Komfortabler PKW für Langstrecke mit wenig Wertverlust
Guten Morgen allerseits,
ich habe mich hier angemeldet, da ich eure Erfahrung und euer Wissen gerne für eine wichtige Entscheidung in Anspruch nehmen würde.
Wir möchten in ungefähr einem Monat für etwa ein halbes Jahr auf eine Reise durch Europa mit dem Auto aufbrechen. Es soll nach Skandinavien und in die Mittelmeerregionen gehen. Leider besitzen wir beide nur Kleinwagen, denen wir eine Tour von ca. 20.000km mit ihren Dreizylindern und dem damit verbundenen Verschleiß nicht antun möchten. Wir hatten daher die Idee, ein Auto für diese Zeit zu kaufen, das folgende Punkte erfüllen soll:
- relativ komfortabel auf weiten Strecken
- Tempomat
- geringer Verbrauch (maximal 5-5,5 Liter)
- möglichst geräumig, sodass man zur Not auch mal drin schlafen kann (als Notlösung)
- Garantie
- Preis bis maximal etwa 13.000
Wir haben gesehen, dass es viele Kombis in diesem Preissegment gibt, die eine relativ geringe Laufleisrung aufweisen und erst wenige Jahre alt sind. Ein Van käme zwar auch in Betracht, doch dürften die vermutlich deutlich teurer sein und mehr verbrauchen.
Wichtig ist uns, dass sich der Wertverlust in Grenzen hält und möglichst maximal bei etwa 1500 bis 2000 Euro in Anbetracht des Kaufpreises liegt.
Sehr ihr da Möglichkeiten? Welches Modell wäre zu empfehlen? Und welche Kraftstoffart?
Ich danke euch!!
38 Antworten
LPG-Autos haben auch immer noch den Benzintank. Damit muss man zumindest nicht irgendwo in der Pampa stehen bleiben.
...........und außer Strom gibt es in Norwegen auch noch Benzin. Im Rest Europas ist LPG kein Problem.
Ich will dem TE den Logan weder einreden, noch verkaufen aber ich würde einfach mal über den Tellerrand schauen.
Toyota Hybrid ... So ein Prius Plus, oder der normale, Auris kombi? hat Platz ist sparsam, Außerhalb von De ist eh bei maximal 130 km/h Schluss ... Es kommt zwar immer drauf an, aber da kann man selbst Hybride mit hohen km Ständen kaufen, die sind extrem robust und zuverlässig ... viel Wertverlust hat man kaum, die Dinger lassen sich zügig zu guten Preisen verkaufen ... mit Glück geht man evtl. mit +/- 0 raus ..? Ob der nun 230 tkm oder 250 tkm runter hat macht kaum einen Preisunterschied...
Allgemein würde ich nicht zu genau planen, da kann viel passieren auf so einer Tour ... Nord und Mitteleuropa ist recht safe, aber um so südlicher es wird ... da fängt man sich schnell mal schrammen und dellen ein ... da ist so ein ausgemusterter Taxi/Uber Toyota Hybrid der bereits seine Kampfspuren hat garnicht so verkehrt...auch im Inneraum muss man sich dann nicht so vorsehen, wie beim Alltagsauto 😁
In meinen Augen wäre der Tellerrand anders zu legen! AHK an den Polo nen leichten gebremsten Anhänger mit Plane mitnehmen und man hat Platz ohne Ende. Vor allem Anhänger besitzen kaum Wertverlust
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Zitat:
@yumyum schrieb am 5. Juli 2021 um 09:26:59 Uhr:
Guten Morgen allerseits,ich habe mich hier angemeldet, da ich eure Erfahrung und euer Wissen gerne für eine wichtige Entscheidung in Anspruch nehmen würde.
