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Erstes Auto / sportlicher Kompaktwagen / Automatik / 150-250 PS

Themenstarteram 23. Juni 2020 um 10:25

Hallo zusammen, ich möchte mir Ende diesen Jahres mein erstes Auto kaufen/leasen, je nachdem, was sinnvoller ist.

Kurz zu meiner Situation: Ich arbeite als Ingenieur seit einem Jahr und habe bis Ende des Jahres denke ich rund 10T Euro gespart. Monatlich habe ich etwa abzgl. aller Fixkosten noch 1500 € zur Verfügung.

Ich arbeite 45 km entfernt, nutze aber zurzeit (und wahrscheinlich trotz Auto auch weiterhin) die Bahn (200 € im Monat)

Für das Wochenende / Freizeitfahrten / einkaufen etc. möchte ich aber gerne einen günstigen Wagen haben, der monatlich nicht so viele Kosten frisst, aber trotzdem Spaß macht.

Kurze Anforderungen, die mir wichtig wären:

- Automatikwagen

- über 100 PS, lieber Bereich 150-250 PS

- Kompaktwagen (in der Stadt praktischer. Auf keinen Fall einen Combi!)

Sehr interessant sind für mich Golf oder Polo GTI, aber die sind ja auch schon recht teuer..

Habt ihr Vorschläge für Automodelle?

Wie würdet ihr finanzieren? Gebrauchtwagen kaufen/finanzieren oder ein Auto leasen?

Ich bedanke mich recht herzlich im Voraus :)

Beste Antwort im Thema

Ein Auto für 300€ kannst du vergessen.

Rechne mal eher mit monatlich (jeweils bezogen auf 10tkm p.a.):

Sprit ~7-10l (Kurzstrecke und viele PS...) --> 75-110€

Versicherung --> 50-100€

Steuer --> 10-20

Wartung --> 40-200€ (40 beim Neuwagen, 200 beim in die Jahre gekommenen)

Verschleiß --> 10-100 (10 beim Neuwagen, quasi kein Verschleiß bei der Laufleistung, inkl. Garantie, 100 beim in die Jahre gekommenen...da fällt immer mal was an)

Und siehe da: schon 200-500€ auf der Uhr, ohne das Fahrzeug überhaupt erstmal angeschafft zu haben ;)

Sprich Rate oder Wertverlust ;)

Zugegeben, die 500 ist eher hoch gegriffen. Ein vernünftiger gebrauchter kann auch Richtung 200€ (s.o.) gehen, aber du merkst, worauf ich hinaus will.

Leasingangebote gibt es idR be eine mbevorstehenden Modellwechsel, für bereits modellgewechselte Fahrzeuge, für Maßnahmen zur Steigerung der Zulassungszahlen, etc. Kalkulierbar ist das nicht. Sich überlegen was man will, abwarten, Augen aufhalten und dann ohne großes zögern zuschlagen.

Zu finden auf den üblichen Seiten Sparneuwagen, leasingtime, leasingrate und wie sie nicht alle heißen.

Auf den entsprechenden Unterseiten von Mydealz, wie mein Vorschreiber bereits erwähnte, landen zumidnest die Knaller aber auch eigentlich immer Zentral da. Im Leasingforum auf MT gibt es eigentlich auch zu jedem Modell einen Thread wo entsprechende Knaller auftauchen.

Die Herstellerseiten kannst du nutzen um deine Wunschkonfiguration zusammen zustellen. Darüber hinaus kannst du sie vergessen.

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Zitat:

@eaglewing schrieb am 28. September 2020 um 15:12:35 Uhr:

Vielen Dank! Dazu kommen ja auch noch Anschaffungskosten.

Deswegen denke ich über Leasing nach.

Ich habe aber auch schon überlegt, ob weniger PS nicht doch auch ausreichend wären. Ich würde den Wagen ohnehin nur gelegentlich nutzen und nicht für allzu lange Strecken (Würde damit hin und wieder von Hannover nach Osnabrück/Münster fahren und innerhalb Hannovers). Aber wahrscheinlich nur selten auf der Autobahn..

