Mercedes OM 642 Schlechtsprit-Variante - Wer kennt sie und kann mir Infos geben?
Hallo zusammen,
in dem Wikipedia Artikel der G-Klasse ist von einer Schlechtsprit-Variante des OM 642 die Rede:
"Auch ist eine Schlechtsprit-Variante des OM 642 erhältlich, jedoch nur in der Euro-3-Abgasnorm mit Einzelabnahme."
Leider sind nirgendwo weiterführende Informationen zu finden. Da ich (wenn die Pandemie vorüber ist) eine Overland Weltreise plane, ist das Thema für mich sehr wichtig. Insbesondere würde mich interessieren:
-Welche Umfänge wurden verändert?
-Wie viele solche Fahrzeuge wurden produziert (ich konnte auf den Gebrauchtwagen-Portalen kein einziges finden)?
-Ist eine Umrüstung von einem "normalen" OM642 mit Euro 4/5/6 technisch möglich?
-Wie sieht es rechtlich aus? Soweit ich weiß gilt seit 2006 die Euro 4 Abgsnorm für alle PKW. Wird dies durch die Einzelabnahme umgangen?
Vielen Dank im Voraus an jeden der Infos hat!
Beste Antwort im Thema
"Das dann die gesetzliche Abgasnorm die zum Zeitpunkt der Zulassung in Deutschland gültig war nicht mehr eingehalten wird, kann meiner Meinung nach vernachlässigt werden."
Aber nicht der Meinung des TÜVs nach. Du bekommst mit einem von EU-4/5 auf 3 zurückgerüsteten keine Zulassung bei uns. Auch nicht für einen Tag. Frag bitte deinen nächsten großen TÜV mit einem konkreten Beispiel, ob ein Fahrzeug mit der EZ z.B. vor dem 1.1.2006 (ab Stichtag Euro-4 bei NEUZULASSUNG Pflicht) mit einem Euro-3 Motor ausgestattet werden kann. Meine begründete Vermutung wegen §19(2) STVZO ist NEIN.
IMHO wärs viel einfacher, einen eher "robusten" Uralt-Diesel zu nehmen, kostet halt Steuer. Und in gute Kraftstofffilter sowie Wasserabscheider zu investieren.
36 Antworten
Egal wie gut das Fahrzeug ist, es kann immer etwas zu reparieren geben. Was bringt dir der Pinzgauer wenn in Moldawien dafür kein Simmering zu finden ist?
Schau nach Fahrzeugen die entlang deiner Reisroute (wohin geht eigentlich genau, oder habe ich das überlesen?) fahren und richte dich danach.
Ich würde auch Mal einen Hilux evtl mit Wohnaufbau in den Ring werfen. Mit 80 fährt der sich bequem auf Feldwegen, ab 160 geht man auf der AB freiwillig vom Gas und mit ~ 300kg Ladung rutscht die Hinterachse nicht mehr. Mir ist vor ein paar Jahren ein Lkw in die Seite gefahren, hat das Heck zwei Meter quer zu den Reifen geschoben, außer optischen Blechschaden kei e weiteren Schäden. Baujahr ist meiner 2012.
Ich würd mit LPG fahren- bekommst eigentlich überall- manchmal leichter als Benzin. Qualität ist meist ähnlich- ob nun 95/5 oder 40/60...dann braucht er halt etwas mehr. Und zur Not gehts auch mit Benzin etwas weiter.
Zitat:
@rosi03677 schrieb am 24. Juli 2020 um 18:19:59 Uhr:
Bundesherr Österreich !
Pinzgauer oder Steyr-Daimler-Puch .Da gibt es Fahrzeuge die sind nach einer Instandsetzung 2000 nur ca 2000Km gefahren!
Danke für den Tipp, gibt es da denn auch eine Seite auf der man die ausgemusterten Fahrzeuge findet?
Zitat:
@rosi03677 schrieb am 24. Juli 2020 um 18:19:59 Uhr:
Wo wird die G-Klasse gebaut?
