Jobwechsel Firmenwagen vs. Car Allowance Homeoffice aber auch unterwegs
Hi zusammen,
ich weiß, dass dieses Thema oft diskutier wurde, aber manchmal hängt von der Firmenkonditionen ab, was für den AN die bessere Entscheidung ist.
Hier meine Wahl:
1. Firmenwagen - €550,00 netto monatlich (inklusive Tankkarte)
- Voraussetzung bei der Wahl eines Auto, es muss CO2 145g/km (vielleicht kann man noch verhandeln, bin mir aber nicht sicher)
- Auto darf geschäftlich und privat verwendet
oder
2. Car Allowance - €850,00 brutto monatlich
- keine Tankkarte
- darf ein beliebiges Auto auswähen
- Auto darf geschäftlich und privat verwendet
Arbeitsweise:
- es wird eine Home Office Regelung zu dem Arbeitsvertrag (nach Einstellung - genehmigt von Hiring Manager) geben
- die zwei nähesten Büros sind Frankfurt oder München, jeweils ca. 200-220 km
- ich werde ganz Deutschland geschäftlich unterwegs sein, abhängig vom Kundentermin
- am Anfang muss ich 3-4 Tage pro Woche im Büro sein. Sobald die Probezeit endet, werde ich nur max. 1-2 Tage hin ins Büro fahren, der Rest je nach dem Home Office oder ab und zu vor Ort beim Kunden.
- bisher in der aktuellen Einstellung bin ich ca. 30.000 KM pro Jahr gefahren.
Da ich noch nicht genau weiß, wie sich die Arbeit im nächsten Jahr entwicklet und kann nicht einschätzen wie viel in fahren werde, tue mir momentan schwer, was die bessere Entscheidung wäre.
Selbst wenn ich 1 Mal pro Woche, hin- und zurück, ins Büro fahre, komme ich locker auf 550km - ohne Fahrten zu Kunden.
Ich würde mich freuen wenn ihr mir ein parr Tipps hier geben könnt.
Grüße
Beste Antwort im Thema
Das müsste HR Dir ausrechnen, was bekommst bei einem exemplarischen Dienstwagen netto raus und was bekommst Du netto raus nach Car Allowance auf Dein Gehalt on top. Das Delta zwischen den beiden Beträgen hast Du halt übrig für "Deinen" Wagen inkl. aller KM! Dienstlich gefahrene KM sind ggü dem AG nicht mehr abzurechnen!
Nur nochmal zur Klarstellung: der AG zahlt bei Car Allowance gar nichts mehr! Lasse Dir die beiden Netto Gehälter von HR ausrechnen. Dann haste den Betrag.
Und das FA hilft Dir da vermutlich nicht. Kannst ja auch Firmenwagenrechner im Internet mit Deinen Parametern nutzen.
18 Antworten
Zitat:
@dubdidu schrieb am 21. Oktober 2019 um 11:45:00 Uhr:
Zitat:
Die Car Allowance (oder zumindest ein Teil davon) ist doch steuerfrei, sobald der TE seine Dienstfahrten in der Steuererklärung angibt.
Die kompletten 850€ kann er natürlich nur dann ausschöpfen, wenn er monatlich 2.833km dienstlich fährt.Car Allowance ist eine Pkw-Überlassungspauschale, die vom AG gezahlt wird und damit voll versteuert werden muss (inkl. evtl. Lohnnebenkosten). Durch die Car Allowance werden die Ansprüche des ANs aus der dienstlichen Nutzung des Privatwagens abgegolten.
Unterm Strich bedeutet die Car Allowance im Vergleich zum Firmenwagen mehr Freiheit, aber auch mehr Eigenverantwortung und Kostenrisiko.
Ok, dann war ich falsch informiert.
Aber die 0,3€ pro dienstlich gefahrenen Kilometer kann er doch schon steuerlich geltend machen oder?
Die SV–Beträge kriegt er zwar nicht wieder, aber die Steuer schon?
