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Neue Kfz-Steuer

Themenstarteram 17. August 2007 um 7:34

HI zur Zeit wird in der Politik mal wieder über eine neue Kfz-Steuer Regelung diskutiert. Danach sollen Autos nach ihrer "WAHREN SCHADSTOFF ABGABE " besteuert werden. Ist das nur für PKW oder auch für LKW und wieviel wird es kosten?  Wer weiss was genaues ?

 

Vielen Dank ISOFRUCHT

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28 Antworten

hallo,

 

diese neue kfz-steuer richtet sich nach dem co2 ausstoss. sie gilt aber wenn nur für neuzulassungen ab in kraft treten dieser steuer, das heisst die alte form soll bestehen bleiben und wird erst mal nicht verändert. für lkw gilt das gleiche.

 

gruss alex

Themenstarteram 17. August 2007 um 8:03

Bist Du sicher ? Wollte mir ´nen Chevy Avalanche holen und den auch einige viele Jahre fahren. Weist du etwas über die Höhe der Schadstoff-Steuer ? Bin zur Zeit viel in Ost-Polen und hab keine Möglichkeit die deutsche Presse zu verfolgen

 

Vielen Dank ISOFRUCHT

Ich glaube in der ADAC-Zeitschrift oder in der Auto Bild stand auch ein Bericht........aus dem ging noch hervor, dass alte Autos (wie alt, welches Baujahr wurde nicht beschrieben) in diesem Zuge dann auch teurer werden, wie soll es auch anders sein!!!!!!

Ich find´s zum k****n!!!! Die, die sich´s leisten können kaufen sich alle drei Jahre neue Modelle, die die neuste Technik haben, und der Normalverdiener muss sein Auto 5 bis 7 Jahre abstottern oder fährt nur alte Gebrauchtwagen bis 10.000 Euro weil mehr nicht drin ist, und die trifft es wieder mal am härtesten!!! Schade Deutschland.......

Themenstarteram 17. August 2007 um 8:24

Ja genau, ging mir früher auch so. Euro 3 + 4 sind ja dann auch hinfällig ?

Ich hab es auch so verstanden, dass das für alle - also auch alte - Modelle gelten soll. Man zahl dann nicht mehr pro 100 ccm Hubraum, sonder pro CO2-Ausstoß, den ein Fahrzeug pro Kilometer aufweist. Auf den Webseiten der Hersteller kann man sich die Werte für den CO2-Ausstoß der neueren Modelle meist ansehen. Was man genau pro Gramm oder pro 10 Gramm, oder wie auch immer das dann laufen soll, bezahlen soll, weiß ich leider nicht.

Themenstarteram 17. August 2007 um 10:34

Die kommende Woche tagt wohl der Bundesrat darüber.Bitte schreibt wenn es was Neues gibt. Bin erst zum Monats-Ende wieder im D-Land

 

Vielen Dank ISOFRUCHT

am 17. August 2007 um 10:45

Zitat:

Original geschrieben von CripplerCriss

Ich hab es auch so verstanden, dass das für alle - also auch alte - Modelle gelten soll. Man zahl dann nicht mehr pro 100 ccm Hubraum, sonder pro CO2-Ausstoß, den ein Fahrzeug pro Kilometer aufweist. Auf den Webseiten der Hersteller kann man sich die Werte für den CO2-Ausstoß der neueren Modelle meist ansehen. Was man genau pro Gramm oder pro 10 Gramm, oder wie auch immer das dann laufen soll, bezahlen soll, weiß ich leider nicht.

Das ist natürlich der selbe Blödsinn, wie der Feinstaubquatsch oder die besitzorientierte KFZ-Steuer überhaupt.

Hier werden Messwerte aus dem Labor zu Grunde gelegt.

D.h. Auf einem Rollenprüfstand steht der 5er Beämweh und rollt mit 100 km/h vor sich hin.

Natürlich wird hier solange an der Einspritzanlage herumgeschraubt, bis kaum noch CO² rauskommt.

Das hat mit einem realistischen Verbrauch und Ausstoß nix zu tun.

Wer fährt schon mit 100 auffe Autobahn.

Komisch, daß immer wenn die Schlipsträger zusammensitzen soon Mist heraus kommt.

