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Erstes Auto Gebrauchter für 10.000€

Themenstarteram 10. März 2020 um 22:35

Hallo liebe Gemeinde,

 

mit fast 30 Jahren - ja, so lange hat es gedauert - soll es nun das erste eigene Auto geben und ich brauche Eure Mithilfe. Bin neu hier im Forum.

 

Mein maximales Budget liegt bei 10.000€. Es soll/darf gerne ein Gebrauchter sein. Die Kilometer sind mir nicht komplett egal, da ich ca. 25t/Jahr fahren werde (Arbeitsweg bei 5 Tage/Woche liegt bei 100km/Tag). Strecke ist dabei praktisch nur Land und Stadt. Auch sonst im Profil steht die BAB nicht im Vordergrund, eher geringer Anteil.

 

Ferner sollte es ein Diesel sein, der möglichst zwischen 4-5 Litern/100km fahrbar ist, und wegen Fixkosten etc. Nicht allzu viel PS und Hubraum. Als Erstversicherer sind ja Versicherung auch nicht zu verachten.

 

Von der Ausstattung und meinen Wünschen würde ich mal sagen: normaler, bodenständiger Komfort völlig ausreichend sozusagen, um ausreichend für das Budget von A-B (s.o.) oben zu kommen.

 

Von der Größe her reicht Kleinwagen/Kompaktklasse.

 

Das ist erst mal so das wichtigste. Nach Kalkulationen von dem hier im Forum empfohlenen Kostenrechner und mein Budget an Fixkosten von ungefähr 300-350 €/Monat für das Auto (Finanzierung raus gerechnet) Und unter zu Grundelegung des Budgets bin ich so bei folgenden Autos:

 

- VW Polo 1.4 TDI (Soll allerdings laut einiger hier das Problem mit dem ausgehen in Kurven haben)

- VW Polo 1.6 TDI

- Hyundai i30 1.6 CRDI

- KIA cee‘d 1.6 CRDi

 

Das ist aber erst mal nur ein grober Abriss. Insbesondere was Baujahre und diesbezüglich beachtenswerte Dinge angeht und gegebenenfalls weitere Vorschläge für Autos bin ich völlig offen. In Anbetracht meiner zu erwartenden hohen Kilometerzahl sollte das Auto allerdings auch nicht zu alt sein. Ich habe mir hier so ein Alter von nicht mehr als sechs Jahren und maximal 100.000 km vorgestellt.

 

Wie findet ihr meine Auswahl? Welche Anmerkungen habt ihr dazu? Habt ihr weitere Empfehlungen?

 

Ich freue mich sehr auf eure Vorschläge und bin dem Grunde nach allem Vernünftigem gegenüber offen. Abneigungen gegen Marken wie Ford oder Opel Bestehen nicht, zumindest nicht vor einer Probefahrt, sollten etwaige Empfehlungen von euch kommen.

 

Soweit erst mal von mir, wenn ihr noch weitere Infos brauchst, immer her damit, ich versuche euch bestmöglich zu versorgen.

 

Liebe Grüße :)

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11 Antworten

Hallo,

nun, dann versuche ich mich als Erster:

VW ist generell sehr teuer. Wir haben in der Familie und in der Firma mit ca. 400 Autos in den letzten 8 Jahren zu 90% schlechte Erfahrungen gemacht, weshalb ich keine VW mehr empfehlen würde.

Koreanische Autos kommen wir mich, ebenso wie chinesische, nicht in Frage wegen des wirtschaftlichen Gebahrens der beiden Länder gegenüber Deutschland (Zölle).

Für um die 10.000 Eur bekommt man junge Fiat Tipo. Kompaktklasse, solide, sehr bewährte Motoren, ordentlicher Komfort, vernünftiges Stayling.

Außerdem bekommt man für das Geld junge Ford Focus. Der Ford 1.0 Motor gilt als sparsam und langlebig. Der Focus hat das beste Fahrwerk der Kompaktklasse (falls Du ein sportlicher Landstraßenfahrer bist).

Hier ein paar Autos:

Fiat Diesel:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ford Benzin:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ford Diesel:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

Kleinwagen würde ich mir bei 100 Km/Tag nicht antun.

