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Miserable Toyotaverkäufer?

Themenstarteram 3. Juli 2005 um 9:50

Hallo,

passt gerade ganz gut (wegen eines anderen Threads):

Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.

Kennt jemand eigentlich die Studie, in der die Toyota-Verkäufer miserabel abschneiden? Kunden fühlen sich wie "Bittsteller".

Zitat:

Der große Verlierer der Studie ist Toyota: Während Toyota selbst mit dem 21. Platz nicht brilliert. Landet die Nobelmarke Lexus sogar nur auf dem 27. Rang.

Geht mir in meinem Toyota-Autohaus nicht anders mit den Verkäufern. Der einzige freundliche, der sich sogar ein Bein ausreissen würde, ist der Herr am Tresen der Ersatzteile.

Und: ich bin lange auf MT und fahre Toyota (erstmalig nach Mazda und BMW). Trotzdem habe ich keine Scheuklappen auf.

Wie ist Eure Meinung?

29 Antworten

Das zieht sich durch alle Marken und ich persönlich kenne nur 2 Autohäuser wo alles stimmt (eines von BMW und eines von Mazda). Da es in HH ein paar mehr gibt, ist das unsagbar traurig. Das Menschen nicht begreifen, das der Dienst am Kunden letztlich ihren eigenen Job sichert, will mir nicht in den Kopf. Ich denke auch das ist ein großes Problem der Deutschen. Man sieht es im Einzelhandel, wo Verkäufer häufig regelrecht vor Kunden flüchten und in den großen Dienstleistungsunternehmen gibt es auch reichlich Menschen, die sich nicht mit ihrem Unternehmen identifizieren und jede Tätigkeit um die man sich drücken kann ignorieren. Naja, man wird sehen wohin das führt...

MfG Sefre

P.S.: Bei Lexus stand ich mal mit meinem Vater im Laden zwecks Probefahrt. Wir waren die Einzigen dort und nach einer halben Stunde mit Klopfen und Rufen sind wir Kopfschüttelnd abgehauen. Folge: Kein Auto verkauft! Er wollte ernsthaft einen erwerben...jetzt ist es was anderes geworden.

Zitat:

Original geschrieben von sefre

Das zieht sich durch alle Marken und ich

P.S.: Bei Lexus stand ich mal mit meinem Vater im Laden zwecks Probefahrt. Wir waren die Einzigen dort und nach einer halben Stunde mit Klopfen und Rufen sind wir Kopfschüttelnd abgehauen. Folge: Kein Auto verkauft! Er wollte ernsthaft einen erwerben...jetzt ist es was anderes geworden.

Ging mir vor drei Jahren auch so. Wollte den IS200 Probefahren. Der Verkäufer bei Lexus meinte erstmal ob ich mir den Wagen überhaupt leisten kann!!!

Probefahrt war dann 10 Minuten Verkäufer und ich dann 10 Minuten zurück. So verkauft man keine Autos.

Vor paar Monaten gleiches Spiel. Vater einer Freundin wollte sich mal den RX 300 ansehen. Nach ca 15 Minuten dumm rumstehen im leeren Lexus Autohaus haben wir uns auf die Suche gemacht. Haben dann einen Toyota Mechaniker gefunden. Dieser hat aber leider keine Unterlagen über den RX gefunden.

Ich war bei 3 verschiedenen Lexushändlern und alle 3. waren gleich schlecht alle wollten Sie nach aufnahme der Adresse Unterlagen zuschicken.Bis heute nix da. Schade den Lexus soll ja die zufriedensten Kunden haben.A

MFG Souler22

Von der Sache habe ich auch schon gehört, Toyota soll ja daran arbeiten.

Lexus.de dagegen ist super, hab da prospekte angefordert die waren innerhalb von 3 Tagen da.

Hallo,

Verkaufen ist ein weites Feld und wird in den Anforderungen oft unterschätzt.

es gehört einerseits Begeisterung für die eigene Ware und Tätigkeit dazu aber auch die Freude mit Menschen umzugehen..

Bei aller Begeisterung für die Ware ist es aber auch genauso wichtig herrauszufinden welche Ansprüche und Wünsche der Kunde an die zu erwerbende Ware hat.....also Fragen und Zuhören ist manchmal wichtiger als Fakten oder Details runterzubeten..

Und was eben ganz wichtig ist,das nach dem Verkauf der Ware ein guter ''after sales Service'' bzw. Betreuung dem Kunden das Gefühl gibt richtig aufgehoben zu sein,oft wird gerade hier dem Kunden das Gefühl gegeben Störenfried zu sein oder er wird nicht Ernst genommen.

