Kadett 1.4i stirbt nach Autobahnfahrt
Hi alle,
Ich habe folgendes Problem, mein Kadett ist inzwischen mehrfach nach ca. 15 Km Autobahnfahrt abgestorben und liess sich danach nicht mehr starten. Erstaunlicherweise stirbt er erst nachdem man die Autobahn verlassen hat und laenger fuers Abbiegen warten musste.
Definitv kommt dann kein Zuendfunke, nach ca. 1 Stunde springt er wiederan und laeuft dann ohne Probleme.
Bis jetzt konnte die Werkstatt auch noch keinen Defekt feststellen (Anm.: Ich hatte Ihn heute morgen dahin schleppen lassen) Dort sprang leider direkt wieder an nach dem sich ein Mechaniker nach ca. 1 Std. um Ihn gekuemmert hat. Danach ist er mehrere Stunden ohne auftretenden Fehler gelaufen.
Als potientiellen Fehler wurde mir das Steuergeraet genannt, aber nur auf Verdacht wollen Sie es auch nicht austauschen (Es gibt auch noch ehrliche Werkstaetten fg)
Ich denke es handelt bei meinen Problem um ein waermeabhaengiges Problem. Ich habe hier gelesen, dass es um die Ansteuereinheit fuer die Zuendspule handeln koennte. Gibt es eine moeglich keine dieses Einzuschraenken ohne das der Fehler auftritt?
Es waere klasse wenn mir irgendjemand einen Typ geben koennte.
kein Zuendfunke direkt hinter der Zundspule
Verteiler laeuft keine Probleme
Zuendkerzen ok
keine sonstigen Probleme wenn dieser Fehler nicht auftriit
10 Antworten
Jeder Kadett stirbt auf der BAB 😁.
Jetzt kommen wahrscheinlich wieder die Pro- und Anti-Opel Bemerkungen.
Im Ernst:
Probiere mal eine andere Zündspule aus bzw. messe mal nach, wieviel Strom auf deiner ankommt.
mfg
Möglich ist auch, das inzwischen schon oft diskutierte, Bemzinpumpenrelais.
Zwar habe ich von diesem Problem nur folgende Variante gehört:
Motor warm gefahren, kurz abgestellt (10 min.) und danach nicht wieder angekriegt (kein Zündfunke!).
Nach weiteren 10 min. (mit geöffneter Motorhaube) springt die Kiste wieder an.
Durch wärmestau im Motorraum kann dann das ältere Relais versagen.
Möglicherweise ist bei dir das Relais schon so im Eimer, daß du den Motor gar nicht mehr ausmachen brauchst...
Probier doch mal (wenns wieder passiert) Kältespray auf das Relais zu sprühen, oder die Haube offen lassen zwecks abkühung und dann nach einiger Zeit wieder zu starten.
Gruß
Marcel
Hi all,
das Benzinpumpenrelais habe ich erst vor kurzen ausgetauscht hatte ich auch als erstes in Verdacht. Ich werd mal Kaeltespray fuer den Schalttransistor von der Zuendspuele mitnehmen. Vielleicht ist er ja der Uebeltaeter.
Jo mach das!
Laß nachher von dir hören wie es ausgegangen ist.
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Gleiches Hitzestau-Problem hatt ich auch (bei mir wieder OK nach ca. 20min bei offener Motorhaube). Es war tatsächlich das (schon von Dir verdächtigte) Zündmodul im Primärkreis der Zündspule.
Hi all,
des Uebels Ursache ist bei mir der Hallgeber, leider Gottes gibt es das Ding fuer den LUCAS Verteiler mal wieder nicht einzel und der Ersatz Bosch Verteiler kostet ca. 300 Eur teuerer Spass also. Nun werd ich erstmal die "Schlaechter" abtelefonieren.
Allzeit Gute Fahrt Jungs
Woher weißt Du so jetzt so genau daß es der Hall-Geber ist?
Was ist daran kaputt? Warum ein so deutlicher Zusammenhang mit Wärme/Wärmestau?
Erinnere mich ganz dunkel daß das mehr oder weniger nur ein Stück Metall ist, in das ein sich änderndes Magnetfeld einen Strom induziert. Anwendung z.B. wenn man an einer sich drehenden Welle einen Magnet anbringt kann man damit messen, ob und wie schnell die sich dreht bzw. in einer bestimmten Stellung der Welle einen Impuls auslösen.
