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Kleintransporter unter 5000€

Themenstarteram 1. September 2020 um 23:46

Moin,

aus beruflichen Gründen möchte ich mir einen Kleintransporter (Kasten) anschaffen, habe jedoch in dem Bereich wenig Ahnung, wollte euch daher um Rat bitten.

Das Auto sollte nicht zu hoch sein (ungefähr die Größe von einem Vito, nicht Sprinter).

Da ich auch längere Distanzen zurücklegen muss, sollte er einigermaßen flott auf der Autobahn fahren können. Zusätzlich sollte er auch mit nem schweren Anhänger zurecht kommen.

Das wichtigste wäre wohl die zuverlässigkeit und der Unterhalt, speziell die Ersatzteilkosten und verfügbarkeit. Wie oben schon erwähnt, brauche ich ihn für die Arbeit, daher wäre es nicht so toll, wenn er alle paar Wochen in die Werkstatt muss oder ich ein halbes Vermögen für Ersatzteile ausgeben muss.

Budget liegt bei max 5000€

KEIN VW!

Alles andere wäre erstmal egal.

Würde mich freuen falls ihr mir ein paar Modelle empfehlen und ihre Vor- und Nachteile aufzählen könntet.

LG

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15 Antworten

Da wird es schwierig was zuverlässiges zu finden, da die Preise auch für alte recht hoch sind.

 

Wenn Du das geschäftlich brauchst und nicht alle paar Wochen in die Werkstatt willst kann ich Dir nur zu einem Neuwagen oder max 1-2 Jahre alt raten im Leasing. Ansonsten hast Du schlussendlich gleiche Kosten aber viele Ausfälle. Kann Dir nur Opel Vivaro (Vorgänger) oder dessen Derivat von Renault empfehlen. Den Renault/Fiat kriegst Du noch neu. Mein Vivaro hat jetzt 130‘000 und hatte keine Probleme

am 2. September 2020 um 6:27

Zitat:

Das wichtigste wäre wohl die zuverlässigkeit und der Unterhalt, speziell die Ersatzteilkosten und verfügbarkeit.

und

Zitat:

Budget liegt bei max 5000€

Das passt nicht wirklich zusammen.

Machen wir uns nix vor 95% der Kleintransporter wird zum arbeiten

genutzt und nicht geschont.

Bei der Summe sind die bis auf wenige Ausnahmen fertig.

Günstige Modelle welche schon neu unter VW und Benz Niveau lagen

sind die Drillinge Vivaro, Primastar und Trafic.

Bei Ford ist der Transit, bei Fiat der Ducato einen Blick wert.

 

Rost, Rost, und nochmals Rost, runtergerockte Fahrwerke,

verheizte Motoren und Getriebe

durch Überladung und harte Beanspruchung, sowie geringe

Pflege kennzeichnen sämtliche Fahrzeuge der Gattung.

 

zu unten:

Zitat:

Er wollte keine Sprinterklasse. Das wäre bei Fiat der Talento, den gibt es bei Nissan, Renault und gab es bei Opel. Der Talento ist zu neu für das Geld sicher nicht zu haben. Darum käme dort der Scudo mit seine PSA Brüder in Betracht.

Die von mir genannten sind keine Fahrzeuge in der Sprinter Größe!

Er sprach von Vito Format, diese sind in der Riege.

Letztlich ändert sich aber nix daran, das es für das niedrige

Finanzvolumen kaum ordentliche Angebote gibt.

Er wollte keine Sprinterklasse. Das wäre bei Fiat der Talento, den gibt es bei Nissan, Renault und gab es bei Opel. Der Talento ist zu neu für das Geld sicher nicht zu haben. Darum käme dort der Scudo mit seine PSA Brüder in Betracht.

Wenn du den beruflich benötigst, muss beruflich dafür ja auch Einnahmen fließen, außer die für deine Arbeitszeit. Ich kenne deine Fahrleistung nicht. Versuche so ein Teil über 5 Jahre zu finanzieren, dann ist das Fahrzeug auch abgeschrieben.

Mir fehlen irgendwie die Anforderungen.

Wie viel Zuladung/Anhängelast.

Welche Einzelstrecken?

Welche Strecken pro Jahr?