Der Kunde macht aber selbst auch oft den Fehler das er sich eigentlich gar nicht für die Ware interessiert sondern nur für den Rabatt weil ''Geiz ja Geil '' ist.....wenn hier Verkäufer nicht sehr motiviert erscheinen kann ich dieses verstehen....denn es geht in diesem Moment nur noch um Rabatte und nicht mehr um die Ware,wer hier auf der letzten Rille reitet sollte nicht mehr allzu viel erwarten.

Ein gutes Geschäft ist nur dann ein gutes Geschäft wenn beide etwas davon haben.....

Das bezog sich jetzt aber nicht auf Toyota sondern ganz allgemein.....;-)

BTW: die Autohersteller haben da aber auch zum großen Teil selbst Schuld indem sie durch allerlei merkwürdige Rabattaktionen den Kunden das Gefühl vermitteln die Ware ist auch nicht mehr wert.....;-)

Grüße Andy

 

PS:

Ich hasse threads wie z.B. '' wie hole ich den maximalen Rabatt raus'' das solche Kunden im Gespräch nicht sehr gut ankommen kann ich nachvollziehen.

Ich denke, dass der Umgang mit dem Kunden weniger von der Marke abhängt, sondern viel mehr vom Autohaus, dem jeweiligen Verkäufer und dann dessen Tagesverfassung.

Ist doch klar: den Charakter eines Verkäufers kann Toyota nicht vorschreiben. Angestellt wird dieser vom Chef des Autohauses. Und solange es bei diesem keine Beschwerden über den Angestellten gibt, passt doch alles?

Beispiel:

Einmal im nahegelegenen Opelhaus total von den Verkäufern ignoriert, einige Monate später von einem anderen Verkäufer tadellos behandelt.

Von den 4 mir bekannten Toyotahäusern wurde ich in 3 einwandfrei behandelt, im 4ten werden die mich nie wieder sehen (von oben herab + für dumm verkauft).

Die Leute vom einzigen VW-Haus, mit dem ich zu tun hatte, waren stets freundlich und zuvorkommend (anders als in der Studie dargestellt)

Ich habe einen Verkäufer im Forum kennengelernt, seitdem wundert mich nichts mehr. Arroganter und ignoranter geht es nicht, kein Wunder wenn die Verkaufszahlen nicht wie gewünscht ansteigen.

Zitat:

Original geschrieben von sefre

Man sieht es im Einzelhandel, wo Verkäufer häufig regelrecht vor Kunden flüchten und in den großen Dienstleistungsunternehmen gibt es auch reichlich Menschen, die sich nicht mit ihrem Unternehmen identifizieren und jede Tätigkeit um die man sich drücken kann ignorieren.

Naja, das Verhalten der Kunden ist aber auch leider sehr häufig einfach nur zum kotzen!

So denken einige, man müsste sich gleich um sie kümmern, macht mans nicht, werden die erstmal patzig (kleiner Laden, der auf jeden angewiesen ist, blabla), dazu noch die ganzen Ärsche, die kurz vor/nach Feierabend noch was haben wollen, sagt man denen, das das nicht da ist, werden die auch patzig, hab sogar mal den Spruch 'dafür habt ihr im WInter aber frei' gehört...

Von den ganzen dummen Eltern/Kindern red ich mal garnicht, die die Ware beschädigen, sagt man den Kindern, das sie die Finger von der Melone lassen sollen, werden die Eltern patzig...

anm:

Dieser Teil hier bezieht sich auf meine (ehemalige) Tätigkeit am Obststand...

Das Verhalten der Terroristen (und ja, das Wort Terrorist ist wirklich angebracht, leider) ist wirklich voll fürn Arsch.

Dabei sinds besonders ältere Herrschaften, die negativ auffallen und insbesondere Weiber (=die typische Hausfrau, die auch mal rumpupen will), weniger die Männer...

Andersrum hab ich aber auch die Erfahrung gemacht, das man von manchen (VW!!) Händlern vorn und hinten beschissen wird, ist mal was kaputt, wird man erstmal hingehalten, ist mal was größeres kaputt, darf man noch draufzahlen oder die Garantie wird gleich abgelehnt...

Achso, Geschichte vom Onkel mitm Golf (als er ihn noch hatte):

Klima ging nicht mehr soo gut, da wollten die gleich den Kompressor (oder irgendwas) austauschen, Kosten: um die 500€, er natürlich abgelehnt, da er das Geld auch nicht so dick hat.

Ende vom Lied: die haben 'ne Dichtung gewechselt, für ein paar €uronen, danach gings wieder...

PS: ich geh auch lieber zu 'ner Freien, da werd ich nicht ganz so beschissen wie bei VW...

