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Kompaktkombi oder Van?

Themenstarteram 30. September 2016 um 15:15

Hallo zusammen,

ich benötige eine Kaufberatung für ein neues Familienauto, da ich etwas überfordert bin.

Da wir zu Zeit noch einen Opel Corsa 3 Türer fahren und der Nachwuchs im Anmarsch ist, muss ein Kombi oder Van her. Zuerst einmal die Randbedingungen bzw. was und wichtig ist:

Budget: Ca 12000 Euro, ich wäre aber auch bereit für einen Jahreswagen oder Tageszulassung bis zu 15000 Euro auszugeben. Das Fahrzeug wird als Firmenfahrzeug zugelassen und soll lange gefahren werden. Deshalb gebe ich lieber etwas mehr aus und habe eine neueres Fahrzeug, evt. Sogar noch mit Garantie. Als Firmenfahrzeug kommt also nur Händler mit Mehrwertsteuer in Frage

Im Jahr werden ca 12-15t km gefahren. Deshalb macht ein Benziner wohl mehr Sinn. Es wird viel in der Stadt gefahren und 1-2 mal im Jahr längere Strecken von ca 2000 km. Dabei sind wir auch eher entspannt unterwegs (130-140)

Meine Freundin ist von den ganz langen Kombis wie zB VW Passat nicht so begeistert, daher sind wir darauf gekommen ob vielleicht ein Van das richtige wäre. Es geht also in die Richtung Kompakt Kombi oder Van.

Leistung spielt keine große Rolle, dafür ist mir ein günstiger Unterhalt umso wichtiger, insbesondere der Verbrauch.

Hersteller ist erst mal egal, hauptsache zuverlässig.

Einige Fahrzeuge haben wir uns schon angeschaut. Ich zähle einfach mal auf und nenne die Vor und Nachteile in unseren Augen.

1. Ford Focus: Bisher habe ich nur gutes über die 1.0 Eccobost Motoren gelesen (spritsparend!), sind neulich auch einen mit 125 PS gefahren und empfanden das gut. Allerdings kommt bei Ford nur das Facelift in Frage, das alte Modell gefällt mir besonders im Innenraum überhaupt nicht. Was ich auch nicht so gut fand, war der Platz in der 2. Sitzreihe. Das ist dermaßen eng, da ist in manchem Kleinwagen ja mehr Platz. Wenn das nicht wäre, hätte ich mich wohl schon entschieden. Ansich ein tolles Auto, welches es auch als Jahreswagen zu vernünftigen Preisen gibt.

2. Ford Grand C Max: Hier trifft das selbe zu wie auf den Focus, nur das eben mehr Platz vorhanden ist. Leider gibt es die neueren Modelle erst ab ca 17-18 tausend. Wenn das nicht wäre, wäre das der perfekte Van für uns. Der normale Cmax hat leider einen zu kleinen Kofferraum.

3. VW Touran: Gefällt uns rein optisch sehr gut, Platz ist mehr als genug vorhanden. Leider habe ich über die TDI Motoren bisher nur schlechtes gelesen. Und der wird auch knapp mit dem Budget, wenn man nicht zu viele km drauf haben will.

4. KIA Carens: Saßen wir schon mal drin und gefällt auch sehr gut. Leider ist der Gebrauchtmarkt für dieses Fahrzeug sehr überschaubar und mich schreckt der angegebene Verbrauch von 9l/100 innerorts ab.

Weitere Fahrzeuge die evt. in Frage kommen: VW Golf Variant, Skoda Oktavia, Toyota Auris/Avensis, Peugeot308, Peugeot Partner.

Wie schlagen sich diese Fahrzeuge im Unterhalt und vor allem im Verbrauch?

Also welche Vorschläge habt ihr für mich, evt. habe ich manche Modelle noch gar nicht im Blick.

Vielleicht könnt ihr ja etwas Licht ins Dunkle bringen:-)

Vielen Dank für eure Hilfe!

