Meinungen zu meiner Vorstellung
Hallo zusammen,
gerne möchte ich ein Paar Meinungen zu meinem Plan einholen, der folgendermaßen aussieht:
Gesamtpreis: 33.000 €
Anzahlung: 13.000 €
Finanzierungsbetrag: 20.000 € auf 5 Jahre
Monatlich würde ich 500 € auf ein separates Konto überweisen. Hier würde die monatl. Rate von ca. 350 € + 90 € Versicherung abgezogen werden, sodass ca. 60 € pro Monat (oder 700 € pro Jahr) für Reparaturen/Service etc. übrig bleiben.
Bei dem Auto handelt es sich um den CLA200 (Baujahr ab 2020).
22 Antworten
Ein monatliches Budget von 60 Euro könnte für den Service in einer Vertragswerkstatt gerade so ausreichen. Damit sind dann aber weder Verschleißreparaturen wie Bremen oder neue Reifen abgedeckt
Aus meiner Sicht ist das geplante Monatsbudget daher zu gering
Wenn ich das richtig verstehe hast Du auch keine Tankkosten berücksichtigt
Wir kennen deine finanziellen Verhältnisse nicht...wenn du mit dem Rest, der dir übrig bleibt, auch sehr gut leben kannst....dann ja.
Zitat:
@autosmachenfreude schrieb am 11. Mai 2023 um 23:21:06 Uhr:
Ein monatliches Budget von 60 Euro könnte für den Service in einer Vertragswerkstatt gerade so ausreichen. Damit sind dann aber weder Verschleißreparaturen wie Bremen oder neue Reifen abgedeckt
Aus meiner Sicht ist das geplante Monatsbudget daher zu gering
Wenn ich das richtig verstehe hast Du auch keine Tankkosten berücksichtigt
Richtig, die Tankkosten möchte ich auf dieser Seite nicht berücksichtigen und würde das quasi als "Ausgaben für Hobbys" betiteln. Ich werde das Auto höchstwahrscheinlich nur an Wochenenden (richtig) nutzen und gehe von ca. 100 € aus.
Zitat:
@borussia11 schrieb am 11. Mai 2023 um 23:22:05 Uhr:
Wir kennen deine finanziellen Verhältnisse nicht...wenn du mit dem Rest, der dir übrig bleibt, auch sehr gut leben kannst....dann ja.
Das passt soweit, da ich momentan ca. 1500 € beiseite lege. Die 500 € würde ich demnach hiervon abziehen.
Zitat:
@jigsaw19 schrieb am 11. Mai 2023 um 23:10:05 Uhr:
Monatlich würde ich 500 € auf ein separates Konto überweisen. Hier würde die monatl. Rate von ca. 350 € + 90 € Versicherung abgezogen werden, sodass ca. 60 € pro Monat (oder 700 € pro Jahr) für Reparaturen/Service etc. übrig bleiben.
Was ist mit der Kfz-Steuer, die pro Monat auch bei 20-30 € - je nach Fahrzeugmodell - liegen kann, wenn es kein BEV ist? Auch sollte man an die HU/ASU denken, die bei einem Neufahrzeug zwar erst nach 3 Jahren und danach jedoch alle 2 Jahre fällig und mittlerweile mit 130-140 € auch kein Kleckerkram mehr ist. 60 € pro Monat für Service und Verschleiß (z.B. Reifen, Zündkerzen, Luftfilter und Bremsen) werden auch nur in den ersten 3-4 Jahren/50-60tkm reichen, da es meistens erst ab dann mit teureren Servicearbeiten und Verschleißreparaturen losgeht.
Sollte man also bei der finanziellen Planung des Unterhalts des Fahrzeugs entsprechend mit einplanen.
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Ich würde mal davon ausgehen, das man die ersten 5 Jahre ohne Verschleiß fährt. Da werden nach 3 und weiteren 2 Jahren Tüv fällig. Mal eine kleine Inspektion beim Hersteller und das wars. Da baut sich ein dickes Polster auf, um die Karre instand zu halten, wenn die nach 5 Jahren auseinander fällt...