Wir möchten in ungefähr einem Monat für etwa ein halbes Jahr auf eine Reise durch Europa mit dem Auto aufbrechen. Es soll nach Skandinavien und in die Mittelmeerregionen gehen. Leider besitzen wir beide nur Kleinwagen, denen wir eine Tour von ca. 20.000km mit ihren Dreizylindern und dem damit verbundenen Verschleiß nicht antun möchten. Wir hatten daher die Idee, ein Auto für diese Zeit zu kaufen, das folgende Punkte erfüllen soll:
- relativ komfortabel auf weiten Strecken
- Tempomat
- geringer Verbrauch (maximal 5-5,5 Liter)
- möglichst geräumig, sodass man zur Not auch mal drin schlafen kann (als Notlösung)
- Garantie
- Preis bis maximal etwa 13.000Wir haben gesehen, dass es viele Kombis in diesem Preissegment gibt, die eine relativ geringe Laufleisrung aufweisen und erst wenige Jahre alt sind. Ein Van käme zwar auch in Betracht, doch dürften die vermutlich deutlich teurer sein und mehr verbrauchen.
Wichtig ist uns, dass sich der Wertverlust in Grenzen hält und möglichst maximal bei etwa 1500 bis 2000 Euro in Anbetracht des Kaufpreises liegt.
Sehr ihr da Möglichkeiten? Welches Modell wäre zu empfehlen? Und welche Kraftstoffart?
Ich danke euch!!
Honda Civic Tourer 1.6 i-DTEC Diesel
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Honda Insight Hybrid
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Honda Insight Hybrid
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Den Polo benutzen. Dachträger montieren und Dachbox oben drauf wo das Notfallzelt Platz findet. Gerade in Skandinavien bietet sich das Zelten an.
Ein extra Fahrzeug dafür zu kaufen rate ich von ab. Die 4. Welle macht sich langsam breit in Europa. Wenn im Herbst wieder alles den Bach runtergeht stehst du mit Auto aber ohne Urlaub dar. Dein verlinkter Opel Astra ist auch ein 3 Zylinder. Radhausdämmung auf Polo Niveau.
Die Situation wäre doch ideal für ein Auto Abo von 6 Monaten. Summe X mal 6 ist danach zwar auch futsch, aber kein Stress mit dem Wiederverkauf, Ärger über den Wertverlust, Extra Wege und Kosten bei Steuer, Versicherung und Straßenverkehrsamt.
Alternativ wäre eventuell auch folgendes denkbar.
Den besagten langstreckentauglichen sparsamen Kombi nicht nur für diese Tour vorsehen (kaufen, EU-Tour fahren, danach verkaufen), sondern anschließend behalten und nutzen.
In diesem Fall würde sich das schon eher rechnen, Peugeot (oder Polo) verkaufen und nen Dieselkombi zum behalten kaufen. Wenn der Peugeot schon Ölverbrauch hat, würde ich den abstoßen.
So musst du dir keine Gedanken machen wegen Wiederverkauf, hast ein vernünftiges Reiseauto (ausreichend Platz, langstreckentauglich, großer Tank, große Reichweite,...) und anschließend hast du ein sehr vielseitig nutzbaren Kombi. Beim Kauf beim Händler hast du auch gleich die Möglichkeit der Inzahlungnahme (ist nicht die finanziell Beste Lösung, aber die bequemste),; weiterhin hast du dann noch Garantie.
Von LPG oder Hybriden würde ich abraten, auch wenn LPG im Süden weiter verbreitet ist gibt es das immer noch nicht an jeder Tankstelle, weiterhin hat man nur 300...400km damit(+ Benzin),...ebenso Hybrid sehe ich hier keinen Vorteil, im Gegenteil, der Wiederverkauf wird sich mit vielen km schwierig gestalten.
Mit nem soliden 150Ps Diesel Passat machst du nix falsch, die gibts 3...6 Jahre alt gut und langstreckentauglich sinnvoll ausgestattet günstig, 5l/100km,
Diesel gibts an 99% aller Tankstellen in Europa, 2 min tanken, 1200km Reichweite, rundum sorglos Paket.
Bei Wertstabilität fällt mir als erstes ein Mercedes ein..
E-Klasse oder zumindest C-Klasse z. B. W204 C220 T.
Mit dem Budget findet man da bestimmt was komfortables und gleichzeitig auch wertstabil.. Nach einem bestimmten Alter verlieren die nicht mehr so stark an Wert und auch nicht an Zuverlässigkeit.. Sollte dann aber einer sein, der lückenlos ordentlich gewartet wurde. Von Privat kann man da ein Schnäppchen schlagen, dann für einen guten Preis wieder verkaufen nach der Tour.
