Mein Kadett lahmt...
Nabend!
Ich habe bei meinem Kadett ein Problem... Er will nicht so flott, wie ich das gerne von ihm möchte... Er beschleunigt etwas fad und die Endgeschwindigkeit ist nur 155kmh (bei mächtig Anlauf)
Mein Kadett ist Bj.90, 1,6i. Hat der schon Hyrdostößel? Sonst habe ich auch schon an die Ventil-Einstellung gedacht.
Ansonsten habe ich bei laufendem Motor mal die Lambdasonde abgezogen (ein Freund meinte, der Motor müsste kurz unruhig werden, Drehzahl runtergehen) - war aber nicht so - denke also, sie ist kaputt (sieht auch entsprechend aus...) - kann es schon daran liegen?
Bzw. wie sehr kann sich das auf die Leistung auswirken???
Was noch sehr komisch ist - die Trommelbremsen hinten quietschen beim Bremsen hin und wieder (auch mal richtig energisch), ebenso, wenn ich stehe und mich mal etwas stärker in den Sitz fallen lasse...
Habe jetzt mal nach eine Autobahnfahrt geschaut und die linke Trommelbremse war wesentlich heißer als die andere...
Kann es sein, dass die Bremse im Dauerbetrieb schleift und so der Wagen lahmt und quietscht?
Vielleicht kann mir jemand schonmal dazu etwas sagen, weil ich mich bis ein Freund aus dem Urlaub zurück ist nicht an die Bremsen wagen werde...
Mfg JnG
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Kadett 1,6i, Bj.90 - Alles klappert, aber irgendwie mag ich ihn 😉
13 Antworten
also der 1,6i hat hydro-stößel geht nix einzustellen..was verbracusht du so ?? wenn hoher verbauch kann es die lambdasonde sein..aber auch vieles andere
1. mechniker-regel
erst die zündung prüfen/winstellen dann die spritzufuhr dann die mechanik des motors
zündkerzen, öl, lufi schon neu oder asbach steinalt ??
die bremse kann schleifen..dazu am besten beide hinterräder hoch und handbremse (wirkt auf gleichem weg) langsam raste für raste anziehen
oder nach längerer fahrt mal anfassen , wenn heiß ist und verbrannt riecht, dann hängt sie
kann das handbremsseil sein..oder die rückzugfeder vergammelt oder radbremszylinder
udn wenn bremse schleift läuft er nicht gut
Also Zündkerzen sind 5 Tage alt, Öl 2 Wochen (10W40) und der LuFi ist i.O. ...
Naja, wg. der Lambdasonde... verbrauche circa 7-8l (Langstrecke, viel Landstraße)
Zündung einstellen - müsste ich machen lassen - keinen Plan davon.. Kabel und Kappe sind aber neuwertig...
Bezinfilter ist ca. 15TSDkm alt - fahre nur Super bzw auch mal ne Zeit lang SP...
Ich hoffe ja auch schon, dass es die Bremse ist - weil das wesentlich besser wäre als z.B. ein Kompressionsschaden...
Zumindest ist die eine Trommel nach der Autobahnfahrt so heiß, dass man nicht lange anfassen kann, während die andere handwarm ist - also einseitig... (Handbremse müsste beidseitig sein, oder???)
Aber trotzdem quietscht der Wagen beidseitig beim "belasten" und beim Bremsen (rechts oder links mehr kann ich nicht sagen...)
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Kadett 1,6i, Bj. 90 - Alles klappert, aber irgendwie mag ich ihn 😉
hmm doch ..hatte aber gestern noch bis spät zu tun und dann haben wir einen geburtstag reingefeiert
so können wir also festhalten das die bremse auf einer seite stärker ist als auf der anderen? aber wenn du mit schleifender bremse so schnell unterwegs bist ..dann sollte das schon ordentlich stinken !!
ein verbauch von 7-8 liter ist i.o. ..ich würde auf jeden fall erstmal zündugn einstellen (lassen) udn dann der breme gucken
das quietschen könne die rückholfedern der bremsbacken sein oder die backen sind abgenutzt oder die trommel hat einen grat , wieviel hat er runter und wie alt ist die bremse ??
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der Wagen hat 142TSDkm runter... die Trommelbremse min. 20TSDkm - so lange habe ich den Wagen erst... Naja, aber die Bremsbacken sollten i.O. sein - sagt ein Bekannter. Die Rückstellfedern sind laut ihm auch i.O. Der wird sich aber nächsten Samstag auch nochmal an die Bremsen ranbegeben.
Nach der Autobahnfahrt war es auch bei der heißen Bremse hinten etwas 'stinkig' - aber nicht extrem...
Und wg. der Zündung werde ich dann mal zu Opel fahren...
Hallo InG,
mit viel Anlauf 155km/h ist zu wenig, Tacho 175km/h sollte er schon können. Ich weiß nicht, wie Du auf "Langstrecke, viel Landstraße" fährst aber wenn man einigermaßen gesittet und im 5.Gang fährt sollten 6 l/100km reichen, 7-8l kommen mir etwas hoch vor. Eine Bremstrommel wird so heiß, daß man sie nicht mehr anfassen kann.
Drei Argumente, die für erhöhten Rollwiderstand aufgrund einseitig hängender Bremsbacken sprechen (hatte mein 88er Kadett bei 140tkm auch mal). Das Problem entsteht durch Rost im Bereich der Lagerung der Bremsbacken, der Federn und der Selbstnachstellung der Handbremse. Meistens bleiben die Bremsbacken dann zu nahe an der Trommel hängen, wenn man vorher das Bremspedal ziemlich kräftig getreten hat.