Nur du selber kannst wissen, ob du es dir leisten kannst und vorallem willst. So eine finanzielle Verpflichtung kann belastend sein. Nicht nur im finanziellen Sinn. Du willst hauptsächlich am Wochende fahren, buchst Benzin unter Hobby. Diese Einstellung finde ich seltsam und rate, das du überdenkst, ob das wirklich notwendig ist. Ein Auto mit Wertverlust ist ein sehr teueres Hobby. Dazu kommen die Zinsen, die schon kräftig gestiegen sind.
Nur zum Nachdenken. Leisten kannst du es dir anscheinend, aber ob du es wirklich willst... Wie lange hegst du den Gedanken schon? Manchmal wünscht man sich etwas unbedingt und nach 3 Monaten gar nicht mehr so...
Zitat:
@jigsaw19 schrieb am 11. Mai 2023 um 23:10:05 Uhr:
gerne möchte ich ein Paar Meinungen zu meinem Plan einholen
Etwas finanzieren, das man gar nicht braucht, würde ich sein lassen.
- seit '21 registriert, 7 Posts - jährlich ein Thread zum Thema CLA
Zitat:
@benprettig schrieb am 12. Mai 2023 um 08:35:49 Uhr:
Ich würde mal davon ausgehen, das man die ersten 5 Jahre ohne Verschleiß fährt. Da werden nach 3 und weiteren 2 Jahren Tüv fällig. Mal eine kleine Inspektion beim Hersteller und das wars. Da baut sich ein dickes Polster auf, um die Karre instand zu halten, wenn die nach 5 Jahren auseinander fällt...
...
Ein CLA aus 2020 wird sicher nicht nach 5 Jahren auseinanderfallen und zwar auch bei schlechter Pflege nicht.
Beim Kauf sollte aber bedacht werden, dass so ein Benz nach Werksvorgaben spätestens 12 Monaten zum kleinen Ölservice und nach 2 Jahren zum großen Service muss. Bei einem 3 Jahre alten Fahrzeug sollte man die nächsten 3 Services noch bei Benzens durchführen lassen, um eventuelle Kulanz nicht zu gefährden.
2x Ölservice und 1x großer Service dürfte beim MB-Vertragshaus bei insgesamt 1.500 € liegen. Wenn dann im 5. Jahr bei vielleicht 70-80tkm Laufleistung die Reifen abgenutzt sind, kommen 500-600 € für neue dazu.
Somit könnten hier allein in 3 Jahre, je nach Wartungsstand des CLA, schon über 2.000 € an stink normalen Service-/Wartungskosten anfallen, ohne dass an dem Benz etwas defekt geht.
Dazu noch Kfz-Steuer (200 € p.a.?), 1x HU/ASU für ca. 140-150 €, 8-10 Wagenwäschen in 3 Jahren für 100 €, 1x neue Wischerblätter für 20 €, Pflegematerial für 30-50 € usw. usw.
.... und schon summiert sich das Ganze "für Reparaturen/Service etc." in 3 Jahren auf ca. 3.000 €.
Da reichen dann 60 € pro Monat an Rücklagen, wenn man sich die Sache nicht schön rechnen möchte, eben bei weitem nicht aus und von einem dicken "Polster" wird der TE dann allenfalls träumen können😕.
Ich bezweifele aufgrund seiner eigenen Angaben nicht, dass der TE den CLA unterhalten könnte. Er sollte aber wissen, was es finanziell in etwa kosten wird. Deshalb sucht er hier ja zum wiederholten mal einen Rat zu bekommen.
Den finalen Kaufentschluss muss er allerdings selber fassen, denn wir wissen nicht, ob ihm das Auto den finaziellen Aufwand wert ist, zu dem er hier im Thread einige Anhaltspunkte bekommen hat.
