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Kardan, super Sache, warum nicht bei Sportlern???

Themenstarteram 12. Juli 2006 um 17:41

Eine Frage an die, die sich damit auskennen? Warum gibt es die Kraftübertragung zum Hinterrad nur bei Choppern und Tourern? Gibt es einen guten Grund, warum sich dieses System bei Sportlern und Sporttourern nicht so richtig durchsetzen kann?

Nagut, die Kette ist wahrscheinlich sehr viel leichter, aber am Platzbedarf kann es doch nicht liegen oder? Dieses ewige Nachgestelle und der Kettenverschleiß geht einem doch aufn Sack.

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14 Antworten

Defakto ist das Gewicht ein Grund und zwar ein RIESIGER...

Bei richtigen Sportlern wird auf jeden Gramm geachtet und da kommt ein Kardanantrieb einfach nicht in Frage. Und ich glaube bei Reihen-4ern ists ziemlich Kompliziert möglichst wenig Verlustleistung zu erzielen da wohl recht oft umgelenkt werden muss.

Eventuell halt nach Maschinen mit Zahnriemen umsehen. Ist auch schon weniger Arbeit. ;)

Zitat:

Original geschrieben von Toby@6N

Defakto ist das Gewicht ein Grund und zwar ein RIESIGER...

Bei richtigen Sportlern wird auf jeden Gramm geachtet und da kommt ein Kardanantrieb einfach nicht in Frage. Und ich glaube bei Reihen-4ern ists ziemlich Kompliziert möglichst wenig Verlustleistung zu erzielen da wohl recht oft umgelenkt werden muss.

Von den Lastwechselreaktionen mal ganz abgesehen. Die ungefederten Massen am HR sind auch immens.

Na toll und was bitteschön wird seit über 30 Jahren in der BOT (Battle of Twin) auch im Rennen gefahren?

Und welchen Antrieb hat ne CUP-BMW?

Oder womit sind die alten Rennguzzis unterwegs?

Kardan.

L.G

Ika

Zitat:

Original geschrieben von ikamara

Na toll und was bitteschön wird seit über 30 Jahren in der BOT (Battle of Twin) auch im Rennen gefahren?

Und welchen Antrieb hat ne CUP-BMW?

Oder womit sind die alten Rennguzzis unterwegs?

Kardan.

L.G

Ika

Die haben ja auch nich 2xx PS bei 1xx kg. Und niemand hat gesagt, dass man mit nem KardanMopped keine Rennen fahren kann. ;)

Das ist und bleibt aber die Ausnahme. Warum sollte man ihn denn nehmen? Wartungsfreundlichkeit? Bei nem Bike dass nach jedem Rennen bis auf die letzte Schraube zerlegt wird?

Und sowohl Cup-BMWs sowie Guzzis haben keine Reihen-mehr-zylinder und damit entfällt diese umlenkwurschteleien.

Und wie gesagt, niemand hat behauptet dass man mit Kardan keine Rennen fahren kann. Aber keins der Kardan-Sport-Motorräder fährt auf dem Level wie SSp Motorräder dass es was ausmacht obs Kardan oder Kette wäre, von daher.... Äpfel und Birnen.. :)

Ich denke spontan an die neue BMW K1200S

163 PS (oder so um den Dreh)

Reihenvierer

Also ich finde das ist schon ein Ssp....und da ist auch Kardan dran

Naja aber die BMW ist doch im Vergleich zu 'richtigen' Sportlern eher eine Tourensportlerin.

Eine 3/4 Gixxer mit weniger PS (17PS weniger) ist wesentlich leichter (164 Trocken zu 226,4kg Trocken bei der BMW) und ist WESENTLICH mehr SSp. ;)

Zitat:

Ich denke spontan an die neue BMW K1200S 163 PS (oder so um den Dreh) Reihenvierer Also ich finde das ist schon ein Ssp....und da ist auch Kardan dran

Gröll :D:D

Die BMW ist nen schicker Tourer wo die Nackte mehr taugt, mehr nicht!

