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Es gibt MUSIK bis 16Hz

Themenstarteram 6. Juni 2006 um 7:52

So weil mir das vor nem halben Jahr keiner geglaubt hat das es inklasischen Musikstücken bis 16Hz runter geht.

Ne Kirchenorgel (ne große) macht das. Und sowas kommt auch bei ettlichen klasischen Musikstücken zum Einsatz.

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38 Antworten

Ja schön, aber hörst du das dann noch digitlisiert durch deine HU raus?

geschweige denn dein Ohr?

Themenstarteram 6. Juni 2006 um 7:56

das Ohr (ein gutes) hört genau bis 16 (und nicht bis 20 wie es immer aufgerundet wird)

und spätestens auf nem Schallplattenspieler kann man es wiedergeben.

und warum wird dann ne CD bis weit über 20kHz aufgenommen?? Man hört es zwar kaum aber es ist wahrnehmbar und klingt runder als wenn man es abschneidet

am 6. Juni 2006 um 8:02

Hmm, also bei 16Hz kann man imho nicht mehr von hören reden, sondern nur noch von Wahrnehmen.

Und es stimmt leider nicht, dass auf CD's bis weit über 20kHz aufgenommen wird. Das Nyquist Theorem besagt, dass auf einer CD keine Frequenzen über 22,05 kHz aufgezeichnet werden können, da die Samplingrate 44,1 kHz beträgt. Hier ist das ganze ziemlich gut beschrieben.

Grüessli Oli

am 6. Juni 2006 um 9:51

das nyquist-kriterium sagt nur, das man keine frequenzen über fa/2 (halbe Abtastfrequenz) abtasten _sollte_, da es darüber zu Aliasing-Fehlern kommen kann.

Machen kann man es trotzdem

man kann es machen, ja, aber es wird nur noch schrott rauskommen...

Zitat:

Original geschrieben von Die_Allianz

das nyquist-kriterium sagt nur, das man keine frequenzen über fa/2 (halbe Abtastfrequenz) abtasten _sollte_, da es darüber zu Aliasing-Fehlern kommen kann.

Machen kann man es trotzdem

Das ist FALSCH!

Nyquist besagt, dass die höchste sicher abtastbare Frequenz UNTER der halben Abtastfrequenz liegen muss, da das Signal sonst nicht mehr rekonstruiert werden kann.

Es ist technisch selbst im Idealfall vollkommen unmöglich, Frequenzen oberhalb von 22,05kHz auf einer CD aufzunehmen!

Mal ganz abgesehen davon hat jeder CD-Player ein integriertes Tiefpassfilter, dass Frequenzen oberhalb von 20kHz abschneidet - eben wegen Nyquist...

Du solltest Dir den verlinkten Wikipedia Artikel mal durchlesen...

am 6. Juni 2006 um 14:50

ist doch vollkommen logisch, wenn alle 1/44100 sekunde eine positionsangabe erfolgt, dass dann nurnoch ne schwingung möglich ist wenn abwechselnd alle 1/22050 sekunde einmal ein vermerk oben und dann wieder einer unten ist

mal das bild in der anlage ansehn

oben: 5khz

unten: 20khz

also dabei dürfte doch jeder der einigermassen weiss was digital bedeutet verstehn, dass da eben schluss ist nach 22,05 khz auf ner normalen cd

und auch bei 20khz sieht man, dass das signal eigentlich garnicht mehr als richtige vorlage existiert sondern nurnoch "geraten" wird...

am 6. Juni 2006 um 14:52

armageddi du bisch n eierkopp :D:D

ich hör zumindest weder klassik noch kirchenmusik :D

aber gut dass mir mal drüber gesprochen ham :)

mfg carauDDiohanZZ

Themenstarteram 6. Juni 2006 um 15:01

ja um das gings mir weil mich jeder angemotzt hat das es eh keine soo tiefen frequenzen gibt und ich weiß nciht wer es war aber der behauptet "erst recht nicht bei Musikinstrumenten"

am 6. Juni 2006 um 15:16

na dann wisch dir das pipi aus den augen und streck dem die zunge raus. dass instrumente teilweise so tief gehn hätt i dir au sagen können, aber bei normaler musik und grad elektronisch gemachter musik wird das nit gemacht. muss ja auch auf den billiganlagen gut klingen die 90% der leute ham, daheim un im auto.

mfg carauDDiohanZZ

Hört und fühlt sich aber richtig geil an, wenn man neben einer großen Orgel steht, und da alle Register gezogen werden un ma vom tiefen a-akkord angepustet wird! :D :D

Das kriegen aber auch keine super anlagen so hin, wie das ein echtes Instrument kann!! Egal wie teuer" :D

Hallo,

Zitat:

Original geschrieben von Die_Allianz

das nyquist-kriterium sagt nur, das man keine frequenzen über fa/2 (halbe Abtastfrequenz) abtasten _sollte_, da es darüber zu Aliasing-Fehlern kommen kann.

Machen kann man es trotzdem

Ohne Filter wird bei einer Frequenz, die über der halben Abtastfrequenz liegt, eine Frequenz "erzeugt", die quasi an fa/2 gespiegelt wurde.

Beispiel: Abtastrate 44,1 KHz -> Ohne Aliasingfilter sind Sinustöne mit 25 KHz nicht von Sinustönen mit 19,1 KHz zu unterscheiden (Beide Frequenzen haben den gleichen "Abstand" zu 22,05 KHz).

Also besser doch mit Filter.

Tschau

Uwe

am 6. Juni 2006 um 18:00

jaja. keine sorge Ich weiß worum es geht! es wurde nur so dargestellt als könnte man keine Frequenzen über fa/2 abtasten; und das soll die Aussage des Abtasttheorem sein, was aber nicht so ist.

Abtasten kann ich ein zeitdiskretes Signal mit beliebiger Abtastfrequenz! Das es nur bis (nicht ganz) fa/2 sinn macht ist mir durchaus klar.

@Uwe:

zwar vollkommen richtige erläuterung aber ohne Hintergrundwissen über das Falten von Spektralbereichen wird das hier auch nur den wenigsten klar sein mit den "abständen der frequenzen".

Deshalb wollte ich die sache auch gar nicht erst breittreten.

Gruß und weiter im text

am 6. Juni 2006 um 20:01

jo wenn ich nur morgens seh wie mein nachbar zur arbeit fährt und abends wie er wieder kommt

aber mittags gar nicht mitkrieg, dass er zum essen nochmal nach hause kommt

dann geh ich auch davon aus, dass er nur halb so oft fährt wie er es in wirklichkeit tut, gelle :p :D

das war jetzt wieder richtig bauernmässig ausgedrückt, ich weiss - aber so versteht mans wenigstens *g*

hab auch nicht so viel fachwissen auf dem gebiet wie ihr zwei scheinbar

jedenfalls was fachbegriffe angeht ein noob eben

trotzdem ists doch schwachsinn irgendwas aufzuzeichnen was sich öfter ändert als man überhaupt schaut - dann kommt was falsches raus, ist doch klar...

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