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Erstes eigenes Auto, als Student, welchen nehmen aus CH-Gebrauchtmarkt unter 2500

Themenstarteram 12. Mai 2020 um 4:36

Hallo miteinander

Ich bin Student in einem Ingenieurs-Bachelorstudium, weswegen das Budget relativ knapp ist.

Obschon ich auf dem Land wohne, komme ich im Alltag recht gut ohne Auto zurecht. Wo das Velo nicht reicht, kommt der ÖV zum Zug. Nun fällt dieser aber immer öfters flach (SBB Anpassung Produktpalette, Menge an Gepäck, Strecke). Da ich nun allerdings immer öfters mal weitere Strecken zu bewältigen habe;

6-8 Mal im Monat eine Strecke von 130km je Weg (Bus, Bus, Zug, Zug, Tram, Bus)

1-3 Mal im Monat eine Strecke von knapp 300km je Weg (Bus, Bus, Zug, Zug, Zug, Zug, Bus, Bus)

0-1 Mal im Monat eine Strecke von gut 550km je Weg (ÖV sprengt den Rahmen, Auto gemietet/geliehen)

0-1 Mal im Monat eine Strecke von gut 640km je Weg (ÖV sprengt den Rahmen, Auto gemietet/geliehen)

und dabei empfindliche Messtechnik und Werkzeug dabei habe - und es wird immer mehr - muss ein Auto her.

Aufgrund dessen, da ich aus finanziellen und sportiven Gründen für die tägliche Pendlerstrecke von 20km, respektive 40km auch weiterhin das Fahrrad nutzen möchte (hab da kein Equipment ausser Laptop dabei), kann das Fahrzeug ganz auf Langstrecke ausgelegt sein. Da ich über die Firma eines Bekannten Diesel für 1.25 tanken kann, statt der 1.50 an der Tankstelle und Dieselfahrzeuge ja in der Regel sparsamer sind, tendiere ich zu einem Diesel-Fahrzeug.

Aufgrund der Tatsache, dass die 550km und die 640km Strecke grossteils in Deutschland zurück gelegt werden, sollte das Fahrzeug schon im dreistelligen kW Bereich angesiedelt sein, als dass diese Strecken mit einem Reisetempo (wo nicht anders vorgegeben) von 170-190 zurück gelegt werden können, dies fand ich bisher am angehmsten, da ich oft Nachts fuhr und die Autobahn relativ leer war, mich dieses Tempo allerdings auch nicht überforderte. - Das mag jetzt komisch klingen, aber in CH fährt man max 120, alles darüber ist für uns Neulkenker sehr kritisch. Entsprechend gering ist die Erfahrung mit höheren Tempi und ich empfand es als relativ anstrengend mehr als 190 zu fahren. Und letztendlich wollen wir ja alle sicher ankommen. Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt.

Ich hab hier vielleicht einen leichten Bias, aber in Bezug auf Sicherheit fällt alles französische schonmal raus. Italiener nur ungerne. Hier fehlt mir einfach die Innovation im Sicherheitsbereich. Das bis jetzt noch nicht sämtliche (neuen) Modelle Seitenairbags haben oder dass man nicht die Alu für Motorraum, Stahl für Fahrgastzelle Technik umsetzt, welche Knautscheffekte wesentlich erhöht, eine stärkere Deformierung (Kräfte Absorbierung) des Motorraums zu Gunsten einer "milderen" Kollision herbeiführt, sowas kann ich nicht verstehen. Ein weiterer Aspekt der hinzu kommt, ich schraube selber gerne und erfreue mich sehr ab technisch ausgeklügelten Konzepten. Da mir dabei die Legalität und Sicherheit sehr wichtig ist, sind zugängliche Werkshandbücher ein Muss. - Alleinig für die Umbauten an meinem S-Pedelec hab ich einen 4cm dicken Ordner an Doku und Schriftverkehr mit dem STVA. Ich werde Ingenieur und nicht Pfuscher. Entsprechend habe ich aber auch (Zugang zu) anständiges(/-m) Werkzeug. So komme ich aber auf die Marken Volvo, BMW, Audi und Mercedes. Wobei Mercedes mich einfach nicht anspricht und Ersatzteile ja doch nen Ticken teurer zu sein scheinen.

Aufgrund meines Gepäcks (19" Messinstrumente) und da ich die längeren Strecken teilweise einen Kumpel dabei habe, muss die Fahrzeugform ein Kombi sein. SUV solls aus ökonomischen Gründen (Besteuerung nach Gewicht, Spritverbrauch) nicht sein.

