Bosch: Erdgasbetrieb sauber steuern

Bosch: Erdgasbetrieb sauber steuern

Hohes Potenzial zur Senkung von Rohemissionen

Bosch hat ein neues Motorsteuerungs-System speziell für bivalente Fahrzeuge, die sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas (CNG) betrieben werden, entwickelt. Dazu gehören ein Motorsteuergerät, Komponenten für die Kraftstoffversorgung und Gemischbildung sowie die erforderliche Sensorik. Das System soll 2006 in Serie gehen.

Nach Angaben des Automobilzulieferers ermöglicht es das neue System, während der Fahrt zwischen Benzin- und Gasbetrieb zu wechseln, ohne dass es zu einer Leistungsunterbrechung des Verbrennungsmotors kommt. Dabei steht das Steuergerät "NG-Motronic" im Mittelpunkt, das auf dem Motormanagement für Benzineinspritzung basiert. Die Integration beider Kraftstoffsysteme in ein einziges Steuergerät soll Kosten sparen und den Aufwand für die Verkabelung im Fahrzeug reduzieren.

Speziell für die Anforderungen der Erdgaseinblasung hat Bosch den Natural-Gas-Injector "NGI 2" entwickelt. Mit einer speziellen Beschichtung ist er insbesondere für den Einsatz von ölfreiem Gas geeignet. Die äußere Form des NGI 2 entspricht der herkömmlicher Benzin-Einspritzventile von Bosch, wodurch er sich nach Angaben von Bosch auch in bestehende Systeme integrieren lässt.

Quelle: kfz-betrieb

P.S. Diese Meldung dient dem normalen Informationsaustausch und soll niemanden diskriminieren oder demütigen 😉

17 Antworten

Schon klar, aber ein Auto, was mit dem 1.6-er schon untermotorisiert war hat durch den CNG Betrieb (+Masse,
-Leistung) nicht gerade überzeugt, wenn auch Achtungserfolge erzielt. Ich denke, daß der Nachfolger (Monovalentplus, mehr Leistung, Reichweite, Strukturtanks) da einiges gutmachen kann und vor allem, daß der noch einige Brüder findet und nicht nur Haldenautos in zwei Farben hat. Die Richtung ist jedenfalls richtig. Jetzt noch sowas wie den smile-Motor rein und der hat ne CNG-Reichweite von 600km. zu 2,40€/100km

Hi AgO

Zitat:

Original geschrieben von Audi-gibt-Omega


Schon klar, aber ein Auto, was mit dem 1.6-er schon untermotorisiert war hat durch den CNG Betrieb (+Masse,
-Leistung) nicht gerade überzeugt, wenn auch Achtungserfolge erzielt.

Ak, bei Masse + Reichweite. Würde ein Van überzeugen, der doppelt soviel Leistung hat? Ja + Nein.

Hier wird viel über die Zukunft der KFZs diskutiert, auch im Hinblick auf die endlichen Resouren (egal ob Oel, Gas, Nachwachsendes ist auch begrentzt... etc.)

Bei allen Diskussion um Ersatzmöglichkeit für Benz/Diesel sollte erstmal das Energiesparen an sich im Blickfeld bleiben. Dann würden einige Problem kleiner werden, denn weiteres Anwachsen des Energieverbrauches ist schon der Hauptfehler z.Z.

Aus diesem Gründen empfinde ich den 1,6 Liter Motor als 1.CNG-Motor völlig korrekt und konsequent ausgewählt.

Das derselbe Konzern auch anders kann (z.B. Zafira OPC) ist wirtschaftlich verständlich.

Wäre z.B. der Motor (CNG) deutlich kräftiger gewesen.....ich wäre vonanders einkaufen gegangen.

Worum gings eigentlich nochmal bei dem Thema? 😉

cu

JAG-4

PS: Was für Strukturtanks am Zafira? Gibts noch nicht (lass mich gern eines Besseren belehren...)

@Jag
im Gegensatz zu den Klischees bezüglich der eigenen Nicks interessiert mich der Zaffi und seine Weiterentwicklung ganz besonders. In dem Thread gings übrigens um eine halbseidene Neu-"Erfindung" eines Fahrrades von Bosch.
Es geht bei der Akzeptanz (auch deiner) von CNG Autos oder alternativen Antrieben schlechthin nicht sosehr um technische Details, als vielmehr um das Gesamtergebnis. Der Zaffi war mit dem 101PS Benziner nicht "dymamisch" genug, beim CNG gingen noch ein paar Eigenschaften in die Knie, somit bleibt die Begeisterung dafür sehr bescheiden, auch wenn er heute noch unbestritten Klassenbester ist (die Blinden und der Einäugige). Gerade als Familienvan beladen geht die Urlaubsstimmung in die Knie, wenn man am Brenner in den dritten und zweiten schalten muß, um überhaupt hochzukommen.
Das Problem ist nicht der kleine Hubraum, sondern seine Leistungsfähigkeit. Z.B. ein 1,0 TFSI mit Gasdirekteinblasung und Druckwellenlader könnte dort locker deutlich mehr Leistung und vor allem Wirkungsgrad im Teillastbereich bringen. Logisch, daß damit automatisch auch die Reichweite mit den bereits vorhandenen Tanks als Strukturtanks stimmt.
Warum sollte Otto-Normal-Ignorierer auf ein Auto verzichten können, wenn der alternative Antrieb gleiche oder mehr Leistung bringt, aber der km-Preis bei 50% liegt??
Das wär der Durchbruch für CNG.
Deswegen nochmal der Verweis auf den SMILE-Motor anno 1996 (mit 400ccm im Twingo auf 170km/h, aber von Frederikshaven bis an die Adria ohne Tanken!!)

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