Zitat:

Original geschrieben von andyrx

Hallo,

Verkaufen ist ein weites Feld und wird in den Anforderungen oft unterschätzt.

es gehört einerseits Begeisterung für die eigene Ware und Tätigkeit dazu aber auch die Freude mit Menschen umzugehen..

Bei aller Begeisterung für die Ware ist es aber auch genauso wichtig herrauszufinden welche Ansprüche und Wünsche der Kunde an die zu erwerbende Ware hat.....also Fragen und Zuhören ist manchmal wichtiger als Fakten oder Details runterzubeten..

Und was eben ganz wichtig ist,das nach dem Verkauf der Ware ein guter ''after sales Service'' bzw. Betreuung dem Kunden das Gefühl gibt richtig aufgehoben zu sein,oft wird gerade hier dem Kunden das Gefühl gegeben Störenfried zu sein oder er wird nicht Ernst genommen.

Der Kunde macht aber selbst auch oft den Fehler das er sich eigentlich gar nicht für die Ware interessiert sondern nur für den Rabatt weil ''Geiz ja Geil '' ist.....wenn hier Verkäufer nicht sehr motiviert erscheinen kann ich dieses verstehen....denn es geht in diesem Moment nur noch um Rabatte und nicht mehr um die Ware,wer hier auf der letzten Rille reitet sollte nicht mehr allzu viel erwarten.

Ein gutes Geschäft ist nur dann ein gutes Geschäft wenn beide etwas davon haben.....

Das bezog sich jetzt aber nicht auf Toyota sondern ganz allgemein.....;-)

BTW: die Autohersteller haben da aber auch zum großen Teil selbst Schuld indem sie durch allerlei merkwürdige Rabattaktionen den Kunden das Gefühl vermitteln die Ware ist auch nicht mehr wert.....;-)

Grüße Andy

 

PS:

Ich hasse threads wie z.B. '' wie hole ich den maximalen Rabatt raus'' das solche Kunden im Gespräch nicht sehr gut ankommen kann ich nachvollziehen.

Damit hast du absolut recht, das Problem ist nun, welche Trottel mit dem 'Geiz ist Geil' anfingen?!

 

Meinereiner hat auch mal den günstigen Feta von Mibell genommen, bis ich mir mal 'ne Schachtel vom guten Patros kaufte, seit dem kauf ich nur noch den Patros Feta weil der a) weniger brüchig ist (lässt sich besser verarbeiten) und auch mir besser schmeckt (nicht so sehr nach der Salzlauge)...

Das Problem ist, das viele Millionen anderer anders sehen, die dann nach Preis kaufen, nicht nach Qualität/Geschmack...

Ist ein Teufelskreis, in den wir geraten sind:

a) die dummen Manager (außer Wendelin Wiedeking!), die nur am rumjaulen sind, wie schlecht es denen doch geht, obwohl das nicht stimmt.

Das Gegenteil sagen nämlich die 'Ausländer', die in D fertigen und mit den deutschen Arbeitskräften mehr als zufrieden sind (z.B. Chipproduzent AMD, der gerad 'ne 2. FAB in Dresden hochzieht und vermutlich auch 'ne 3.)

b) die 'Geiz ist Geil' Werbung

c) bedingt aus a) die angst der Menschen vor einem "Untergang" (der schon längst stattgefunden hat, dank dem Kohlkopp).

d) die Arroganz/Ignoranz der Kunden (aber auch Verkäufer, "Servicewüste" Deutschland)

e) die Ausnutzung der Vorteile der Kunden.

Wenn ich da an das FAG denke, wird mir richtig schlecht (man bestellt z.B. 4 oder 5 Grafikkarten, testet sie, schickt die 'schlechten Exemplare' zurück und behält das beste von denen) oder es werden Produkte durch eigenes Unvermögen beschädigt -> Ist ja nicht soo schlimm, gibt ja das FAG...

 

Andererseits auch unfreundliche und in sonstigerweise unmögliche Personen auf der anderen Seite, z.B. Friseusen, die nicht in der Lage sind mit Kindern umzugehen, (Auto) Verkäufer, die nur den eigenen Vorteil sehen und Kunden bescheißen wos nur geht and so on...

@ all

 

Wir fuhren mit unserem 5-jährigen Honda Civic von zuhause 500 m quasi zum Opelhändler vor der Haustüre, weil wir gerne das Geld am Ort lassen und den kurzen Weg der Zukunft wählen, der empfahl uns den Alten privat zu verkaufen und anschl. wieder zu kommen, da er als Opelhändler nicht gerne Japaner aufem Hof zu stehn hat, ausserdem kann er uns für den Alten mit 28000 km nichts mehr geben...zum Thema Zafira-Probefahrt bot er an, uns zu benachrichtigen wenn das neue Modell in ca. nem Vierteljahr rauskommt...wir gingen auf Nimmerwiedersehen und bestellten statt den Opel in der Oststadt, nen Toyota (Wert 25000.-) in der Weststadt, hier ist ein sehr engagierter und technisch versierter Verkäufer am Werk.

