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Kleiner Kombi, 10.000€ Höchstgrenze

Themenstarteram 13. Juni 2018 um 16:38

Hallo liebes Forum,

 

Ich habe hier schon so einiges gelesen. Dadurch habe ich schon viel gelernt, aber bin auch ein wenig verunsichert, weil man zu vielen Autos auch negatives erfährt.

 

Ich bin aktuell auf der Suche nach einem kleineren Kombi im Rahmen bis höchstens 10.000€, gerne auch weniger, wenn vernünftig.

Da hauptsächlich kurzstrecke unter 20km gefahren wird, wird konkret ein Benziner gesucht, der auch mehrere Jahren halten soll.

 

Folgende Kandidaten wären in der Auswahl:

 

- Skoda Octavia 2

Wohl mit 102ps Motor, da dieser nicht die

Steuerkettenprobleme hat

- Golf 6 variant

Gleiches wie beim skoda

- Opel astra J

116ps um risikobehaftetes getriebe zu

Umgehen

- Ford focus Mk2

1.8/2.0l

- Ford focus Mk3

Ecoboost Motor

- Renault megane lll

 

Gibt es bei diesen Kandidaten einen klaren Favoriten? Ist grundsätzlich ein Saugmotor bzgl Haltbarkeit vorzuziehen? Zuverlässigkeit/Haltbarkeit und günstiger Unterhalt sind mir wesentlich wichtiger als der große Fahrspaß. Ich sollte nur vielleicht nicht gerade ein Verkehrshindernis beim Auffahren auf die Autobahn sein.

Gerade beim Astra wird immer wieder das hohe Gewicht angesprochen. Wie verhalten sich denn die 116ps beim Astra im Vergleich zu den 102ps bei Octavia oder Golf?

 

Vielen Dank schon mal

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15 Antworten

Einen klaren Favoriten gibt es nicht bei deiner Liste -- die sind alle recht solide. Du könntest dir auch noch den Honda Civic Tourer 1.8 anschauen. Für 10.000 € oder etwas weniger hast du da reichlich Auswahl.

Saugmotoren sind nicht grundsätzlich unzuverlässiger als Turbomotoren. Es gibt genug Beispiele von langlebigen Turbo-Benzinern (z.B. Volvo oder Ford). Allerdings reagieren Turbomotoren zum Teil empfindlicher auf mangelnde Wartung (z.B. Ölwechsel) und sie haben ein paar zusätzliche Bauteile, die kaputt gehen können.

Sauger oder Turbo ist eher eine Geschmacksfrage -- die einen mögen die gleichmäßige Leistungsentfaltung eines Saugers, die anderen bevorzugen den Turbo-Schub im unteren Drehzahlbereich (Saugmotoren werden erst im oberen Drehzahlbereich so richtig munter).

Der Astra J mit 116 PS hat in etwa die gleichen Fahrleistungen wie der Octavia II mit 102 PS. Ein Verkehrshindernis bist du mit keinem der beiden -- "spritzig" sind die aber nicht.

Themenstarteram 14. Juni 2018 um 13:28

Vielen Dank für die Antwort. Ich habe die Auswahl recht breit gefächert und werde dann wohl nach Angebot entscheiden, damit ich flexibler bleibe.

Auch bei den Motoren bin ich da nicht sehr festgefahren. Da bei VW und Opel die Turbomotoren schonmal raus sind, werde ich bei den anderen Modellen wohl schauen, was der Markt so her gibt. Vom Bauchgefühl tendiere ich denk ich eher zum Sauger. Das mach ich allerdings nicht am Fahrverhalten fest, sondern vielmehr daran, dass mir diese Motoren auch in der Wartung unkomplizierter erscheinen. Im Moment fahre ich noch den alten VW 1.8l/90PS Motor, welcher wirklich sehr robust und unkompliziert ist.

Themenstarteram 20. Juni 2018 um 7:50

Bei der Suche in den bekannten Portalen ist bei mir noch eine Frage aufgetaucht. Im Rahmen bis 10.000€ tauchen oft die genannten Modelle auf. In der Regel liegen die Autos bei den Baujahren zwischen 2010 und 2013.

Immer mal wieder gibt es auch Autos der "Premiumhersteller" Audi, BMW, Mercedes. Diese sind dann im Vergleich zu den zuvor genannten deutlich älter. Lohnt es sich, auch diese anzuschauen, weil die bessere Verarbeitung womöglich den Altersunterschied ausgleicht? Also rein optisch wäre ein A4 z. B. mein Traumauto. Hier mal ein Angebot dazu:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Könnte ich so etwas in Betracht ziehen, oder ist es augrund des Alters völliger Quatsch und ich setze lieber auf einen (ca. 4-5 Jahre) jüngeren Astra oder Focus.