Ich pendle diese Strecke auch (96 Km um genau zu sein...) und würde nichts fahren wollen, was kleiner als Kompaktklasse ist.

Diesel ist nicht nötig bei 25 tKm p.a.

Kann man aber machen. Es gibt ja einige gute Angebote (s.o.).

Du siehst, für 10K bekommt man junge Autos mit vernünftiger Historie. Wenn man die Premiummarken beiseite lässt. Diese können heute nichts mehr besser außer vordergründigem Bling-Bling.

Keines der von mir verlinkten Autos hat mehr als 50.000 Km. Alle haben Abgasnorm Euro 6. Alle haben Klimaanlage und ein paar Airbags.

Mein Favorit wäre, wenn die Limousinenform nicht stört, der schwarze Fiat.

Diese Autos sind in der Türkei weit verbreitet. Ich fuhr Mietwägen dieses Typs, die über 120.000 Km in Miete auf oft schlechten Straßen abgespult hatten und noch topfit waren. Bei mit Sicherheit eher nachlässiger Wartung.

Gruß,

ZK

Ob dir ein Kleinwagen reicht oder nicht für die Strecke kannst nur du entscheiden. Ich hatte keine Probleme auf den Strecken. Der Wagen war sehr bequem und ziemlich flott. Hat Spaß gemacht. Fahre aber auch ganz gerne Kleinwagen. Kannst dich ja mal bei Opel umschauen. Der Corsa E bietet viel Platz für einen Kleinwagen und wirkt ohnehin ziemlich erwachsen. Ich würde an deiner Stelle mal einmal den Diesel Probe fahren und dann noch den 1.4T mit 100PS. Der verbraucht auch nicht die Welt.

Zum Thema koreanische Autos: Meines Wissens nach werden Kias und Hyundais für den europäischen Markt überwiegend in Europa gebaut. i30 zB in CZ. Die iModelle werden auch großteils in Rüsselsheim entwickelt.

Diesel lohnt sich vor allem auf der Autobahn, wenn du dort kaum fährst würde ich eher einen Benziner empfehlen. Da bekommst du unter €10k mit deinen Kriterien zuverlässigere Neuwagen / Tageszulassungen. Sparsame Modelle: Mitsubishi Space Star, Suzuki Celerio, Toyota Aygo / Citroen C1 / Peugeot 108 (die drei sind baugleich). In den Unterhaltskosten günstiger als gebrauchte Diesel.

Themenstarteram 11. März 2020 um 10:26

Schon mal vielen Dank für Eure Vorschläge/Hinweise!

 

@ZK: Der Fiat gefällt mir optisch leider gar nicht... Der Ford schon eher, wobei der 1.0 Ecoboost nach dem Kostenrechner bei knapp 400-450€ liegt.... der Focus als Kombi ist mir zu groß. Als „Limousine“ eher attraktiv, empfiehlst Du dort auch den 1.5 TDCi?

 

@Zyclon: Den hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Danke! Du meinst als Diesel den 1.3er mit 95 PS?

 

@Supercruise: Neuwagen sind nicht so mein Ding wegen des Wertverlustes. Oder übersehe ich hier was? Warum lohnt sich der Diesel nur auf der BAB, trotz langer Fahrstrecke?

Zitat:

@MatLor schrieb am 11. März 2020 um 10:26:52 Uhr:

@Supercruise: Neuwagen sind nicht so mein Ding wegen des Wertverlustes. Oder übersehe ich hier was? Warum lohnt sich der Diesel nur auf der BAB, trotz langer Fahrstrecke?

Weil auf der Landstraße ein Kleinstwagen mit 1.0er Benziner kaum mehr bzw ca gleich viel verbraucht wie ein größeres Auto mit Dieselmotor. Erst bei höherem Tempo wird der Verbrauchsvorteil von Dieseln größer.

Das mit dem Wertverlust ist eine sinnlose Verallgemeinerung. Du kaufst ja kein teures Luxusauto, ein Auto das neu ca. €9k Wert war verliert auch nicht viel Wert.

Zitat:

@A_Benz schrieb am 11. März 2020 um 06:40:51 Uhr:

Zum Thema koreanische Autos: Meines Wissens nach werden Kias und Hyundais für den europäischen Markt überwiegend in Europa gebaut. i30 zB in CZ. Die iModelle werden auch großteils in Rüsselsheim entwickelt.

