Leasingvertrag mit negativer Schufa

Hallo zusammen,
da mein aktueller PKW nicht mehr allzu lange macht, habe ich vor Monaten begonnen, mich mit dem Thema Leasing zu beschäftigen. Heute, nach langer Suche und einigen Probefahrten, habe ich mich grundsätzlich für ein Modell entschieden.

Kommen wir zu meinem Problem: Aufgrund von Altlasten und negativen Vorfällen (älter als 24 Monate) sieht meine Schufa nicht gut aus, so dass ich leider keine Chance auf einen normalen Leasingvertrag habe. Ich bin in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, verdiene >2.900 netto im Monat und habe überschaubare Ausgaben. Mein Sparkassen Berater bescheinigt mir ein top Ranking (Sparkassen intern). Auch wenn es in meinen Augen nicht ganz fair ist, verstehe ich, dass Leasinggeber dennoch eine positive Schufa Auskunft als essentiell sehen.

Meine Frage daher: Ist hier irgendjemandem eine Möglichkeit bekannt, wie man trotz negativer Schufa ein Auto leasen kann? Ich dachte eigentlich, dass das mit einem Bürge problemlos gehen sollte, der Händler hat mir heute allerdings mitgeteilt, dass ein Bürge nicht ausreichend ist. Die einzige Möglichkeit aus seiner Sicht wäre, dass ich eine andere Person als Leasingnehmer angeben müsste, was ich natürlich vermeiden möchte.

Um Tipps/Infos/Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße

19 Antworten

Zitat:

@DirkVW7 schrieb am 13. November 2021 um 06:57:12 Uhr:


Ein Auto-Abo ist sicherlich da eine Alternative, man zahlt im Endeffekt so 10-15 Prozent mehr, als bei einem Leasing.

So eine Pauschalaussage ist falsch. Auch hier kommt es wieder auf das genaue Modell und alle anderen Variablen an.

Wäre bei jemanden, der in der Vergangenheit so negativ aufgefallen ist, auch vorsichtig. Besserung geloben alle, vielen gelingt das aber leider das ganze Leben nicht.
Die monatliche Leasingrate muss auch pünktlich entrichtet werden, daß ist bei jemandem, der in der Vergangenheit schon mal negativ aufgefallen ist, nicht selbstverständlich.
Also kauf dir für den Anfang einen preiswerten Wagen, fang also erstmal klein an und sobald genügend finanzielle Rücklagen vorhanden sind, kannst im Auto Regal auch ein paar Etagen höher zugreifen.

Zitat:

@DirkVW7 schrieb am 13. November 2021 um 06:57:12 Uhr:


Ein Auto-Abo ist sicherlich da eine Alternative, man zahlt im Endeffekt so 10-15 Prozent mehr, als bei einem Leasing.

Da werden auch Auskünfte bei Auskunfteien eingeholt.

Bleiben Altlasten echt noch in der Schufa drin, wenn sie erledigt sind? Hat man also keine reale Chance, eine gute bis sehr gute Bonität zu bekommen (sofern man alle Schulden getilgt hat)?

Find das immer sehr einseitig, auf Unzuverlässigkeit beim TE hinzuweisen. Niemand kennt die Gründe seiner Schufa-Einträge. Kenne berufsbedingt genügend Beispiele, wo die Leute immer zuverlässig zahlen aber trotzdem Schufa Einträge haben (weil der Ehepartner Schulden auf den Namen des anderen gemacht hat usw.)

Die Daten bleiben nicht ewig gespeichert.

Unter II. kann man die Speicherfristen einsehen:

https://www.schufa.de/.../verhaltensregeln-loeschfristen.jsp

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Zitat:

@MickyX schrieb am 14. November 2021 um 13:40:06 Uhr:



Zitat:

@DirkVW7 schrieb am 13. November 2021 um 06:57:12 Uhr:


Ein Auto-Abo ist sicherlich da eine Alternative, man zahlt im Endeffekt so 10-15 Prozent mehr, als bei einem Leasing.

Da werden auch Auskünfte bei Auskunfteien eingeholt.

Bleiben Altlasten echt noch in der Schufa drin, wenn sie erledigt sind? Hat man also keine reale Chance, eine gute bis sehr gute Bonität zu bekommen (sofern man alle Schulden getilgt hat)?

Find das immer sehr einseitig, auf Unzuverlässigkeit beim TE hinzuweisen. Niemand kennt die Gründe seiner Schufa-Einträge. Kenne berufsbedingt genügend Beispiele, wo die Leute immer zuverlässig zahlen aber trotzdem Schufa Einträge haben (weil der Ehepartner Schulden auf den Namen des anderen gemacht hat usw.)

es gibt durchaus auto-abo-anbieter, die auch bei extrem schlechter schufa verträge machen - zB meinautoabo. man benötigt dann eben einen bürgen, aber es geht definitiv. im zweifel mal ne mail schreiben und höflich und ehrlich sein.

und in der tat: die ganz großen knaller wie eidesstattliche versicherung oder ein insolvenzverfahren (genauer: das ende der wohlverhaltensphase und/oder die erteilung der restschuldbefreiung) bleiben auch nach erledigung noch mehrere jahre gespeichert und werden erst dann taggenau gelöscht.

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