ForumHybrid & Elektro
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Hybrid & Elektro
  5. neue ADAC-Studie

neue ADAC-Studie

Themenstarteram 16. März 2012 um 8:18

Hallo,

der ADAC hat wieder mal eine neue Studie vorgelegt. Darin werden E-Autos mit konventionellen Verbrennern verglichen.

Laut Aussage wird die komplette Energiekette verglichen -> WTW (well to wheel).

Hab jetzt ein wenig gegoogelt und bin auf folgendes gestossen:

http://www2.daimler.com/sustainability/optiresource/index.html

Man beachte wo der Link hingeht !!!! --> zu Daimler ?!?!

Hab dann mal Info halber einen Vergleich gestartet E-Car gegegen Benziner.

Ergebnis Verbrenner: 162 g/km CO²

Ergebnis Elektro-car: 75 g/km CO²

Da verstehe ich jetzt nicht, warum die E-Autos beim ADAC-Test schlechter abgeschnitten haben.

Weiterhin werden bei der Berechnung bei Daimler Werte von 2010 herangezogen. Mittlerweile werden ja die Atomkraftwerke abgeschaltet, da verbessert sich die Bilanz noch weiter.

Der ADAC enttäuscht mich immer mehr, ich glaub ich muss mir einen anderer Verein such. Erst das Tamtam bei der E10-Einführung (an Exx nicht zu denken) und jetzt das.

Da muss man ja denken, dass die von der Öl- und der Autoindustrie geschmiert werden!

Gruß Bruno

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von WHornung

Standortsucher und Regierung unfähig

Nur zur Erinnerung. Gorleben z.B. wurde 1977 von der damaligen SPD-Regierung als Endlagerstätte beschlossen.

Die Leistung in der Rot-Grünen Zeit bestand dann darin ein sog Moratorium durchzusetzen, d.h. ein 10-jähriges Verbot! den Standort weiter zu erkunden.

Jetzt stellen sich die gleichen Leute hin und beschweren sich lauthals und scheinheilig dass das Endlagerproblem immer noch ungelöst wäre.

 

 

86 weitere Antworten
Ähnliche Themen
86 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von brunokoop

 

Weiterhin werden bei der Berechnung bei Daimler Werte von 2010 herangezogen. Mittlerweile werden ja die Atomkraftwerke abgeschaltet, da verbessert sich die Bilanz noch weiter.

Hi,

auch wenn Atomkraftwerke (zum Glück) keine Option mehr sind. Durch die schnelle Abschaltung wird die Co2 Bilanz von elektroautos erst mal schlechter. Denn im Moment werden die verluste durch die Abschaltung der kernkraftwerke mit konventionellen Gas und kohlekraftwerken aufgefangen. Im bezug auf Co2 sicher keine optimale Lösung :D

Ansonsten muß man sagen,ich glaube grundsätzlich nur der Studie die ich selbst gefälscht habe :D

Je nachdem was da reingerechnet wird und wie kommen da eben total verschobene Werte raus.

Gruß Tobias

Themenstarteram 16. März 2012 um 8:27

Hallo Tobias,

da wäre ich mir nicht so sicher:

Atomkraftwerke besitzen einen angenommenen Wirkungsgrad von 33% (real ca. 10%)

andere Wirkungsgrade:

Kohle: 40%

Erdgas: 55%

Biosmasse: 90%

Sonne, Wasser, Wind: 100%

hier der link zu Wikip...

Das bedeutet, jedes abgeschaltete Atomkraftwerk verbessert die Energiebilanz !

ehm der wirkungsgrad ist weder bei Sonne, Wasser, Wind: 100%..... wenn das so wäre würde jetzt schon kein konventionelles kraftwerk mehr benötigt... der wirkungsgrad ist der den man bei der quelle eingebrachten energie und dann an dem generator herauskommende strom erzegt wird.

und je nachdem wie man will kann man aus allen kraftwerken 80-90% wirkungsgrad rausholen.

definiere also deine wirkungsgrade einheitlich...

photovoltaik wirkungsgrad bis 24% dann noch den wirkungsgrad des wechselrichtes abgezogen...

wasserkraft 85% aber kaum noch ausbaubar in D

windkraft wird mit bis zu 2500 volllaststunden angegeben somit auch keine 100% abzüglich der verluste bis zum generator

Themenstarteram 16. März 2012 um 9:00

Zitat:

Original geschrieben von titan1981

ehm der wirkungsgrad ist weder bei Sonne, Wasser, Wind: 100%..... wenn das so wäre würde jetzt schon kein konventionelles kraftwerk mehr benötigt... der wirkungsgrad ist der den man bei der quelle eingebrachten energie und dann an dem generator herauskommende strom erzegt wird.

und je nachdem wie man will kann man aus allen kraftwerken 80-90% wirkungsgrad rausholen.

definiere also deine wirkungsgrade einheitlich...

Du hast da völlig Recht, denn es werden nur max 40% der Sonnenenergie in Strom umgewandelt.

Aber eine Frage an dich: Wie viel CO² wird während der Umwandlung freigesetzt, oder welche bezahlbare Energie muss der Zelle zugeführt werden.

