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Batterieproblem

Themenstarteram 28. Juli 2012 um 14:07

Ich habe einen Rover 25, der nicht mehr anspringt; sämtliche Kontrollleuchten aus. Die Batterie (vom ADAC)ist 1,5 Jahre alt. Der ADAC-Mechniker hat die Batteriewerte für gut befunden und mir Starthilfe gegeben. Danach bin ich 1 Stunde auf der Autobahn gefahren. Zwei Tage später dasselbe Problem; der Wagen springt nicht an. Kann das trotz guter Werte an der Batterie liegen, oder handelt es sich um Kriechstrom, Lichtmaschine ...? Vielen Dank für die Antwort

Beste Antwort im Thema

Mach eine Ruhestromprüfung, und poste den Wert ruhig etwas länger messen.

Wenn der Wert zu hoch ist zieht man immer eine sicherung und schaut was passiert. Wenn man dir richtige hat muss man nachschauen was auf der alles hängt wo genau das Problem ist.

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Mach eine Ruhestromprüfung, und poste den Wert ruhig etwas länger messen.

Wenn der Wert zu hoch ist zieht man immer eine sicherung und schaut was passiert. Wenn man dir richtige hat muss man nachschauen was auf der alles hängt wo genau das Problem ist.

Hallo jaram123,

herzlich Wilkkommen hier auf Motor Talk.

Zu deinem Startproblem würde ich systematisch vorgehen. Minuspolklemme von der Batterie trennen u. extern aufladen. Vor dem Wiederanklemmen mit Amperemeter den Ruhestromverbrauch ermitteln, dieser sollte unter 25 mA liegen. Wenn nicht durch abziehen der Sicherungen ermitteln und den Fehler beseitigen. Batteie wieder anklemmen, Motor starten und zwischen den Batteriepolen die Ladespannung prüfen. Soll ca. 14,0 - 14,4 Volt betragen. Ergebnisse bitte hier posten.

Gruß

Moin,

 

und wenn das ziehen aller Sicherungen keine Veränderung im A -Bereich bringen sollte, besteht noch die Möglichkeit, dass durch eine (oder mehrere) defekte Diode in der LIMA der erhöhte Ruhestrom über eine oder mehrere Wicklung(-en) im Stand von der Batterie abgesaugt wird.

 

LIMA ausbauen und die Diodenplatte und dann auch gleich den Regler erneuern.

Und wenn die LIMA schon mal draußen ist, dann die Laufringe prüfen und reinigen und die Laufbuchsen ersetzen (fetten mit Lagerfett, aber nicht so viel), wenn der Läufer (Anker) Spiel hat.

 

Läuferwicklung und Feldwicklungen auf Masseschluß mit MM prüfen.

 

 

Ein ADAC Mitarbeiter kann die Kapazität einer Batterie nicht auf die Schnelle testen!

Ich hatte eine No Name Batterie, die hatte nach 2 Jahren nur noch 15% der Kapazität!!!

Lade die Batterie voll auf. Schalte die Lichter ein bei abgeschaltetem Motor und schau alle halbe Stunden mal vorbei. Wieviel Deine Lichter ziehen mußt Du natürlich vorher ermitteln. Es dürften so 2x50 Watt vorne bei Abblendlicht und etwa 50 Watt die Rücklichter und Kennzeichenbeleuchtung sein, also 150 Watt. Das sind dann etwa 12 Ampere. Denn 12 Volt x 12 Ampere = 144 Watt.

Bei einer 60Ah Batterie sollte die Karre im Stand theoretisch etwa 4 Stunden (weil der Entladestom höher als C/20 ist, ich weiss Bescheid..), in der Praxis so um die 2-3 Stunden leuchten. Vielleicht ist das Licht schon nach 30 Minuten aus...

Zitat:

Original geschrieben von webworker.bi

Ein ADAC Mitarbeiter kann die Kapazität einer Batterie nicht auf die Schnelle testen!

Ich hatte eine No Name Batterie, die hatte nach 2 Jahren nur noch 15% der Kapazität!!!

 

Lade die Batterie voll auf. Schalte die Lichter ein bei abgeschaltetem Motor und schau alle halbe Stunden mal vorbei. Wieviel Deine Lichter ziehen mußt Du natürlich vorher ermitteln. Es dürften so 2x50 Watt vorne bei Abblendlicht und etwa 50 Watt die Rücklichter und Kennzeichenbeleuchtung sein, also 150 Watt. Das sind dann etwa 12 Ampere. Denn 12 Volt x 12 Ampere = 144 Watt.