Automatik fände ich aber trotzdem sehr angenehm.

Der Deal war bei MyDealz ganz weit oben, fand ich interessant.. Ist das wohl ein gutes Angebot?

https://www.gute-rate.de/.../?min_rate=100&max_rate=200&brand=Peugeot

Ich kann den Link leider nicht öffnen. Meine 200€ Leasingrate war natürlich bezogen auf GTI, R oder Cupra.

Themenstarteram 29. September 2020 um 7:12

https://www.gute-rate.de/.../?min_rate=100&max_rate=200&brand=Peugeot

Hier nochmal der Link, jetzt sollte er funktionieren? Habe mal unverbindlich angefragt. Rate sehr gut, allerdings 999 € Anzahlung.

Auto ist der

Peugeot 308 GT Pack 1.2l PureTech 130 STOP & START 8-Stufen-Automatikgetriebe

Rate ist 139 € inkl. MWST, 10.000 km, 24 Monate

Der ist wirklich gut ausgestattet und sehr günstig. Die 999 Euro sind natürlich blöd. Aber auf 24 Monate umgelegt ist die Rate immer noch günstig.

Das ist keine Anzahlung...!

Das sind die ganz normalen Überführungskosten, hier werden diese Bereitstellung genannt...

Diese "Gebühr" fällt ja immer an, auch beim Neuwagenkauf! Eine Anzahlung ist was gänzlich anderes...

Themenstarteram 29. September 2020 um 9:08

Also kann man hier guten Gewissens zuschlagen?

Themenstarteram 30. September 2020 um 9:40

Ich lasse mir jetzt mal ein Angebot erstellen.

 

Ich denke, für zwei Jahre macht man da nichts verkehrt?

 

Bekommt man mit dem Fahrzeug eine grüne Plakette?

Ja sicher. Alle Neufahrzeuge bekommen eine grüne Plakette

Zitat:

@eaglewing schrieb am 23. Juni 2020 um 10:50:07 Uhr:

 

.....

Würde im Bestfall nicht mehr als 300 € bezahlen wollen, eher um die 200 €.

......

Das wird sich aber bei dem oben zuletzt verlinkten Leasingangebot nicht ausgehen, da ja zu der monatlichen Basis-Leasingrate von 139 € sowie den 999 € Bereitstellungskosten, auch noch die monatlichen Treibstoffkosten, Kfz-Versicherung, Kfz--Steuer und die Inspektionskosten hinzukommen.

 

Bei 10 tkm Fahrleistung pro Jahr landet man da wohl eher im Bereich von 400 € pro Monat. Sollten dann, wie häufig bei Rückgabe des Leasing-PKW ohne Nachbestellung, auch noch Aufbereitungskosten von 500-1000 € notwendig werden, fährt man den Peugeot dann mit Unterhaltskosten von knapp 50 Cent/Km.

 

Das dann bei einem PKW mit weniger als 140 PS!

 

Nur mal so zum Vergleich:

 

Meinen letzten Langläufer, einen Volvo V70 T5 mit 260 PS, neu von mir gekauft, fuhr ich knappe 200 tkm bis zum Verkauf an m Herbst 2015. Der kostete mich (Vollkostenrechnung mit Wertverlust und allen Nebenkosten) keine 45 Cent/Km.

 

OK, etwas hängen die Kosten auch von der persönlichen Versicherungseinstufung und vom Verhandlungsgeschick beim Kauf und Verkauf des jeweiligen Fahrzeugs ab. Mir erscheint hier im Vergleich das Leasing allerdings deutlich teurer als eine Kaufvariante mit z.B. einem jungen Gebrauchtwagen mit noch 1-3 Jahren Restgarantie.

 

Ja, "Auto" fängt vorne mit "au" an und hört hinten mit "oh" auf ;).

 

 

Themenstarteram 30. September 2020 um 12:26

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 30. September 2020 um 12:18:38 Uhr:

Zitat:

@eaglewing schrieb am 23. Juni 2020 um 10:50:07 Uhr:

 

.....