Meine Rechnung ist also wenn man 40kw/h Sonnenenergie einfängt, die 0€ kostet und 0g CO² freisetzt und ich dafür 10kw/h Strom produziere, für die ich ca. 3€ bekomme, sind das 100% für mich und 100% für die Umwelt.

Wenn ich aber ein BHKW habe wo für 40kw/h Gas verbrannt wird, das 0.5€ kostet und xCO² freisetzt und ich dann 20kw/h Strom erzeuge, für die ich zwar auch noch 1€ bekomme, bleibt halt blos noch ein Wirkungsgrad von 50%.

Natürlich hinkt die Sache ein wenig, da sich die Solarzellen erst mal abzahlen müssen und das BHKW auch einen besseren Wirkungsgrad hat, da die Abwärme auch genutzt wird.

Aber wie Tobias schon geschrieben hat:

Zitat:

Ansonsten muß man sagen,ich glaube grundsätzlich nur der Studie die ich selbst gefälscht habe.

am 16. März 2012 um 9:08

Zitat:

Mittlerweile werden ja die Atomkraftwerke abgeschaltet, da verbessert sich die Bilanz noch weiter.

Nein.

Sie verschlechtert sich deutlich, weil Strom aus Kernkraft mit sehr geringem CO2 Ausstoß durch Strom aus Kohle mit hohem CO2 Ausstoß ersetzt wird.

Setz beides mal in optisource ein und vergleiche.

 

Gruß SRAM

Themenstarteram 16. März 2012 um 9:11

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Sie verschlechtert sich deutlich, weil Strom aus Kernkraft mit sehr geringem CO2 Ausstoß durch Strom aus Kohle mit hohem CO2 Ausstoß ersetzt wird.

Und das Uran wächst bei Dir auf den Bäumen und entsorgt wird es im Biomüll! :D

Zitat:

Original geschrieben von brunokoop

 

Du hast da völlig Recht, denn es werden nur max 40% der Sonnenenergie in Strom umgewandelt.

Aber eine Frage an dich: Wie viel CO² wird während der Umwandlung freigesetzt, oder welche bezahlbare Energie muss der Zelle zugeführt werden.

 

und genau das ist der falsche ansatz man muss die CO2 bilanz von der Herstellung des kraftwerkes über den  bertieb und rückbau eines kraftwerkes bestimmt werden und da sieht photovoltaik sehr schlecht aus. vorallem da der wrikungsgrad bei verbauten unter 24% dann noch abzüglich der verluste am wechselrichter und dann dauert es sehr lange bis die schlechte CO2 bilanz wieder ausgeglichen ist und die laufzeit ist für 20 jahre ausgelegt.

 

Meine Rechnung ist also wenn man 40kw/h Sonnenenergie einfängt, die 0€ kostet und 0g CO² freisetzt und ich dafür 10kw/h Strom produziere, für die ich ca. 3€ bekomme, sind das 100% für mich und 100% für die Umwelt.

 

die anschaffungskosten sind auch 0€ bei dir? 10kw/h? aber wann bekommst du diese und wieviel brauchst du dann davon?

 

Wenn ich aber ein BHKW habe wo für 40kw/h Gas verbrannt wird, das 0.5€ kostet und xCO² freisetzt und ich dann 20kw/h Strom erzeuge, für die ich zwar auch noch 1€ bekomme, bleibt halt blos noch ein Wirkungsgrad von 50%.

 

Natürlich hinkt die Sache ein wenig, da sich die Solarzellen erst mal abzahlen müssen und das BHKW auch einen besseren Wirkungsgrad hat, da die Abwärme auch genutzt wird.

 

wenn du die abnehmer dafür hast und das ist ja nicht immer

 

Aber wie Tobias schon geschrieben hat:

Zitat:

Original geschrieben von brunokoop

Zitat:

Ansonsten muß man sagen,ich glaube grundsätzlich nur der Studie die ich selbst gefälscht habe.

und aus dem grund  weiß ich ja auch dass photovoltaik nicht wirklich was für die umwelt ist. sondern nur zum geldverdienen und das mache ich mit meiner 40kw anlage recht gut. die ist schneller abbezahlt als gedacht da sie optimal liegt von der ausrichtung her und bei 46cent/kwh bekomme ich einen menge mehr raus.

beim BHKW ist das problem dass man solche teile meist nur mit gas gefüttert werden und gas wird durch die energiewende auch bald teurer werden... dann werden viele rechnungen nichtmehr aufgehen. aus dem grund machen BHKW nur sinn wenn man dieses selber nutzt und dies auch selber mit brennstoff versorgen kann aus dem eigenen wald....

Themenstarteram 16. März 2012 um 9:29

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

Setz beides mal in optisource ein und vergleiche.

da siehts für die CO²-Bilanz von Kohlekraftwerken sehr schlecht aus, da muss ich dir Rect geben.

