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LPG Einbau

Toyota Aygo 2 (AB2)
Themenstarteram 27. April 2019 um 17:54

Hallo . Ich habe mal eine Frage . Ich habe eine Frage . Ich habe einen Toyota Aygo . Bin soweit auch sehr zufrieden . Noch relativ neu . Erst ca 15 tkm . Idealer Stadtflitzer . Jetzt werden es aufgrund beruflicher und privater Veränderungen demnächst wesentlich mehr km die ich fahren werde . Ich komme demnächst mindestens auf 25 tkm im Jahr . Und nun meine Frage . Lässt sich bei dem Aygo Autogas nachrüsten ? Ich weiß , er verbraucht an sich schon sehr wenig . Möchte es nur mal wissen . Hat da schon jemand Erfahrungen sammeln können ?

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12 Antworten

Den Aygo Ventilen wird nachgesagt, dass sie nicht ausreichend hitzefest für LPG sind. Und LPG sollte man auch nicht unbedingt bei langen Autobahnfahrten nutzen! Mir hatten erst vor Kurzem 2 LPG-Fachwerkstätten vom Umbau beim Aygo abgeraten.

 

Spritsparen beim Aygo:

- so schnell wie möglich in höhere Gänge schalten

- Iridium Zündkerzen

- sofern noch kein merklicher Ölverbrauch, dann 0W20 oder 0W30 Motoröl fahren

- im Winter den Kühler abdecken

- Reifenluftdruck erhöhen, so ca. 2,6 bar

- Sommerreifen ContiEcoContact5 (einzigsten in Originalgröße mit EU-Label "B" bei Spritverbrauch oder Ganzjahresreifen Nokian Weatherproof "C" und identische Nasshaftung "B" wie der Conti, ist jedoch mit 68dB(A) der Leiseste und zudem günstiger in der Originalgröße

- neuen Luftfilter

- Spur einstellen lassen

- Klima aus lassen oder nur zusätzl. zur Motorbremse zuschalten :-)

- E10 tanken, lohnt sich besonders, wenn es ÜBER 2cent günstiger ist als das E5 Super, die meisten Aygos verbrauchen aber auch schon generell weniger mit E10, wenn man mal sich die Zeit bei Spritmonitor nimmt ...

- Ansaugluft-Druck/Temperatur-Sensor reinigen bei hoher Laufleistung

- Fahren bei 88 km/h hinter rechteckigen LKWs mit breitem Gummisspritzschutz oder besser noch hinter breitem Wohnwagen bringt auch nochmal deutlich etwa, als wenn man 110 km/h gegen den Wind fährt (so ca. 1L/100km)

- wenn man die Motorbremse nutzt, wird die Spritzufuhr gestoppt, aber auf der Autobahn macht es nur wenig Sinn, da sollte man lieber den Gang rausnehmen und rollen lassen. das kostet dann nur 0,4-0,8L/100km und man verliert keine Bewegungsenergie. Motorbremse ist nur von Vorteil bei niedrigen Geschwindigkeiten, wenn man weißm dass man am Ende auch anhalten muss.

Kann deshalb so genaue Empfehlungen machen, da ich einen speziellen Aftermarket Onboard-Computer nutze, der mir aus über 70 OBD2-Daten 56 Anzeigen generieren kann (gemessen und/oder berechnet und sogar mit genauer Tachoanzeige, einprogrammierbar anhand einer Teststrecke)

Auch ich halte die LPG-Investition beim Aygo für wirtschaftlich sehr fragwürdig. Durch den Einbau der LPG-Anlage hat man eine Fehlerquelle, die das ansonsten sehr zuverlässige Auto beeinträchtigen kann.

