Fehlersuche nach Sommerreifenwechsel Unwucht

Hallo,

ich habe die Tage auf Sommerreifen gewechselt und dabei folgendes festgestellt.

Ein ruhiger lauf der Felgen oder Reifen findet nicht statt. Ich kann so eine "Art" Unwucht an der vorderen Achse feststellen. Das merke ich nicht am Lenkrad ich höre es und fühle es ganz leicht im Fußbereich.

Das Lenkrad ist absolut ruhig. Es kommt mir vor wie wenn an einer bestimmten Stelle der Felgen eine Unwucht ist. Also beim fahren nicht konstant sondern nur wenn der Reifen an einer bestimmten Stelle überrollt. Schwer zu beschreiben. Wie wenn ein großes Stein im Profil steckt.

Die Felgen sind Neuwertig, 19 Zoll habe ich mir gekauft. Dazu auch Neuwertige Reifen von Bridgestone Potenza S001 235 40 19. Dot 2016 oder 2017 RO Kennung Audi Quattro.

Was mir und dem Reifenmonteur aufgefallen ist: Die Lauffläche der Reifen ist nicht ganz glatt, sondern etwas rau. Ich weiß nicht was das ist es sind zum Teil noch die Noppen dran. Die Reifen sind ca. 1000 Km gefahren worden. Diese sind frisch auf die Felgen aufgezogen und gewuchtet.

Es fühlt sich an wie wenn die Bremscheiben verzogen sind und beim Bremsen so ein rubbeln festzustellen ist.

Keine Ahnung.

Beste Antwort im Thema

Ich staune immer wieder, welche Beschaffungsmethoden hier für Räder und Reifen so genutzt werden...

Bei den Reifen hätte man hinterfragen können, warum die beim Felgenwechsel dann nicht einfach auf den Felgen geblieben und mitverkauft wurden...

Bei den Felgen wäre ich gar nicht erst auf einen Kauf eingegangen, denn das klingt mehr als suspekt, wenn sich der Verkäufer so verhält, im besten Fall hat er sie seinem Bruder vom Auto geklaut und verhökert...

BTW: Wie macht man einen seriösen Eindruck? Banker und Versicherungsvertreter machen auch immer einen seriösen Eindruck und dabei wollen sie einem ganz unseriös in die Tasche greifen....

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Wer erzählt einen solchen Schwachsinn das korrigierte Felgen nur noch auf privaten Grund bewegt werden dürfen.

Da gäbe es viele Hundert Arbeitslose mehr wenn es so wäre, selbst schweissen darf man solche Alus, wenn sie anschliessend geröntgt werden und Risse ausgeschlossen sind.

Ein Richten mittels Wärme und Druck ist technologische Praxis, es gibt sogar Schmiedefelgen, oder sind die nur für die Bobycars , Druck und Wärme

Wenn man unterschlägt, dass bei einer vor dem Richten erfolgten Verformung (die ja letztendlich der Grund für das Richten ist) irgendwas mit dem Rad passiert ist, das ausserhalb seiner Spezifikation liegt, dann kann man durchaus sagen, dass da nix mehr zu Richten ist, sondern nur noch der Schmelzofen das Ziel sein sollte.

Zitat:

@calibra4ever schrieb am 1. April 2018 um 20:20:52 Uhr:


Wer erzählt einen solchen Schwachsinn das korrigierte Felgen nur noch auf privaten Grund bewegt werden dürfen.

Da gäbe es viele Hundert Arbeitslose mehr wenn es so wäre, selbst schweissen darf man solche Alus, wenn sie anschliessend geröntgt werden und Risse ausgeschlossen sind.

Ein Richten mittels Wärme und Druck ist technologische Praxis, es gibt sogar Schmiedefelgen, oder sind die nur für die Bobycars , Druck und Wärme

Solchen Schwachsinn erzählen die Nichtswisser vom TÜV. Solchen Experten wie Dir haben die natürlich nichts entgegen zu setzen.
https://www.derwesten.de/.../...-nicht-repariert-werden-id6434935.html

Und natürlich auch die Deppen vom BRV, die wissen ja auch nichts von der Materie:
https://www.lr-online.de/...n-zur-reparatur-von-alu-felgen_aid-3583279

Und nun leg Dich wieder hin.

Beitrag editiert, Zimpalazumpala, MT-Modertor

Wenn du schon auf die Grundsätze anspielst, dann lies diese erstmal richtig.
Klar hab ich geschrieben mit Wärme und Druck, was so nicht Gesetzeskonform ist, doch es gibt kein Gesetz diesbezüglich. Lies den Grundsatz!
Die Rede in dem Grundsatz ist von Dellen und Beulen sowie von Rissen und das solche weder durch richten und Schweissen zu reparieren sind., dies bei gegossenen und geschmiedeten Felgen, gefräste Felgen haben ein anderes Materialgefüge, da aus Walzmaterial hergestellt und schon verdichtet. Von Speichen und der Nabe reden wir hier erst gar nicht da sich das erübrigt!
Hier gilt der selbe Grundsatzwie wie für Fahrwerksteile, das diese nicht geschweisst werden dürfen.

Dellen und Beulen sind Materialverformungen auf engsten Raum, diese zu Richten würde zu Rissen und Brüchen im Material führen, siehe die beschriebene Kerbwirkung im Grundsatz.

Scheinbar hast du keine Ahnung mit welchem Druck eine Felge beim Aufziehen des Reifens gehalten wird und das sich dadurch schon das Felgenhorn verformt und mit etwas Pech die Felge hinüber sein kann.
Mit einer guten Messuhr kann man genau sehen wie sich das Felgenhorn und felgenbett verformt, selbst das wäre nach dem Grundsatz schon ein Indikator um die Felgen nicht mehr nutzen zu dürfen.