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57 Antworten

Meine Meinung? Die wenigsten brauchen tatsächlich einen Van. Das ist eine ebenso sinnlose Fahrzeuggattung wie die SUV. Eine normale bis vierköpfige Familie ist mit einem normalen Kompaktkombi bestens bedient. Mein Tip: kein Produkt aus dem VAG Konzern, kein Produkt von PSA. Den Focus finde ich ganz nett, kenne aber den 3-Zylinder nicht. Irgendwie würde ich mehr Motor wollen. Den Toyota finde ich ebenso interessant.

Noch in die Diskussion werfen möchte ich den Opel Astra (finde ich schon attraktiv) und den Honda Civic (600l Kofferraum sind doch eine Ansage)

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 30. September 2016 um 16:06:01 Uhr:

... und den Honda Civic (600l Kofferraum sind doch eine Ansage)

Für 12-15tkm, überwiegend Stadt und selten AB (mit ~130-140km/h) würde ich eher den Jazz wählen. Groß genug für eine (kleine)Familie, Innenraum sehr variabel bei geringe Außenabmessungen (Parkplatzsuche). Für Frau+Stadt ideal. Ein Civic bietet natürlich mehr Komfort, Platz und Leistung, aber ist in diesem Fall m.M.n. mehr als nötig.

6Wenn die Gattung Van/SUV so sinnlos wäre wurde auch kaum jemand die Fahrzeuge kaufen.

Wir fahren mit unter anderem auch einen Zafira, das Einsteigen, die Übersicht, Sitzposition, Variabilität ist mit meinem Kombi überhaupt nicht vergleichbar.

Der Kombi hat einen Vorteil, dass bis 2,2 Tonnen gezogen werden können, für höhere Anhängerlasten wäre ein SUV fällig.

Soviel zur Sinnlosigkeit von der Van/Suv Gattung. ;)

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 30. September 2016 um 16:06:01 Uhr:

Mein Tip: kein Produkt aus dem VAG Konzern, kein Produkt von PSA.

Mein Tipp wäre, mal nicht alles überzubewerten und die Markenbrille ala Honda mal abzusetzen ;).

Wer will sich denn freiwillig Unterhaltskosten für einen Japaner an die Knie schnüren, welche heutzutage schnell mal ansteigen können - die Ersatzteilpreise mal aussen vor gelassen.

Ich empfehle für die Familiengründung ein klassisches Brot- und Butterauto.

Hier wurde zum einen der Ford Focus genannt. Auch der der Opel Astra zählt dazu und eben auch der SKODA OCTAVIA, welcher nunmal leider zum VAG-Konzern gehört. Aber dieses Modell gehört zu den ehrlichen Autos, welche ihren Dienst nach Vorschrift absolvieren und in der Wartung keine unermesslichen Kosten verursachen.

Und manche sollten einfach von etwas sprechen wovon sie Ahnung haben. Ich binde mir sehr gerne die Unterhaltskosten meines japanischen Modells ans Bein - sind sie doch die niedrigsten die ich je in einem Auto hatte. Und genau aus meinen ERFAHRUNGEN mit VAG und PSA kommen diese Produkte nicht mehr für mich in Frage. Und zur Hondabrille die ich angeblich auf habe: ich dachte, ich hätte auch den Focus und den Astra benannt ...

Und die sinnhaftigkeit für einen Van ist eben meiner Ansicht nach mit einem Kind noch nicht gegeben. Man muss ja nicht immer sperrige Gegenstände transportieren. Nicht jeder ist rückenleidend oder unbeweglich dass man den Einstieg braucht. Und Nachteile hat so ein Van eben auch ... noch dazu finde ich das rein optisch schön die unschönste Art Auto

Man muss nicht immer was mit dem Rücken haben, der Einstieg und Austieg ist einfach bequemer, das merkt man besonders, wenn beide Fahrzeugarten nebeneinander bewegt werden.

Was das Kind angeht, dann versuch es mal eine Kinderschalle samt Kind ins Auto zu schwingen bzw. rausholen oder das Kind anzuschnalen.

Geht im Van deutlich einfacher.

Was das Disign betrifft, unterliegt nun mal alles subjektiver Beurteilung.

Jedoch wenn ich mir die neuere Linie der Kombis anschaue und sehe wie alle Coupeartig nach hinten zulaufen, da kann ich nur den Kopf darüber schütteln.