@Knecht ruprecht 3434

Fast richtig - aber bei Ford ist es der Transit Custom und bei Fiat der Talento

 

Transit und Dicato sind schon Sprinterklasse

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 2. September 2020 um 06:27:40 Uhr:

Zitat:

Das wichtigste wäre wohl die zuverlässigkeit und der Unterhalt, speziell die Ersatzteilkosten und verfügbarkeit.

und

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 2. September 2020 um 06:27:40 Uhr:

Zitat:

Budget liegt bei max 5000€

Das passt nicht wirklich zusammen.

ok, die Kombination WÄRE noch realisierbar ...

nicht aber, wenn auch noch "wenig Ahnung" dazu kommt :(

und zwar die Ahnung, wie man:

- auf irgendeinem Kiesplatz OFFLINE den technischen Zustand einschätzt

- in Eigenleistung das (nach 5 oder 10 Besichtigungen/Probefahrten = nach dem Aussortieren der 80 bis 90 % Schrott in dem Marktsegment) ausgewählte Fahrzeug im laufenden Betrieb in Schuss hält!

 

Themenstarteram 2. September 2020 um 14:43

Zitat:

@camper0711 schrieb am 2. September 2020 um 10:21:38 Uhr:

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 2. September 2020 um 06:27:40 Uhr:

 

und

Zitat:

@camper0711 schrieb am 2. September 2020 um 10:21:38 Uhr:

Zitat:

@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 2. September 2020 um 06:27:40 Uhr:

 

Das passt nicht wirklich zusammen.

ok, die Kombination WÄRE noch realisierbar ...

nicht aber, wenn auch noch "wenig Ahnung" dazu kommt :(

und zwar die Ahnung, wie man:

- auf irgendeinem Kiesplatz OFFLINE den technischen Zustand einschätzt

- in Eigenleistung das (nach 5 oder 10 Besichtigungen/Probefahrten = nach dem Aussortieren der 80 bis 90 % Schrott in dem Marktsegment) ausgewählte Fahrzeug im laufenden Betrieb in Schuss hält!

Das würde ich schon hinkriegen, allgemein kenne ich mich mit autos schon etwas aus, nur halt nicht speziell mit Kleintransportern. Zwischen "guten" gebrauchten und totaler "schrottkiste" kann ich durchaus unterscheiden, darum geht es nicht.

Ich wollte eher wissen von welchen Modellen bzw. Motoren ich generell die finger lassen sollte.

Von den ganzen Franzosen habe ich bisher nicht viel gutes gehört, dafür sind sie eben billig.

Der 639 Vito gefällt mir ziemlich gut, da sind die Ersatzteile jedoch etwas teurer. Hier wäre die Frage ob der Vito tendenziell zuverlässiger und die teuren verschleissteile (Turbo, Kraftstoffpumpe, etc.) langlebiger sind.

Mein Vater ha sich vor paar Jahren einen T4 für ähnliches Geld zugelegt, er ist zwar nicht vollkommen zufrieden, das auto hat jedoch schon über 400 000 runter und fährt weiter.

Sowas in der art suche ich auch nur vielleicht paar Jahre jünger.

Dass ich für 5000 kein perfektes auto bekomme und ich mit ein paar reperaturen rechnen muss, ist mir bewusst. Mehr Geld kann und will ich aber nicht ausgeben, daher wäre die Frage was ist denn das Beste was ich für das Geld bekomme.

Ich fahre überwiegen in der Stadt (keine Langen Strecken), müsste aber paar mal im Jahr ins Ausland (Ca. 1.200 KM am Stück)

Zusammengefasst suche ich halt das "Beste" was ich für 5k bekommen kann. Wichtig wäre mir dass das Auto keine großen technischen Macken hat. Also kein besonders Anfälligen Motor oder Getriebe, keine wichtigen Teile die aufgrund einer "Fehlkonstruktion" ständig kaputt gehen.

Dann musst Du selbst suchen - wir haben mehrfach erwähnt dass Du dafür nichts vernünftiges kriegst. Deine Vorstellungen sind kaum realisierbar es sei den Du hättest sowas wie 6 Richtige.... ich selbst pflege mekne Autos, trotzdem ist der Vivaro ein Gebrauchsgegenstand der einfach laufen muss. An und zu reinigen, auch mal hier oder da angeeckt, für mich als Arbeitstier nicht schlimm. Ich hab ihn aber seit Neu und weiss was ging. Bei 5000 Piepen für si ein Fahrzkannst Du gleich russisch Roulette machen....

Zitat:

@King_OL schrieb am 2. September 2020 um 14:43:02 Uhr:

...

