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FIN von Spenderfahrzeug im Motorsteuergerät, für den TÜV egal?

Hallo,

wir mussten wegen technischer Probleme das Motorsteuergerät vom Auto meiner Frau tauschen.

Hab ein gebrauchtes identisches vom Verwerter besorgt und da beim betroffenen Typ das clonen nicht so einfach ist, einfach beim Tuner die Wegfahrsperre deaktivieren lassen.

Auto läuft wieder fehlerfrei.

Was mir jetzt beim VCDS Scan aufgefallen ist: Beim OBD Daten Scan, also der den auch der TÜV macht, steht bei Fahrzeugidentifikation jetzt die FIN vom Spenderfahrzeug drin.

Interessiert mich jetzt eher weniger, aber interessiert das den TÜV?

Hat da jemand von euch Erfahrungen?

Vielen Dank.

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18 Antworten

Völlig wurscht.

Danke für die Info.

Interessiert das die Jungs bei VW/Audi bei der nächsten Durchsicht?

die fin wird mitunter aber auch bei der hu bzw au automatisch ausgelesen,könnte ggf probleme geben.kam aber glaube ich auf die ez an,ab wann genau weiß ich grad nicht mehr.schöner ist wenn alles stimmt.

Aber nach der hu hatte ich doch oben zuerst gefragt. Fahrzeug ist von 2010. klar wird die ausgelesen. Seh ich doch wenn ich mit dem auto bei der dekra bin. Daher ja meine frage

dann könnte es probleme geben,da die fins auf dem hu-bericht und au-bericht dann nicht stimmen würden.ich weiß auch nicht ob man die im au-tester nachträglich ändern kann wenn schon ausgelesen.ich hab mit dem gerät nicht mehr so viel zu tun.

ich würds ändern (lassen) und dann ist man auf der sicheren seite.

Na einfach auf verdacht nochmal paar 100 hinschmeissen werd ich nicht. Dann lass ichs lieber drauf ankommen. Solange wie keiner sagt "damit fällst du definitiv durch"

Anrufen, fragen?

Eigentlich AU nicht bestanden, da der Prüfer die FIN des Fahrzeuges eintragen muss und die Software die abgespeicherte FIN aus dem Fahrzeug ausliest und vergleicht.

Wenn die nicht übereinstimmen meggert da jemand.

Je nach Software (des AU Gerätes) und willen des Prüfers kann er aber Handschriftlich vermerken das iwas schief gelaufen ist und die AU trotzdem bestanden ist.

VW ist da leider etwas zu freizügig, andere Hersteller verweigern das auslesen der FIN aus dem MSTG.

Das das clonen nicht so einfach ist, ist gewollt. Immer mehr Hersteller setzen entweder Verschlüsselungen oder ROM´s ein, nicht wegen manipulationssicherheit sondern das sie neue Teile verkaufen können und nicht einfach der Hobbyschrauber sich das Zeug vom Schrotti holt.

Okay, dann nehm ich mal meine vorschnelle Antwort oben zurück...dachte das wäre unkomplizierter.

Zitat:

@frestyle schrieb am 2. September 2017 um 22:29:33 Uhr:

Eigentlich AU nicht bestanden, da der Prüfer die FIN des Fahrzeuges eintragen muss und die Software die abgespeicherte FIN aus dem Fahrzeug ausliest und vergleicht.

Wenn die nicht übereinstimmen meggert da jemand.

Je nach Software (des AU Gerätes) und willen des Prüfers kann er aber Handschriftlich vermerken das iwas schief gelaufen ist und die AU trotzdem bestanden ist.

VW ist da leider etwas zu freizügig, andere Hersteller verweigern das auslesen der FIN aus dem MSTG.

Das das clonen nicht so einfach ist, ist gewollt. Immer mehr Hersteller setzen entweder Verschlüsselungen oder ROM´s ein, nicht wegen manipulationssicherheit sondern das sie neue Teile verkaufen können und nicht einfach der Hobbyschrauber sich das Zeug vom Schrotti holt.