Wenn ich denn Wunsch nach einem Fahrzeug von 2002 bis 2005, Hintergedanken zum Zeitraum der Motorentwicklung und der damals üblichen Cetanzahlen und sich daraus ergebenden Drehzahlspektren, in Referenz zu den Kilometerleistungen, die Fahrzeuge nunmal mit einem Preis unter 2500 CHF haben, komme ich auf folgende Modelle:

- BMW E61 530d

- Volvo V70 D5 AWD

- Audi A6 Allroad 2.5 TDI Quattro

- Audi A4 Avant 3.0 V6 TDI Quattro

Die Autos haben alle dafür und dawider. Preislich spielen sie alle in der gleichen Liga oder nehmen sich kaum was. Persönlich tendiere ich ja zum BMW, da dieser wohl am sportlichsten ist, anderseits find ich den V40 T4 meines Bruders sehr angenehm, also Sitze kann Volvo. Einen Audi bin ich selber noch nie gefahren. Die Fahrzeuge mit AWD dürften wohl etwas sicherer sein, allerdings ist nur auf der 300km Strecke im Winter jeweils gut Schnee und dort wird ordentlich geräumt. Ob sich dieses Plus an Sicherheit tatsächlich lohnt?

Welchen dieser 4 würdet ihr nehmen, respektive hab ich ein Modell von dem ihr glaubt, dass es besser passen würde, übersehen?

Ich danke euch für eure Rückmeldungen und Ratschläge.

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15 Antworten
am 12. Mai 2020 um 6:09

Ich hab den Roman nicht durchgelesen, nur überflogen.

Ich machs kurz, keine Kohle und alte dicke Autobahnbomber

für den Preis eines besseren Rades, werden keine harmonische Beziehung.

Auch der vermeintlich billige Diesel, reist da in den Betriebskosten nix raus.

Kauf dir ein Kompaktkombi, wie Astra, Golf, Focus o.a.

hier sind die Unterhaltskosten deutlich niedriger,

selbst bei Benzinantrieb.

Immer merken:

Die Betriebskosten alter Ober und Mittelklasse Wagen

sind genauso groß, wie bei neuen.

Nur haben die Billigkäufer fast nie die Finanziellen

Mittel diese Auto am laufen zu halten.

Die Begriebskosten alter Oberklassenautos sind häufig höher als bein neuen, da die mehr Komponenten End of Life sind.

Für das Geld bekommst du nur ausgelatschte Autos. Günstiger sind dort Hochdachkombis. Da sie aus der Nutzwagensparte kommen.

Ich frag mich eher wo du durchgehend 170 - 190km/h fahren möchtest? In Deutschland ist zwar momentan weniger los wegen Corona, aber sobald wieder hochgefahren wird ist wieder der normale Wahnsinn angesagt. Dazu kommt, dass einige den ÖPNV meiden wegen der Gefahr einer Ansteckung und die steigen auch noch aufs Auto um - ergo noch mehr Verkehr.

Das No Limit Märchen stimmt auch nicht mehr, es gibt hier genügend Passagen mit Geschwindigkeitsbegrenzung. Dazu kommt noch, dass der Bußgeld Katalog verschärft wurde und Blitzer deutlich teurer wurden und der Führerschein auch für Ausländer schneller in Gefahr ist. Was bedeutet dass du für Deutschland ein Fahrverbot bekommst.

Nur dafür das du in Deutschland auf der Autobahn die Kuh fliegen lassen kannst, brauchst du kein 220PS Auto.

Fahr mit der Bahn nach Deutschland (fährt auch jenseits der 200 km/h) und kauf dir ein e-Bike für die 2.5k.

Die alten Schüsseln kannste da vergessen. Das ist wie Lotto spielen.

Wenn du dein Studium fertig hast, kannst du dir dann ein Auto kaufen oder du verdienst dir vorher was dazu und erhöhst dein Budget.

Hi,

nachdem ich deinen Text weitgehend gelesen habe, musste ich noch mal schnell genau nachsehen ob dein Budget 25000 (Franken) sind oder wirklich nur 2500.

Kurz gesagt ich kann mich nur anschließen für das Geld bekommst du keins der genannten Fahrzeuge das nicht noch mal direkt den genannten Betrag als zusätzlich Investition benötigt.

Und in den nächsten 1-2 Jahren wahrscheinlich dann gleich noch mal.