Vor 10 Jahren kaufte ich mir einen C1, den ich die ersten 2 Jahre 70.000 km fuhr. Inzwischen ist die Fahrleistung gesunken, auf dem Tacho stehen fast 205.000 km. Ich hatte nie ein zuverlässigeres Auto, sparsam noch dazu - als Sprintsparer knapp 4 l/100 km, Nebeneffekt: die Vorderradbremse wurde erste bei mehr als 180.000 km ersetzt. Unter den Aspekten Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit ist der Aygo/C1/108 kaum zu toppen.

Übrigens: im Langzeittest hat ein C1 mit Gasumbau nach über 200.000 km den Geist aufgegeben (www.langzeittest.de)

Hallo zusammen,

Also mein Peugeot 107 Bj 2007 hat auf LPG fast 290tkm runter und läuft immer noch Prima. Ist der der oben erwähnte C1 den wirklich wegen der LPG Anlage gestorben?

Zitat:

Hallo zusammen,

Also mein Peugeot 107 Bj 2007 hat auf LPG fast 290tkm runter und läuft immer noch Prima. Ist der der oben erwähnte C1 den wirklich wegen der LPG Anlage gestorben?

Hallo Ducky107,

das klingt sehr interessant. Darf man fragen, was das hauptsächliche Fahrprofil ist/war bisher?

Bei wieviel km hast du die Gasanlage nachrüsten lassen und bei wem und von welchem Hersteller ist die?

Welchen Sprit tankst du sonst noch parallel dazu und welches Motoröl?

 

Hast du schonmal Ventile einstellen lassen und/oder Steuerkette wechseln lassen, falls ja, für wieviel und bei wem und bei welcher Laufleistung?

 

Es sei nach den Spezialisten wohl so, dass man zwar geeignete Ventilsitze für LPG-Betrieb nachrüsten könnte, es aber keine geeigneten Ventile gäbe, die originalen seien zu weich (!?) oder so.

 

Gruß

Hallo Charly32,

Mein Hauptfahrprofil ist Landstraße und Stadt. Täglich knapp über 100Km zu Arbeit.

Autobahn gelegentlich auch aber max 130-140km/h ist mir aber auf Dauer zu Laut :-)

Hatte die Prince Gasanlage bei einem deutschen Umrüster (www.auto-burdinski.de) bei einem Kilometerstand von 14,3tKm einbauen lassen und mit dieser über 270tKm zurück gelegt. Ventile brauchen laut meinem Umrüster nicht eingestellt werden da es wohl Hydrostößel sind und sich selbst einstellen...

Wegen der Ventilsitze benutze ich FlashLube ob es was bringt, Keine Ahnung aber bislang hat es nicht geschadet und ich verwende es einfach weiterhin ;-)

Steuerkette ist original.

Alle 15tKm ist Ölwechsel dran, verwende hierfür Liqui Moly Top Tec 4200 5W30. Tanken tue ich mal Super E5 oder Super Plus aber in der Regel Super.

VG

Der C1 hat aber keine Hydrostößel sondern Tassenstößel.

Zitat:

 

Hallo zusammen,

Also mein Peugeot 107 Bj 2007 hat auf LPG fast 290tkm runter und läuft immer noch Prima. Ist der der oben erwähnte C1 den wirklich wegen der LPG Anlage gestorben?

Das weiß ich leider nicht - obwohl die Vermutung nahe liegt. Eine genaue Felerdiagnose wurde aber laut Bericht nicht durchgeführt. Der User hat sich einen neuen C3 gekauft.

Hallo Franko1

 

Erstmal vielen Dank für dein Hinweis.

Also ganz ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Aber es wurde mir definitiv gesagt das "Hydrostößel" drin sind...Aber da Frage ich einfach Mal nach, Wartung lasse ich ja da auch durchführen und bei den größeren Inspektionen sollte ja das kontrollieren des Ventilspieles ein Bestandteil der Inspektion sein.

 

https://www.andre-citroen-club.de/.../

 

In diesem Forum sind die Leute sich auch nicht zu 100% sicher bzw taucht da auch Hydrostößel auf vielleicht gibt's ja auch 2 "Motorserien", kann das sein?

