Luftdruck für Wohnwagen

Hallo Spezialisten,

mein Wohnwagenerzeuger Fendt gibt mir 2,9 At Luftdruck vor.
Ein "alter und erfahrener" Camper sagte mir er hält sich nicht daran und pumpt 4,00 At auf.

Was sagt ihr "Alten Hasen?"

Eddy

Beste Antwort im Thema

moin EEddy

die Antwort kann Dir hier keiner wirklich geben, alles was bisher kam, kannst in den Müll werfen, ich schreib Dir auch den Grund:

es fehlt die Reifengröße, deren Belasungsindex
es fehlt das zul GesGewicht des Wohnwagens

nach diesen Kriterien alleine wird der Luftdruck bestimmt, ohne diese Angaben ist es Wahnsinn, eine Empfehlung zu geben. Hast Du einen Fendt WoWa mit 1500kg zul GG und 205/15 Reifen, so benötigst Du einen anderen Druck, wie bei einem 1000kg mit 155/13 Reifen, aber die wirklich richtige Reifendruckangabe findet man oft auf den Intermetseiten der Reifenhersteller oder man fragt den Reifenhändler, der kann anhand des gewichtes, des Reifenfomats und des Aufabus der Karkasse wirklich fundierte Angaben machen. Gerade bei WoWa ist es wichtig das richtig zu machen, weil doch oft die Gewichtsgrenze aus- bis überreitzt wird, dazu wird die Geschwindigkeit nach oben "verschoben" so das bei falschem Luftdruck die Lauffläche zu warm werden könnte oder die Stabilität leidet, weil zu wenig Bodenkontakt bleibt.

Nordjoe

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Wie die anderen Leser schon geschrieben haben, ist die Reifengröße und das Gesamtgewicht des Wowa dafür verantwortlich, was für ein Reifendruck erforderlich ist. Ich habe z. B. einen Bürstner mit 215 er Puschen. Laut Gebrauchsanweisung mußte da 3.5 Bar drauf. Mein Nachbar hat einen Hobby mit demselben Gewicht und hat 195er Reifen drauf. Aufgepumpt mit 4,5 bar. Da sieht man, wie unterschiedlich es sein kann. Das Beste ist, du erkundigst dich bei deinem nächsten Wowa-Händler, was für einen Luftdruck du brauchst. Nimm deine Papiere mit und ich denke, man kann dir eine Auskunft geben.

Hallo,

ein Tipp von mir bei C-Reifen (Transporterpneus, werden fast nur noch bei Einachsern montiert).

Reifen überprüfen nach Fabrikat

Reifen von Matador.....sofort beim beim Fachhändler erkundigen, es läuft zZ eine Umtauschaktion (kostenlos)

Falls möglich: mit Austausch eine höhere Tragfähigkeitszahl z.B. 102 auf 104 gegen geringen Aufpreis erwerben

Gummiventile mit Messingverstärkungseinsatz in die Felge einsetzen lassen, sind etwas teuerer aber Druckstabil ist bis über 5 bar sicher, und können bei Tempo 100 -1xx km nicht durch die Fliehkräfte in Kombination mit den hohen Luftdrücken rausfliegen.

Luftdruck dann auf grundsätzlich 4,5 bar (in Worten: vierk-komma-fünf) erhöhen (nur C-Reifen).

Reifen hat jetzt seine optimale Tragkraft und der WW läuft jetzt sicher ohne Reifendefekte.

urmel331

Zitat:

Original geschrieben von urmel331


Hallo,

ein Tipp von mir bei C-Reifen (Transporterpneus, werden fast nur noch bei Einachsern montiert).

Reifen überprüfen nach Fabrikat

Reifen von Matador.....sofort beim beim Fachhändler erkundigen, es läuft zZ eine Umtauschaktion (kostenlos)

Falls möglich: mit Austausch eine höhere Tragfähigkeitszahl z.B. 102 auf 104 gegen geringen Aufpreis erwerben

Gummiventile mit Messingverstärkungseinsatz in die Felge einsetzen lassen, sind etwas teuerer aber Druckstabil ist bis über 5 bar sicher, und können bei Tempo 100 -1xx km nicht durch die Fliehkräfte in Kombination mit den hohen Luftdrücken rausfliegen.

Luftdruck dann auf grundsätzlich 4,5 bar (in Worten: vierk-komma-fünf) erhöhen (nur C-Reifen).

Reifen hat jetzt seine optimale Tragkraft und der WW läuft jetzt sicher ohne Reifendefekte.

urmel331

Danke, C-Reifen würde ich auch auf der Tandemachse draufmachen, auch wenn der WW ein zGG unter 2 T hat.

Warum denn nicht: Es gibt für mich KEINEN Grund auf diese zusätzliche Sicherheit zum quasi Null-Tarif (Aufpreis) zu verzichten.