Gruß

Gedönsrat

 

am 17. August 2007 um 14:29

Gedönserat hat Recht. Das hat mit dem realistischen Verbrauch/Co2 Ausstoß wenig zu tun aber das interessiert die in der Politik nicht. Die wollen umweltfreundlich wirken und sicherlich auch irgendwo Profit rausschlagen. Das Problem bei solchen Laborwerten ist dass ja im Grunde jedes Auto das jemals gebaut wurde getestet werden muss. Jedes Modell von jedem Hersteller aus jedem Baujahr mit jeder Ausstattungs-/Motorenvariante. Das is eigentlich schwer durchzuführen vor allem bei Autos die nie in D vertrieben wurden oder dabei auch noch selten sind zb. der 71er Hemi 'Cuda von dem nur wenige exemplare gebaut wurden und sich vermutlich keines in D findet. Oder Autos aus den 30ern oder noch früher. Es ist kaum möglich für jedes Auto ein Abgasprotokoll zu erstellen da ist die Hubraumlösung deutlich einfacher.

Aber wie neffdoff ja sagte wird das eh nur für Neuzulassungen gelten... Mal schaun ob das wirklich so kommt (zweifle nicht an deiner Aussage sondern an den Politikern neffdoff ;) ).

Desweiteren finde ich es fraglich inwiefern Oldtimer überhaupt betroffen sind. Im Grunde ändert sich ja nicht viel an der Besteuerung es wird lediglich vom Hubraum auf den Co2 Ausstoß verschoben. Aber Oldtimer werden zur Zeit ja auch nicht nach Hubraum besteuert... Zumindest wenn sie ein H-Kennzeichen haben. Ich denke (vielmehr hoffe inständig) dass das H-Kennzeichen erhalten bleibt und weiterhin pauschal besteuert wird.

MFG

am 17. August 2007 um 18:56

Jou, die werden auf die H-Zulassung noch die Hubraumsteuer

als Umweltabgabe draufschlagen.

Man kennt die Brüder ja inzwischen.

Gruß

Gedönsrat

Das ist ja mal wieder Quatsch mit Soße, was da beschlossen werden soll. Da produziert doch der Pendler/Vertreter oder was weiß ich mit einem Superduper niedrigem Co2-Ausstoß über die Kilometer garantiert wesentlich mehr Schadstoffe, als ich mit meinen 8000 km im Jahr.

Aus meiner Sicht ist es vor allem deshalb Blödsinn. Aber das wird mir bestimmt nicht helfen.... Gerecht wäre es nur (wenigstens ansatzweise), wenn es über die Fahrleistung - und damit über Benzin-/Dieselpreise laufen würde. Und dann halt ohne Fixsteuer.

Schlussendlich kommt man irgendwie immer bei der Steuerdiskussion auf diese Lösung. Ist ja schon ein paarmal hier in diversen Freds so gewesen. Merkwürdigerweise kommen die Schlipsträger nicht darauf. Ich erspare es mir, jetzt einen Grund dafür zu suchen...

Gruß,

Consrade

das zauberwort heißt: "lobbyarbeit" ;)

am 17. August 2007 um 23:18

Nunja, die Autolobby hat mit der Steuer eher weniger zu tun.

Es sind die Beamten, die am "kalkulierbaren Einkommen" der Steuer festhalten.

Diese wären dann nämlich auf einen Schlag arbeitslos und das macht kein Beamter.

(Desshalb lässt sich auch der "schlanke Staat" also die Entbürokratisierung nicht verwirklichen)

Das KFZ-Steueramt könnte zu machen und somit hätte ein riesen Verwaltungsapparat nix mehr zu tun.

Die Abschaffung der KFZ-Steuer ist tatsächlich der gerechteste Weg, da gabs auch schon Petitionen zu und der Bund der Steuerzahler spricht fast jedes Jahr diese Empfehlung aus.

Umgerechnet wären das pro Liter ca. 12 - 14 ct mehr.

Durch die KFZ-Steuer nimmt der Staat ca. 8,5 Mrd Euro ein, durch die Spritsteuer ca. 63 Mrd. Euro.

17,5 Mrd Euro werden für den Straßenbau, der Rest wird angeblich für Schulen u. Ä. verwendet.

Laut der Regierung wird die KFZ-Steuer als "Regularie" angesehen. ist also eine Bestrafung der Bürger.

In Frankreich wurde die KFZ-Steuer ganz abgeschafft.

Grund: Der Verwaltungsaufwand war zu groß.

Gruß

Gedönsrat

 

Zitat:

Original geschrieben von Gedönsrat

In Frankreich wurde die KFZ-Steuer ganz abgeschafft.

Echt? Wusste ich garnicht, dabei ist die Grenze nur 35 Minuten von mir entfernt. Der Sprit ist dort auch immer 10-12 Cent billiger...vielleicht sollte ich meinen Wohnsitz verlegen...!? :D

am 18. August 2007 um 2:45

http://de.wikipedia.org/wiki/Kfz-Kennzeichen_(Frankreich)

Die spinnen die Goten.

Gruß

Gedönsrat

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