Solche Reparatur Betriebe werden sich keinen Stein um den Hals hängen mit welchem diese untergehen würden, solche Betriebe wissen was machbar und erlaubt ist, von einem Nachzentrieren ist im Grundsatz nichts zu lesen!

Und selbst das Thema Wärme ist in diesem Grundsatz genau reguliert, max 40 Min bei 90C dies bezieht sich auf das Einbrennen nach dem lackieren.

Leider macht man auch in diversen Sendungen im TV immer wieder auf Felgenreparaturen aufmerksam, wo munter drauf los geschweisst wird, das in renommierten Sendungen.

Und wenn ich schrieb, das ich eine Felge beim Richten hatte, da diese einen Höhenschlag am inneren Felgenhorn hatte dann darfst du mir das ruhig glauben das diese auch weiterhin verkehrstüchtig ist, denn Versuch mal was in der Schweiz am Fahrzeug zu verändern oder zu benutzen was nicht gesetzeskonform ist, da bekommst du die Hölle auf Erden.

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Höflichkeit verlangen, aber andere mit "Idiot" titulieren.... spürst du noch was?

Es gibt elastische und plastische Verformungen, und wenn man schon Weisheiten aus den Lehrbüchern zitiert, sollte man diesen kleinen Umstand nicht unter den Teppich kehren...

Moin!
Nah ja, Herr "calibra4ever", so ganz richtig ist das nun auch nicht, was Sie (wenn das ansprechender ist) da vorgeben. Was Materialbeschaffenheit angeht, haben auch Sie noch "Luft nach oben". Nicht nur gefräste Felgen haben ein anderes Materialgefüge. Das beste und widerstandsfähige Gefüge ist das Geschmiedete. Fräsen kann man auch an einer gegossenen Felge. Das ist aber nicht das einzige Problem. Da die Legierungen unterschiedlich sind ist das mit dem Schweißen so eine Sache, gerade bei gegossenen Felgen wir das wohl nicht funktionieren. Bei geschmiedeten wohl eher. Wie die Gesetzeslage da ist, ist erste einmal uninteressant. Interessant ist aber zu wissen, dass gerade bei Porsche, die sog. geschmiedete Fuchs- Felge des öfteren durch das Zwischensetzen von einem Ring verbreitert wurde. Die Ringe wurden eingeschweißt. Für Rennfahrzeuge war das oftmals üblich, und Privatfahrer haben das auch machen lassen.
G
HJü

Nur hat das dann nicht der Hufschmid aus dem Nachbardorf gemacht, oder? 😉

Nein sicher nicht! Z .B. gab es einen Spezialisten in Bergisch Gladbach. Selbst habe ich zu der Zeit auch in der Gegend gewohnt.

Wenn hier sich einer im Ton vergriffen hat dann du cdfcool und von daher quitt

Und wenn wer mit dem Gesetz kommt welches es nicht gibt, nur den Vermerk das dieses Verboten ist sollte sich vorher schlau machen, was das Gesetz sagt, du und deine Lehrbuchweisheit.

hjluecke

Das Beste Bespiel für Schmiedefelgen sind Fuchsfelgen, welche heut noch hochgehandelt werden.
Hier widerspricht sich der Gesetzgeber, den Schmiedefelgen werden erst gegossen und dann geschmiedet, also nochmals verdichtet und das warm.

Mit deiner Ausführung solltest du wohl eher cdfcool ansprechen als mich
Er ist ein verbitterter Gegner einer Felgenreparatur

Es gibt nur wenige Alu- Sorten welche nicht Schweissbar sind und die Legierungen für Alufelgen fallen nicht darunter.
Das Fräsen bezog sich aufs Vollmaterial und nicht auf Guss, hier hat der „ Gesetzgeber“ Luft nach oben gelassen

Selbst gegossene und geschmiedete Felgen werden nach der Formgebung zerspanend Bearbeitet, Drehen und Fräsen ist Zerspanung und Bohren auch.

Sorry aber hier geht’s am Thema vorbei und man bringt die Tatsachen und Fakten durcheinander

Gruss

Ich würde nie was tun, was meine Kunden gefährdet, wenn du das gutheißt, ist das deine Sache, ich würde niemals für so einen Mist haften wollen. So einfach ist das.

Wenn der TÜV so eine Reparatur abnimmt und deren Unbedenklichkeit bescheinigt, ist es aus meiner Sicht in Ordnung, aber wie sollen die so eine Reparatur seriös beurteilen, ohne eine Prüfung, bei der das Material zerstört wird, weil man hierzu die Grenzen ermitteln muss, wann das Material aufgibt? Alleine der Impact-Test dürfte das sichere Ende eines solchen Projektes darstellen, wenn man nur ein einzelnes Objekt vorweisen kann.

Selbst wenn man dies machte, wird es bei Wald- und Wiesenrädern kaum einen vernünftigen Grund geben, solche Wege zu beschreiten, anders ist der Fall gelagert, wenn man eine extrem wertvolle Rarität wiederbeleben wollte, aber da sind die Aufwände dann so groß, dass es für einen normalen Menschen keinen Sinn machte.

@calibra4ever
https://www.kfz-betrieb.vogel.de/.../

Beitrag editiert, Zimpalazumpala, MT-Modertor

Es ist halt schwierig, wenn man "Produktion" mit "Reparatur" vermischt.

Beitrag editiert , Zimpalazumpala, MT-Moderator

Was hat Produktion und Repatur miteinander zu tun, das Material

Und Felgen Alu ist Schweissbar, mehr hab ich nicht gesagt

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