So in diese Richtung vielleicht..
https://m.mobile.de/.../326454630.html?...
Der ist jetzt zwar nicht von Privat, aber scheckheftgepflegt bei Mercedes, wenig gelaufen, sparsamer und kräftiger Motor..
Oder als Benziner den W204 C200 T..
Der verbraucht natürlich etwas mehr, lässt sich aber bestimmt noch besser wiederverkaufen..
Opel Insignia CT Country Tourer 4x4 - wäre dann wohl meine Wahl. 😉
Wertverlust lässt sich ohnehin kaum kalkulieren - jedenfalls in den "größeren" Klassen, die ihr sucht.
Kleinwagen gehen immer.
Ansonsten wäre ich auch bei Dacia Logan - der ist sehr Wertstabil und hat Platz.
Ggf. sogar neu kaufen und behalten.
Noch besser Dacia Lodgy Stepway
Peugeot 208 in Zahlung geben - später Dacia weiter fahren. 😉
Ihr habt ne Milchmädchenrechnung:
Kraftstoff Diesel - Benzin in ...
Frankreich: 1,44 € zu 1,55 €
Norwegen: 1,53 € zu 1,65 €
Schweden: 1,64 € zu 1,60 €
Polen: 1,15 € zu 1,16 €
Spanien: 1,08 zu 1,17 €
Italien: 1,51 € zu 1,65 €
Wie man sieht gibt es woanders die "deutschlandtypischen" 20 Cent Unterschied üblicherweise nicht.
Auch liegt der Gewinn hier im Einkauf. Kauf vom Händler und dann Verkauf von Privat mit einem Halter mehr sind ganz schnell einige 1000 € Verlust! Vielleicht erst recht nach der kommenden Bundestagswahl, wo die Grünen ein Tempolimit durchsetzen könnten. Das sie mitregieren werden ist Stand jetzt sehr wahrscheinlich, denn nur mit Schwarz-Rot-Gelb wären sie nicht beteiligt (eine Koalitionsbeteiligung der AfD mal kategorisch ausgeschlossen).
Auch die Garantie kann man sich mehr oder minder schenken. Ist man unterwegs, soll der Wagen schnell wieder flott sein. Ansonsten hat der Händler Nachbesserungsversuche, zu dem der Wagen beim Händler auf dem Hof stehen muss. Wie ihr das dann bewerkstelligt, ist eure Sache. Da ihr dem Händler die Nachbesserungsversuche nicht durchführen lassen könnt, weil ihr schlicht zu weit von ihm entfernt seid, wird er eure mögliche Rechnung einer anderen Werkstatt in den Müllkorb ablegen.
Zitat:
@Knergy schrieb am 5. Juli 2021 um 16:57:21 Uhr:
Auch die Garantie kann man sich mehr oder minder schenken. Ist man unterwegs, soll der Wagen schnell wieder flott sein. Ansonsten hat der Händler Nachbesserungsversuche, zu dem der Wagen beim Händler auf dem Hof stehen muss. Wie ihr das dann bewerkstelligt, ist eure Sache. Da ihr dem Händler die Nachbesserungsversuche nicht durchführen lassen könnt, weil ihr schlicht zu weit von ihm entfernt seid, wird er eure mögliche Rechnung einer anderen Werkstatt in den Müllkorb ablegen.
Da ist was dran...
Zitat:
@Knergy schrieb am 5. Juli 2021 um 16:57:21 Uhr:
Ihr habt ne Milchmädchenrechnung:Kraftstoff Diesel - Benzin in ...
Frankreich: 1,44 € zu 1,55 €
Norwegen: 1,53 € zu 1,65 €
Schweden: 1,64 € zu 1,60 €
Polen: 1,15 € zu 1,16 €
Spanien: 1,08 zu 1,17 €
Italien: 1,51 € zu 1,65 €Wie man sieht gibt es woanders die "deutschlandtypischen" 20 Cent Unterschied üblicherweise nicht.
Milchmädchenrechnung?
Ein größerer langstreckentauglicher Kombi braucht als Diesel 5...6l, als Benziner 8...9l/100km.
