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Gesucht: Zuverlässige Familienkutsche für etwa 10000 km im Jahr, davon wenig Kurzstrecke

Themenstarteram 5. August 2019 um 14:59

Hallo Auto-Experten,

Der Betreff liest sich als ob wir die perfekten Kandidaten für Mietwagen/Carsharing wären, und tatsächlich sind wir bisher ganz gut ohne eigenes Auto ausgekommen, obwohl wir eine Familie mit drei kleinen Kindern (alle unter 5) sind. Arbeitswege und Wocheneinkäufe werden mit dem Fahrrad erledigt (4 Packtaschen).

Für Familienausflüge/-reisen und gelegentlich für Bergtouren/Skifahren (wir wohnen in den französischen Alpen) wäre ein eigenes Fahrzeug allerdings schon praktisch. Das wäre etwa jedes zweite Wochenende. Aktuell verwenden wir Carsharing, aber dort werden nur wenige familientaugliche Autos (Dacia Dokker) angeboten, und die stehen noch dazu im Stadtzentrum, wir wohnen aber mittlerweile am Stadtrand. Für das Reservieren, Hin-radeln zum Dokker (5 km), Fahrzeug überprüfen, Fahrrad verstauen, herfahren, Fahrrad herausnehmen, drei Kindersitze einbauen und später das Gleiche in umgekehrter Reihenfolge gehen auch schon mal 2 Stunden drauf. Hinzu kommt, dass so ein Dokker für’s Wochenende über eine Woche im Voraus reserviert werden muss, sonst ist häufig keiner mehr frei.

Längere Reisen (z.B. nach Deutschland) machen wir aktuell mit dem Zug, aber das ist mit drei kleinen Kindern nicht immer ein Spaß. Außerdem kommen wir beim Gepäck ganz einfach ans Limit (30-Kilo-Rucksack + Kinderwagen, etc.)

Deswegen stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, einen eigenen Wagen anzuschaffen, und wenn ja, welchen und wie. Der Vorteil eines eigenen Wagens gegenüber Mietautos ist, dass er meistens abfahrbereit mit eingebauten Kindersitzen vor dem Haus warten würde. Der Nachteil ist, dass man sich um ihn kümmern muss. Unsere Situation scheint sich ziemlich genau zwischen "Kauf lohnt sich" und "Kauf lohnt sich nicht" zu befinden...

Da scheint es mir sinnvoll zunächst die Kosten der Alternative Carsharing + Mietwagen zu betrachten.

Aktuell geben wir für’s Carsharing etwa 650 € im Jahr aus, aber da es eher umständlich ist, würden wir ein eigenes Auto sicherlich mehr verwenden, sagen wir doppelt so viel. Für drei längere Reisen im Jahr in einem großen Mietwagen (2 Mal 9 Tage und 2500 km, 1 Mal 5 Tage und 800 km) schätze ich die Fixkosten auf 1200 €. Dazu kommt Sprit für etwa 650 €. Wir kommen also insgesamt auf etwa 3200 € pro Jahr.

Damit ist der grobe Kostenrahmen abgesteckt. Ein wenig mehr (bis zu 4000 € alles zusammengenommen) darf es schon kosten, wenn der Wagen ständig fahrbereit vor der Haustür steht, aber viel mehr wollen wir für diesen Nutzgegenstand nicht ausgeben.

Als geeigneter Autotyp scheint entweder ein Hochdachkombi oder ein Kompaktvan in Frage zu kommen. Wobei die meisten Kompaktvans etwas zu klein sein dürften. Aus eigener Erfahrung kenne ich den Opel Zafira. Da gehen wir zu fünft mit Kinderwagen rein, aber viel Laderaum bleibt nicht mehr. Und wenn man mal mit sechs oder gar sieben Leuten fahren möchte, bleibt nur noch sehr wenig Kofferraum. Das eigene Fahrzeug hätte einen Mehrwert für uns, wenn zwei Leute im Auto übernachten könnten (selbst bin ich 1,98 m groß). Große Vans oder gar Transporter scheinen entweder zu teuer, oder wenn sehr alt, dann zu fehleranfällig auf den weiten Urlaubsreisen. Also scheint eine HDK-Langversion mit sieben Sitzen eigentlich ideal.