Selbst ohne deine Ansprüche wird es schwierig ein Fahrzeug für das Geld zu finden das dich 1-2 Jahre zuverlässig und ohne weitere größere Investitionen begleiten kann.

Kurz gesagt, Budget massiv erhöhen und von dem Gedanken verabschieden.

Mit 2500 CHF findet man bestimmt sowas wie einen 1.6er Ford Focus Kombi, der noch zuverlässig seinen Dienst tut, aber höher würde ich die Erwartungen nicht stecken...

Bei den Autos, die dir vorschweben, würde ich mindestens mit dem doppelten, wahrscheinlich aber dreifachen Budget rechnen. Dazu kommen (möglicherweise) erhebliche Betriebskosten.

Den letzten 5er den ich für 2500 Euro gesehen hatte, war ein E39 520i mit 6 Monaten Rest-Tüv und 350.000km auf der Uhr. Danach wäre nur noch Export gekommen.

Der war dann aber hoffnungslos überteuert, man muss ja nicht übertreiben.

Themenstarteram 12. Mai 2020 um 15:04

Hi, danke für eure zahlreichen ehrlichen Antworten.

Ich habe es ggf. zuwenig hervorgehoben. aber bei dem Gepäck handelt es sich um 3 12HE Flight Cases, deren Inhalt auch wenn schon älter, nicht gerade billig ist. Die passen definitiv nicht in einen Polo und mit insgesamt fast 450kg will man dass einem Polo auch nicht zumuten.

Ausserdem ist die 130km Strecke aus einer Nebentätigkeit (Betreuung der IT eines Zürcher KMU), dort habe ich jeweils zwar keine Flight Cases dabei, aber ein klein wenig Aussenrepräsentation darf schon sein. Zumal aktuell mit ÖV ist meine An- und Abreisevergütung etwas über 82 CHF. Die würde ich ehrlich gesagt lieber in ein Auto stecken, als in die SBB.

Bzgl Budget hat mir mein Fahrlehrer geraten, ein Auto zu kaufen, dass so billig ist, als dass man den selben Betrag auf der hohen Kante haben kann, für den Fall der Fälle eines Totalschadens. Tatsächlich bereit stünden also etwa 5000CHF, ich würde aber eben gerne nur die Hälfte ausgeben.

Das mit einem Auto Betriebskosten anfallen, ist mir wohl bekannt. Um die Ausgaben einer angemieten Garage zu sparen (keine Parkzonen hier), habe ich den Schopf schon entsprechend umgebaut, das Tor zu einem Doppeltor und den faulen Holzboden durch eine amierte 18cm dicke Betonplatte ersetzt. (Hier muss ich anmerken, die Materialkosten hat praktisch vollständig die Versicherung gezahlt, denn der Holzboden hat nach einem Wasserrohrbruch gefault.)

Die Versicherung eines 530d würde im Jahr (Teilkasko, mit Versicherung des Transportgutes sowie Unfallversicherung) 1200 CHF kosten. Die

Ein Gedanke bei den "Autobahnbombern" war eben, dass diese orderntlich Kilometer gefressen haben und entsprechend oft einen Service hatten. Das mag jetzt konträr zur Intuition klingen, aber wenn ein PKW all Jahr in den Service musste, ist dieser technisch wohl in einem besseren Zustand als ein PKW der nur alle 5 Jahre mal musste. Allfällige Ablagerungen werden dadruch schneller entfernt, verursachen weniger lange schaden. Öl das Wasser gezogen hat, wird früher ersetzt, die Gefahr von Lochfrass ist geringer etc. Allgemein dürften die nicht ersichtlichen Alterungs- und Verschleisserscheinungen geringer ausgeprägt sein, trotz der höheren Laufleistung.

Ich habe 400-600CHF vorgesehen, um nach dem Kauf das Auto etwas frisch zu machen (nicht in den 2500, respektive 5000 enthalten). Sauber reinigen, Sitze einmal pflegen, Batterie(n) ausmessen und ggf. ersetzen. Frischer Kaftstofffilter, Frische Zuluftfilter, neues Öl etc.

Für die Autobahnvignetten sind 40, respektive 140CHF eingeplant. Da wir ab und an im Österreichischen unterwegs sind.

Für Pneus habe ich je Jahr 500 CHF angedacht - ist das zu kurz gegriffen?