Aber umgerechnet auf das Automobil an Benzinverbrauch kommt folgendes raus:

Atom: 6,8 l/100km

Kohle 4,3 l/100km

Gas: 3,8 l/100km

Strom 1,8 l/100km

Beim CO² schaut die Sache schlechter für die Kohle aus:

Kohle 139g/km

Gas: 43g/km

Atom: 2,5g/km

Strom 0g/km

am 16. März 2012 um 9:36

Strom 0g/km

Das Equipment der Fotovoltaik (mit Speicherung), der E-Motor, und die Li-xx-Batterie wachsen bei Dir auf den Bäumen???

MfG RKM

Themenstarteram 16. März 2012 um 9:40

Zitat:

Original geschrieben von titan1981

und genau das ist der falsche ansatz man muss die CO2 bilanz von der Herstellung des kraftwerkes über den  bertieb und rückbau eines kraftwerkes bestimmt werden und da sieht photovoltaik sehr schlecht aus. vorallem da der wrikungsgrad bei verbauten unter 24% dann noch abzüglich der verluste am wechselrichter und dann dauert es sehr lange bis die schlechte CO2 bilanz wieder ausgeglichen ist und die laufzeit ist für 20 jahre ausgelegt.

....

Da hast du Recht, das ist bei der Berechnung nicht mit drin!

Aber auch ein Atomkraftwerk muss zurückgebaut werden, von den Lagerhaltungskosten der verbrauchten Brennstäbe ist auch keine Rede !

Zitat:

und aus dem grund  weiß ich ja auch dass photovoltaik nicht wirklich was für die umwelt ist. sondern nur zum geldverdienen und das mache ich mit meiner 40kw anlage recht gut. die ist schneller abbezahlt als gedacht da sie optimal liegt von der ausrichtung her und bei 46cent/kwh bekomme ich einen menge mehr raus.

beim BHKW ist das problem dass man solche teile meist nur mit gas gefüttert werden und gas wird durch die energiewende auch bald teurer werden... dann werden viele rechnungen nichtmehr aufgehen. aus dem grund machen BHKW nur sinn wenn man dieses selber nutzt und dies auch selber mit brennstoff versorgen kann aus dem eigenen wald....

Da bin ich ganz deiner Meinung.

Der Kaufpreis deiner Solaranlage orientierte sich aber an der Vergütung, hochgerechnet auf 10 Jahre. Und der unangemessen hoch !

Heute rechnet sich eine Solaranlage schon um den Eigenverbrauch zu decken. Wenn jetzt mit der eingenen Solaranlage noch das Auto getankt werden könnte, dann wär alles optimal.

Leider scheint nachst nie die Sonne. :confused::confused::confused:

Oder ich darf in Zukunft nur noch Nachtschicht arbeiten. :D:D:D

Beim BHKW bin ich auch dafür, dass nur welche zum eigenen Verbrauch optimal sind. Diese können dann hauptsächlich zur Wärmegewinnung verwendet werden. Der Strom, der als Abfall anfällt, ist ein schönes Zubrot. Andersrum bringt ein BHKW nichst.

Jetzt solten wir aber Schluss machen, wir können gern dort weiter diskutieren:

Solar oder AKW besser für CO2 Verminderung?

am 16. März 2012 um 9:45

Er betrachtet nur das Fahrzeug. Was natürlich Quatsch ist.

Und bei Primärenergie ist der Vergleich irrelevant, weil Äpfel mit Birnen verglichen werden:

- Wärme aus Kernspaltung entsteht nur durch eben diese

- bei Solar wird der Umwandlungsgrad Solarradiation / Solarzelle nicht einbezogen

Nur Energieträger, die durch Verbrennung Wärme freisetzen sind auf der Basis Primärenergie vergleichbar: also Biomasse, Kohle, Benzin, Öl, ........

 

Gruß SRAM

lagerung der brennstäbe erzeugt CO2? das ist mir neu.

man könnte aber die abwärme nutzen um häuser zu heizen ganz umsonst zwischen 60°C und 80°C bekommt man schon hin. dannbräuchte man sich auch keine sorgen mehr um heizkosten zu machen.

Themenstarteram 16. März 2012 um 9:52

Zitat:

Original geschrieben von titan1981

lagerung der brennstäbe erzeugt CO2? das ist mir neu.

Die Lagerung kostet halt Geld.

Zitat:

man könnte aber die abwärme nutzen um häuser zu heizen ganz umsonst zwischen 60°C und 80°C bekommt man schon hin. dannbräuchte man sich auch keine sorgen mehr um heizkosten zu machen.

Wir sollten und zusammen tun und uns jeder einen Brennstab aus einen Salzstock holen. Dann bräuchte ich in Zukunft nicht mehr Holz machen. ;)

Und alles strahlt dann so schön hell, dann brauchen wir auch keinen Strom für die Beleuchtung mehr.

die "endlagerung" aber nicht da die Brennstäbe ja 100.000 jahre sicher verwart werden sollen und das geht wenn überhaupt nur hermetisch und unter auschluss jeder technik. und das verursacht keine kosten.

da strahlt rein garnichts hell. die abwärme vom castor reicht vollkommen aus und der ist dicht. da kommt nichts raus

Deine Antwort
Ähnliche Themen