Nun sehe ich verschieden Möglichkeiten an ein Auto zu kommen. Ich habe aber Mühe die Vor- und Nachteile abzuwägen. Deswegen würde ich mich über Kommentare zu den folgenden Optionen freuen:

- Eine zehn Jahre alte Gurke (welche? Caddy Maxi? Grand Kangoo? NV200 scheint nicht ideal mit drei Kindersitzen) kaufen wäre billig, aber die Gefahr, dass sie mitten auf einer langen Reise Probleme macht oder gar einen Motorschaden erleidet erscheint mir doch recht groß. Die gängigen Hochdachkombis führen ja nicht gerade in den einschlägigen Zuverlässigkeitsstatistiken. Aber ist das in der Praxis überhaupt relevant? Wäre z.B. zu erwarten, dass ein acht Jahre alter Toyota Corolla Verso deutlich weniger Probleme macht als ein Kangoo im vergleichbaren Zustand (beide würden vor dem Kauf von einem Fachmann auf einer Hebebühne in Augenschein genommen).

- Einen mittelalten Gebrauchten kaufen. Zum Beispiel sehe ich 4 Jahre alte Berlingos mit weniger als 100 Tsd. km für knapp 10000 EUR. Darf man hoffen, dass die zuverlässiger sind als ein alter Corolla Verso?

- Einen jungen Gebrauchten mit Herstellergarantie kaufen und zehn Jahre halten. Wir könnten z.B. warten bis es den neuen Berlingo XL gebraucht gibt. (Beim baugleichen Opel Combo Life der weniger peinlich aussieht werden in der Langversion keine Einzelsitze hinten angeboten.)

- Wir könnten auch einen neuen Dacia Dokker kaufen. Die Günstigsten mit Klimaanlage scheint es ab etwa 11500 € zu geben. Allerdings ist das kein 7-Sitzer und auch keine Langversion.

- Oder gehen wir auf’s Ganze und kaufen einen neuen Benziner-Berlingo oder Combo mit Internet-Rabatt. Es gibt Anbieter mit scheinbar guten Kundenbewertungen, die einen solchen (110 PS Benziner) in mittlerer Ausstattungsklasse und mit einigen Extras für angeblich 17000 € anbietet. Um einen solchen Rabatt zu erhalten, wird das Auto für ein halbes Jahr auf eine Firma angemeldet. Kann das seriös sein? Berechnet man mit ein, dass das Auto etwas weniger Sprit schluckt als der Dokker, dürfte sich der Preisunterschied zum Berlingo auf zehn Jahre gerechnet nochmals um mind. 2000 € verringern. Aber ist der Berlingo-XL-Benziner überhaupt ein Auto um mit Kind und Kegel 800 km Autobahn zu fahren (nicht rasen)?

Die Idee mit dem Neuwagen erscheint etwas verrückt, weil wir wohl nur an die 10000 km im Jahr fahren werden. Da wir aber kaum Kurzstrecken fahren würden, wäre die Hoffnung, dass das Auto so auch auf Dauer kaum Probleme macht. Wenn ein Auto nach einer längeren Strecke (Wochenendausflug) auch Mal zwei oder drei Wochen unter freiem Himmel steht, dürfte das eigentlich kein Problem sein, oder? Dagegen ist ein Gebrauchtwagen immer eine Katze im Sack. Oder mache ich mir da zu viele Gedanken?

Vielen Dank für die Mühe diese doch recht lange Nachricht gelesen zu haben. Ich bin gespannt auf eure Tipps!

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13 Antworten

Also - als der Dokker neu auf den Markt kam haben wir einen bekommen für die Firma. Der bekommt ordentlich seine Wartung und siehe da - der angeblich nicht besonders zuverlässige Wagen hat nix. Einfach nix. Im Gegensatz zu manch teurem „Premium“-Gefährt. Meine Wahl unter diesen Umständen (Autonarr en seid ihr ja scheinst nicht) wäre Dacia Dokker oder Lodgy.

Von Dacia gäbe es noch den Lodgy der hat 7 sitze (mit 7sitzen aber wenig kofferaum)

Die sind auch schnell umgelegt wenn man Platz braucht

Wie oft kommt es denn vor, dass Ihr zusätzliche Passagiere mitnehmt? In seltenen Fällen würde ich diese Option erstmal hintenanstellen. Was natürlich nichts an der Tatsache ändert, dass eine Langversion HDK mehr Platz bietet als zB der Corolla.

 

Beim Toyota nb sehe ich nach 8 Jahren normaler Nutzung und Wartung keine spezifischen Risiken, nur die Multimode-Automatik würde ich meiden.

 

In Dtl wird bisweilen auch der Hyundai H1 recht günstig angeboten (gebraucht und neu), allerdings inzwischen nur noch als Diesel. Das wäre dann ein grosser Van, allerdings ist die Liegeoption mangels rascher Entfernbarkeit der Sitze eher nicht gegeben. Würde aber auch bei den anderen Kandidaten erfordern, dass eine ebene Fläche erstellbar ist.

