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HU Sony CDX-GT620U

Themenstarteram 15. Juni 2009 um 16:55

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken, mir eine neue HU zuzulegen. Wichtig dabei sind mir mind. 2 Vorverstärkerausgänge, da ich Front und Sub über endstufe betreibe und gerne den Sub-Pegel regeln möchte.

Habe lange hin und her überlegt und irgendwann ist mir das Sony CDX-GT 620 U ins Auge gefallen.

Es hat 3xPre-Out.

Hat jemand Erfahrung damit? Bringt mir das Klaglich irgendeine Veränderung? Habe momentan das Kenwood KDC-W312A.

Was hat eig. der Rauschabstand zu sagen?

Und nochwas: In der Bediehnungsanleitung steht bei Klangregler

- Bässe: +/- 10dB bei 60Hz (XPLOD)

- Mitten: +/- 10dB bei 1kHz (XPLOD)

- Höhen: +/- 10dB bei 10kHz (XPLOD)

Was bedeutet das XPLOD? Und was macht das Klanglich aus, wenn die Bässe bei 60Hz regelbar sind?

Danke im Vorraus.

16 Antworten

Klanglich macht das erst mal gar nichts aus, du hast nur die Möglichkeit bei 60Hz zu regeln falls es nötig sein sollte. So einen 3 Band Equalizer hat fast jedes Radio, für wirkliches Soundtuning ist das aber nicht wirklich zu gebrauchen. Du kannst da ein bissel mit rumspielen, vll. gefällts ja bei ner bestimmten Einstellung besser. Aber gezielt in den klang eingreifen kann man damit nicht.

Mit der X-Plod Bezeichnung hat Sony irgendwann mal angefagen, mittlerweile schrieben die das quasi überall hin wo Platz ist, das hat keine wirkliche Bedeutung ;)

Der Rauschabstand gibt an um wieviel stärker das Signal gegenüber dem Störrauschen ist. Im Prinzip: je höher desto besser. Aber kümmer dich nicht zu sehr um den Wert, vernünftige Radios bringen für ihre Preisklasse in der Regel auch angebrachte Signalqualität mit sich.

Ich weiß auch nciht inwiefern man die Werte überhaupt vergleichen kann ohne nähere Infos zur Messmethode. Ich kann mir nämlich nicht so recht vorstellen dass das GT620 einen fast vier mal saubereres Signal liefern soll wie ein P88.

Themenstarteram 15. Juni 2009 um 23:31

Danke für die Antwort.

Naja, hab ei Sony mal bei jmd. anderes im Auto gehört, klanglich isses im Bassberich bissl anders als zB mein Kenwood wo man die Tiefe im EQ bei 100Hz anhebt.

Aber so richtig kaufentscheident ist dass ja nicht wirklich.

Fragen wir mal so: Lohnt sich die Investition von immerhin rund 140 Euro um vom Kenwood KDC-W312A zum Sony zu wechseln? Also rein qualitativ. Hab mal jemanden im Fachhandel gefragt, der möchte von Sonyradios generell abraten, da wäre verglichen mit Alpine und Kenwood "Müll". (Merke: Dieser Fachnadel verkauft kein Sony sondern viel Alpine und Kenwood xD)

Markenvergleiche ala Kenwood vs Sony sind absolut sinnlos, beide hersteller bauen günstige Radios aber auch gute Radios für mehr Geld. Vor wenigen Jahren war das Sony GT700D das Top Radio für seine Preisklasse, momentan ist es eher ruhig um Sony und die beiden Kenwood BT8044U und BT6544U liegen deutlich vorne.

Der Umstieg wie du ihn vor hast ist rausgeworfenes Geld finde ich. Spar noch 40€ drauf und hol dir gleich ein kenwood BT6544U, dann hast du eine sehr deutliche Verbesserung

Themenstarteram 16. Juni 2009 um 12:08

Das BT6544U hatte ich bei meinen Recherchen auch schon im Vocus, aber mein Hifi-Mensch sagte mir knallhart ich solle lieber auf was "richtig gutes" sparen, also seiner Meinung nach ein Alpine mit IMPRINT.

Die digitale LZK find ich intressant. Wäre da der Imprint nich eher was? Und was mir auffällt: Das BT6544U hat nur 2,5V Ausgangspegel am PreOut. Wie wichtig ist sowas? Mein Hifi-Mensch sagte, dass werde erst im kWatt-Bereich interessant.

Höherer Ausgangspegel ist schon besser, aber es zig andere Faktoren die wichtiger sind.

Das Kenwood hätte ja auch Laufzeitkorektur und das für nur 40€ mehr als das Sony das du rausgesucht hattest. Allein Schon deshalb würde es sich beim Umstieg sehr viel mehr lohnen. Schließlich willst du dich ja verbessern und nicht nur ein Radio anschaffen weil du keines hast.

Natürlich wäre ein Imprint Radio noch besser, aber da du eines für 140€ rausgesucht hast bin ich mal davon ausgegangen dass du nicht 500€ ausgeben willst ;)

Themenstarteram 16. Juni 2009 um 13:42

Zitat:

Original geschrieben von Frack

Natürlich wäre ein Imprint Radio noch besser, aber da du eines für 140€ rausgesucht hast bin ich mal davon ausgegangen dass du nicht 500€ ausgeben willst ;)

Da bist Du cleverer als mein Fachhändler. Da hab ich gesagt ich will etwa 150 Euro max. ausgeben und der empfiehlt mir Imprint.