Wo hast Du die Info her, das bis 5 atü zulässige Gummiventile mglw. aus der Felge fliegen (noch nie gehört)?

Dein Tipp mit LI 104 statt 102 ist grundsätzlich richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Die eigentliche Tragkraft ergibt sich aus LI UND der Geschwindigkeitsangabe für den Reifen, weil der LI sich bezieht auf den Betriebszustand des Reifens bei der angegebenen Geschwindigkeit.
Also, LI 102 bei V 160km/h dürfte wohl besser sein als LI 104 bei V 130km/h.
Der dritte Parameter im Bunde, damit der LI nicht so nackert dasteht ist der Luftdruck, der natürlich auch dann ein Maximum sein soll.

Das mit Matador ist jetzt offiziell bestätigt und ich bin froh, die Dinge in meine Semperit gewechselt zu haben.

Hallo Tempomat

In der Tat ist es so mit den Ventilen. Das Problem wurde bekannt, durch zuerst mysteriöse Unfälle mit hohen Geschwindigkeiten bei den Kleintransportern. Hier sind bei hohen Geschwindigkeiten die Ventile aus den Felgen geflogen (!). Die Transporter müssen wegen der Tragfähigkeiten ja C-Reifen montieren. Diese brauchen ja 4,5 bar Luftdruck. Das Problem der Fliehkräfte wird von selbst erklärt durch die Physik. Das Ventil hat ja schon eine ganz beachtliche Drehgeschwindigkeit bzw. Umfangsgeschwindigkeit..... dann bei sommerlichen Temperaturen und eine evtl. Erhöhung der Reifentemperatur durch Überladung.... alles Faktoren die bei Gespannfahrten auch mal auftreten. Habe ich ein Geländewagen als Zugfahrzeug fahre ich bei gutem Wetter in Frankreich auch mal 110 bis 120 km/h. Inzwischen sind normale Gummiventile bei C-Reifen ja verboten bzw. die Reifenfirmen haben eine Selbstverpflichtung abgegeben. Aus Sicherheitsgründen bei mir: Nur Gummiventile mit Messingeinsatz bei Caravanreifen. Kosten ca. 3-5 € pro Stück. Beim PKW ist das kein Thema, da hier nicht mit hohen Luftdrücken gefahren wird.

urmel331

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Zitat:

Original geschrieben von urmel331


Hallo Tempomat

Inzwischen sind normale Gummiventile bei C-Reifen ja verboten bzw. die Reifenfirmen haben eine Selbstverpflichtung abgegeben. Aus Sicherheitsgründen bei mir: Nur Gummiventile mit Messingeinsatz bei Caravanreifen. Kosten ca. 3-5 € pro Stück. Beim PKW ist das kein Thema, da hier nicht mit hohen Luftdrücken gefahren wird.

urmel331

Ups, ... auch bei C-Reifen und WW?

Nein,

bei C-Reifen am WW n o c h nicht, die dürfen ja in D nur max. 100 km/h zuckeln. Aus Sicherheitsgründen würde ich die aber trotzdem unverzüglich montieren lassen. Dann kann der WW mit 4,5 bar aufgepumpt werden. Der Reifen erreicht erst dann die v o l l e Tragfähigkeit. Die WW-Hersteller kaufen lieber Wohnwagenreifen mit höheren Gewichtsklassen ( füir die fast ohne Mehrpreis), sparen sich die teuren Messing/Gummi-Ventile, und geben dann nur Reifendrücke zwischen z.B. 3,5 bis 4,0 bar an. Die gesetzl. Vorgaben sind zu 100 % erfüllt. Hat man dann die Wohnwagenachse bei der Fahrt ungleichmäßig beladen (in der Praxis fast normal) kann schon die Grenze für den mehrtragenden Reifen erreicht sein. Für die richtige Beladung des WW ist der Halter verantwortlich.

urmel331

Zitat:

Original geschrieben von c250tdt



Ein Platzer ist auch nicht schlimm, habs erlebt.

Gruß

Na denn,..super, ich habe auch einen Platzer erlebt, mitten auf der Autobahn.

Ohne Abschleppen ging nichts mehr.

Jede Menge teile lagen auf der Autobahn verstreut.

Schaden ca 1.600.-€, Kühlschrank Kaputt, alle Kabel zerschlagen, Unterboden im Reifenbereich zertrümmert, usw.

Ich hoffe das passiert kein 2tes mal

Zitat:

Original geschrieben von c250tdt


Hallo,

solange der WW hinter mir nicht schlingert, sind mir die Reifen sowas von egal...
Ein Platzer ist auch nicht schlimm, habs erlebt.
Ich hab mir die selben Felgen und Reifen wie das Zugfahrzeug eintragen lassen, spart 1 Ersatzrad.
Auch unterschieliche Räder am WW merkt man nicht (195/65/15 und 185/70/14) während der Fahrt. Das war ne Notlösung, geht aber auch

Gruß

Nee, nö !?!?

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