 

2-3 Wochen stehen sollte kein Problem sein.

 

Wie sieht es bei Euch mit der Versicherungseinstufung aus, Ihr wärt ja quasi Neulenker? Wie unterscheiden sich da die Kandidaten? Die Kombination keine SF und hohe Versicherungs-Einstufung kann erheblich teurer sein, jedenfalls in Dtl. In der Schweiz wiederum ist zweiteres stark von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft abhängig.

 

Die Seriosität des Rabatts bei vorgängiger Firmenwagen-Einlösung kann ich nicht beurteilen, kann eine spez. franz. Lösung sein. EU-Importe sind idR hier nicht an solche Auflagen gebunden.

Man hört heraus, dass du einfach nur günstig und zuverlässig von A nach B kommen und sonst nicht viel mit dem Auto zu tun haben willst. Unter den Bedingungen würde ich zu was jungem oder neuem greifen. Die mittelalten Gebrauchten sind in der Hinsicht nichts halbes und nichts ganzes.

Wenn ihr wirklich gar keine anderen Ansprüche als Platz und günstig habt, dann plädiere ich auch für Dokker oder Lodgy. Der Lodgy hat leider keine Schiebetüren, was doch sehr praktisch für die Familiennutzung ist. Du weißt am besten, wie ihr in den Bergen bisher mit dem Dokker in bestimmt geringer Motorisierung klargekommen seid, ich würde bei eurem Standort und Beladungsumfang dann doch nur den 130PS Benziner in Betracht ziehen. Der Rest ist mir etwas schwach auf der Brust mit vollem Auto (Drehmoment).

Mit regelmäßiger Wartung ist der auch nicht unzuverlässiger als alle anderen.

Würde auf ein helles Auto achten, alles andere heizt sich bei den Karosserie- und Glasflächen zu sehr auf.

Du zahlst dann absolut etwa 2-4k zum mittelalten Gebrauchten drauf, hast aber ein neues Fahrzeug, ohne ungewisse Vorgeschichte, neue Verschleißteile und noch volle Garantie.

Persönlich wäre mir der Berlingo oder baugleiche Rifter lieber, weil der dann doch mehr PKW-Ambiente versprüht und komfortabler ist.

Themenstarteram 5. August 2019 um 20:50

Vielen Dank für die Antworten!

Der Dokker, bzw. eher seine Einfachheit gefällt mir in der Tat nicht schlecht. Minuspunkte sind, dass ich nicht weiß wie "bequem" es ist darin 1000 km am Stück zu fahren. Vor allem auf den Rückbänken, wenn die Kinder mal etwas größer werden, und etwas laut auf der Autobahn ist er auch. Ich kann auch nicht drin schlafen (zu kurze Ladelänge), und eine weitere Person passt nicht mehr rein. Dafür ist der Preis natürlich unschlagbar.

Der Lodgy war meine erste Überlegung, aber da der Platz vor unserer Garage recht eng ist (Die Garage selbst ist Werkstatt, Waschküche und Fahrradgarage - kein Platz für ein Auto!), sind Schiebetüren für uns praktisch ein Muss.

Der neue Berlingo XL scheint all die Nachteile des Dokkers nicht zu haben. Selbst die Sitze in der dritten Reihe sollen noch für Erwachsene bequem sein. Das hat natürlich seinen Preis. Der Händler von dem ich sprach ist übrigens in Deutschland (in Reifenberg). Er bietet aktuell auf autoscout die günstigsten Berlingos XL an. Es scheint aber noch weitere Anbieter zu geben, die mit vergleichbaren Kniffen arbeiten. Laut diversen Kundenkommentaren und Forendiskussionen scheint das alles OK zu sein - aber wenn hier jemand seine Meinung dazu geben könnte, wäre ich dankbar.

Ich habe den Tipp bekommen, dass ein Dachzelt doch etwas für uns sein könnte. In der Tat! Als ich die Werbung zum "Rifter 4x4 Concept" zum ersten Mal gesehen habe, war ich zuerst angewidert, wie selbst der Inbegriff der Familienkutsche (zumindest hier in Frankreich sind Berlingo/Partner dies) doch als Abenteuerfahrzeug herhalten soll, wo die meisten damit eh nur zum Kindergarten und zum Baumarkt fahren. Aber jetzt denke ich, dass es mit einem großen Dachzelt für unsere fünfköpfige Familie eine gutes "Wohnmobil" hergeben könnte. Wenn ich den Berlingo so ausbaue, dass unten zwei Leute übernachten können, und oben schlafen drei im Dachzelt, können wir eigentlich überall übernachten. Hier in Südostfrankreich gibt es viele interessante Ziele. Damit würde ein Wochenendtrip zu einem Abenteuer und wäre auch noch unschlagbar günstig. Man könnte auch zu zweit oder zu dritt in die Berge zum Klettern fahren, unten hätte man Stauraum ohne Ende, weil der Schlafraum oben wäre.

