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Neue Ventilsteuerung von Toyota

Themenstarteram 18. Juni 2007 um 0:56

Toyota hat eine neue Ventilsteuerung entwickelt. Die so genannte Valevematic kontrolliert und steuert den Hub des Einlassventils zur besseren Dosierung der Luftmenge. Der neue Mechanismus ist mit dem bereits bekannten VVT-i-System gekoppelt, das die Öffnungs- und Schließzeiten der Ventile optimiert.

Entwickelt wurde Valvematic für einen neuen 2-Liter-Motor der Japanaer. Neben Kraftstoffersparnissen von fünf bis zehn Prozent und damit verbundener CO2-Reduzierung soll das Ventilsteuerungssystem auch für besseren Durchzug sorgen. Valvematic soll in Kürze in einem neuen Toyota-Modell erstmals angeboten werden. (ar/jri)

Quelle

Hier noch paar details: Link

Hört sich meiner Meinung nach sehr interessant an.

Soweit ich das nachvollziehen konnte wird bei diesem System die Drosselklappe wegfallen.

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9 Antworten

Wird in dem "effizientere Benzinmotoren müssen her"-Thread auch schon drüber diskutiert :)

Hat BMW schon seit ner halben Ewigkeit (2001) unter dem Namen Valvetronic und Porsche (seit 2000) unter dem Namen VarioCam Plus. Peinlich soetwas als "Neu" zu verkaufen. Entwickelt wurde da sicher auch nicht viel.

Zitat:

Original geschrieben von Softwarekiller

Hat BMW schon seit ner halben Ewigkeit (2001) unter dem Namen Valvetronic und Porsche (seit 2000) unter dem Namen VarioCam Plus. Peinlich soetwas als "Neu" zu verkaufen. Entwickelt wurde da sicher auch nicht viel.

Na wenn DU das meinst, muss das ja stimmen. Schau dich einfach im entsprechenden Thread um ;) Die Funktion ist schon die gleiche, Unterschiede gibt es trotzdem...

Audi hat auch jetzt erst den variblen Ventilhub eingeführt (sogesehen die veraltete Valvematic mit Kipphebelverstellung) die BMW, Toyota, Porsche und Honda schon lange nutzen.... Das System hat sich bewährt, also warum es nicht nutzen?

EDIT: Habe mir gerade nochmal das Variocam Plus angeschaut... Das ist auch nur einer normale Kipphebelverstellung und keine voll variable ventilhubsteuerung wie das Valvematic oder Valvetronic!

Du hast dir wahrscheinlich das normale VarioCam angeschaut, die Hand ins Feuer legen würd ich jetzt trotzdem nicht.

Mal ein Auszug von der Porsche HP:

Zitat:

 

VarioCam Plus ist ein System zur Verstellung der Einlaßnockenwellen sowie zur Schaltung des Ventilhubs der Einlaßventile. Es ermöglicht neben bester Laufqualität, günstigem Kraftstoffverbrauch und geringen Schadstoffemissionen vor allem hohe Leistungs- und Drehmomentwerte.

Und VarioCam Plus ist ein 2-in-1-Motorkonzept. Es stellt sich auf die jeweilige Leistungsanforderung ein. Die Umschaltung erfolgt unbemerkt durch ein Steuergerät mit hoher Rechnerleistung. Ergebnis: spontane Beschleunigung, große Laufruhe.

Das Ventilhubverstellsystem besteht aus schaltbaren Tassenstößeln, die durch ein elektrohydraulisches Schaltventil gesteuert werden. Sie bestehen aus 2 ineinanderliegenden Stößeln, die durch einen Bolzen verriegelt werden können. Dabei wirkt wahlweise der innenliegende Stößel über einen kleinen und der außenliegende Stößel über einen großen Nocken der Nockenwelle auf die Einlaßventile.

Die Variation der Einlaßsteuerzeiten erfolgt stufenlos über einen an der Stirnseite der Nockenwelle angebrachten Nockenwellenversteller, der nach dem Flügelzellenprinzip arbeitet. Die Ansteuerung erfolgt über ein elektrohydraulisches Regelventil.

Um z.B. die Gasannahme während der Warmlaufphase bei tiefen Temperaturen zu optimieren, wählt VarioCam Plus große Ventilhübe mit späten Steuerzeiten. Im mittleren Drehzahl- und niedrigen Lastbereich reduziert das System durch kleine Ventilhübe mit frühen Steuerzeiten den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemissionen.

Hohe Drehmomentwerte und maximale Leistung werden über große Ventilhübe und frühe Steuerzeiten erreicht.

Die On-Board-Diagnose (in allen Modellen serienmäßig) nach europäischem Standard erkennt eventuell auftretende Fehler und Defekte im Abgas- und Kraftstoffsystem frühzeitig und zeigt sie während der Fahrt an. So können erhöhter Schadstoffausstoß und Kraftstoffverbrauch vermieden werden.

