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Benötige Info bezügl. Kleintransporter / kleinen LKW bis ca. 6,0 to Nutzlast

Themenstarteram 28. November 2011 um 11:01

Hallo!

Ich habe z.Zt. einen Mercedes Sprinter mit Pritsche und Planenaufbau im Einsatz. Da der Sprinter so langsam in die Jahre gekommen ist und die Nutzlast ruhig etwas größer sein dürfte, bin ich auf der Suche nach einem etwas größeren Modell.

Nutzlast sollte dann so bis ca. 6.000kg sein - max. jedoch ein 7,5 Tonner, sodass man Ihn mit dem alten Klasse 1 Führerschein noch fahren darf!!

Was gibt es denn da für Modell am Markt? Preis sollte natürlich für einen Kleingewerbetreibenden auch bezahlbar, bzw. finanzierbar sein!!! Um gebrauchte Böcke möchte ich nämlich möglichst einen großen Bogen machen...

Ich danke euch für ernstgemeinte Ratschläge!

Beste Grüße!

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22 Antworten

Du meinst sicherlich die alte Klasse 3, aber schau doch mal bei Mobile im Nutzfahrzeugbereich nach.

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/transporter-lkw-bis-7-5t/

 

Themenstarteram 28. November 2011 um 11:38

Super da schau ich mal nach. Vielen Dank!

Übrigens meinte ich natürlich die "3" :cool:

Sobald du einen 7,5t mit 6t nutzlast (also 1500kg leergewicht was leichter als ein sprinter ist) gefunden hast, solltest du ein Patent darafu anmelden lassen, denn damit wirst du stink reich :D

Ne, mal Ernsthaft, bei 7,5t sollte mit Pritsche Plane bei spätestens 3,5t Nutzlast schluß sein, mehr nutzlast wirst du nicht bekommen 6t Nutzlast bekommste mit nem 12t, was aber nicht mit Klasse 3 geht.

Sollen es 6t mit Klasse 3 sein, empfehle ich einen Anhänger dahinter zu Hängen, entweder einen normalen 3,5t Pkw Anhänger, der dürfte dann 2,5t Nutzlast haben, wenn man eine mittelgroße ladefläche hat, oder aber halt einen 4,5t LKW Anhänger, dürfte die gleiche nutzlast haben.

Alternativ kannste eine 7,5t Sattelzugmaschine mit kleinem Auflieger nehmen. Eventuell tut es auch ein 5t Sprinter.

Bei den leichtgewichten von 6-7,5t sind die mercedes Vario sehr zu empfehlen.

Mit Pritsche + Plane wird bei ca. 4t zuladung schluss sein. Mehr geht nur mit anhänger.

 

 

Tja, ein paar sekunden war ich zu spät. Allerdings geht der Tip mit 7,5t Sattelzugmaschine nicht weil beim alten 3er Sattelzüge nur bis 7,5t Gesamtgewicht zulässig waren. Minisattel mit einer Zugmaschine BIS 3,5t können bis zu 8,75t Zuggesamtgewicht haben. Z.B mit Sprinter geht das.

Wie schon in den vorherigen Beiträgen: 6t Nutzlast bei 7,5t Gesamtgewicht wirst du nicht erreichen können.

Bei den <7,5t-LKW wirst bei Iveco Daily, Renault Mascott, MB Sprinter 5xx/6xx, MB Vario, Mitsubishi Canter und Konsorten die größte Nutzlast haben. Die Leergewichte ohne Aufbau fangen dürften hier bei 2,5-3,0t liegen.

Ein klassischer 7,5t LKW wiegt ohne Aufbau schon ~4t; ich glaube DAF LF/Renault dürfte so ziemlich die leichtesten sein.

Bei den leichten (aufgelasteten 3,5-Tonnern) hast du aber mehr oder weniger große Abstriche bein Komfort, Ausstattung und Antriebsstrang zu machen. Die Dauerhaltbarkeit dürfte genauso wenig einem 'großen' entsprechen.

Anhänger/Auflieger haben den Vorteil der größeren Nutzlastmöglichkeit. Beim Minisattelzug wären 6t Nutzlast durchaus machbar (mit Führerschein BE), mit C1E darf man bis zu 18,75t Zuggesamtgewicht bewegen.

Kann man das irgendwo nachlesen, das man mit dem 3er nur bis 7,5t zuggesamtgewicht als sattelzug fahren darf? Meines wissens nach sollte es kein problem sein, wenn man eine 7,49t zugmaschine hat, und da einen kleinen 1-Achs auflieger draufpackt...

Der 3er geht bis 7,5t Sattelzug. Der C1E bis 12t Gesamtgewicht. Allerdings greift bei mehr als 7,5t das Sonntagsfahrverbot.

Zitat:

Original geschrieben von Mucks

Der 3er geht bis 7,5t Sattelzug. Der C1E bis 12t Gesamtgewicht. Allerdings greift bei mehr als 7,5t das Sonntagsfahrverbot.