Nen Kardan hat halt die meisten Leistungsverluste (dannach gleich der Riemen, Kette ist halt am besten für die Leistungsübertragung ;))

Und in einer Zeit, in der mit Zahlen so umsich geschmissen wird, macht so ein Kardan kein gutes Gesicht auf dem Prüfstand

Zitat:

Original geschrieben von boko

Von den Lastwechselreaktionen mal ganz abgesehen. Die ungefederten Massen am HR sind auch immens.

ASus was für einem Zeitalter stammst Du denn??

Hallo, wir reden hier vom Rennsport und nicht von Serienbikes. Da macht ein oder 2 Kilo an ungefederter Masse durchaus kräftig was aus.

Na, so ein Gehäuse mit zwei Zahnkränzen nebst Öl wiegt wohl mehr als ein 520'er Alublatt.?

Das sollte sich mehr auf die Lastwechsel beziehen! Die sind heutzutage gleich null! Da hast du mit ner Kette mehr Probleme.

Zitat:

Original geschrieben von DiMario

Eine Frage an die, die sich damit auskennen? Warum gibt es die Kraftübertragung zum Hinterrad nur bei Choppern und Tourern? Gibt es einen guten Grund, warum sich dieses System bei Sportlern und Sporttourern nicht so richtig durchsetzen kann?

Nagut, die Kette ist wahrscheinlich sehr viel leichter, aber am Platzbedarf kann es doch nicht liegen oder? Dieses ewige Nachgestelle und der Kettenverschleiß geht einem doch aufn Sack.

Hallo,

guten Tag erstmal.. bin neu und nur durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen.

Was mir hier im thread auffällt ist folgendes:

wie in so sehr vielen Foren wird auch hier oft nicht auf konkrete Fragen konkret geantwortet.

Der Verfasser fragte ob es einen Grund gibt, dass sich Kardanantriebe (trotz offensichtlich höheren Gewichts) nicht bei Sportmotorrädern durchsetzen können. "das ewige Nachgestelle und..... geht einem aufn Sack".

Meine konkrete Antwort dazu:

1. Ich halte die Argumentation für sehr fadenscheinig, es würde wegen eines möglichen Leistungsverlustes nicht daran gedacht Kardan vom Hersteller zu konstruieren.

Ich halte eher die Herstelungskosten als maßgeblichen Grund dafür verantwortlich.

Dass Kardanantriebe (zumal bei doppelter Umlenkung) etwas mehr an Leistungsverlust verursachen als Kardanantriebe ohne doppelter umlenkung ist ja ein physikalisches Gesetz, braucht daher nicht diskutiert werden.

Bei aufgebockter Maschine bedarf es aber nur ein wenig Phantasie sich vom Gegenteil zu überzeugen.

Die Drehung eines Hinterrads eines Motorrads neuerer Bauart (mit Ketten neuerer Bauart(O-RING_kette oder X-Ring-Kette)) auf den Hauptständer gestellt und vorher in den Leerlauf geschaltet bedarf wesentlich mehr Kraftaufwand als ein vergleichsweise gleich-ps-sarkes Motorrad mit Kardanantrieb.

Hierbai wird das Hinterrad, Kegelrad im Hinterachsgetriebe, Kardanwelle, Kreuzgelenk sowie der Winkelantrieb im Getriebe nebst der Hauptantriebswelle im Getriebe gedreht. Vorraussetzung für weniger "Kraftverlust" UND "Kraft-Richtungsreaktion" sollte die Lage des Kreuzgelenkes genau im Mittelpunkt (Drehachse) der Hinterradschwinge sein.

So sind Lastwechselreaktionen beim Gasgeben und Gaswegnehmen nahezu elemeniert.

Vorbei die Zeiten bei denen die Gummikühe beim Gasgeben hinten hochgingen (was besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven nicht selten zu sehr brenzligen Situationen führte).

2. Sportler.. fragt sich : was ist das? Was früher einmal Sportler war ist heute keiner mehr blos weil es mittlerweile Kräder mit wenger Kilogramm und ein paar Ps mehr gibt?

