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Gewährleistung aber Händler nicht zahlungsfähig

Themenstarteram 6. März 2014 um 22:51

Hallo zusammen,

im Dezember 2013 habe ich ein Auto für 4000 Euro bei einem Autohändler gekauft. Kurz nach dem Kauf leuchtete die MKL auf woraufhin es durch mich einige Reparaturversuche gab.

Ich kontaktierte den Händler, er beteiligte sich nachträglich an den Kosten. Da der Fehler allerdings noch nicht vollständig beseitigt war lies ich das Auto beim Händler damit er es einer Werkstatt vorstellt. Diagnose: Steuergerät kaputt.

Der Händler sagte er wolle ein Steuergerät besorgen und meldet sich bei mir wenn er eins hat.

Da das Auto dennoch fahrbereit war/ist, holte ich es wieder ab, hörte allerdings vom Händler die nächsten Wochen nix mehr. Ich kontaktierte ihn mehrmals telefonisch woraufhin er mich vertröstete.

In unserem letzten Telefonat gab er an mit sämtlichen Autoverwertern in Kontakt zu stehen aber momentan haben die kein passendes Steuergerät vorrätig. Ein neues Steuergerät käme 800 Euro mehr als ein gebrauchtes.

Ich fragte ihn wie es mit Rückgabe des Autos aussieht. „Im Moment nicht möglich, kein Geld, es ist fraglich ob wir den März überleben.“

Hat jemand eine Idee wie ich weiter vorgehen soll? (Berufsschläger losschicken ist keine Option.)

Bin für alle Tipps dankbar

Bimmel

PS: Eine Rechtsschutzversicherung habe ich nicht.

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15 Antworten

Unter welcher Rechtsform führt der Händler sein Geschäft?

Parallel auch bei den Verwertern, im Netz suchen.

 

Er möchte es doch bezahlen.

Themenstarteram 6. März 2014 um 23:02

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Unter welcher Rechtsform führt der Händler sein Geschäft?

gute frage... im kaufvertrag steht auf jeden fall eine umsatzsteuernummer und der satz dass ich 1 jahr gewährleistung habe. ansonsten geht nichts weiter aus dem vertrag hervor

dass er möchte bezweifel ich

Autohändler jammern doch immer sie hätten kein Geld. :D

Themenstarteram 6. März 2014 um 23:07

Zitat:

Original geschrieben von FabJo

Autohändler jammern doch immer sie hätten kein Geld. :D

normal aber mir schenkt auch keiner etwas ;)

Zitat:

Original geschrieben von Bimmelimm

 

Hat jemand eine Idee wie ich weiter vorgehen soll?

Setz ihm schriftlich eine angemessene Frist zur Nachbesserung. Wenn er es innerhalb der Frist nicht schafft, ein gebrauchtes Steuergerät zu besorgen, wird er wohl in den sauren Apfel beißen müssen und ein neues verbauen.

Themenstarteram 7. März 2014 um 0:48

...und wenn er drauf beharrt kein geld zu haben? (wovon ich ausgehe)

außerdem muss ich mit dem auto noch ein stück fahren... wenn ich dem ein schreiben mit frist zusende und anschließend mein auto auf den hof stelle, ist mir unwohl später mit dem auto zu fahren *hust*

Du kannst natürlich auch weiter abwarten und dich vertrösten lassen...

Ich würde ihm schriftlich eine Frist zur Nachbesserung setzen und ankündigen, dies andernfalls an einen Anwalt abzugeben. Manchmal wirkt das schon, ansonsten hast du einen Händler erwischt, wo du dein Recht wohl so oder so vor Gericht einklagen musst.

Hi,

richtig schei.... wird es halt wenn der Händler wirklich pleite geht. Dann bleibst du womöglich auf Anwalts und Gerichtskosten und dem Schaden sitzen!

Gruß Tobias

Sehe ich in diesem Fall auch so. Wenn er wirklich am Rande der Zahlungsunfähigkeit rumeiert, und sich das nach ordnungsgemäßer Fristsetzung zur Nachbesserung auch bewahrheitet, sollte man das Thema zur Nervenschonung abhaken (immer vorausgesetzt, dass seine Aussage auch wahr ist). Man kann zwar auf ein totes Pferd einprügeln, aber es steht nicht mehr auf.

Wenn der Typ sein Geschäft als GmbH betreibt, kannst du dir ja auch mal seine letzten Bilanzen einsehen bei www.unternehmensregister.de; vielleicht kann man aus den Zahlen schon etwas heraus lesen. Bei einem mir bekannten Markenhändler steht seit zwei Jahren in der Bilanz "...bilanziell überschuldet.... nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag..." und sowas. Per Vorkasse würde ich da jedenfalls nicht mehr zahlen ;-)

Grüße

SpyderRyder

Themenstarteram 19. April 2014 um 20:41

vor einem monat hat mir der gute mann am telefon eröffnet dass er nun komplett pleite sei... konkurs blablabla... er hätte mir ja gern geholfen aber blablabla...

nun ja... letztens bin ich zufällig an seinem handel vorbeigekommen, jede menge "neue" autos aufm platz... der handelt fröhlich weiter - keine spur von pleite.

ich neige momentan dazu dort aufzuschlagen und ihn dazu zu befragen. söllte er bei seiner meinung bleiben, kein geld zu haben könnte ich den doch anzeigen?!? welcher tatvorwurf wäre es denn wenn er der gewährleistung nicht nachkommt?

anwalt brauch ich dann erstmal keinen...

PS: meine internetrecherche zu dem guten mann ergab dass er strafrechtlich bislang alles mitgenommen hat, was man nur mitnehmen kann. seine frau, auf deren namen die firma läuft hat offenbar auch einiges aufm kerbholz. die vermutung liegt nahe dass die mich vorsätzlich beschissen haben. (wie so oft lässt sich das aber nicht beweisen)

Wenn er tatsächlich ein krummer Hund ist, wie Du andeutest, dann sind Deine Probleme für den nur Peanuts. Vorsätzlich beschissen hat der Dich wegen dem Tüneff nicht. Dazu bist Du ein zu kleiner Fisch.

Und der ist sicher pleite. Die Autos gehören einer anderen Firma, in der ist er nur angestellt und verdient nix oder nur wenig.

Lies mal Deinen Vertrag genau, mit wem Du den Vertrag gemacht hast. Nur diese Firma kannst Du belangen, nicht den Typen. Außer es war nei Einzelfirma und wenn er schon alles durch hat, dann war das keine Einzelfirma.

Wie schon geschrieben, kannst vorbei fahren, nachfragen wenn Du dort die gleiche Auskunft kriegst, hak es ab. Da kommst Du nicht bei.

Themenstarteram 19. April 2014 um 22:08

die firma gehört seiner frau...

aber wenn er mir sagt dass die firma pleite ist, müsste die dicht sein... es wird aber weiterhin mit autos gehandelt... da issn fehler im system. wenn man da nix gegen machen kann, würde jede firma behaupten sie wäre pleite um die gewährleistung zu umgehen und käme damit durch. :confused:

Hier solltest du dich nicht auf die Aussage des Händlers verlassen, sondern mal einen Blick ins Insolvenzregister werfen. Da muß die Firma drinstehen, wenn sie Involvenz angemeldet hat.

https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/

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