Wenn man es sich zutraut, kann man alles zerlegen, mit einer nicht zu harten Drahtbürste entrosten und säubern (den Staub nicht einatmen, ist zwar kein Asbest mehr aber trotzdem höchstwahrscheinlich ungesund), an allen Metall auf Metall-Kontaktflächen ganz leicht mit Hochtemperaturfett oder Kupferpaste behandeln und zusammenbauen. Jeweils nur eine Seite zerlegen, die andere Seite als Vorlage (seitenverkehrt) nehmen.
Viel Erfolg
Guten Abend!
Also, die Trommelbremsen sind beide gereinigt worden und scheinen soweit i.O. zu sein.
Auf der Seite, auf der es heiß wird scheint aber das Handbremsseil nicht mehr so ganz das Wahre zu sein - nach Anziehen der Handbremse und erneutem Lösen geht das Seil nicht unbedingt ganz zurück (so scheint es mir - woran es liegt... kA)
Die Kompression will ich mal nächstes Wochenende testen - mal sehen, was sich dazu ergibt.
Und was mir auch schon jetzt z.T. gesagt wurde ist, dass es (zusätzlich) auch am nahezu fertigen Endtopf liegen könnte - der scheppert ganz gut...
Dazu sagte mir heute noch jmd., dass er es etwas komisch findet, dass der Motor, wenn man den Fuß vom Gas nimmt, noch kurz auf Drehzahl bleibt (für Einspritzer nicht i.O., sagt er). Er meint, dass es evtl. am zugesetzten Benzinfilter liegen könnte (Pumpe zieht stärker und bei Gaswegnahme kommt somit noch etwas zu viel durch).
Achje, ich weiß auch nicht mehr... 🙁
Kann jmd. von euch einen Zusammenhang zwischen den Sachen erkennen???
MfG JnG
Achja, ich weiß nicht, ob ich vielleicht schon weiße Mäuse sehe, aber im 4. Gang zieht er bei 120-135 nochmal recht ordentlich, dann im 5. die Qual.. - von knapp 140 auf knapp 160...
Naja, nachdem mein Oktanstecker auf 95 ist (hehe) läuft er untenrum schon etwas besser - und sonst ist im 4. oder 5. mehr oder weniger Flaute...
Ähnliche Probleme hat meiner auc, nur zusätzlich leuchtet die Motorkontrolle :
Fehlercode 13, Lamdasonde.
Habe ich durchgemessen , bei ca. 2500 U/min. Messwert 0,35 - 0,25 V. Das ist zuwenig. Sollte bei 0,45 liegen, d.h. Motor läuft zu fett.
Aber nun ? Sonde defekt ? Traue ich mich nicht ran, habe die Befürchtung,das ich das Gewinde beschädige.
Ansonsten muß es wohl irgendwo an der
Einspritzanlage, dem Steuergerät liegen.
ps : wenn er kalt ist, läuft er gut, je wärmer , desto schlechter.
Der 5. Gang ist aber sowieso lang übersetzt.
@JnG
Handbremsmechanik und -seil verrosten und werden schwergängig (z.B. Umlenkrollen). Irgendwann können die Federn (erlahmt/gebrochen?) die Bremsbacken nicht mehr korrekt zurückziehen. Oder die Nachstellmechanik ist festgerostet und stellt die Handbremse zu stramm.
Mal beide Hinterräder anheben und die Leichtgängigkeit beim Drehen prüfen. Wenn es sich leicht dreht mal 1-2 Wochenauf die Handbremse verzichten und prüfen, ob das Problem auch auftaucht, wenn man nur die Fußbremse benutzt.
Was ist ein nahezu fertiger Endtopf? Sind nur innen Teile lose oder hängt er schon nicht mehr auf der richtigen Position und behindert das Handbremsseil?
Das mit dem "Drehzahl geht nicht mehr so spontan gegen Leerlauf zurück wie früher" klingt nach Leerlaufschrittmotor.
Wohl kein Zusammenhang mit dem anderen Problem.
Abhilfe gibts auch hier im Forum.
Bei mir hat sich das Problem erledigt :
Lamdasonde !!! Ein bißchen dran rumgespielt, und schon war sie entwei. Kann ja nichts werden.
Soll man son DIng gebraucht kaufen ?
Hallo!
Ich denke mal nicht, dass es bei mir unbedingt an der Lambda liegt, da der sehr unrund läuft, wenn ich den stecker löse... Vielleicht ist sie nicht mehr ganz die neueste... aber ich denke, sie machts noch...
Achja, mein Motor läuft kalt schlechter als warmgefahren... was wohl normal sein sollte...
Der Endtopf hängt normal, nur klötert halt innen wie sau... 😉
Wo finde ich denn den Leerlaufschrittmotor? - und ist es besonders nachteilig, wenn er so eingestellt ist (Auswirkungen abgesehen vom Akustischen)??
Bremse werde ich am WE nochmal gucken - und auch vielleicht mal auf die Handbremse verzichten - ich schau mal, wie's geht...
MfG
JnG
Leerlaufschrittmotor:
Einspritzblock, Vorderseite, vom Kühler aus betrachtet links,
schwarzer Zylinder, Größe ca. einer Flasche Tipp-Ex, 4poliger Stecker am Ende
Rechts/Links laufender Elektro-(schritt-)motor. Regelt den Leerlauf, indem er über eine Schubstange und einen Kolben einen Bypass-Kanal an der Drosselklappe vorbei mehr oder weniger freigibt.
Verdreckt schon mal, besonders wenn über Kurbelhausentlüftung zuviel Öl in den Ansaugtrakt gelangt
Diagnose&Therapie hier, speziell beschrieben von 'cocker'
Solange er sauber auf 8-900 U/min runterregelt würde ich ihn nicht gleich ausbauen, eher mal einen Reset machen.
Und über einen Ölabscheider nachdenken.
Beschreibung von beidem gibts auch hier.