Zitat:

@merlinw schrieb am 30. September 2016 um 15:15:32 Uhr:

Im Jahr werden ca 12-15t km gefahren. Deshalb macht ein Benziner wohl mehr Sinn. Es wird viel in der Stadt gefahren und 1-2 mal im Jahr längere Strecken von ca 2000 km. Dabei sind wir auch eher entspannt unterwegs (130-140)

Meine Freundin ist von den ganz langen Kombis wie zB VW Passat nicht so begeistert, daher sind wir darauf gekommen ob vielleicht ein Van das richtige wäre. Es geht also in die Richtung Kompakt Kombi oder Van.

In Kompaktkombis wird es schwierig, sobald ein guter Kindersitz für Kinder 9 bis 25 kg (Gruppe I und II) eingebaut werden soll. Besonders wenn die Eltern etwas größer sind. Auch einige Mittelklasseautos werden dann schon problematisch.

In Vans wird das einfacher, weil man auch aufrechter sitzt und die Sitzlehnen der Vordersitze steiler stehen als in einem "normalen" Auto.

Die Frage ist auch: Wie viel Platz braucht man wirklich? Erfahrungsgemäß würde der Kofferraum eines Kleinwagens normalerweise reichen, wenn er bisher auch gereicht hat. Auch wenn viele etwas

Ein Kombi bietet im Grunde nur bei dachhoher Beladung Vorteile gegenüber einem "normalen" Vier- oder Fünftürer. OK, bei Kompakten doch durch die zusätzliche Länge - dadurch ist ein heutiger "Kompaktkombi" schon wieder länger als ein VEB Volkswagen Passat 35i Variant von vor 20 Jahren.

Zitat:

@merlinw schrieb am 30. September 2016 um 15:15:32 Uhr:

Im Jahr werden ca 12-15t km gefahren. Deshalb macht ein Benziner wohl mehr Sinn. Es wird viel in der Stadt gefahren und 1-2 mal im Jahr längere Strecken von ca 2000 km. Dabei sind wir auch eher entspannt unterwegs (130-140)

[...]

Leistung spielt keine große Rolle, dafür ist mir ein günstiger Unterhalt umso wichtiger, insbesondere der Verbrauch.

Hersteller ist erst mal egal, hauptsache zuverlässig.

Das schreit doch geradezu nach einem HSD-Toyota. Bei dem Budget wird es nur schwierig mit einer langen Restgarantie ;)

Allerdings gibt es dort inzwischen einen Kilometermillionär ohne jemals ungeplant in die Werkstatt gemußt zu haben.

Für das Budget wird es allerdings schwierig, da ist "nur" ein Prius der gerade ausgelaufenen Baureihe drin. Auris HSD ist auch nur auf Ford-Focus-Niveau und Yaris nochmals kleiner.

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 30. September 2016 um 16:06:01 Uhr:

 

Meine Meinung? Die wenigsten brauchen tatsächlich einen Van. Das ist eine ebenso sinnlose Fahrzeuggattung wie die SUV. Eine normale bis vierköpfige Familie ist mit einem normalen Kompaktkombi bestens bedient....

Dass ein Van eine sinnlose Fahrzeuggattung sei, kann ich nicht bestätigen. Als wir (eine 4-köpfige Familie) diesen Sommer an den Wochenenden häufig mit großem Zelt und kompletter Campingausrüstung (Tisch, 4 Campingstühle, Campingkühlschrank, Gaskocher, etc...) unterwegs waren, war mein Galaxy gerammelt voll. In einem Kombi, egal ob Kompakt oder Fullsize, hätten wir den ganzen Krempel nicht untergebracht. Ob nun ein Kombi reicht, oder doch ein Van her muss, hängt mMn weniger von der Anzahl der Kinder, sondern viel mehr davon ab, was man damit vor hat.

Ein Van ist nicht grösser in den Aussenmassen als ein kombi.... Hat einfach mehr Innenraum!

Zitat:

@Adi2901 schrieb am 30. September 2016 um 18:42:54 Uhr:

Man muss nicht immer was mit dem Rücken haben, der Einstieg und Austieg ist einfach bequemer, das merkt man besonders, wenn beide Fahrzeugarten nebeneinander bewegt werden.