Das immer alles vor dem Hintergrund der Zuverlässig und Haltbarkeit. Prestige und Fahrspaß sind Wurscht, auch der Wertverlust sollte keine große Rolle spielen, da das Auto aller Voraussicht nach bis zum Ende gefahren werden soll.

Ich wünschte, es gäbe eine einfache Antwort auf die Frage, ob du mit einem älteren A4 oder einem jüngeren Focus besser fährst.

Ich persönlich habe mich vor drei Jahren für einen jüngeren Astra statt für eine ältere C-Klasse entschieden. Meiner Meinung nach war das die "vernünftigere" Entscheidung. Aber ob ich damit objektiv gesehen tatsächlich weniger Probleme mit Zuverlässigkeit und Haltbarkeit habe?

Den Vorteil, den ich bei Ford, Opel usw. sehe, sind die vergleichsweise bezahlbaren Ersatzteilpreise und Werkstattkosten. Wenn du auch mal selber schraubst, kannst du auch mit "Premium" preiswert fahren. Wenn du nicht selbser schrauben kannst oder willst, sehe ich den Vorteil eher bei den Volumenherstellern.

Der Motor im A4 ist quasi der selbe wie im Golf oder Octavia, im A4 wär mir das zu wenig, ich sehe aber keinen Grund warum der A4 anfälliger oder teurer im Unterhalt sein sollte wie der Octavia oder Golf, selber Motor, selber Konzern, ich würde ihn auch einem Opel oder Ford vorziehen. Klein ist allerdings weder der A4 noch der Octavia. Eine andere Alternative wäre der Octavia I, der wurde als Combi noch bis 2010 gebaut, fahre ich selber, gefällt mir persönlich besser als der O2, ist sehr übersichtlich, noch halbwegs kompakt und geht mit dem 1.6 auch recht gut, bin davor auch den 1.8 mit 90PS in einem Golf 3 gefahren. Aber wenn der A4 eh dein Favorit ist, vll. findest ja einen mit dem 2 L Saugmotor und 130PS, der würde finde ich besser zum Auto passen.

Themenstarteram 20. Juni 2018 um 11:45

Mit "klein" meine ich auch eher, dass es kein riesen Schiff in Richtung Mondeo, C5 o. Ä. sein muss/soll, da dann auch wieder die Unterhaltskosten steigen, obwohl die Größe nicht benötigt wird. Daher wäre solch eine Wahl rein aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll.

10000€ in einem 11 Jahre altes Audi zu versenken, ist meiner Meinung nach sehr unklug. Die Zuverlässigkeit sinkt mit dem Alter deutlich, wie man jeder ADAC-Pannenstatistik entnehmen kann. Daher ist der 3 Jahre alte Dacia auch zuverlässiger als der 10 Jahre alte Porsche. Vor dem Hintergrund kann es schlau sein, den unbeliebten Opel Astra J zu kaufen, weil man den recht jung für recht wenig Geld bekommt. Alternativ ein etwas im Bereich Ford Focus.

Themenstarteram 20. Juni 2018 um 14:14

Das waren ja auch meine ursprünglichen Gedanken. Den A4 finde ich optisch am besten, aber das soll nicht ausschlaggebend sein.

Dann werde ich weiter bei den genannten schauen. Ich denke es wird am ehesten auf einen Astra oder Focus hinauslaufen, da dort das gleiche gilt. VW und Skoda sprechen mich mehr an, liegen aber gemessen an Alter und Laufleistung preislich über Opel oder Ford. Welcher es von beiden dann wird, wird wohl das bessere Angebot entscheiden. Optisch und haptisch gefällt mir der Astra besser. Ich finde, dass er wertiger wirkt als der Focus.

 

Was mich auch noch interessiert, ist, wie es mit einer AHK aussieht. Längerfristig wäre diese wohl von Vorteil, schränkt aber die Suche noch mehr ein. Ist es grundsätzlich immer möglich, noch eine nachzurüsten? Ich habe im Kopf, dass ich gelesen hab, dass es bei den ecoboost Motoren nicht ohne größeren Aufwand möglich ist...

Zitat:

@FrankyStone schrieb am 20. Juni 2018 um 08:31:18 Uhr:

Ich wünschte, es gäbe eine einfache Antwort auf die Frage, ob du mit einem älteren A4 oder einem jüngeren Focus besser fährst.

Ich persönlich habe mich vor drei Jahren für einen jüngeren Astra statt für eine ältere C-Klasse entschieden. Meiner Meinung nach war das die "vernünftigere" Entscheidung. Aber ob ich damit objektiv gesehen tatsächlich weniger Probleme mit Zuverlässigkeit und Haltbarkeit habe?