Naja klingt einleuchtend, dass das System dann vielleicht eine Warnung bringt, aber wenn der Rest passt, also SW Stand und Readiness, sollte die AU doch zu bestehen sein.

Erst recht wenn du sagst, dass andere Marken die FIN gar nicht erst auslesbar machen. Dann scheint das

ja kein OBD Pflichtparameter zu sein.

Es ist ein "Pflichtparameter" wenn das Fahrzeug die FIN übermittelt. SW-Stand des MSTG ist momentan noch egal.

Und je nach AU Gerät, gibt es eben ein Hinweis das die eingegebene FIn und die Ausgelesene nicht übereinstimmt bis das dann auf dem Ausdruck steht das man durchgefallen ist.

Man könnte ja ein anderes Auto ans Gerät hängen und so bei der AU tricksen das will der Gesetzgeber nicht.

Nur wenn das ganze Plausibel ist, darf der Prüfer bis jetzt noch das Ergebnis handschriftlich ändern (Die AU Geräte selber lassen sowas gar nicht bzw. nur bedingt zu), mit Begründung.

Denn auch die Jungs und Mädels welche die AU durchführen dürfen werden kontrolliert, und wenn da umstimmigkeiten auftauchen und es keine Plausible Erklärung gibt, dann wars das mit der Lizenz gefolgt von nicht unerheblichen Strafen.

IMHO schaffst du dir bei so einem jungen Fahrzeug damit jede Menge Probleme - denn AU-Leute, HU-Prüfer, Werkstätten, spätere Besitzer denken über sowas gar nicht nach. Sondern anstecken, auslesen, und dann weiter nach Computer ist der gängige Ansatz. Dem "Computer", der die VIN für ne Menge Sachen haben will (wie z.B. geführte Fehlersuche oder selbst Sachen bei der Fahrwerkseinstellung, wo auch jemand Daten raussuchen muss) gibst du da aber völlig falsche Infos. Auch z.B. bei nem Verkauf später kann da alles mögliche auf dich zukommen, z.B. Vorwürfe wie Tachobetrug. Schaut sich ein Unfallgutachter das Auto an, und findet sowas, dann wird der auch skeptisch.

Dein Tuner ist ein absolut lausiger, wenn er zwar die WFS rauskodiert bekommt, aber die VIN nicht angepasst, sodass wieder alles sauber zusammen passt. Denn hätte er die VIN gemacht, hätte dann auch die WFS funktioniert (solange die Transponder, Lesespule und -leitung passen und die Transponder aus den Schlüsseln ordentlich angelernt sind). :-) Wenn er dich mit so einer "halbcodierten halb deaktivierten Auto" wieder wegfahren lässt, klingt das eher wie der verlängerte Arm der Ostblock-Kfz-Diebstahl-Mafia, nicht wie ein verantwortungsvoller Tuner.

Vielleicht noch überlegenswert: dein altes Steuergerät beim ECU-Reparatur-Dienst prüfen und reparieren lassen und dann wieder verbauen. Das gebraucht gekaufte als Ersatz aufheben oder verkaufen. Und dem ECU-Reparaturdienst als "Das-funktioniert"-Vergleichsgerät mitgeben. Oder doch damit clonen. "Paar hundert" klingt da irgendwie ziemlich unrealistisch hoch.

Und am Auto der Frau finde ich das alles auch noch ne Spur verwerflicher - wenn sie nicht selbst so eine Spaß-am-Basteln-Wir-sparen-noch-den-letzten-Euro-Frau sein sollte.

Ich bin auch der Meinung der Tuner war ein lausiger...

Mit ein bissl Kenntnis der Materie hätte er das Motorsteuergerät mit der Wegfahrsperre verheiratet.

VCDS kann das.

Dann stimmt auch die FIN im MSG.

Zitat:

@Schnapsfahrer schrieb am 4. September 2017 um 06:37:36 Uhr:

 

Mit ein bissl Kenntnis der Materie hätte er das Motorsteuergerät mit der Wegfahrsperre verheiratet.

VCDS kann das.

das ist aber schon lange her wo man das mit VCDS machen konnte...

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