Zitat:
@benprettig schrieb am 12. Mai 2023 um 08:35:49 Uhr:
Ich würde mal davon ausgehen, das man die ersten 5 Jahre ohne Verschleiß fährt. Da werden nach 3 und weiteren 2 Jahren Tüv fällig. Mal eine kleine Inspektion beim Hersteller und das wars. Da baut sich ein dickes Polster auf, um die Karre instand zu halten, wenn die nach 5 Jahren auseinander fällt...Nur du selber kannst wissen, ob du es dir leisten kannst und vorallem willst. So eine finanzielle Verpflichtung kann belastend sein. Nicht nur im finanziellen Sinn. Du willst hauptsächlich am Wochende fahren, buchst Benzin unter Hobby. Diese Einstellung finde ich seltsam und rate, das du überdenkst, ob das wirklich notwendig ist. Ein Auto mit Wertverlust ist ein sehr teueres Hobby. Dazu kommen die Zinsen, die schon kräftig gestiegen sind.
Nur zum Nachdenken. Leisten kannst du es dir anscheinend, aber ob du es wirklich willst... Wie lange hegst du den Gedanken schon? Manchmal wünscht man sich etwas unbedingt und nach 3 Monaten gar nicht mehr so...
Mit den Gedanken spiele ich schon seit mehreren Jahren. Danke für deinen Hinweis, ich weiß was du meinst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei mir nicht um eine vorübergehende Euphorie handelt. Ich muss dazu noch hinzufügen, dass ich das Auto nicht "rein" aus Vergnügung fahren möchte. Ich bin fast 36 Jahre alt, habe seit 18 Jahren einen Führerschein aber noch nie ein eigenes Auto besessen. Brauche ich unbedingt ein Auto? Nein. Auf die Arbeit, zum Einkaufen, ins Fitnessstudio kann ich problemlos gehen. Ich lebe alleine, 500 km weg von meiner Familie. Ich bin mir sicher, dass ich sie auch öfter (1 x im Monat) besuchen und mich mehr sozialisieren würde. Und ja, auch ist mir bewusst - dass ein Leihwagen (zumindest bzgl. Familie) immer noch günstiger ist. Aber irgendwie möchte ich einfach, dass ich endlich das eigene Auto fahre.
Zitat:
@Volvoluder schrieb am 12. Mai 2023 um 13:50:35 Uhr:
Zitat:
@benprettig schrieb am 12. Mai 2023 um 08:35:49 Uhr:
Ich würde mal davon ausgehen, das man die ersten 5 Jahre ohne Verschleiß fährt. Da werden nach 3 und weiteren 2 Jahren Tüv fällig. Mal eine kleine Inspektion beim Hersteller und das wars. Da baut sich ein dickes Polster auf, um die Karre instand zu halten, wenn die nach 5 Jahren auseinander fällt...
...Ein CLA aus 2020 wird sicher nicht nach 5 Jahren auseinanderfallen und zwar auch bei schlechter Pflege nicht.
Beim Kauf sollte aber bedacht werden, dass so ein Benz nach Werksvorgaben spätestens 12 Monaten zum kleinen Ölservice und nach 2 Jahren zum großen Service muss. Bei einem 3 Jahre alten Fahrzeug sollte man die nächsten 3 Services noch bei Benzens durchführen lassen, um eventuelle Kulanz nicht zu gefährden.
2x Ölservice und 1x großer Service dürfte beim MB-Vertragshaus bei insgesamt 1.500 € liegen. Wenn dann im 5. Jahr bei vielleicht 70-80tkm Laufleistung die Reifen abgenutzt sind, kommen 500-600 € für neue dazu.
Somit könnten hier allein in 3 Jahre, je nach Wartungsstand des CLA, schon über 2.000 € an stink normalen Service-/Wartungskosten anfallen, ohne dass an dem Benz etwas defekt geht.
Dazu noch Kfz-Steuer (200 € p.a.?), 1x HU/ASU für ca. 140-150 €, 8-10 Wagenwäschen in 3 Jahren für 100 €, 1x neue Wischerblätter für 20 €, Pflegematerial für 30-50 € usw. usw.
.... und schon summiert sich das Ganze "für Reparaturen/Service etc." in 3 Jahren auf ca. 3.000 €.
Da reichen dann 60 € pro Monat an Rücklagen, wenn man sich die Sache nicht schön rechnen möchte, eben bei weitem nicht aus und von einem dicken "Polster" wird der TE dann allenfalls träumen können😕.
