hier sind nicht alle Motoren / Getriebe safe, ist bei Interesse zu vertiefen.

 

ad B) Wenn ein Kompaktkombi für die Familie reicht , geht das problemlos. Angesichts des Fahrprofils reicht eine Basismotorisierung. Da liegen sogar Neuwagen drin, Kleinwagenkombis Skoda Fabia und Renault Clio, Kompakt der Dacia Logan, auf Wunsch mit Klima bei rund 10k€, etwas teurer auch Fiat Tipo.

 

Ansonsten Focus, Astra, i30, Cee'd, Rapid etc mit Euro6 und evtl noch etwas Garantie. Mit Euro6 sind die Modelle iaR auf gutem Qualitätsniveau. Sag uns, was Dir gefällt, damit wir allenfalls auf spezifische Probleme eingehen können.

 

ad C) halte ich momentan nicht für zielführend, zumal Du bei B) ausreichend Optionen hast.

Zitat:

@Dr. Shiva schrieb am 15. Dezember 2019 um 08:55:26 Uhr:

Das Streckenprofil würde auf einen Toyota Prius+ passen. Aber ob der noch ins Budget passt?

Themenstarteram 15. Dezember 2019 um 10:49

Dachte ich mir schon das es in RIchtung Alternative B gehen werden muss.

 

Ja in der Tat ich habe Maschinenbau studiert.

 

Am liebsten würde ich das ganze schon zukunftsorieniert angehen. Meine Partnerin hat letztes Jahr einen Leon gekauft. Wir hatten uns vorgestellt mein nächstes Auto wwürde ein Größeres mit genug Platz für zwei potentielle zukünftige Kinder. Wir hatten nur nicht damit gerrechnet, dass das neue Auto nun so schnell her muss. Naja das Leben ist eben nicht komplett planbar.

 

Also ja, wenn i.wie möglich familientauglich mit genügend Platz.

 

Mit den typischen Kompaktklasse Kombis hab ich schon geliebäugelt, allerdings mit den neueren Modellen, die aber BUdget-technisch eher an die 20tk€ Marke gehen (mit dem Gedanken noch 1-2 Jahre zu sparen)

Im speziellen wären das:

Octavia III, Facelift

Superb III

Astra K

Insignia B

Mazda 6: Generation 3

FOcus, 4.Gen. gefällt mir sehr.

MOndeo Gen. 5

A4

A6

C-Klasse

E-Klasse

Passat

Mit den jeweiligen Vorgänger-Modellen habe ich mich noch nicht eingehend beschäftigt. Vlt gibt es ja da den ein oder anderen Tip? Ansonsten bin ich gegenüber anderen MOdelllen auch offen für Vorschläge.

Rapid, Fabia Kombi und KOnsorten sind mir fast eine Nummer zu klein.

Maschinenbauer sind im Gegensatz zu den BWLER nicht für Langzeitarbeitslosigkeit bekannt. Deswegen halte ich das Risiko für gering. Das ganze kannst du aber am besten selbst abschätzen.

Ein Astra oder Octavia kriegt man schon ab 10.000 Euro und die sind schon für längere Zeit brauchbar.

Also würde ich die Variante 2,5 wählen und einen der beiden für um die 12.000 Euro nehmen.

Wenn man in die 20k Klasse geht dann gibts Octavia, Passat und Co auch schon als Tageszulassung, Jahreswagen oder ähnlichen. Okay, da wird man dann vielleicht nicht die Top-Motorisierung und "Vollausstattung" bekommen, aber ausreichend sind die auch.

Die verfügen über Werksgarantie und ggf Anschlussgarantien. Da braucht man sich dann vermeintlich erstmal die nächsten Jahre überhaupt gar keine Sorgen zu machen.

Und wenn man nicht auf einige bekl... Motor-Talker hört die bei einem Kind schon nen Reisebus empfehlen, dann sind diese Kombis auch für die Zukunft gerüstet ... ;)

Zitat:

@7even_1234 schrieb am 15. Dezember 2019 um 10:49:33 Uhr:

Octavia III, Facelift

Astra K

Mazda 6: Generation 3

FOcus, 4.Gen. gefällt mir sehr.

Mit den jeweiligen Vorgänger-Modellen habe ich mich noch nicht eingehend beschäftigt. Vlt gibt es ja da den ein oder anderen Tip? Ansonsten bin ich gegenüber anderen MOdelllen auch offen für Vorschläge.

Die Kompaktkombis dürften oft reichen. Die größeren Mittelklassegeschwister bringen dir meist nicht so viel zusätzlichen Komfort. Erst recht wenn du nicht allzu viel Langstrecke fährst. Abgesehen davon sind Audi und Mercedes zu teuer für dein Budget. Die Mittelklassekombis würde ich darüber hinaus aussortieren. Auf deiner Kurzstrecke bringen die dir nicht viel. Habe daher etwas bei deiner Liste aussortiert.

Wenn du um 12.000€ ausgeben willst bekommst du den Astra K, beim Octavia nur Vorfacelift und beim Focus die 3. Generation. Alle halte ich jedoch für durchaus attraktiv. Für den Preis bekommst du bei allen dreien einen ordentlichen Leasingrückläufer den du noch einige Jahre fahren kannst bzw. in 2-4 Jahren noch gut verkaufbar ist.

Was du dir noch anschauen kannst sind i30 Kombi und Ceed SW.

Themenstarteram 15. Dezember 2019 um 14:28

stimmt, Audi und Mercedes habe ich nur der vollständigkeit halber aufgeführt. das die preislich nicht drin sind ist zwar schade aber ist mir bewusst.

MUss ich wohl mal ein paar KOmpaktklasse Kombis probefahren.

ALternativ habe ich shcon mit dem Gedanken gespielt einen Dacia Logan MCV anzuschauen. Wäre immerhin ein neues Auto für recht wenig Geld.

Hat jemand Erfharung mit einem Renault Megane GT ?

Megane GT

oder einem Fiat Tipo?

Optopn B. Besonders zuverlässig: Honda Civic Tourer 1.8, Toyota Auris Touring 1.6 (vermeide den 1.2 Turbo), jeweils Benziner.

Fiat Tipo als Neuwagen / Tageszulassung ist eine Überlegung wert, wird mit extrem hohem Rabatt angeboten.

Den Dacia würde ich schnell vergessen. Ist das Geld nicht wert

Den Fiat Tipo finde ich gut. Der bietet mMn recht viel fürs Geld. Allerdings liest man auch ab und zu davon, dass Fiat oft Ersatzteile nicht liefern kann. Den Dacia finde ich nicht uninteressant, wenn man auf Image und den letzten Schliff verzichten kann. Ich würde mich wohl einschiessen auf Ford Focus, Opel Astra, Honda Civic.

Keine Ahnung ob Dacia sich in den letzten Jahren verbessert hat, wir haben in der Firma einen Logan MCV der ersten Generation und das Ding bringt einen von A nach B ... Wenn man nicht laufen will, dann ist das okay. Die Sitze sind nicht mal kurzstreckentauglich ...

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