In allen von Dir aufgezählten Ländern ist Diesel billiger als Benzin, wo bitte ist da eine Milchmädchenrechnung?
Im Gegenteil, bedingt durch Firmenleasing hat man auf dem deutschen Gebraucht-Kombi-Markt 80%Dieselanteil, einen vernünftigen Benziner zu kriegen dürfte wesentlich schwieriger und teurer werden.
Und bei 20.000km/halben Jahr macht Benzin keinen Sinn. Neben dem Kostenvorteil in der Anschaffung und im Nutzen kommen noch weitere Langstreckenvorteile wie u.A. die große Reichweite...
Mir würde spontan kein technischer und praktischer Vorteil eines Benziners für dieses Vorhaben einfallen.
Bezüglich Garantie:
Hier muss man aufpassen, dass man eine Garantieversicherung hat, keine Händlergewährleistung, bei der der Händler selber "Nachbessern" kann/muss. Eine Garantieversicherung würde überall Europaweit greifen.
Zitat:
@Mister_Hankey schrieb am 5. Juli 2021 um 17:54:24 Uhr:
Und bei 20.000km/halben Jahr macht Benzin keinen Sinn.
-
Ausser man behält das Fahrzeug hinterher.
Ich würde mir in der Tat überlegen, den ölsaufenden Peugeot abzugeben und dann eben einen Kombi mit "Basisbenziner" anzuschaffen.
Die Frage ist ja, ob man den größten Teil des Budgets noch nach der Tour noch dringend braucht bwz. schon verplant hat.
Da der TE anscheinend in Europa bleibt, würde Diesel Sinn machen - ansonsten müsste man tatsächlich die Verfügbarkeit von Diesel ggf. bedenken.
Ich schließe mich dem Vorschlag von @Mister_Hankey an, den ölverbrauchenden Peugeot zu verkaufen und durch einen Kombi zu ersetzen, der auch nach der Urlaubsfahrt weiter verwendet wird.
Nur würde ich eher einen Benziner empfehlen, falls das Alltagsfahrprofil gegen einen Diesel spricht, wovon ich beim TE ausgehe, wenn er bislang einen Kleinwagen fuhr.
Zitat:
@Mister_Hankey schrieb am 5. Juli 2021 um 17:54:24 Uhr:
Ein größerer langstreckentauglicher Kombi braucht als Diesel 5...6l, als Benziner 8...9l/100km.
Einen so hohen Mehrverbrauch haben moderne Downsizing-Benziner im Vergleich zu Dieselantrieben nicht mehr, insbesondere auf der Landstraße und tempolimitierten AB. Da würde ich eher von 1 bis max. 1,5 Litern Mehrverbrauch ausgehen. Drei Liter mehr verbrauchen sie allenfalls auf der deutschen AB bei Tempo > 160.
Zitat:
@pk79 schrieb am 5. Juli 2021 um 21:23:22 Uhr:
Ich schließe mich dem Vorschlag von @Mister_Hankey an, den ölverbrauchenden Peugeot zu verkaufen und durch einen Kombi zu ersetzen, der auch nach der Urlaubsfahrt weiter verwendet wird.
Nur würde ich eher einen Benziner empfehlen, falls das Alltagsfahrprofil gegen einen Diesel spricht, wovon ich beim TE ausgehe, wenn er bislang einen Kleinwagen fuhr.Einen so hohen Mehrverbrauch haben moderne Downsizing-Benziner im Vergleich zu Dieselantrieben nicht mehr, insbesondere auf der Landstraße und tempolimitierten AB. Da würde ich eher von 1 bis max. 1,5 Litern Mehrverbrauch ausgehen. Drei Liter mehr verbrauchen sie allenfalls auf der deutschen AB bei Tempo > 160.
-
War zwar meine Ansicht - ist aber auch egal. 😉
Genauso habe ich auch gedacht.
Problem nur, wenn der Löwenanteil der 13 Mille hinterher anderweitig genutzt werden soll.
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Mein Mokka läuft mit 2 Pers. und Urlaubsgepäck gemäßigt auf der AB gefahren (120-140 km/h) auch unter 7 Liter.