Genau so sieht es aus.

Und qualitativ macht Hyundai und Kia auch so schnell keiner was vor. Da können sich so manache andere eine Dicke Scheibe von abschneiden.

Vom Preis/ Leistungsverhältniss würde ich komplett von Fahrzeugen des VW Konzerns abraten. Es gibt erheblich mehr Auto für weniger Geld von anderen Marken. Die Qualität und Haltbarkeit ist maximal Durchschnitt.

Moderne Kleinwagen sind vom Komfort her auf dem Niveau eines Kompakten von vor 10-15 Jahren. Für das Fahrprofil kann man sich das durchaus mal ansehen und austesten.

Diesel würde ich abraten. Ob das Auto nun 4-5 Liter Diesel oder 6-7 Liter Benzin braucht ist nicht ganz so dramatisch. Diesel haben aber dafür in anderen Dingen erheblich höhere Kosten. Allein schon die Steuer. Da mußt Du schon verdammt viele km abreißen damit sich das lohnt. Diesel haben oft auch kürzere Wartungsintervalle und einige Ersatzteile des Motors sind erheblich teurer. Dazu kommt noch das viele Bauteile am Motor einfach anfälliger sind. Die sprichwörtliche lange Lebensdauer eines Diesel ist leider oft nicht mehr gegeben. Die Benziner sind sehr haltbar geworden und die Diesel leider anfälliger. Somit hat sich das fast angeglichen.

Von der Motoriesierung her, rate ich Dir nicht den Fehler zu machen die leider viele "Sparfüchse" machen. Nicht der kleinste Motor ist der günstigste.

Der Basismotor ist von der Leistung her maximal ausreichend. Das bedeutet im Alltag, dass man tendenziell viel Gas gibt um halbwegs mit zu halten. Man muß viel Schalten um Leistung zu haben. Die Drehzahl geht dann oft ziemlich nach oben. Gerade auf der landstarße beim Überholen ist das sehr blöd.

Das Alles geht auf Kosten der Haltbarkeit und des Verbrauchs. Man zahlt viellicht etwas weniger in der Anschaffung aber man hat häufiger Reparaturen aufgrund der Beanspruchung und der Verbrauch ist auch relativ hoch. In dem Falle würde ich immer zu einer mittleren Motorisierung greifen. Das bedeutet bei einem kleinwagen wie z.B. dem Fiesta zu ca. 100 PS. Mehr brauchst Du nicht und weniger ist nicht genug. Bei einem Kompakten wie dem Ford Focus müßten es dann so ca. 120-130 PS sein. das Auto ist schließlich eine ganze Nr. größer und schwerer. Das erhöht aber natürlich auch die Kosten (Steuer, Versicherung, Verbrauch)

Gerade als Versicherungsanfänger ist der Punkt Versicherung nicht zu unterschätzen. Von daher würde ich zu möglichst klein raten. Versuch doch mal ob Dir evtl. nicht sogar ein Kleinstwagen für den Anfang reicht. Son 2-3 jahre alter KIA Picanto mit dem 82 PS Motor hat erstaunlich viel Platz und Komfort und den kann man sogar auf 5 Liter Verbrauch bekommen. Andere Fahrzeuge dieser Klasse haben natürlich ähnliche Eigenschaften (Hyundai I10, Ford KA+, Opel Adam, Peugeot 108 usw.). Für Dein Budget müßte bei den kleinstwagen auch ein Jahreswagen oder eine tageszulassung möglich sein.

Themenstarteram 11. März 2020 um 14:03

Vielen Dank für die ganzen Antworten - das hilft mir sehr. Ich fasse das mal zusammen:

 

- Klein/Kleinstwagen

- Benziner statt Diesel

- Um die 100 PS

 

Ich möchte ehrlich sein: bei einem Kleinstwagen habe ich schon jetzt nicht das Gefühl, damit bei der Fahrstrecke glücklich werden zu können....

 

Daher mal die Frage nach Vorschlägen zu einem Kleinwagen bezüglich des angepassten Profils?