Beim C1E muss man aber auch aufpassen, hier ist nicht nur die Summe zGg Zugfahrzeug + zGg Anhänger auf 12 to beschränkt, sondern auch das zGg vom Anhänger darf das Leergewicht vom Zugfahrzeug nicht überschreiten.

Der CE79, den's beim Umschreiben auf Antrag dazu gibt, ist Sattelzugtechnisch ebenfalls auf 7,5 to beschränkt, wie der 3er auch.

Gruß

MS

Themenstarteram 28. November 2011 um 13:45

Hi!

Vielen Dank für die rege Beteiligung!

Habe einen guten Einblick erhalten und mir über den link aus der ersten Antwort einen prima Überblick verschaffen können, was es alles für Modelle gibt!

Das mit der Nutzlast war wohl etwas blauäugig geschätzt. Wenn ich bei ca. 7,49 to auf effektiv 4to. Nutzlast habe, dann komme ich damit zurecht!

 

Ich danke euch vielmals!

Dann wäre hier also bei 8,7t schluß. Dachte immer, das man mitm 3er (oder dem umgeschriebenen) auch sattelzüge bis 18,75t fahren darf. bei 8,7t hätte man knapp 5t nutzlast. 2t wiegt die zugmaschine und 2t der Auflieger.

Ich würde da lieber einen vario mit plane nehmen, und wenns mal mehr nutzlast braucht kommt der Anhänger dran.

Finanzierbar sind eigentlich alle neufahrzeuge, wenn es deine Finanzielle situation zulässt. Da sind die Preise aber auch relativ kräftig, sobald es über die 3,5t geht. über 5t sinds dann ncohmals mehr Euronen.

Ich würde hier als kleinunternehme vielleicht nicht unbedingt einen alten gebrauchten nehmen, sondern einen 2 Jahre alten mit wenig km. Die gibt es teilweise als Rückläufer über mercedes, von anderen unternehmern, die sich vielleicht übernommen haben... Die kosten dann aber nur etwa die hälfte...

Zitat:

Original geschrieben von DanielvanAalst

Dann wäre hier also bei 8,7t schluß. Dachte immer, das man mitm 3er (oder dem umgeschriebenen) auch sattelzüge bis 18,75t fahren darf. bei 8,7t hätte man knapp 5t nutzlast. 2t wiegt die zugmaschine und 2t der Auflieger.

8,75 to Sattelzug aber nur mit dem Umgeschriebenen und 3,5-to Zugmaschine, weil er dann unter BE fällt. Alter Lappen = bei 7,5 to Ende.

Gruß

MS

Die alte Führerschein Klasse 3 war beschränkt auf Fahrzeuge mit bis zu 7,49 t zGG. beschränkt. Damit gebildete Züge durften bis zu max. 3 Achsen haben.

Unter Beachtung der STVZO (Anhängelasten) darf das zGG. des Anhängers mit durchgehehender Druckluftbremsanlage das 1,5 fache des Zugfahrzeugs betragen.

Das bedeutet, mit FS Kl. 3 dürfen Züge mit nicht mehr als drei Achsen und durchgehender Druckluftbremsanlage bis zur maximalen Gesamtmasse von 18,7 t gefahren werden.

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

Die alte Führerschein Klasse 3 war beschränkt auf Fahrzeuge mit bis zu 7,49 t zGG. beschränkt. Damit gebildete Züge durften bis zu max. 3 Achsen haben.

Unter Beachtung der STVZO (Anhängelasten) darf das zGG. des Anhängers mit durchgehehender Druckluftbremsanlage das 1,5 fache des Zugfahrzeugs betragen.

Das bedeutet, mit FS Kl. 3 dürfen Züge mit nicht mehr als drei Achsen und durchgehender Druckluftbremsanlage bis zur maximalen Gesamtmasse von 18,7 t gefahren werden.

Ja richtig . Aber beim Sattelzug ist mit dem alten 3er (nicht C1E) bei 7,5t schluss.

Der Sattelzug darf lt. Fragebogen, zu Klasse 3, 15t zGG haben.

22t Züge waren damals nicht möglich.

15 t Sattel, 18,7t Zug, der 22t Zug war damals noch verboten.

Aufliegelast/Srützlast war damals wie heute keine Anhängelast.

Wenn man im Begleitbuch zu Klasse 3 nachliest, erklärt sich die Sache von selbst.

Mit einem Sattelschlepper, mit einer Aufliegelast von bis zu 3,8 tonnen, darf man mit Klasse 3 einen Auflieger ziehen, der eine verbleibende Restmasse von 7,5 tonnen hat.

Ges.Gewicht ~15t.

Das war die Aushahme, warum Anhänger und Zugmaschine gleich schwer sein dürfen, bzw. müssen.

 

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