Will sagen: Sollte nicht so leicht kaputt gehen und wenn doch kann man es eigentlich nur durch Durchmessen oder Einbau eines funktionierenden Ersatzteils herausfinden...(siehe Frage ganz oben)
Hi Stefan,
ich hatte heute morgen mal wieder Kontakt mit den gelben Engeln ;-) , wir haben dann stueckweise die Zuendanlage gecheckt. Sprich erst den Kontakt am Zuendverteiler abgezogen den Mittleren Pin gegen Masse gehalte und siehe da da kam der Zundfunke wieder von der Spule, damit fiel der Steuertransistor schon mal als Ursache aus. Nach einen kleinen Hochspannungsstoss ueber den Hallgeber liess sich der Motor auch wieder starten. Ursache liegt also im Hallgebermodul z.b. kalte Loetstelle oder aehnliches, leider gibt es dieses Zeug aber nicht einzeln. Aber der freundliche "Schlaechter" um die Ecke hat noch einen kompletten Verteiler liegen, den werde ich heute erstmal ein basteln und ich hoffe, dass es die einzige Ursache war. Aber das wird die Zunkunft erst zeigen.
Hallo Pausenpepe,
ich bin der Meinung daß das Teil auf das der gelbe Engel gezeigt hat und das welches ich meine das gleiche ist. Kalte Lötstelle usw. ist die landläufige Erläuterung für das zeitweilige Spinnen des Zündmoduls. Offenbar hast Du doch die Ausführung wo das Teil im Verteiler selbst sitzt. Hat einen 7 oder 8poligen Anschlußstecker.
Wie auch immer, solange der Schrotthändler funktionsfähigen Ersatz hat ist der Name dafür zweitrangig.
Viel Spaß beim Basteln.
PS: Das mit dem Hochspannungsstoß war wohl eher nach dem Motto "no car business without show business" bzw. aus dem Bereich "Voodoo". Nachdem das Zündmodul gerade funktioniert kann ja schon einen Funken gegen Masse überspringen lassen. Zündmodul, Hallgeber und Motorsteuerung sind aber 5V- bzw. 12V-Bauteile, die eigentlich nur darunter leiden würden, würde man sie tatsächlich mit z.B. 30.000 V beaufschlagen. Man beachte den Konjunktiv "würde"...
Hi Stefan,
der C14NZ hat den Verteiler von LUCAS bzw. inzwischen wieder Bosch, dieser ist mit einen 3 poligen Stecker versehen. Sprich einmal Masse plus 1 Schaltleitung fuer den "Schalttrransistor" fuer die Zuendspule. (In dem Modul ist aus elektrotechnischer Sicht wirklich nicht viel mehr ist halt in erster Linie ein Leistungstransistor plus ein bissel Widerstaende und aehnlichen Konsorten ;-)) Die dritte Leitung kommt soweit ich mich erinnere von der Motorsteuerung. Das mit dem Stromstoss auf den Hallgeber hat mich auch erst irritiert, aber ist eigentlich auch noch logisch erklaerbar. Bei den Modulen in der KFZ Industrie wird normalerweise Dickschichthybridaufbauweise verwand, da diese relativ unempfindlich ist, aber auch diese Module werden in der Regel durchsogenannte Leadframes (Loetrahmen) kontaktiert, uebliche Verbindungstechnik ist da wieder Loeten und nach einigen Jahren kann es da schon einer gewissen Materialwanderung in den Loetstellen auftreten (gutes Beispiel ist da die Hochspannungsseite bei Fernsehern doer Monitoren ist bei alten Modell immer wieder beliebte Ausfallursache "kalte Loetstelle vor den Hochspannungstransistoren"😉 Durch Spannungstoss werden bei solchen kalten Loetstellen teilweise wieder leitende Verbindungen (aehnlich funkerosionschweissen) erzeugt ist natuerlich keine Dauerloesung weil sie auch sehr schnell wieder aufbrechen, da Zinn fuer diese Art der Verbindung eigentlich nicht geeignet ist. Andererseits handelt es sich bei dem Hallgeber um ein IC welches natuerlich solche Stromstoesse nicht mag (also Vodoo), bei einen IC internen Latch up von Logikgattern kann dieser Puls diesen "ladungsfehler" durchweg beseitigen, obwohl der groesste Teil des Pulses durch die ESD-Schutzschaltungen in den Eingaengen und Ausgaengen des IC vernichtet wird.
Ueber Zundanlagen gibt es ander Fh-Stralsund relativ interessante Praktikumsunterlagen.
Kannst du dir ja mal anschauen, ob sie dir zusagen, hier ist einmal der Link:
http://www.mb.fh-stralsund.de/~rossmanek/fat/fat4.pdf
Ansonsten laeuft meine Karre wieder und mal schauen ob die Probleme wieder auftauchen ;-)
Anm. Abkuehlen des Zuendmoduls bzw. Schalttransistor unter der Zuendspule hat bei mir nichts gebracht trotz meines Leiblings Kaeltesprays.
Schoenes WE Pausenpepe