Zitat:
@ru86 schrieb am 21. Oktober 2019 um 18:28:28 Uhr:
Zitat:
@flav2501 schrieb am 21. Oktober 2019 um 11:42:38 Uhr:
ja, in den €550 - tanken, versicherung, kundendienst und glaube ich auch Reifen, sind alle inkludiert.
irgendwie, diese Variante scheint attraktiver, vor allem wenn ich jetzt am Anfang nicht weiß, wie viel ich fahren werde....
Wenn du 150 Euro für Steuer/Versicherung abziehst, 150€ fürs Tanken, 50 für Service+Verschleiß dann bleiben nur noch 200 für die Leasingtate.
Das kann höchstens ein Golf sein.
Nein, die €550 sind lediglich für die Leasing Rate . Alle anderen übernimmt die Firma. Ich muss mich nicht um Versicherung oder tanken kümmern. Service wird mit der Kreditkarte bezahlt, also wieder die Firma. Ich muss nur 1% versteuern
Hallo zusammen,
um nochmal eine andere Facette in diesen Thread einzubringen.
Ein Firmenwagen ist fast immer das günstigere Paket im vgl. zum privaten NEU-wagen (auch Leasing).
Wenn man nicht, wie ich momentan, ein extravaganteres Fahrzeug fahren will, welches nicht mit der CarPolicy vereinbar ist, würde ich immer zum Firmemwagen statt CashAllowance raten. Speziell bei 30.000 km im Jahr frisst dich der Wertverlust beim eigenen PKW auf. Bei der Strecke kommt auch mal hin und wieder ein Kratzer dazu....usw.
Zum Thema Steuern, beim Privat KFZ kannst du die tatsächlichen Kosten deines Fahrzeugs in der Steuererklärung für geschäftlich veranlasste Kilometer ansetzen. Damit sinkt dein zu versteuerendes Einkommen. Bei mir sind das deutlich mehr als ,30€ pro KM. Allerdings kann sich das Finanzamt hier manchmal quer stellen und den Betrag auf 30 Cent kürzen.
Für dich vielleicht interessanter, wenn auch nervig, wäre die Option Firmenwagen mit Fahrtenbuch. Bei der Menge an beruflichen KM schrumpft mittels Fahrtenbuch der Teil den du für die Privatfahrten versteuern musst deutlich zusammen.
Viele Grüße
M
Zitat:
@Martial.White schrieb am 24. Oktober 2019 um 07:18:31 Uhr:
Hallo zusammen,um nochmal eine andere Facette in diesen Thread einzubringen.
Ein Firmenwagen ist fast immer das günstigere Paket im vgl. zum privaten NEU-wagen (auch Leasing).
Wenn man nicht, wie ich momentan, ein extravaganteres Fahrzeug fahren will, welches nicht mit der CarPolicy vereinbar ist, würde ich immer zum Firmemwagen statt CashAllowance raten. Speziell bei 30.000 km im Jahr frisst dich der Wertverlust beim eigenen PKW auf. Bei der Strecke kommt auch mal hin und wieder ein Kratzer dazu....usw.Zum Thema Steuern, beim Privat KFZ kannst du die tatsächlichen Kosten deines Fahrzeugs in der Steuererklärung für geschäftlich veranlasste Kilometer ansetzen. Damit sinkt dein zu versteuerendes Einkommen. Bei mir sind das deutlich mehr als ,30€ pro KM. Allerdings kann sich das Finanzamt hier manchmal quer stellen und den Betrag auf 30 Cent kürzen.
Für dich vielleicht interessanter, wenn auch nervig, wäre die Option Firmenwagen mit Fahrtenbuch. Bei der Menge an beruflichen KM schrumpft mittels Fahrtenbuch der Teil den du für die Privatfahrten versteuern musst deutlich zusammen.
Viele Grüße
M
Moin M
danke für deine Meinung. Ehrlich gesagt, tendiere ich mehr und mehr in der Richtung, Firmenwagen. Irgendwie ist mir das Risiko zu groß. Vielleicht nach 3 Jahren sieht es ganz anderes. Übrigens kann man nach 3 Jahren das andere Model, Car Allowance auswählen oder sabld ich mich für den Firmenwagen entschieden habe, bleibt es so weiterhin solange ich bei der Firma bin? Ich muss vielleicht die Frage auch stellen.
Gruß