Soweit ich weiß bei Magna in Österreich?
Zitat:
@9891 schrieb am 24. Juli 2020 um 19:01:21 Uhr:
Egal wie gut das Fahrzeug ist, es kann immer etwas zu reparieren geben. Was bringt dir der Pinzgauer wenn in Moldawien dafür kein Simmering zu finden ist?Schau nach Fahrzeugen die entlang deiner Reisroute (wohin geht eigentlich genau, oder habe ich das überlesen?) fahren und richte dich danach.
Wir haben schon eine grobe Route festgelegt aber aktuell ist natürlich unklar wann sich die Einreisebestimmungen wieder normalisieren werden oder ob Anpassungen nötig sein werden. Ende 2019 sah unsere Planung so aus:
-Deutschland
-Österreich
-Slowenien
-Kroatien
-Bosnien
-Serbien
-Bulgarien
-Türkei
-Georgien
-Armenien
-Iran
-Indien (Verschiffung aus Bandar Abbas nach Mumbai, alternativ wäre der Landweg über Pakistan, da ist aber die Sicherheitslage zum Teil kritisch und der Grenzübergang nach Indien problematisch)
-Malaysia (Verschiffung aus Indien, da die Durchfahrt durch Myanmar kaum möglich ist)
-Thailand (Bis vor Corona war die Durchfahrt in der Praxis noch problemlos möglich, obwohl seit 2016 theoretisch strengere Einreisebestimmungen für ausländische PKW in Kraft getreten sind)
-Laos
-Kambodscha
-Vietnam
-China (leider nur als Gruppe mit chinesischem Begleitfahrzeug möglich)
-Mongolei
-Russland (Nowosibirsk & Umgebung)
-Kasachstan
-Russland (durch Moskau)
-Belarus
-Lettland
-Litauen
-Polen
-Deutschland
Wir haben maximal ein Jahr Zeit, da ich für diese Zeitraum eine Auszeit von der Arbeit nehmen darf. Auf den ersten Blick etwas viele Länder aber die Strecke bis Georgien auf den Hinweg und ab Lettland auf dem Rückweg ist sehr schnell zu machen. Die Gesamtstrecke wären knapp 30.000 km.
Zitat:
@9891 schrieb am 24. Juli 2020 um 19:01:21 Uhr:
Ich würde auch Mal einen Hilux evtl mit Wohnaufbau in den Ring werfen. Mit 80 fährt der sich bequem auf Feldwegen, ab 160 geht man auf der AB freiwillig vom Gas und mit ~ 300kg Ladung rutscht die Hinterachse nicht mehr. Mir ist vor ein paar Jahren ein Lkw in die Seite gefahren, hat das Heck zwei Meter quer zu den Reifen geschoben, außer optischen Blechschaden kei e weiteren Schäden. Baujahr ist meiner 2012.
Sicher auch kein schlechter Kandidat, vergleichbar mit den neueren Land Cruiser Modellen. Ein Wohnaufbau wäre aber für unsere Zwecke etwas drüber, da wir überwiegend in festen Unterkünften übernachten wollen. Dachte ehr an ein Dachzelt oder eine klappbare Liegefläche im Innenraum. Und 160 würde ich außerhalb Deutschlands sowieso nicht fahren. Aber zum Beispiel in Thailand war ich auch schon viel im Mietwagen unterwegs und da kann man auf den Expressways entspannt 120 fahren. Wenn man auf den Landstraßen die erlaubten 90 fährt, wird man oft von Einheimischen überholt.
Zitat:
@Robert163 schrieb am 24. Juli 2020 um 20:33:11 Uhr:
Wir haben maximal ein Jahr Zeit,
Das klingt echt nach Spaß, aber schafft ihr das in der Zeit?