Ich komm kaum schmerzfrei rein, also scheidet der Van für mich von vornherein aus. Schon in manchen "normalen" Autos sind die Fahrersitze zu weit oben.

Aber es gibt auch Menschen, für die es andersrum ist.

Zitat:

@Adi2901 schrieb am 30. September 2016 um 18:42:54 Uhr:

Was das Kind angeht, dann versuch es mal eine Kinderschalle samt Kind ins Auto zu schwingen bzw. rausholen oder das Kind anzuschnalen.

Geht im Van deutlich einfacher.

Auch wenn man die Babyschale stumpf im Auto läßt, ist es einfacher. Auf jeden Fall ist ein Vier- oder Fünftürer ratsam ;)

Zitat:

@pk79 schrieb am 30. September 2016 um 18:53:33 Uhr:

Ob nun ein Kombi reicht, oder doch ein Van her muss, hängt mMn weniger von der Anzahl der Kinder, sondern viel mehr davon ab, was man damit vor hat.

Richtig. Wobei ich das Wort "Kombi" da streichen würde. Es kann nämlich auch ein Klein(st)wagen reichen, wenn dessen Rückbank so weit nach hinten geschoben werden kann, daß gute Reboarderkindersitze reinpassen (z.B. letzter Daihatsu Cuore mit "TOP"-Ausstattung). Aber das ist ein Extremfall.

Also reden wir von den Vans. Kleine Korrektur: beim Touran waren die TSI-Motoren (Benziner mit Steuerkette) ein Elend, die TDI (Diesel) sehe ich bei Eurem Fahrprofil auch nicht.

In der Touran-Grösse wäre fürs Budget schon ein neuer Dacia Lodgy drin, solide Renaulttechnik in einfacher Aufmachung.

Da und dort findet sich auch ein aktueller Citroën C4 Picasso oder ein Renault Scenic, beide vllt auch in der Grand-Version.

Mit Glück gibt's einen Toyota Prius+, verbrauchstechnisch in der Stadt sicher sinnvoll. Aktuell sehe ich aber grad mal ein Angebot im Budget in Augsburg.

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 30. September 2016 um 18:13:53 Uhr:

Und manche sollten einfach von etwas sprechen wovon sie Ahnung haben. Ich binde mir sehr gerne die Unterhaltskosten meines japanischen Modells ans Bein - sind sie doch die niedrigsten die ich je in einem Auto hatte. Und genau aus meinen ERFAHRUNGEN mit VAG und PSA kommen diese Produkte nicht mehr für mich in Frage.

Deine Erfahrungen in allen Ehren - aber diese interessieren hier niemanden.

Der TE hat nach einem Fahrzeug als Kombi oder Van gefragt und nicht, ob Du gute oder schlechte Erfahrungen mit Fahrzeug X gemacht hast.

Und ob manche hier Ahnung haben oder nicht, bleibt dahingestellt - manche denken sie haben Ahnung und empfehlen Fahrzeuge aus ihrer Garage und manche haben Ahnung und empfehlen Autos welche der Allgemeinheit entsprechen.

Der Dacia Logan MCV ist für dich auf jeden Fall einen Blick wert, lass dich nicht vom Name abschrecken, das ist nichts anderes als ein Renault ohne Schnickschnack. zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Wenn man sich für einen Van entscheidet, muss klar sein, dass man überall etwas mehr bezahlt (Kaufpreis, Verbrauch,...). Da die Kompakt-Vans aber nicht länger sind, unterscheidet sich die Grundfläche aber nicht vom Kombi. Daher kann man im Zweifelsfall nicht unbedingt mehr transportieren. Wir haben uns zwar für einen Grand C-Max entschieden, aber nur aus dem Grund Haben-Wollen. Für die seltenen Gelegenheiten, wo man mehr Platz braucht, bin für die Option Dachbox.

 

PS : Es sind leider oft die kleinen Dinge, die im Alltag nerven. So ist es z.B. toll, dass ich jetzt eine Schiebetür habe, um die Kinder anzuschnallen. Dafür sind die Gurte so kurz und die Gurtschlösser so schlecht erreichbar, dass der Komfort schon wieder dahin ist.

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