Inzahlungnahme Mercedes.

Hallo an euch.
Folgender Sachverhalt:
Vor 2 Wochen hat meine Freundin einen Mercedes A Klasse in einer Mercedes Niederlassung 180km entfernt gekauft.
Ich habe ihn mit ihr geholt und weil ich ebenfalls mit dem Gedanken gespielt habe das es Zeit für ein neues Auto wird, hab ich mal angefragt ob ich meinen Inzahlung geben kann und was ich bekomme.
Ist ein Opel Astra J 2011 1.4 Turbo 110.000km.
Hab ihm gesagt das er Stoßstange hinten mal an ner Mauer gekratzt ist (ca 20cm x 3cm grosser Kratzer), Stoßstange vorne vom Hochdruckreiniger der Lack ca 5cm abgeplatzt ist und das Auto nicht Scheckheft gepflegt ist, sonst ist mir nichts bekannt. Das hat er alles notiert, Fahrzeugschein kopiert und gesagt das es dann sowieso ins Ausland geht und er meldet sich mit einem Preis den sie bezahlen.
Am Nachmittag kam dann der Anruf und er meinte also wir geben dir nur 3000€, ich weiss ist wenig aber mehr ist nicht drin. Hab dann gesagt das es trotzdem ok ist und er hat den Finanzierungsvertrag für mein gewähltes Fahrzeug fertig gemacht. Dort steht: Käufer gibt sein altes Fahrzeug in Zahlung: 3000€ und die Fahrgestellnummer.
Nun ist am Freitag die Abholung meines neuen und den Astra geb ich Ihnen ab.
Anfang der Woche hatten wir kurz telefoniert und ich hab mal nachgefragt wie das eigentlich ist, sie haben das Auto ja nie gesehen, ob die 3000€ dann schon passen. Darauf meinte er: Wenn du keinen Unfall verschwiegen hast oder irgendwo gespachtelt wurde, dann passt das schon, ihr habt ja zwei Autos bei uns gekauft.
Gestern haben wir dann nochmal wegen der Uhrzeit am Freitag telefoniert und er meinte das einer von dekra meinen Astra noch durchschaut und falls der das Auto niedriger bewertet müsse ich die Differenz zu den 3000€ drauf zahlen.

Wieso schauen die das Auto nicht vor dem ganzen an?
Vertrag ist von beiden unterschrieben, dort steht, wie gesagt, Kunde gibt Fahrzeug in Zahlung 3000€. Kann er dann überhaupt noch was nachfordern? Dort steht nix das das Auto erst noch geprüfte wird etc.
Sollten die echt noch was fordern ist das für mich dreister Versuch den Preis noch zu drücken. Was meint ihr dazu?

18 Antworten

Siehe meinen angehängten Ausschnitt. Da steht nichts von: soweit nichts anderes bestimmt.
Das hat der Verkäufer und ich unterschrieben.
Also gilt das Widerrufsrecht ab der Abholung am Freitag.
Und selbst wenn wir vom Tag des Vertragsschlusses ausgehen, hätt ich immer noch ein paar Tage Zeit.

Da nicht, aber in § 355 Abs. 2 BGB, extra zitiert: 14 Tage ab Vertragsschluss, soweit nichts anderes bestimmt ist.

Ja ok stimmt, aber bei meinem Fall hat der Händler ja ein eigenen Widerrufsformular, was mir ja eher zu Gute kommt.
Wobei, wie gesagt, auch bei den 14 Tagen ab Vertrag Unterschrift noch Zeit wäre.

Ich gehe davon aus das Du erst mal eine "Bestellung" unterschrieben hast und noch nicht den endgültigen Vertrag. Ist das so richtig?

Bei einer Restfinanzierung hast Du 14 Tage Wiederufsrecht auf die Bestellung des Fhzg's. Diese greifen auch bei einem bereits während dieser Frist unterschriebenem Vertrag. Es zieht sich, sozusagen, von der Bestellung in den unterschriebenen Vertrag mit rein.
Kommt Dir das alles sehr unseriös vor, dann stornierst du innerhalb der Frist ganz einfach die Bestellung/den Vertrag und gut ist. Lass dich von solchen Maschen nicht einschüchtern und such Dir lieber in Ruhe ein anderes Auto. Wenn dem so ist, dann sage Dir lieber das es nicht hat sein sollen, fahr deinen Opel weiter und heul um Gottes Willen nicht dem "Superdupersonderangebotskarren" nach den Dir der Händler verkaufen wollte. Gute Angebote von tollen Autos wird es jede Woche geben und auch dann wenn wir schon alle lange Tod sind.

MfG

MXPhaeton

Ähnliche Themen
Deine Antwort
Ähnliche Themen