Orientiere dich vielleicht etwas mehr Richtung asiatische Pickups (evtl Mal "Probeliegen im Hardtop"😉, die fahren da doch zuhauf. Der zuverlässigste Daimler bringt dir nichts wenn du Wochen irgendwo im nirgendwo wo niemand Englisch spricht ein Achsgelenk besorgen musst.
Benzin vs. Diesel ist vielleicht auch noch eine Überlegung, aber da hab ich überhaupt keine Ahnung (was wo aufzutreiben ist)
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Zitat:
@9891 schrieb am 24. Juli 2020 um 20:49:05 Uhr:
Das klingt echt nach Spaß, aber schafft ihr das in der Zeit?
Ich hoffe es aber sicher bin ich mir nicht. Ich habe viele Reiseberichte gelesen und es gibt Leute die noch deutlich schneller gereist sind (zum Beispiel in 6 Monaten nach Südafrika in zurück oder in 3 Monaten nach Vietnam). Davon halte ich allerdings nichts, da man ja auch was von den Ländern sehen und Zeit außerhalb des Autos verbringen will. Die Strecken in Europa wollen wir wirklich in jeweils zwei Wochen fahren. In China werden wir auch wenig Zeit verbringen (ca. 10 Tage) da diese geführten Durchfahrten relativ teuer sind. Wichtig ist außerdem noch wie viel Zeit die Verschiffungen in Anspruch nehmen und ob wir pünktlich losfahren können. Das heißt die Anschaffung und Vorbereitung des Autos und der Papierkram (Visa, Versicherungen etc.) muss schon erledigt werden während wir noch arbeiten.
Zitat:
@9891 schrieb am 24. Juli 2020 um 20:49:05 Uhr:
Orientiere dich vielleicht etwas mehr Richtung asiatische Pickups (evtl Mal "Probeliegen im Hardtop"😉, die fahren da doch zuhauf. Der zuverlässigste Daimler bringt dir nichts wenn du Wochen irgendwo im nirgendwo wo niemand Englisch spricht ein Achsgelenk besorgen musst.Benzin vs. Diesel ist vielleicht auch noch eine Überlegung, aber da hab ich überhaupt keine Ahnung (was wo aufzutreiben ist)
Also von der Verbreitung her ist Toyota in Asien unschlagbar. Außerhalb Deutschlands ist fast überall Benzin häufiger zu finden als Diesel. Allerdings finde ich für ein Reisefahrzeug einen Diesel vorteilhafter. Sogar wenn man mal die Spritkosten vernachlässigen würde (in weiten Teilen der Route ist Sprit deutlich billiger als in Europa) hat man immer noch den Nachteil der kleineren Reichweite. Ob Benzin oder Diesel beim Thema Kraftstoffqualität und Verträglichkeit im Vorteil ist weiß ich nicht genau, hatte das hier auch zuvor schon mal angesprochen.
Immerhin klingt das Ganze schon etwas durchdachter als der Thread hier: 😁
https://www.motor-talk.de/.../weltreise-mit-golf-2-t6885076.html?...
Klar, ein Benziner säuft, ist aber im Zweifel auch leichter zu reparieren. Einen alten Diesel bringt aber auch keiner um.
Die Landcruiser Idee finde ich gut. Die Maschinen kann man mit dem Absatz treten.
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 24. Juli 2020 um 21:27:59 Uhr:
Immerhin klingt das Ganze schon etwas durchdachter als der Thread hier: 😁
https://www.motor-talk.de/.../weltreise-mit-golf-2-t6885076.html?...Klar, ein Benziner säuft, ist aber im Zweifel auch leichter zu reparieren. Einen alten Diesel bringt aber auch keiner um.
Die Landcruiser Idee finde ich gut. Die Maschinen kann man mit dem Absatz treten.
Na klar, wir haben uns schon einige Gedanken gemacht. Bevor man so allgemein in den Raum reinfragt wie im verlinkten Thread kann man sich schon unzählige Beiträge in verschiedenen Foren dazu durchlesen. Die Informationsmenge zu diesem Thema ist riesig.