Unser Fazit: Nichts ist unmöglich - TOYOTA

Schönen Tag

tocove

Zitat:

Original geschrieben von andyrx

Der Kunde macht aber selbst auch oft den Fehler das er sich eigentlich gar nicht für die Ware interessiert sondern nur für den Rabatt weil ''Geiz ja Geil '' ist.....wenn hier Verkäufer nicht sehr motiviert erscheinen kann ich dieses verstehen....denn es geht in diesem Moment nur noch um Rabatte und nicht mehr um die Ware,wer hier auf der letzten Rille reitet sollte nicht mehr allzu viel erwarten.

Bei der Rabatt-Feilscherei handelt es sich um die tägliche Routine im Umgang zwischen Verkäufer und Käufer. Das ist im Bereich kommerziell-privat nicht anders als im Bereich kommerziell-kommerziell. Wer damit nicht klarkommt, hat den falschen Beruf gewählt. Ich selbst habe sowohl im Einkauf als auch im Verkauf gearbeitet und kenne daher beide Seiten der Medaille.

Themenstarteram 3. Juli 2005 um 14:17

Toyota

 

Was mich an "meinem" Toyotahändler wahneberstig stört ist die Hemdsärmeligkeit: Sakko, Jeans, Krawatte wie einmal gebunden und immer wieder umgetan. Schnodderig fragen was man will und in meinem Beisein rauchen. Wie in der miesesten Versicherungsklitsche.

Und es ist nicht nur einer, sondern alle! Wie sagt man so schön: der Fisch stinkt immer am Kopf; wer weiß, wer es denen vormacht.

So ewtas kannte ich weder von Mazda noch von BMW.

Ich war mal bei Mazda und ich weiss nicht warum aber fast alles waren Verkäuferinnen ;)

Ich bin der Meinung, das der Charakter des Verkäufers entscheidend für das Verkaufsgespräch ist. Den Charakter ändert man aber nicht in Verkaufsschulungen oder Fortbildungsveranstaltungen. Einmal Arsch, immer Arsch. Die Auswahl der Autohäuser bei der Einstellung der Verkäufer sollte in diese Richtung versbessert werden. Lieber ein Mensch, der in der Lage ist mir das zu verkaufen, was ich will, als ein schleimiger Einser-Kandidat bei dem ich mich unweigerlich immer über den Tisch gezogen fühle sobald er den Mund aufmacht.

Kennt ihr nicht auch diesen Gefühl, wenn das Gespräch in eine Richtung läuft, aus der ihr kaum noch weg kommt, der Typ versucht euch irgendwas aufzuschwatzen und man nach zweimal nachfragen merkt, das man für dumm verkauft wird?

Und von denen kenne ich zwei Stück (Toyota und VW). Widerlich und geschäftsschädigend.

Ich habe das Gefühl, daß der Umgang mit dem Kunden stark von dem Leiter des Autohauses abhängt.

In unserer Stadt machen z.B. die Verkäufer beim lokalen Opel-Händler einen sehr adretten Eindruck - Sobald man auch nur über das Gelände geht, kommt gleich ein Verkäufer und bietet Beratung an. Allerdings erinnern mich die Verkäufer da sehr an das, was man Versicherungsvertretern nachsagt. Ich war als "Beobachter" beim Kauf von zwei Opels durch meine Verwandschaft dabei und irgendwie hinterlässt der Kauf eines Autos beim besagten Händler denselben faden Beigeschmack, wie ein Vertragsabschluss einer Versicherung bei einem dubiosen Vertreter.

Vor ein paar Monaten warem wir unterwegs und wollten uns ein paar Autos ansehen. Wir hatten dazu einige Kriterien im Hinterkopf und ein Kriterium war die Verarbeitungsqualität.

Dazu haben wir uns ein paar Autos bei diversen Händlern angeschaut. Bei den wirklich interessanten Autos haben wir daher einfach mal unter das Auto geguckt - es ist ja erstaunlich was man da für Unterschiede sieht :-)

Auf jeden Fall war ich auch beim lokalen Renault-Händler

und die SItuation war da seltsam. Lauter Verkäufer standen da 'rum und keiner kam und hat auch nur gefragt, was ich wollte. Nach dem Blick unter das Auto wurden wir ausgelacht -

"Sollen wir das Auto hochlasse - damit Sie besser druntergucken können - Haha"

Also so kann man potenzielle Kunden auch vergraulen.

Grüße

Zweckschrauber

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