Das klingt für mich so, als ob Variocam die Nockenverstellung ist ähnlich dem VANOS bei BMW und VVt-i bei Toyota (Anscheinend nur Einlassnocke, also keine Ventilüberschneidung an der Auslassnocke). Variocam Plus ist dann das System, bei dem zusätzlich noch der Ventilhub verändert wird.

Das mit dem Stift und den 2 Stellungen scheint die normale Ventilhubverstellung zu sein. Ich war auch der Meinung, BMW wäre der erste Hersteller gewesen, der das System mit dem voll variablem Ventilhub hatte.

Dabei wird das ganze nicht mehr über Öldruck+Stift gesteuert, der dann den Hub bei einer bestimmten Drehzahl vergrößert, sondern e-Motoren ändern den Ventilhub permanent.

Demnach scheinen Toyota und Nissan jetzt also erst die zweiten zu sein mit dem System. Mit dem von Nissan habe ich mich jetzt noch nicht so beschäftigt, aber was ich bisher gelesen ahbe, scheint das Toyota System vorallem paltzsparender zu sein als das von BMW auf Grund einer etwas anderen Bauweise... Wäre aber nicht verwunderlich, da es ja auch deutlich neuer ist.

Themenstarteram 18. Juni 2007 um 17:08

Zitat:

Original geschrieben von Softwarekiller

Hat BMW schon seit ner halben Ewigkeit (2001) unter dem Namen Valvetronic und Porsche (seit 2000) unter dem Namen VarioCam Plus. Peinlich soetwas als "Neu" zu verkaufen. Entwickelt wurde da sicher auch nicht viel.

Ist schon klar, wenn du bisschen Ahnung hättest dann wüsstest du das es was neues ist.

Diese Nockensteuerung wird mit dem neuen Dual VVTL-i system gekoppelt.

Sowas ist einzigartig.

Äpfel und Birnen sind beides Obst, und beide wachsen auf nen Baum.

Und jede Steuerung ist etwas anders, jeder hat seine Entwicklungen reingesteckt, und wenn es was neues ist, dann wird das natürlich als NEU Verkauft, aber das verstehst du wahrscheinlich nicht .

Wenn man die sache ganz brutal betrachtet , dann sag ich einfach mal das honda es als erstes hatte und der rest ist alles abgeguckt - geklaut und verfeinert...

Genau wie GDI von mitsubishi , der rest ist alles abgeguckt und geklaut.

Aber ich finde so darf man nicht denken , das toyota motoren bauen kann muß man wohl nicht anzweifeln , aber vielleicht sollte jedem klar sein das die marke viel wert auf qualität und zuverlässigkeit setzt und nicht auf schnell ruhm.

Z.b hat toyota vor längerer zeit (ein paar jahre) in amerika , fahrzeuge mit brennstoffzelle an leute ausgeliefert die diese tag täglich wie normale benutzen sollen .... und das über 10 jahre lange...

Welcher der deutschen hersteller hat jemals so stark in sachen zuverlässigkeit gearbeitet ??

 

ps: wenn ich mich nicht irre funktioniert das bei porsche so , das wenn die drehzahl steigt , wird dieser geteilte nocken durch die fliehkrart immer gerader gestellt und somit erhöht sich der füllungsgrad.

http://images.google.de/imgres?...

Nein, das ganze Funktioniert elektrohydraulisch. Wenn ich das richtig verstanden habe, rechnet der Bordcomputer aus, wann der beste Lastzustand ist und öffnet dementsprechend ein Ventil. Ich kann nur nicht genau rauslesen ob vollvariable oder Drehzahlabhängig... Ich vermute Drehzahlabhängig, da man beim vollvariablem Ventilhub nicht direkt von einem 2-in-1 Motor sprechen kann, wie es Porsche tut... Ist eigentlich nen Merkmal der regulären normalen Ventilhubverstellung.

Durch den Öldruck wird dann ein Stift dazwischen geschoben, der dann den Ventilhub vergrößert.

Vielleicht sollten wir mal Rotherbach o.ä. fragen, der weiß das eventuell.

Zitat:

Original geschrieben von Popey

Ist schon klar, wenn du bisschen Ahnung hättest dann wüsstest du das es was neues ist.

Diese Nockensteuerung wird mit dem neuen Dual VVTL-i system gekoppelt.

Sowas ist einzigartig.

also wenn es in deinem ersten Beitrag und in dem verlinktem Bericht richtig steht, dann wird es mit dem vvt-i System gekoppelt, nicht mit dem vvtl-i System. Vvt-i ist, wenn ich es richtig gelesen habe, die variable Ventilsteuerrung bei Toyota. Vergleichbar mit Vanos bei BMW.

Das Valvetronic-System von BMW ist mit dem Doppelvanos-System gekoppelt.

Demnach funktionieren, die beiden Systeme bei Toyota und BMW in etwa gleich. Zum einen ist es möglich die Einlaß-Nockenwelle zu verdrehen (vvt-i bzw. vanos), zum anderen ist der Ventilhub des Einlaßventils variabel und eine Drosselklappe ist deshalb nicht mehr unbedingt nötig.

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