Würde im Bestfall nicht mehr als 300 € bezahlen wollen, eher um die 200 €.

......

Das wird sich aber bei dem oben zuletzt verlinkten Leasingangebot nicht ausgehen, da ja zu der monatlichen Leasingrate,. den 999 € Bereitstellungskosten auch noch die monatlichen Treibstoffkosten, Kfz-versicherung, Kfz--Steuer und Inspektionskosten hinzukommen.

Bei 10 tkm Fahrleistung pro Jahr landet man da wohl eher im Bereich von 400 € pro Monat.

Das dann für einen PKW mit weniger als 140 PS!

Ja, "Auto" fängt vorne mit "au" an und hört hinten mit "oh" auf ;).

Gut.. Treibstoff, KFZ-Vers., Steuer kommt ja immer hinzu. Ein Gebrauchtwagen kann durch Reparaturen ja auch schnell teuer werden.. Denke für mich als Berufsanfänger und Gelegenheitsfahrer wäre das Leasing schon attraktiv. Habe jetzt in mehreren Quellen gelesen, dass die Rate wirklich gut ist. 130 PS ist ja für den Anfang erstmal ausreichend. In zwei Jahren (fest im Job, Gehaltserhöhung etc...) kann ich ja dann immernoch umsteigen.

Hätte ansonsten noch die Option den Ford Fiesta von meiner Schwester zu übernehmen (ca. 120€ Rate pro Monat). Allerdings ein Diesel. Die dürfen aber ja nicht so lange stehen, oder? Könnte immer mal wieder zwischendurch sein, dass das Auto 1-2 Wochen nicht bewegt wird.

@eaglewing

Habe oben zu meinem Beitrag noch was ergänzt.

 

Weiter kann ich nach oberschlägiger Berechnung sagen, dass unser Audi A1 1.4 TFSI mit 125 PS (EZ 10/2015), der hauptsächlich von Madame gefahren und mehr auf Kurzstrecken (< 10 km) gefahren wird, bisher auf 25tkm Kosten von knapp 35 Cent/Km verursacht hat.

 

Dabei habe ich einen voraussichtlichen Wertverlust von jährlich 10 % für das Fahrzeug angesetzt. Exakt kennt man die Kosten erst, wenn der Wagen wieder verkauft ist. Der Wertverlust ist bei bis zu 6-8 Jahre alten Fahrzeugen mit normaler Laufleistung (10-20 tkm p.a.) aber einer der Hauptkostentreiber.

Hier werden halt jetzt wieder die einzelnen Komponenten des Obstsalates verglichen...

Der Peugeot hat einen reinen Wertverlust von etwas über 20ct pro Kilometer. Das ist für einen solchen Neuwagen schon ein guter bis sehr guter Wert. Da finde ich die Angabe, dass irgendjemand drölftausend KM mit irgendeinem Volvo abfährt wenig hilfreich, wenngleich natürlich sachlich vollkommen richtig. Der nächste kauft dann einen Dacia und ist nochmal billiger. Hilfreich? Nicht wirklich ...

Diesel dürfen lange stehen, sie sollten aber möglichst wenig auf Kurzstrecke bewegt werden. Wobei das auch relativ ist. Wenn man regelmäßig (alle ca. 500-1000km) mal längere Strecken abschrupt, ist das Fahrprofil eigentlich passend. Ob es sich finanziell lohnt, muss man dann im Einzelfall schauen.

Themenstarteram 30. September 2020 um 15:42

Der Vorteil, wenn ich den Wagen meiner Schwester übernehmen würde, wäre, dass ich keine hohe Anzahlung machen muss und es am Ende keine eventuelle "böse Überraschung" geben würde.

Nachteil wäre halt der Diesel (aber sicher würde ich zwischendurch auch längere Strecken fahren) und dass es ein Schaltwagen ist. Aber für den Anfang würde mir das erstmal reichen, da ich wie gesagt auch kein Vielfahrer bin.

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