Lederintensivreiniger = Waschmaschinentauglich???
Ich habe noch eine fast volle 200ml Flasche zu stehn. Dort steht drauf: "mit dem Schwamm auftragen". Das Zeug war schliesslich für eine Couch, die man bekanntlich eher schlecht in die Waschmaschine bekommt.
Es geht mir beim Waschen primär darum, innen das Futter mal gewaschen zu bekommen.
Werde mir jetzt noch Lederöl besorgen und dann sollte es eigentlich losgehn...
Angenommen, ich hab jetzt eine Waschung hinbekommen... Futter nach aussen zum trocknen??
Beste Antwort im Thema
Etwa so eine?😁
11 Antworten
Also, den Lederreiniger würde ich mal tunlichst aus der Maschine lassen. Ich glaub nämlich daß der schon im Futter nix verloren hat; geschweige denn in der Maschine.
Ich machs wie folgt: - Lederhose/Jacke in die Waschmaschine, mit Flüssigseife (bzw. flüssigem Waschmittel). Pulver gibt weiße Flecken. Bei max. 30 Grad waschen ohne schleudern.
- Im Keller aufhängen (normal herum) und langsm trocknen lassen. Das Ding wird bretthart, aber das macht nichts. Also nicht erschrecken
- mit Lederöl einreiben und dadurch wieder geschmeidig machen. Beim Lederöl gehts darum ,den tieferen Schichten eine Pflege zukommen zu lassen, also nicht sparen.
- Wenn das Öl eingezogen ist, mit ner Schicht Lederfett drüber. Wegen wasserdicht. Wenn Du willst, kannst Du noch anschließend ein Imprägnierspray draufmachen.
Meine Lederjacke wurde auf die Art schon mindestens 30 Mal gewaschen, und es funktioniert.
Lieber Papstpower,
Möchte gerne deinen Fred ein bisschen ankurbeln, habe aber nicht richtig kapiert,
was du eigentlich vorhast. Du willst doch kein Pflegeöl für Sofas in die Waschmaschine
kippen, oder?? Bin allerdings kein Experte auf dem Gebiet (das macht meine Frau immer)
aber: Immer strikt dagegen, Öl ins Wassr zu kippen oder ins Feuer zu giessen...
Ansonste empfehle ich für Motorradfahrer eine Topcasewaschmaschine...
habe selber eine und wäscht gut.
Weitere Anweisungen gibt es:
Zum Beispiel hier oder auch da und noch an vielen anderen Stellen im MT. Nimm die Suchfunktion
Zitat:
Original geschrieben von GPzett
Etwa so eine?😁
Nee, das ist ja 'n Frontlader....
Es hat aber wirklich mal einen Waschkoffer für Tourenfahrer gegeben.
Wäsche rein, ein paar Plastik-Waschbälle, Wasser und ein bissel Waschmittel.
Einen Nachmittag Kurven fahren, am besten unter südlicher Sonne (für Kochwäsche)...
Dann kurz vor dem Apéritif die saubere Wäsche zum trocknen auf die Zeltleine hängen.
Danke Softtail-88.
Ich habe mich durchaus schon belesen zu diesem Thema. Zusammengefasst heisst das also Flüssigwaschmittel verwenden, trocknen lassen und mit Lederöl einstreichen. Fett habe ich schon da, jedoch klebte die Lederjacke danach...
Richtig, da klebt sie ein bißchen. Aber das gibt sich, wenn Du sie richtig warm machst, also mal vor ne Heizung hängst. Natürlich solltest Du keine Schuhcreme nehmen.
Durch Lederöl alleine wird sie jedenfalls nicht wasserdicht.
So, Report.
Gewaschen, 4 Tage hängen lassen. Eingeölt, 1 Woche hängen lassen, wieder geölt, 2 Wochen hängen lassen. Letztes WE dann eingefettet.
Meine Hein Gericke-Hose klebt etwas, die Jacke (Louis) nicht. Denke mal, einmal fetten reicht. Werd mal schaun, ob ich auf Arbeit in den Heizungsraum kommen kann. Das sollte dem genüge tun...
Eingeölt fand ich das Leder am besten. War wirklich extrem weich, aber nicht klebrig (im Gegensatz zum Zustand im Sommer).
Inspiriert durch den Film, Terminator 2, und auch passend für meine Karre aus den 80ern, wollte ich auch eine entsprechende Lederjacke haben, selben Baujahres.
Die Suche gestaltete sich schwierig, da die meisten, die ich bei Ebay ersteigert hatte nicht passten und daraufhin direkt wieder eingestellt habe.
Ein Bekannter hatte eine solche Jacke, keine Massenwahre von Gericke und co...absolutes Einzelstück, genau das richtige...
Allerdings, die Jacke hing etwa 10 jahre im feuchten Keller, war knochentrocken und roch nach Muff und Moder ohne Ende.
Hinzu kam, dass die Nachbarin ihre Blumen im Winter dort geparkt hatte und diese mit irgend einem Zeugs besprüht, und die Jacke unweigerlich damit auch voll erwischt hat, so ein klebriges Zeugs, halt.
Für jeden Unbeteiligten stand fest: Ein Fall für die Tonne.
Also zwei Waschgänge mit dem teuersten Woll und Feinwaschmittel von Ecover vom DM, in der Waschmaschine, die Jacke vorher in einem Betttuch gepackt, damit die Metallschnallen nicht die Trommel beschädigen.Langsames Schonschleudern und anschließend eine Woche zum Trocknen aufgehangen, währenddessen, das Innenfutter mit Textilspray immer wieder eingesprüht.
Anschließend eingeölt und insgesamt drei mal mit Lederfett bearbeitet.
Das Ergebnis ist klasse!
Die Jacke erstrahlt in neuem Glanz, wie frisch aus dem Laden, ich hab's selbst nicht glauben wollen.
Für's Motorradfahren empfieht sich allerdings eine Protektorenjacke, oder ein Protektorennetz darunter zu tragen, weil die Jacke über solche Sicheheitstechniken nicht verfügt, wie die meisten aus dieser Zeit.
Zitat:
Original geschrieben von Softail-88
- Im Keller aufhängen (normal herum) und langsm trocknen lassen. Das Ding wird bretthart, aber das macht nichts. Also nicht erschrecken
Hallo
Das muss nicht sein, die feuchte Lederkombi mit billiger Körperlotion einreiben. Das Ding wird besser wie neu.
Nur auf den Duft achten, sonst riecht es nachher etwas rosa😁