Ich rechne damit, je Monat 110CHF Rücklage anzulegen, für allfällige Reparaturen (also das Fahrzeug über 2 Jahre aufzuebnen). Dies da ich ein guter Bekannter und Kommilitone ist gelernter Automobilmechatroniker über ihn habe ich Zugang zu einer Hebebühne und kann gewisse Arbeiten eigenständig machen, falls es sein müsste, würde er mir aber wohl helfen. Denkt ihr, dies ist so zu gering geschätzt? - Er meinte, wenn ich nicht gerade ein Montagsmodell erwische, bei dem Getriebe oder Motor hinüber ist, dürfte ich damit zurecht kommen. Er empfahl mir dringend ein Modell von nach 2001 zu nehmen, wegen der OBD2 Buchse. Da könne er mir ein Diagnosegerät ausleihen und dann könne ich nach einer Probefahrt mal den Fehlerspeicher auslesen. Wenn der Verkäufer etwas dagegen habe, soll ich am besten eh die Finger von lassen.

Noch rasch ein Wort bzgl No Limit Märchen, mir geht es nicht darum, mit Volldampf durch Deutschland zu rauschen. Aber dort wo es geht, mag ich schon etwas zügiger unterwegs sein. Und da sehe ich halt beim Fiat Brava vom Kumpel, wie das Teil selbst hier auf CH Autobahn bei jedem Windstoss die Tachonadel um 5-10 km/h sinken lässt, wenn man nicht direkt dagegen hält. Vom Verhalten bei Seitenwinden fang ich jetzt nicht auch noch an. Und dabei ist der nichtmal sparsam.

Was ich vergas zu erwähnen, die Bussen (auch auf der Autobahn) sind ziemlich drakonisch, ein Tempomat also Pflicht, als Beispiel; 141 statt 120 kostet 260CHF und als Junglenker wird beim ersten mal die 3 jährige Probezeit um 1 Jahr verlängert, geschieht in dieser Probezeit nochmals ein solcher Übertritt ist der Führerschein entzogen und das Fahrzeug unter Umständen einkassiert. Versteht mich nicht falsch, das man führ Sicherheit sorgt finde ich gut. Aber ich persönlich und ich fahre im Monat über 800km mit dem Velo (altes Pedelec) habe bisher auf der Landstrasse nie ein Problem mit jemandem gehabt, der zu schnell fuhr, aber von irgendwelchen Rentnern mutmasslich mit einem Sichtfeld einer Küchenrolle, wurde ich sogar schon mit dem Spiegel am Velolenker erfasst, mit Sturz als Folge. Das man nun alle Junglenker unter Generallverdacht stellt, aber nicht auch bei den Senioren mal aufräumt, empfinde ich als ziemlich unfair.

Nun denn, ich wollte nun fragen, ob die "lass es sein"-Empfelung so noch zwingend bestand hat, oder ob es da nicht vielleicht doch etwas Spielraum für Vorschläge gibt.

So viel Text....

 

Warum musst du so viel herumzuschleppen? Ist das Privat oder Geschäftlich? Wenn du das für dein AG machst, sollte er dir ein Fahrzeug für diese Fahrten hinstellen(hab auch 2 Freunde die wohnen in Konstanz, arbeiten für eine Schweizerfirma und kriegen hier für Kundenfahrten auch immer ein Mietwagen hingestellt).

Für die kurzen Strecken kannst dir dann was für 2-3t Franken kaufen.

 

Die boliden die du aufgezählt hast sind was für mechatronisch gewandte Personen. Man muss schon ein gewissen Know-How haben, wenn mal was nicht funktioniert. Außerdem sind die Ersatzteile sehr teuer und der Verschleiß ist grundsätzlich höher als wie bei neueren Fahrzeugen.

 

Sagen wir mal so, für die Summe findest du kaum brauchbare Fahrzeuge im kleinen Segment, größere Fahrzeuge eigentlich komplett knicken.

Zitat:

@DerHOStudent schrieb am 12. Mai 2020 um 15:04:14 Uhr:

1

Hi, danke für eure zahlreichen ehrlichen Antworten.

2

Ich habe es ggf. zuwenig hervorgehoben. aber bei dem Gepäck handelt es sich um 3 12HE Flight Cases, deren Inhalt auch wenn schon älter, nicht gerade billig ist. Die passen definitiv nicht in einen Polo und mit insgesamt fast 450kg will man dass einem Polo auch nicht zumuten.

3

aber ein klein wenig Aussenrepräsentation darf schon sein.

4

Bzgl Budget hat mir mein Fahrlehrer geraten, ein Auto zu kaufen, dass so billig ist, als dass man den selben Betrag auf der hohen Kante haben kann, für den Fall der Fälle eines Totalschadens.