Bei einer 60Ah Batterie sollte die Karre im Stand theoretisch etwa 4 Stunden (weil der Entladestom höher als C/20 ist, ich weiss Bescheid..), in der Praxis so um die 2-3 Stunden leuchten. Vielleicht ist das Licht schon nach 30 Minuten aus...

Und was soll das für den TE bringen ?

 

Da ist es besser, die Batterie, wenn es ein offenes System ist, mit einem Säureheber (3,95) jede Zelle einzeln auf Ladezustand zu testen. Weicht eine Zelle von den Wert her von den Werten der anderen Zellen ab, liegt hier wohl ein Plattenschluß durch Bleiablagerungen vor, in diesen Fall muß die Batterie erneuert werden.

Leider sagt die Säuredichte nur etwas über den Ladezustand, und nicht über die Kapazität aus. Sonst hätten ja kleine Batterien einen anderen Säurewert als große ;-)

Man muss eine Batterie mit Messung der Werte entladen, um die Kapazität zu kennen.

die säuredichte kann dir aber einen hinweis auf defekte zellen geben.

kapazitätsprüfung ist auch nicht schwer.

batterie voll aufladen und die spannung beim starten messen.

geht die spannung in die knie, ist das teil fertig.

Kann nur empfehlen sich ein CTEK-Batterieladegerät anzuschaffen! Einfach zu bedienen, alle Funktionen zur Ursachen finden, wenn der Ladevorgang abgebrochen wird, weil keine Spannung gehalten wird etc. ......die 70 € sind es wert! Batterien halten ebenfalls länger!

Zitat:

Original geschrieben von Peter Clio

Kann nur empfehlen sich ein CTEK-Batterieladegerät anzuschaffen! Einfach zu bedienen, alle Funktionen zur Ursachen finden, wenn der Ladevorgang abgebrochen wird, weil keine Spannung gehalten wird etc. ......die 70 € sind es wert! Batterien halten ebenfalls länger!

kann ich nur bestätigen!

habe damit bei den frostigen temperaturen im letzten winter meine kurzstreckengeplagte batterie nachgeladen.

so ein teil muß man einfach haben:D

Bevor er nicht sicher ist, daß er kein Ruhestrom-Problem hat, bringt nachladen garnix.

Und wenn die Batterie kaputt ist, bringt es auch nix.

Zitat:

Original geschrieben von Kawaman1974

Zitat:

Original geschrieben von Peter Clio

Kann nur empfehlen sich ein CTEK-Batterieladegerät anzuschaffen! .....

kann ich nur bestätigen!

habe damit bei den frostigen temperaturen im letzten winter meine kurzstreckengeplagte batterie nachgeladen.

so ein teil muß man einfach haben:D

Ich hab das hier. Das zeigt sogar den Innenwiderstand der Batterie an.

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Kawaman1974

die säuredichte kann dir aber einen hinweis auf defekte zellen geben.

kapazitätsprüfung ist auch nicht schwer.

batterie voll aufladen und die spannung beim starten messen.

geht die spannung in die knie, ist das teil fertig..

Das ist der einfachste Weg, kostet kein Geld, jeder sollte in der Lage sein das zu machen und das Resultat schafft Klarheit.

 

Gruss, Pete

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Zitat:

Original geschrieben von Kawaman1974

die säuredichte kann dir aber einen hinweis auf defekte zellen geben.

kapazitätsprüfung ist auch nicht schwer.

batterie voll aufladen und die spannung beim starten messen.

geht die spannung in die knie, ist das teil fertig..

Das ist der einfachste Weg, kostet kein Geld, jeder sollte in der Lage sein das zu machen und das Resultat schafft Klarheit.

 

Gruss, Pete

sofern man halt weiss, wieviel ist "in die Knie gehen - also kaputt" und wieviel ist noch "normales in die Knie gehen beim Starten" und wie interpretiert man den bereich dazwischen richtig.

Zitat:

Original geschrieben von interforno

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

 

Das ist der einfachste Weg, kostet kein Geld, jeder sollte in der Lage sein das zu machen und das Resultat schafft Klarheit.

 

Gruss, Pete

sofern man halt weiss, wieviel ist "in die Knie gehen - also kaputt" und wieviel ist noch "normales in die Knie gehen beim Starten" und wie interpretiert man den bereich dazwischen richtig.

je nach fahrzeug werden 8,5 - 10V als normalwert angesehen.

er kann ja mal messen und und das ergebnis mitteilen.

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