Kleinwagen in dem Preissegment:

Da kann ich Dir zu jedem bzw. keinen raten. Die sind alle durchweg brauchbar. Speziell gibt es dann zwar bestimmte Motoren die nicht so dolle sind aber das sind dann immer ganz bestimmte Modelle. Ich weiß das z.B. ganz bestimmte VW Mptoren anfällioge Steuerketten haben die häufig zu kapitalen Motorschäden führen.

Geb einfach mal bei den einschlägigen Portalen die Kriterien ein die Du brauchts. Dann selektiere immer enger(entfernung, km-Leistung, alter usw. Am Ende hast Du eine handvoll Angebote. Die kannst Du dann näher anschauen. Du kannst auch vorher hier nochmal fragen ob es für dieses oder jenes spezielle Fahrzeug bestimmte bekannte Probleme oder Anfälligkeiten gibt.

Zum Thema Kleinstwagen: Schau Dir die Kleinstwagen mal an. In dem Budget sind die fast neu. Für 10.000 € bekommst Du oft schon die Sparversion neu. Bei so einem Auto reichen dann auch ca. 75 PS schon voll aus. 100PS ist oft schon das Maximum. Dann hast Du aber schon eine kleine "Rennsemmel". Ich selbst fahre den Picanto mit 82 PS: Damit fahren wir auch zu zweit in den Urlaub. Klar jeden Tag 100 pendeln ist zumindest grenzwertig aber ein Versuch wärs wert. Eine ausgiebige Probefahrt wird Dir da Aufschluß bringen. Wenn Du erstmal ein paar km auf deinem typischen Streckenprofil gefahren bist, kannst Du urteilen ob es für länger auch OK ist. Sowas wie Klimaanlage, Tempomat, ESP, 7 Airbags usw. ist auch bei den ganz kleinen oft Serie oder zumindest häufiges Ausstattungsdetail. Der Picanto und der I10 haben z.B. serienmäßig Klima drin.

Bei dem vorgegebenen Budgetrahmen von 10k € und den sonstigen Wunschkriterien des TE ist doch sogar ein Premium-Kleinwagen wie der Audi A1 drin.

Hier mal ein Angebotsbeispiel eines mir unbekannten Privatanbieters:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ergfahrungsberichte zu diesem 4-türigen Sportflitzer, den man locker mit ca. 5-5,5 l/100 km durchaus flott bewegen kann, findet man z.B. hier:

https://www.autoplenum.de/.../1-0-tfsi-ultra-95-ps

Auf MT wurde das Modell u.a. in diesem Thread diskutiert:

https://www.motor-talk.de/.../...oder-auf-1-4-125-ps-t6191582.html?...

Alternative wäre ein 2-3 Jahre alter Polo mit dem 1.0 TSI Motor, den es auch unter 10k € gibt.

Richtig Spaß macht der Audi A1 allerdings ab dem 1.4 TFSI 125 PS Motor. Der geht ab wie die Katze vom Schmitz, bietet Fahrkomfort fast wie in der Mittelklasse (bei 160 km/h so leise wie mein 3er BMW) und begnügt sich mit ca. 6-6,5 l/100 km Super.

Allerdings sind die 125 PS-Versionen sehr gesucht und daher relativ preisstabil. Ein 3-4 jähriger mit unter 80 tsd km kostet um die 10-11k €, je nach Ausstattung, die beim Audi A1, wie bei anderen Herstellern erst ab Kompaktklasse machbar, alles mögliche umfassen kann.

Kommt es nicht so auf den Sitz- und Fahrkomfort an, halte ich Hyundai i20 oder den Opel Corsa 1.4 Turbo für eine ebenfalls für eine gute Wahl.

Grade beim Kleinwagen wichtig: Unbedingt längere Probefahrt (auch über Land und BAB) machen. Erst dann weiß Mann/Frau, ob der Wagen zum vorgesehenen Fahrprofil passt.

Jupp. Meine den 1.3 CDTI. Ist jetzt nicht üppig motorisiert aber es sollte reichen. Der Motor an sich stammt aus einer Kooperation mit Fiat. Empfehlen würde ich ein Modell mit Sportsitzen. Die sind zwar nicht so gut wie die aus dem Corsa D aber trotzdem nicht schlecht.

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