5

Ein Gedanke bei den "Autobahnbombern" war eben, dass diese orderntlich Kilometer gefressen haben und entsprechend oft einen Service hatten. Das mag jetzt konträr zur Intuition klingen, aber wenn ein PKW all Jahr in den Service musste, ist dieser technisch wohl in einem besseren Zustand als ein PKW der nur alle 5 Jahre mal musste. Allfällige Ablagerungen werden dadruch schneller entfernt, verursachen weniger lange schaden. Öl das Wasser gezogen hat, wird früher ersetzt, die Gefahr von Lochfrass ist geringer etc. Allgemein dürften die nicht ersichtlichen Alterungs- und Verschleisserscheinungen geringer ausgeprägt sein, trotz der höheren Laufleistung.

6

ein guter Bekannter und Kommilitone ist gelernter Automobilmechatroniker ... Er empfahl mir dringend ein Modell von nach 2001 zu nehmen, wegen der OBD2 Buchse. Da könne er mir ein Diagnosegerät ausleihen und dann ...

1: gerne - geht sofort weiter ;)

2: verständlich

3: ich denke, das kannst Du Dir abschminken. Ein Wagen der gehobenen Mittelklasse in dem Preissegment repräsentiert oft nur noch eins: den Bodensatz der Mobilität. Was besonderes ist das nicht mehr

4: hat Dein Fahrlehrer dabei auch an ein solches Fahrprofil gedacht? Und hat er mit "so billig" nicht vielleicht auch höhere Kaufpreissummen im Sinn gehabt? Das passt nämlich bei Vermögen von 20000 und Kaufpreis 10000 auch noch, der dumme Spruch ....

5: und Du gehst automatisch davon aus, dass derjenige mit dem billigen Uraltbomber auch tatsächlich regelmäßig und pünktlich ordentliche Wartung durchgeführt hat? Das dürfte oft ein frommer Wunsch sein statt die Regel. Das der Wagen zum Service gemusst hätte heißt nicht, dass er den auch ordentlich bekommen hat. Genausowenig heißt geringe Laufleistung, dass der Wagen nicht gewartet wurde.

6: da könnte einem in den Sinn kommen, dass er die Diagnosemöglichkeit braucht um überhaupt eine stellen zu können? Ich war schon mehr als einmal in der Werkstatt wo mir sinngemäß gesagt wurde "Kacke, ohne Diagnose wird das ja jetzt schwer ..."

Außerdem sollte man sich nicht zu sehr auf Freunde verlassen

Zitat:

@DerHOStudent schrieb am 12. Mai 2020 um 15:04:14 Uhr:

... aber bei dem Gepäck handelt es sich um 3 12HE Flight Cases, deren Inhalt auch wenn schon älter, nicht gerade billig ist. Die passen definitiv nicht in einen Polo ...

ist ein Argument

und kein Problem:

Astra Caravan, Vectra C (Schrägheck oder Caravan), Focus oder Mondeo (Turnier), Avensis Kombi, usw. sollten den benötigten Platz bieten ... und mit einer 90 bis 130 PS-Standard-Motorisierung nur wenig mehr kosten als ein Kleinwagen ...

 

Zitat:

@DerHOStudent schrieb am 12. Mai 2020 um 15:04:14 Uhr:

Ausserdem ist die 130km Strecke aus einer Nebentätigkeit (Betreuung der IT eines Zürcher KMU),... ein klein wenig Aussenrepräsentation darf schon sein. ...

"Aussenrepräsentation" gibt´s erst mit 5-stelligem Budget!

Zitat:

@camper0711 schrieb am 12. Mai 2020 um 16:08:45 Uhr:

 

Zitat:

@camper0711 schrieb am 12. Mai 2020 um 16:08:45 Uhr:

Zitat:

@DerHOStudent schrieb am 12. Mai 2020 um 15:04:14 Uhr:

Ausserdem ist die 130km Strecke aus einer Nebentätigkeit (Betreuung der IT eines Zürcher KMU),... ein klein wenig Aussenrepräsentation darf schon sein. ...

"Aussenrepräsentation" gibt´s erst mit 5-stelligem Budget!

und da ist keine 1 und keine 2 an erster Stelle.

Themenstarteram 12. Mai 2020 um 20:15

Zitat:

@Bluedo schrieb am 12. Mai 2020 um 15:18:34 Uhr:

Ist das Privat oder Geschäftlich?