Der 639 Vito gefällt mir ziemlich gut, da sind die Ersatzteile jedoch etwas teurer. Hier wäre die Frage ob der Vito tendenziell zuverlässiger und die teuren verschleissteile (Turbo, Kraftstoffpumpe, etc.) langlebiger sind.

...

Du stellst die falsche Frage ...

schnell mal 20 Sekunden gegoogelt

--> https://www.motor-talk.de/forum/rost-an-vito-bj-2009-t4723921.html

beim Vito im Besonderen (und bei Transportern im Allgemeinen) ist das kritischte die Lang- oder Kurzlebigkeit der Blechdose

PS:

wieso läuft "Turbo" bei Dir unter Verschleißteile?

ein Kumpel von mir hat seinen Citroen Jumper (mit der SOFIM 8140-Maschine) ohne Austausch des Turbos auf über 500 tkm gebracht ...

dann waren Motor und Turbo immer noch gut - nur der gesamte REST des Autos verschlissen, ausgeschlagen und durchgegammelt

Zitat:

@camper0711 schrieb am 2. September 2020 um 15:01:31 Uhr:

Zitat:

@King_OL schrieb am 2. September 2020 um 14:43:02 Uhr:

...

Der 639 Vito gefällt mir ziemlich gut, da sind die Ersatzteile jedoch etwas teurer. Hier wäre die Frage ob der Vito tendenziell zuverlässiger und die teuren verschleissteile (Turbo, Kraftstoffpumpe, etc.) langlebiger sind.

...

Du stellst die falsche Frage ...

schnell mal 20 Sekunden gegoogelt

--> https://www.motor-talk.de/forum/rost-an-vito-bj-2009-t4723921.html

beim Vito im Besonderen (und bei Transportern im Allgemeinen) ist das kritischte die Lang- oder Kurzlebigkeit der Blechdose

Beim "kritischte" bin ich mir nicht in jedem Fall sicher.

Aber wichtig es es in jedem Fall.

Speziell wenn man kein Geld ausgeben kann/will.

Ich würde auch sagen, kurz und knapp Budget verdoppeln, also ab +/- 10 000 sollte das Angebot an brauchbaren Wagen schon besser sein, darunter ist es tatsächlich reines Glückspiel, sofern man überhaupt was findet ...

Ich sehe das auch so, wenn man privat was braucht, Hausbau, rudimentärer camper, kann man mal basteln und evtl. eine zeitlang auf das Fahrzeug verzichten, wenn was günstig gefixt werden muss, aber wenn es geschäftlich laufen soll, wär das für mich ein No-Go ... da ist die Idee nicht so toll sich einen alten TraPo anzulachen, anderseits kennen wir dein Geschäftsmodell auch nicht ...

Bei langen Auslandsfahrten und Anhängerbetrieb, würde ich auch wert auf ausreichend Kraft (PS) und möglichst 6 Gängen legen, damit fallen ja alte günstige versionen raus ... Beispiel, gibt es immer mal realtiv unbeliebte und daher günstige T5 mit~90 PS für deine Anwendung wahrscheinlich zu wenig Bums und nicht mehr zeitgemäß für lange AB Fahrten, sofern man mal mit mehr als 100km/h mitschwimmen möchte...:D

Und die Überlegungen was könnte zuverlässig sein oder nicht ist beim Bodensatz auch Latte, da kommt es nur noch auf tatsächlichen Zustand an ... Röntgenaugen hat auch keiner um zu sagen, uhi ohoh der Turbo wird in 4243 km abrauchen ...:D Außerdem konkurierst du als Käufer in diesem Preisbereich mit den Exporteuren und die kaufen alles gute und schlechte schnell weg ...

Themenstarteram 2. September 2020 um 18:49

Hmm, danke für eure Antworten. Hätte echt gedacht, dass man für 5000 zumindest was halbwegs brauchbares finden könnte. Das werde ich wohl nochmal überdenken müssen.

Man findet schon brauchbares für kleines Budget. Nur wenn ein geplatzter beruflicher Termin 500 Euro Einnahmen 'kostet', ist das am falschen Ende gespart. Musst du halt selbst wissen.

@King_OL

Sehr gut! Privat würd ich eventuell das Risiko eingehen - aber wenn Umsatz von der Einsatzfähigkeit abhängt nicht! Wer würde sich auch einen Mitarbeiter ins Team holen, welcher gesundheitlich ziemlich angeschlagen ist und immer woeder mal ausfallen kann

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