Den Vorteil, den ich bei Ford, Opel usw. sehe, sind die vergleichsweise bezahlbaren Ersatzteilpreise und Werkstattkosten. Wenn du auch mal selber schraubst, kannst du auch mit "Premium" preiswert fahren. Wenn du nicht selbser schrauben kannst oder willst, sehe ich den Vorteil eher bei den Volumenherstellern.

Ist das mit den Werkstattkosten wirklich so? Klar, wenn man zur jeweiligen Vertragswerkstatt fährt, ist der Astra sicher günstiger als der Benz - aber wer macht das schon bei einem 10 Jahre alten Auto...

Und in einer freien Werkstatt dürften die Reparaturkosten einer C-Klasse nicht teurer sein als z.B. ein Astra, oder? Zumindest was die Arbeitskosten angeht - bei den Ersatzteilen gibt es da vielleicht eher Unterschiede, aber auch hier kann man ja auf günstige Alternativ-Hersteller zurückgreifen.

Themenstarteram 23. Juni 2018 um 15:19

Ich habe mal zwei Skodas gefunden, die mir zusagen würden. Welches dieser beiden ist das bessere Angebot?

 

https://www.autoscout24.de/.../...1c4a907c-b485-4c2d-89eb-f00c9c49821a

 

https://www.autoscout24.de/.../...caa1e0e7-2e43-4e80-9e7c-da4f93f085dd

 

 

Hi,

stehe vor der selben Endscheidung wie du was das Budget und Zuverlässigkeit angeht.

Ab Bj 2013 und max 60k auf dem Tacho , mind 130 Ps bei 4 bis 5 Personen ( Familie eben ),

80 % Benziner weil man nicht weiss was in näherer Zukunft auf uns zukommt bezüglich Diesel Fahrzeugen.

Meinst nicht 102 Ps beim Oktavia zu wenig, da ja auch schon nicht das Leichtgewicht ? eher 1.8 L?

Der Astra J wäre meiner Meinung die Sinnigste Endscheidung ob 1.4T oder 1.6T,

6 Gang Getriebe und Preisleistung Echt Ok, aber Die M32 Getriebe machen mir Kopfschmerzen.

Fahre jetzt 9 Jahre einen Zafira A Bj 05 und bin/war Mega zufrieden aber jetzt bei 200K auf dem Tacho,

verabschieden sich immer mehr Bauteile besonders am Motor was ins Geld geht.

Daher besser Nägel mit Köpfe und max einen 5 Jahre Jungen neuen Kaufen,

leider sind gefühlt die Gebrauchtwagenpreise unverschämt überteuert wegen dem Dieselmist gedönse.... .

Sorry das ich mir hier eingeschlichen habe aber wollt keinen neuen Thread aufmachen,

da dieser hier die selbe Suche wie meine Spiegelt.

PS: Macht eine Gebrauchtwagen Garantie von 5 Jahren Sinn,

Private oder beim Kauf vom Händler verhandeln ?

Hatte eine 3 Jährige bekommen vom Handler ne (Rekoga Versicherung ) beim Zafira A Kauf und hat mir schon den Ar.... gerettet, nach 1 Jahr Wasserpumpe Undicht und somit neuen Zahnriemen Komplett in einer Werkstatt eigener Wahl beim Eigenanteil von 10%.

 

Gruss

Der TE hat sich schon recht gut informiert, denn der Astra J mit 116 PS hat nicht das 6-Gang M32 Getriebe, sondern eine problemfreies 5 Gang. Dafür fehlt halt das Drehmoment des Turbos. Wenn das M32 Getriebe ordnungsgemäß instand gesetzt wurde, hält es danach auch.

https://www.heise.de/.../...tra-J-im-Gebrauchtwagen-Check-3272680.html

Themenstarteram 24. Juni 2018 um 10:23

Die 102ps im Octavia machen ihn nicht unbedingt zur Rennmaschine. Der VW Konzern bietet allerdings keine wirkliche Alternative dazu. Alle anderen Motoren sind TSI Motoren. Bevor ich mir so einen ins Haus hole, gehe ich lieber das geringere Risiko mit einem m32 getriebe beim Opel ein...

 

Hat noch jmd eine Antwort auf meine Fragen parat? Zumindest auf die Sache mit der AHK....

Haste aber bestimmt schon gelesen:

https://www.motor-talk.de/.../...portstourer-nachruesten-t4180093.html

Die von Westfalia sind Preis Leistung ok,

Ich rufe morgen mal bei S&E in Dortmund an da mich das für ein Zeltanhänger auch Interessiert.

 

Gruss

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