Die boliden die du aufgezählt hast sind was für mechatronisch gewandte Personen. Man muss schon ein gewissen Know-How haben, wenn mal was nicht funktioniert. Außerdem sind die Ersatzteile sehr teuer und der Verschleiß ist grundsätzlich höher als wie bei neueren Fahrzeugen.

Sagen wir mal so, für die Summe findest du kaum brauchbare Fahrzeuge im kleinen Segment, größere Fahrzeuge eigentlich komplett knicken.

Danke für deine Rückmeldung, weiss das sehr zu schätzen, natürlich auch die der anderen.

Es ist teils/teils. Die Flightcases sind privat, ist ein Projekt von mir und nem Kumpel der Partner-FH, um Daten zu sammeln. Dies in Vorbereitung auf die Bachelorarbeit. Ich erhalte hierfür zwar eine Reiseentschädigung (in Höhe der Bahnfahrtkosten), aber das ist eher ein schlechter Witz. Denn dass mit zwei gestappelten FCs von je 100kg auf Rollen und einem von 240kg ein "schnelles" Umsteigen nicht geht, leuchtet glaubs ein. Ursprünglich war das eben nur ein FC von 100kg.

Ich bin jetzt die letzten Male mit dem Zug auf Bregenz, von dort hat mich ein Bekannter zu Sixt in Lindau gefahren. Von da dann mit dem gemieteten Golf auf Leipzig, Geräte abgeladen, zum Bahnhof abgegeben. Mit ÖV raus gefahren, Geräte aufgebaut, Messergebnisse von meinem Standort etc besprochen und dann am (über-)nächsten Tag mit Zug über Nacht nach Hause, ohne Geräte. Ist aber doch knapp 180 Euro an Sixt, knapp 50 CHF an SBB und dem Kumpel ein Trinkgeld. - Erstattet bekomme ich nur die 153, resp. 306 CHF des Zugtickets.

Die Fahrten auf Zürich sind geschäftlich, aber als selbstständiger bist du dein eigener Chef, hat Vorteile (bspw. Arbeiten neben Vollzeitstudium) aber eben auch entsprechende Nachteile. Das Ding ist halt einfach, mir geht nach dem Bachelor schon ein Jahr (zu Gunsten des Militärs) verloren. Dennoch möchte ich Praxiserfahrung sammeln können, insbesondere da dies bei vielen VZ-Studis abgesprochen wird und ich dann nicht noch Zeit in einem Praktikum wasten möchte. Ausserdem kommt so etwas Geld rein, für etwas.

Aber ich sehe es ein, für diese Summe wirds nichts, demnach noch etwas weiter sparen.

Wegen des Mechatronischen Geschicks; da beim Brava vom Kumpel das lenken immer "weicher" wurde und immer später ansprach, haben wir denn mal aufn Lift genommen. Klar wenn man immer damit fährt, fällts einem vlt weniger auf. Aber wenn man nen Monat später damit fährt und einen Schreckensmoment hat, da sich die Lenkbewegung so verzögert, dann merkt man das klar. Auf dem Lift hab ich dann festgestellt, dass der rechte Querlenker dort wo das Kugelgelenk verschraubt ist, eine Weitung aufwies und einen kleinen Ausbruch. Ich hab ihm den ersetzt, war etwas mühsam, aber ging gut. Am Fahrzeug meiner Eltern habe ich auch schon kleinere Arbeiten umgesetzt, Scheinwerfereinheit und Stossstange ersetzt, Ölwechsel und so auch. Das komplizierteste bisher war wohl der Austausch der Schaltseilzüge an einem Cinquecento, da die Rückwärtsgangsperre flutschte und man hier am Hang rückwärts raus auf die Strasse muss und dann die Strasse rauf.

Feinmechanische Sachen und Elektrotechnik interessieren mich sehr. Ich hab beispielsweise schonmal ein defektes 14 Gang Nabengetriebe repariert sowie einen Elektrofahrradmotor von 250W auf 500W (in CH legal, wenn man gewisse gesetzliche Aspekte beachtet (max Tempo) und nach IEC Norm die Leistung festhält) aufgerüstet und das Kühlkonzept entsprechend angepasst, als dass das Plus an Abwärme weg geführt wir.

Ich weiss nicht, wie man das also einordnen kann, aber technische Sachen, sind Sachen, wo ich mit der Herausforderung wachse.

Aber ja, demnach erstmal weitersparen und dann nochmal melden.

Danke für euer Feedback, da seid ihr wohl näher an der Realität dran, wie es mein Fahrlehrer war.

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