 

VG

Der Aygo/C1/107 Benziner hat keine Hydros.

Nach 90Tkm ist eine akustische Kontrolle möglicherweise über Frequenz gemessen vorgeschrieben.An zwei Benzinern die ich mechanisch geprüft habe bei 90 Tkm war alles im Lot.Ist Nachstellbedarf müssen die Nockenwellen raus und neue Stößelbecher rein und das ist teuer und aufwendig.Vorraussetzung für Gasumbau ist

viel Hubvolumen, wenig Drehzahl, Hydrostößel, billiger Zylinderkopf und simpler Aufbau.Also deutlich Kontra Aygo.

Einen Ventilsitzring neu setzen kostet "nur" etwa 100€ ohne Demontage/ Montage beim Instandsetzer meines Vertrauens.

Freizeit verbringe ich lieber beim Angeln statt an unsinnigen Projekten die sich nicht rechnen.

Prima umschrieben !

Definitiv haben die 3-Ender 1.0 Benziner im Aygo, C1 und 107 den Daihatsu-Motor 1KR-FE (100%-ig Toyota-Tochterfirma) verbaut.

Der Motor hat Tassenstössel. Würden die ausserhalb der Toleranz gemessen werden, so müssten sie ersetzt werden. Es gibt sie in verschiedenen Bauhöhen.

Es ist also nichts mit einfach mal Ventildeckelchen ab und an einem Mütterchen das Ventilspiel mit der Lehre einstellen oder andere Plättchenhöhen unterlegen. Und automatisch nachstellen tun sich Tassenstössel eben auch nicht.

Nein, um die Tassenstössel dann mit einem anderen Höhenmaß verbauen zu können, muss so ziemlich alles abgebaut werden. Weil man die Steuerkettenspannung j alöst und sich so der Kettenspanner ungewollt verstellt. Und an den kommt man nur ran, wenn man den halben Motor zerlegt (Lichtmaschine, Wasserpumpe, Öl ablassen, Kühlwasser ablassen, seitlicher Motordeckel abnehmen, und wenn man dann schon soweit ist, kann man im Prinzip auch direkt den kompletten Kettenkit neu verbauen, denn neben Vetnilklappern geht oft auch ein Schlagen der Kette mit einher. Aber wenn, dann natürlich nur als Komplettsatz samt Nockenwellenversteller-Zahnrad. Bei einem Motorrad wechselt man ja auch nicht nur die Kette alleine, sondern eine neu Kette auf eingelaufenen/deformierten Zahnrädern ist wie Geld aus dem Fenster werfen und mitunter gefährlich. Und wenn man soweit ist, kann man auch gleich den ganzen Motor ausbauen und neue Kolbenringe verbauen lassen, reduziert dann wieder den Ölverbrauch und gibt, je nach Laufleistung, evtl. wieder um die 3bar Kompression zurück.

Ist aber egal wie, alles mit Werkstattstunden um die 1000-2000€ zu berappen. Da lohnt schon eher ein Gebrauchtmotor, gibt es wie Sand am Meer. Aber Obacht, auf das Baujahr achten und nicht auf Händler-Fang ala "passt auch für" reinfallen!

Dass Tassen- anstelle Hydrostössel verbaut sind, weiß nicht jeder Kfz-Meister. Ist ähnlich, wie mit den der mechanischen Drosselklappe mit Bowdenzug, da meinen auch einige, es müsse bereits eine elktr. Gesteuerte verbaut. Jaein, haben aber eben nciht alle bei diesen 3-Endern.

Also nicht alles glauben, was einem ein noch so professioneller Schrauber aus dem Bauch raus erzählen mag, nur um mal kurz schlagfertig seine Kompetenz an den Mann bringen zu wollen. Kochen alle nur mit Wasser, wie jeder von uns.

Grüße

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