Kann man das Imprintradio gebraucht für unter 200 Euro ergattern? Habs bei eBay paarmal gesehen, weis aber nicht, für wieviel die immer weggegen.

Also der Ausgangspegel macht nicht viel?

Was kann die LZK vom Kenwood eigentlich alles?

Zitat:

Original geschrieben von stiften

 

Kann man das Imprintradio gebraucht für unter 200 Euro ergattern? Habs bei eBay paarmal gesehen, weis aber nicht, für wieviel die immer weggegen.

Dann schau doch im Ebay unter abgelaufenen Auktionen !

http://completed.shop.ebay.de/items/?_nkw=imprint...................

Eine Laufzeitkorrektur kann "nur" das Signal auf den einzelnen Lautsprechern so verzögern dass alle gleichzeitig beim Fahrer ankommen. Nicht mehr und nicht weniger ;)

Bei manchen Radios kann man sie in besonders kleinen Schritten einstellen, das nimmt sich aber nicht viel. Wichtig ist erstmal nur: vorhanden ja oder nein?

Bei ebay kannst du auch nach beendeten Angeboten suchen, das 9887R ging bisher für rund 300€.

Themenstarteram 16. Juni 2009 um 15:20

Und was kann der Prozessor zusätzlich zur LZK? Wie wirkt sich das auf den Klang aus?

Die große Stärke des Imprint ist, dass er sich selbst einmessen Kann. Er komandiert dich mit dem Messmikro durchs Auto, stellt dann selbstständig die Laufzeiten ein und erstellt ein ziemlich detailiertes Equalizing Programm für deine Anlage. Im Grunde tut er nicht viel mehr als ein normales Radio mit LZK und gutem parametrischen Equalizer, nur dass er es eben voll automatisch macht. Du sparst dir den Weg zum Händler der dir sonst mit dem PC die Anlage einmisst. (Vorausgesetzt du besorgst dir auch das Messmikro dazu, aber manche Händler verleihen das auch wenn du einen Imprint kaufst.)

Unterm Strich, bzw. wenn man auf die Automatik verzichtet hat der Imprint auch nur LZK und einen parametrischen Equalizer. Also auch nicht mehr wie viele andere Radios oder DSPs auch.

Das ist auch etwas Geschmackssache, nicht jedem gefällt was der Imprint als Optimale Einstellung ausspuckt und dann fehlts an Möglichkeiten zum Nachregeln. Hier gabs schon den ein oder anderen etwas ernüchternden Bericht nachdem die erste Begeisterung über die Automatik verflogen war. Mein Fall isser nicht, ich stell lieber selbst ein, sonst machts ja auch kein Spaß ;)

Themenstarteram 16. Juni 2009 um 18:10

Danke.

Automatiklösungen sind eben so ne Sache.

Aber auf der anderen Seite: Muss man da was drauf haben, das Ding einzustellen oder ist das auch was für Laien?

Beim Kenwood misst man nicht mittels Micro. Da messe ich (lt. Anleitung) die Differenz zwischen den Lautsprechern?

Ja, die Laufzeit wird immer nach der Entfernung berechnet wenn man sie von hand einstellt. Die kann man auch mit dem PC ausmessen, das is aber n bissel Aufwand mit Referenzmessung usw und eigentlich muss dabei genau das selbe rauskommen. Nur wenn der Sub ganz besonders doof strahlt und man nicht weiß welchen Weg die Wellen nehmen, bekommt man bei ner echten Messung auch mal was anderes raus.

Also um die Laufzeit einzustellen brauchst du nur nen Zollstock und vll nen Taschenrechner.

Die Trennfrequenzen kannst du am Radio ja sowieso direkt in Zahlen eingeben. An den Potis am Verstärker ist ein Messgerät oder Messmikro sehr praktisch, geht aber auch sehr gut nach Gehör.

Nur das Equalizing geht nicht ohne Messsystem. Es gibt ein paar Spezialisten die behaupten sie könnten das auch rein nach Gehör, dazu brauchts aber sicher sehr viel Erfahrung und slebst dann ist es sehr viel try & error.

Wenn man selbst kein Messmikro und dazu passenden PC hat sollte man das beim Fachhändler machen lassen. Wenn man den Kram hat ists eigentlich nicht so kompliziert, die Auto HiFi hat mal eine step by step Anleitung abgedruckt, kannst du dir ja mal anschauen:

http://www.audio-system.de/audio/index.html

Bei Messmikrofon, ganz unten.

Themenstarteram 16. Juni 2009 um 23:30

Zitat:

Original geschrieben von Frack

Nur das Equalizing geht nicht ohne Messsystem.

Wieso nicht? Geht das nicht nach dem Prinzip was besser klingt? Beim EQ kann man ja beim BT6544U neben den Scheitelfrequenzen lediglich noch die Flankensteilheit einstellen.

Ist das nix, was man nach Gehör macht, was einem besser gefällt?

Kannst du auch, ist aber nicht so dirket der Sinn des Equalizing. Es geht darum Problemstellen im Frequenzgang aufzudecken und auszubügeln. Also peaks und Senken zu finden und entsprechend gegen zu steuern. Das hat mit gefallen erst einmal nichts zu tun, das ist nüchternes ausbessern von Fehlern. Man kann dabei natürlich auch den eigenen Geschmack mit einfließen lassen, was unter HiFi Fetischisten aber völlig verpöhnt ist ;)

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