Ich muss mir das noch gut überlegen, aber der Doppelnutzen als Reise- und Wohnmobil könnte mich vielleicht über den Anschaffungspreis hinwegtrösten. Nach dem was ich im Web und hier gelesen habe, müsste so ein Berlingo, wenn er "von Geburt an" schonend gefahren wird und meistens nur Strecken über 30 km, eigentlich wenig Probleme machen. Er würde zwar die ganze Zeit draußen stehen, aber ich hörte, dass diese Kisten kein Problem mit Rost haben sollen. Da kann man doch hoffen, dass er 10 Jahre (100 000 km) oder sogar länger keine ernsthaften Probleme macht.

Wäre für unser Profil eigentlich ein Diesel oder ein Benziner besser? Der Berlingo wird in der Langversion und mittlerer Ausstattung ("Feel", wegen der Einzelsitze hinten) ja nur mit dem stärkeren 130-PS-Motor und 8-Gang-Automatik angeboten. Zum gleichen Listenpreis gibt es einen gleichstarken Diesel mit manuellem 6-Gang-Getriebe. Einen schwächeren Diesel mit 5-Gang-Getriebe gibt es sogar 1,5 k€ günstiger. Wenn solche modernen Diesel den aktuellen Benzinern bei den Umweltplaketten gleichgestellt werden, dürfte dann der Diesel die bessere Wahl sein, auch wenn man nicht viel fährt, oder?

Themenstarteram 5. August 2019 um 21:03

Ach so, die Versicherung habe ich vergessen.

 

Meine Frau hatte mal einen Polo, aber das ist zehn Jahre her.

Ich selbst hatte noch nie ein Auto, bin aber in den 20 Jahren, in

denen ich den Führerschein besitze, jedes Jahr mehrmals gefahren,

in den letzten Jahren auch jeden Monat. Dabei gab’s nur einmal,

1999, einen kleinen Kratzer, aber ob mir das die Versicherung

interessiert?

 

Ich muss mich mal informieren, wie das französische System

überhaupt ist. Der Carsharer, bei dem ich Mitglied bin könnte

mir eine Bescheinigung für die letzten 8 Jahre ausstellen. Mein

Hausversicherer meinte unverbindlich, dass er damit einen

Berlingo für 660 € jährlich vollkaskoversichern könnte. Keine

Ahnung ob das gut ist oder schlecht...

Themenstarteram 5. August 2019 um 21:04

<geloescht>

Ich würde keinen Diesel nehmen.

Achte dabei darauf, wie hoch die Dachlast ist (meist 75-100kg)!

Zitat:

Wäre für unser Profil eigentlich ein Diesel oder ein Benziner besser?

Da les ich bisher nur 10tkm/a und recht viel Langstrecke. Wird er nur für die Langstrecke und Touren >30km rausgeholt oder kommt noch ein erheblicher Kurstreckenanteil hinzu?

Von den Kilometern her lohnt sich ein Diesel eigentlich gar nicht bei dir. Allerdings kannst du den auf Langstrecke, beladen und in den Bergen doch ein Stück sparsamer fahren als den Benziner. Es bleiben die höheren Anschaffungskosten und höhere Fixkosten. Wartung ist auch etwas teurer. Bei so einem großen Fahrzeug aber vielleicht nicht die schlechteste Idee. Das musst du durchrechnen, wieviel du mit Sprit einsparen kannst und wieviel mehr er entsprechend sonst kosten darf für den Break-Even-Punkt.

Beim Berlingo ist der 130PS Diesel als Handschalter momentan gübnstiger als der gleichstarke PureTech mit Zwangskopplung Automatik, da würde ich mit dem Diesel wirklich überlegen.

Auf den gängigen Internet-Neuwagenbörsen komme ich beim Berlingo XL 130PS Diesel Feel auf 20,3k Barpreis bei Kurzzeitzulassung (bedeutet: Fahrzeug wird für ein paar Tage bis Wochen angemeldet, aber nicht bewegt, also kein halbes Jahr). Das klingt sehr fair für den Gegenwert.