Ich bezweifele aufgrund seiner eigenen Angaben nicht, dass der TE den CLA unterhalten könnte. Er sollte aber wissen, was es finanziell in etwa kosten wird. Deshalb sucht er hier ja zum wiederholten mal einen Rat zu bekommen.
Den finalen Kaufentschluss muss er allerdings selber fassen, denn wir wissen nicht, ob ihm das Auto den finaziellen Aufwand wert ist, zu dem er hier im Thread einige Anhaltspunkte bekommen hat.
Danke dafür. Ich hatte heute die Möglichkeit, darüber mit einigen Bekannten zu diskutieren. Viele Raten mir, dass ich das Auto bar kaufen soll - somit wäre das Geld auf dem Konto (erst mal) komplett weg.
Barkauf kommt fast immer preiswerter als Finanzierung.
Aber muss es denn sofort ein Mercedes CLA sein? Nur mal so etwas um die Ecke gedacht:
Wir holten uns als Zweitfahrzeug für die Familie vor 4 Jahren einen Audi A1 1.4 TFSI als 3-Jahres-Leasingrückläufer mit 26tkm für 19k €. Der Wagen hat fast Vollausstattung und kostete mal (10/2015) 31k € BLP. Es ist und bleibt zwar ein 4-türiger Kleinwagen, aber einer mit dem Komfort und den Fahrleistungen eins Kompaktwagens. IdeaL zum Kurztrip in die Stadt, aber auch 500 km Non-Stop sind mit dem Wagen kein Problem (ich bin Senior), da er selbst bei 140 -160 km/h noch recht leise ist. In S line-Ausstattung mit Sportfahrwerk und Sportsitzen macht das Fahren mit dem kleinen Flitzer sogar richtig Spaß. Mehr Auto braucht eigentlich kein Mensch, es sei denn, man möchte mit 4 Erwachsenen und Gepäck unterwegs sein.
Vorteil eines solchen Kleinwagens: Nur ca. knapp 100 € Kfz-Steuer p.a., günstige Versicherungsklasse, 6 l/100 km Super E10 als Verbrauch und Inspektion nur alle 2 Jahre/30tkm.
Seit dem Kauf hatte unser Audi A1 noch keinen Defekt, obwohl er jetzt knapp 70tkm gefahren wurde.
Es muss ja nicht unbedingt ein relativ teurer Audi als Kleinwagen sein, denn ein neuerer VW Polo, Opel Corsa oder Adam, Seat Ibiza, Skoda Fabia, Toyota Yaris oder z.B. Hyundai i20 sollten ähnlich robust sein und auch ausreichend Komfort selbst auf Langstrecken bieten, wenn bei der Sonderausstattung nicht gespart wurde. Vorteil des kleinen Audi A1, den es seit 2018 als neues Modell (GB) gibt, sind die vielen Ausstattungsmöglichkeiten und der noch um einen Tacken bessere Gesamtkomfort als bei der Konkurrenz.
Hier ein Bericht des ADAC zum Audi A1:
Preise für die 110 PS-Version im Alter 3-4 Jahre und unter 60tkm fangen bei 16-18k € (je nach Ausstattung) an.
..... aber es ist halt ein Kleinwagen und er hat keinen Stern vorne auf der Motorhaube😁. Dennoch würde ich z.B. einen gut ausgestatteten 2-3 Jahre alten A1 mit munteren 150 PS einem CLA 200 aus 2020 vorziehen, einfach weil der A! in Anschaffung und im Unterhalt deutlich preiswerter sein dürfte und dazu auch noch mehr Fahrspaß verspricht.
Na dann, würde ich noch ein paar Monate die 600 - 700 €, die der CLA an laufendem Komplett-Unterhalt (inkl. Wertverlust und Kraftstoff) kosten würde, auf die Bank bringen und nach 10-12 Monaten mit einem verfügbaren Budget von dann über 30.000 € nach so einem MB CLA suchen. Eilig scheint es ja nicht zu sein, wenn die Suche bereits über 1 Jahr läuft.