Familientaugliches Auto für Langstrecke, Berg, Schnee?

Hallo hier in die Runde. Ich brauche Ideen/Tipps.
Die gemütliche und anspruchslose Zeit meines treuen Huyndai i30 Automatik Baujahr 2007 läuft aus, da das Leben andere Anforderungen an mich und mein Auto stellt.
Wegen beruflichen Wechsels muss ich bald in ländlicher Gegend um 150 km täglich fahren. Wir sind in der Alpennähe und im Winter liegt nicht selten ganz plötzlich Schnee rum, was regelhaft zum Chaos auf den Straßen führt. Wenn ich mit dem Auto nicht zur Arbeit muss, fahren hinten zwei Kinder mit, also sollte genug Platz im Fond sein, mit 180 cm Größe darf es vorne auch nicht zu eng sein.
Das zukünftige Auto muss ab Herbst her, lange Wartezeiten für Neuwägen nach Wunsch gehen also nicht.
Was ich denke zu brauchen:
-Diesel
-Automatik (Pflicht)
-Allrad
-Hohe Sicherheit (das schulde ich mir)
-geringer Verbrauch
-Sehr gute Qualität, da ich innerhalb von zwei Jahren mindestens 70 000 km darauf fahren werde

Die mittelgroßen SUV scheinen auf den ersten Blick viele Wünsche zu erfüllen, sind aber schwer, im Verbrauch hoch und teuer...

Was mich bisher ansprach
- Favorit Audi A3, ich finde für meine Ansprüche nur die Sportversion und die ist tiefer gelegt (Ungünstig bei Schnee?)
-Golf 7, so pauschal
-Skoda Skala
-Audi Q2 (Platzptoblem im Fond?)
-Audi Q3 (teuer,schwer)

Probegefahren wurde Audi A3, nicht Sportversion.

Ich würde mich über Anregungen/Erfahrungen/Meinungsaustausch freuen!
Eure Gunabika

59 Antworten

@Bavarian
Hab ich wohl gesehen, finde Deine Vorschläge auch gut, wenn der Platz der Themenstarterin ausreicht.
Am Ende wird wohl nur ein Vergleich mit einem Wagen der nächsthöheren Fahrzeugklasse Klarheit bringen. Auch in Hinblick auf Langstreckenkomfort.

Das stimmt natürlich, der Passat Alltrack könnte eine passende Alternative darstellen.

Wenn man nach Alternativen sucht, kann man auch gleich zwei Autos kaufen. Das Budget reicht jedenfalls.

Ein kleinerer Diesel-Wagen zum Kilometer fressen für 10 Monate im Jahr, und einen großen Allradwagen für den Winter und Ausflüge mit der Familie. Der bekommt dann eine gescheite Bereifung drauf und fertig.
Bei 35 tkm im Jahr lohnt sich das. Und einen Ersatzwagen hat man auch gleich zur Hand, falls einer ausfällt.

Alternative bezog sich auch nur auf die Abmessungen, so ein Alltrack wäre schon das passende Fahrzeug. Dass sich zwei ältere Fahrzeuge für o.g. Budget lohnen, wage ich auch zu bezweifeln.

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Hallo, allerseits! Eure Ideen und Vorschläge sind eindeutig hilfreich. Ich bin positiv überrascht über den freundlichen Ton hier (ist inzwischen keine Selbstverständlichkeit). Diese Alltrack-Modelle (ob Golf oder Skoda) hatte ich nicht auf dem Radar und sehe diese als eine gute Option, vor dem SUV. Vor allem der Platz IM Auto selbst ist wichtig und den scheinen die Modelle mitzubringen. Der Offroad-Bereich würde meine Anforderungen völlig übersteigen (preislich aber auch inhaltlich). Automatik ist Pflicht, weil ich nicht mehr zurück zur Schaltung will (und wahrscheinlich auch gar nicht mehr vernünftig kann). Ich werde die Alltrack Modelle hier persönlich ansehen müssen und werde dann berichten, oder wieder Fragen stellen (dürfen?), wenn es in die Details geht. Bis dahin schon mal großen Dank an die Foristen!

Aus eigener Erfahrung im Hochgebirge, deutlich höher. Als es in Deutschland möglich ist, brauchst du die erhöhte Bodenfreiheit bei einem Passat oder Golf nicht unbedingt.

@S_C_R_A_M_B_L_E_R
...gibt es dafür einen baulich bedingten Grund?

Wie meinst du?

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 29. Juni 2023 um 19:09:59 Uhr:
Es geht um diese Aussage: "Aus eigener Erfahrung .... brauchst du die erhöhte Bodenfreiheit bei einem Passat oder Golf nicht unbedingt."

Mich hätte hier der Grund dahinter interessiert. Hier reden wir von 15 mm mehr Bodenfreiheit, als die nicht AT-Version. Meinst du mit deinem Satz, dass es diese nicht wirklich braucht? Weil du schon sehr gut ohne AT auskommst?

Nein, die 15 mm machen nicht wirklich einen Unterschied aus und schränken dich in der Wahl des Fahrzeuges nur unnötig ein.

Der Golf Alltrack baut auf der Comfortline auf und ist meist gut ausgestattet - macht es der TE umso leichter. Da ~80% der Fahrzeuge mit Allrad sowieso auf den Alltrack entfallen, sollte der Verzicht auf das Mehr an Bodenfreiheit unnötig sein.

Die Frage ist auch, ob die Bodenfreiheit tatsächlich höher ist.

Klar kommt der Unterboden etwas höher - Auspuff und Ölwanne auch - aber die Achsen, Antriebswellen etc. bleiben häufig so niedrig wie sonst auch. Da ist der Vorteil gleich Null.

Wer Interesse hat, sollte mal bei den gewünschten Fahrzeugen den Böschungswinkel und Rampenwinkel googlen und vergleichen.

Wie lange wirst du diese Strecke pendeln, ist das für eine begrenzte Zeit oder für länger?

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