Andere Mehrmarkenbrüder, die evtl. als Jahreswagen tauglich sind:

Citroen Spacetourer und sein Transporter Derivat (als Kombi) Jumpy:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Der baugleiche Peugeot Traveller und sein Transporter Derivat Partner.

Das gleiche nochmal als Toyota ProAce Verso. Neu bei etwas über 20k maximal als 100PS Minimalausstattungs-Personentransporter zu haben, als Jahreswagen ist was wohnlicheres drin.

Themenstarteram 5. August 2019 um 21:32

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 5. August 2019 um 21:23:02 Uhr:

Ich würde keinen Diesel nehmen.

Angenommen, er hat die gleiche Schadstoffplakette wie der Benziner (das ist hier in Frankreich noch nicht entschieden) und kostet genauso viel, warum dann nicht? Der Verbrauch ist niedriger. Gibt es technische Gründe? Ich habe irgendwo gelesen, dass Diesel weniger gerne lange herumstehen als Benziner.

Themenstarteram 5. August 2019 um 21:48

Danke für die Tipps!

Zitat:

@-Flono- schrieb am 5. August 2019 um 21:31:20 Uhr:

Zitat:

Wäre für unser Profil eigentlich ein Diesel oder ein Benziner besser?

Da les ich bisher nur 10tkm/a und recht viel Langstrecke. Wird er nur für die Langstrecke und Touren >30km rausgeholt oder kommt noch ein erheblicher Kurstreckenanteil hinzu?

Eher wenig Kurzstrecke, also auch mal wochenlang keine. Gut, wenn ein Kind krank wird, würden wir’s sicher nehmen. Aber Einkauf und Arbeitswege mache ich lieber mit dem Fahrrad, selbst wenn’s regnet.

Falls ich einen BMW 5er suchen würde, würde ich ohne zu Zögern zu einem Jahreswagen greifen. Aber wer kauft sich schon ein Familienauto um es dann nach 1-2 Jahren zu verkaufen ohne einen Grund dafür zu haben? Als Firmenwägen werden die ja auch kaum verwendet. Ich habe die Befürchtung, dass es in dieser Klasse mehr Probleme mit Jahreswägen geben könnte. Aber vielleicht irre ich mich? Es liegt mir jedenfalls nichts daran, mehr als nötig zu bezahlen.

Diesel bauen können die Franzosen, zudem wird bei den Puretech-Benzinern bisweilen von Problemen berichtet (Stottern, Ruckeln, Leistungsabfall bei Volllast), von daher wäre der Selbstzünder sicher geeignet, zumal mit dem Langstrecken-Fahrprofil. Die 102 PS im 100 HDI müssten an sich ausreichen, der Motor bringt ja sogar etwas mehr Drehmoment als der 130 Puretech.

Zitat:

@nabenschalter schrieb am 5. August 2019 um 21:48:59 Uhr:

Danke für die Tipps!

Zitat:

@nabenschalter schrieb am 5. August 2019 um 21:48:59 Uhr:

Zitat:

@-Flono- schrieb am 5. August 2019 um 21:31:20 Uhr:

 

Da les ich bisher nur 10tkm/a und recht viel Langstrecke. Wird er nur für die Langstrecke und Touren >30km rausgeholt oder kommt noch ein erheblicher Kurstreckenanteil hinzu?

Eher wenig Kurzstrecke, also auch mal wochenlang keine. Gut, wenn ein Kind krank wird, würden wir’s sicher nehmen. Aber Einkauf und Arbeitswege mache ich lieber mit dem Fahrrad, selbst wenn’s regnet.

Falls ich einen BMW 5er suchen würde, würde ich ohne zu Zögern zu einem Jahreswagen greifen. Aber wer kauft sich schon ein Familienauto um es dann nach 1-2 Jahren zu verkaufen ohne einen Grund dafür zu haben? Als Firmenwägen werden die ja auch kaum verwendet. Ich habe die Befürchtung, dass es in dieser Klasse mehr Probleme mit Jahreswägen geben könnte. Aber vielleicht irre ich mich? Es liegt mir jedenfalls nichts daran, mehr als nötig zu bezahlen.

Jahreswagen sind oft auch Fahrzeuge von Mitarbeitern des Herstellers. Aufgrund der internen Konditionen werden die teilweise schon alle 9-12 Monate gewechselt, die "Jahreswagen" dann als "Goodie" an die Händler "verteilt". Der Grund liegt dann nicht am Fahrzeug selbst.

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