3. Ich fahre ein Mopped das in Anfangszeiten als Sportler so manches andere zu dieser Zeit hergestellte Mopped bei weitem in den Schatten stellte. OK, mittlerweile gibts mehr PS mit weniger kg´s... so what.

Das PS starke Mopped mit 200ps und nem gewaltigen Drehmoment kommt auch mit Kardan daher.. Da kommt es auf ein paar PS auch nicht mehr an (gemeint ist die neue Yamaha V_MAX), auch kein Sportler aber der gewaltigen Leistung UND dem Drehmoment währe auch ne Kette reiner Wahnsinn.

4. Die Reibungsverluste, welche immer gern zitiert werden sind bei einer Serienkette mindestens in ähnlicher Größenordnung (jedenfalls bei längerem Betrieb auf die Lebensdauer gesehen) vorhanden wie bei Kardanantrieben. Ausnahme: Rennketten ohne O-Ringe etc. Diese würden aber bei Alltagsbetrieb erstens viel zu teuer, zweitens kenne ich niemend der nach 1000km seine Ritzel, Kettenräder und Kette dem Alteisen zuführt wel die Dinge eben das zeitliche gesegnet haben.

5. Ich habe meinen "Sportler" (ja, früher war es tatsächlich ein Sportler ersten Ranges weil damals mit einer Serienmaschine dieses Typs allen anderen wirklichen Rennfahrzeugen im Rennen davongefahren wurde.... Yamaha FJ1100.....) verkauft weil mir die Kettenschmiererei (ok , ich fuhr das Nachfolgemodell FJ1200 mit ca. 130PS), gehörig auf den Sack ging...

6. Alle 20000km nen neuen Satz Antriebsgedöhns und die Arbeit damit ging auf auf die Nerven.

7. Bitte kommt mir nicht mit dem Argument, Ketten würden länger halten... grins.. ich bin Ganzjahresfaher, Sommer manchmal sehr sportlich unterwegs... im Winter auf der Autobahn, Landstrassen mit Streusalz usw.. sehr vorsichtig.. auch deshalb habe ich mich für Kardan entschieden und mir mein damaliges Zweitreisemopped (war auch mal Sportler früher) erhalten und mich von meiner FJ1200 getrennt.

Auch war mir die Anschaffung immer neuer Jacken zu kostenspielig... immer das ach so haftende Kettenteflonspray.. bei forscher Fahrt nach einigen Stunden Autobahn mit oftmals schnellen Passagen über 240kmh hält dasd Zeug eben nicht nur aauf der Kette sondern man hat nen Streifen längs über den Rücken.

8. Ach ja.. Sportler sollen sportlich fahren nach den Auskünften eineiger Mitschreiber hier.. ich erlebte es mehr als einmal wie sogenannte Supersportler mit ihren ach so PS-gewaltigen Sportboliden im Waserbergland mit ihren Gefährten (ZZR, Hachmich dusas etc..) um die Kurven eierten und uns (mein Kumpel und mich sowie unsere Moppeds) ungläubig musterten nachdem sie auch allmälich in Günters Kurve eintrudelten nachdem wir sie auf ner Tour zwischendurch in Kurven überholten.

9. Ich freue mich mit eventuell ein paar PS-zehrendem Antrieb unterwegs zu sein.

Außer jedes Jahr ein Ölwechsel (ca. 0,3L Hinterachsgetriebeöl) braucht es für mich weder Wartung noch irgendwelche Gedanken an den Antrieb meines Hinterrads.

10. und das seit nunmahr knapp ZWEIHUNDERTTAUSEND !! KM-chen-

Sportler hin oder Sportler her.. grins..

Ach ja.. mein TIP: Yamaha XJ900.. natürlich alter TYP, also vor BJ.95!!

Gruß von

Gerhard (dernurdielinkehandzwischen 11 und 2 zum gruß erhebt).

Hallo,

guten Tag erstmal.. bin neu und nur durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen.

Was mir hier im thread auffällt ist folgendes:.....

http://www.motorradonline.de/.../kardanantrieb.4606.htm

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