Autokauf Betrug möglich....?

Hallo zusammen, ich habe vor mir ein Auto von Privat zu kaufen. Bis jetzt war der Kontakt über Mobile Messenger und 1x telefonisch. Alles ist/war soweit okay, bis auf die Zahlungsart. Der Verkäufer ist wohl Bänker und möchte möglichst keine bar Zahlung abwickeln. Falschgeld/Geldwäsche etc. Kann ich auch verstehen und habe angeboten einen Auszahlungsbeleg meiner Bank mitzubringen und das Geld am Automaten auf sein Konto einzuzahlen um Falschgeld vorzubeugen. Dies ist dem Verkäufer aber auch nicht Recht, er arbeitet in einer Anlagebank (Wertpapiere) und die Automaten haben diese Funktion nicht oder eingeschränkt, wenn ich ehrlich bin habe ich den Punkt seiner Argumentation nicht verstanden. Der Verkäufer möchte die Bezahlung per Überweisung machen, er würde mir das Auto mitgeben und ich sollte danach den Kaufbetrag überweisen und danach schickt er mir den KFZ Brief zu. Ich bin da etwas misstrauisch, wer so viel Angst vor Falschgeld etc bei Barzahlung hat, der hat doch nicht auf einmal so viel Vertrauen und gibt mir das Auto mit ohne einen Cent bekommen zu haben, sondern nur einen Kaufvertrag. Ich hatte überlegt nach der Kfz Briefnummer zu fragen um diese beim Strassenverkehrsamt durchzugeben um einem Diebstahl von Rohlingen vorzubeugen. Vorher möchte ich aber Mal eure Meinung hören, vielleicht bin ich auch einfach nur zu misstrauisch.
Viele Grüße und Danke für evtl Antworten

23 Antworten

Zitat:

@Sai schrieb am 2. Dezember 2021 um 00:11:26 Uhr:


Ich denke ich lasse die Briefnummer vorher checken, dann bin ich auf der sicheren Seite.

wenn Du dem Vorschlag des Verkäufers folgst, könntest Du sogar den Wagen nach dem Kauf nochmal checken, bevor Du die Überweisung machst.....

vllt. willst Du ihn dann nicht mehr haben oder verhandelst nach 😁😁

wenn Du beim Verkäufer den Original Brief in Augenschein nehmen kannst und alles ok ist (ist der Verkäufer auch der Eigentümer?), könnte man dem Vorschlag des Verkäufers folgen - er hat dann das grössere Risiko;

wenn es Zweifel am Brief gibt oder der Brief nicht vorgelegt werden kann, nutzt einem auch die Mitnahme des Fahrzeuges ggf. nichts ....

Echtzeitüberweisung wäre die beste Lösung

Das wäre, denke ich, tatsächlich der Beste Ablauf. Briefnummer und FIN checken sowie ob Verkäufer als Eigentümer im Brief steht. Trotzdem überlege ich auch mein Kaufinteresse zurückzuziehen. Intuition/Bauchgefühl sagt mir einfach "Finger weg". Farbe, Zustand, Ausstattung, Preis wären für mich super, aber Zeit und Geduld habe ich auch....🙄

Zitat:

@remix schrieb am 2. Dezember 2021 um 07:46:09 Uhr:



Zitat:

@Sai schrieb am 2. Dezember 2021 um 00:11:26 Uhr:


Ich denke ich lasse die Briefnummer vorher checken, dann bin ich auf der sicheren Seite.

wenn Du dem Vorschlag des Verkäufers folgst, könntest Du sogar den Wagen nach dem Kauf nochmal checken, bevor Du die Überweisung machst.....

vllt. willst Du ihn dann nicht mehr haben oder verhandelst nach 😁😁

wenn Du beim Verkäufer den Original Brief in Augenschein nehmen kannst und alles ok ist (ist der Verkäufer auch der Eigentümer?), könnte man dem Vorschlag des Verkäufers folgen - er hat dann das grössere Risiko;

wenn es Zweifel am Brief gibt oder der Brief nicht vorgelegt werden kann, nutzt einem auch die Mitnahme des Fahrzeuges ggf. nichts ....

Echtzeitüberweisung wäre die beste Lösung

Zitat:

@Sai schrieb am 2. Dezember 2021 um 06:41:40 Uhr:


Es handelt sich um einen Audi S1 von 2017, Kaufpreis ist 21.700€. Das Fahrzeug ist zudem schon seit April online.

Ich würde mich fragen, warum der Wagen seit April schon angeboten wird.

Habe ich auch schon erfragt. Da es sich nicht um einen Notverkauf handelt wäre es bis jetzt immer an den Preisverhandlungen gescheitert. Ich habe allerdings schon über 1500€ runtergehandelt, was ich als akzeptabel finde und der Kaufpreis ist in meinen Augen okay. Aber du hast Recht, dieser Punkt ist mir auch schon sauer aufgestoßen.....

Zitat:

@Holger-TDI schrieb am 2. Dezember 2021 um 08:06:00 Uhr:



Zitat:

@Sai schrieb am 2. Dezember 2021 um 06:41:40 Uhr:


Es handelt sich um einen Audi S1 von 2017, Kaufpreis ist 21.700€. Das Fahrzeug ist zudem schon seit April online.

Ich würde mich fragen, warum der Wagen seit April schon angeboten wird.
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Zitat:

@remix schrieb am 2. Dezember 2021 um 07:46:09 Uhr:



wenn Du dem Vorschlag des Verkäufers folgst, könntest Du sogar den Wagen nach dem Kauf nochmal checken, bevor Du die Überweisung machst.....

Nur weil der andere vielleicht ein größeres Risiko hat, so ist die Vorgehensweise unüblich und nicht risikolos. Ok, risikolos ist im Leben zwar fast nichts, aber zwischen risikoarm und eher gefährlich gibt es schon Abstufungen.

Die Angst des Verkäufers treibt ihn vielleicht auch zu komischen Aktionen. Aber hier wäre mir Geld gegen Ware doch deutlich lieber. Möglichkeiten wurden schon genannt ... wenn der Verkäufer für eine Sofortüberweisung nicht mit zur Bank kommen will, ist das sein Pech.

Ihr geheimnist da mit einer Lust am Fabulieren irgend einen Unfug in eine doch klare Sache hinein. Der Verkäufer will kein Bargeld, warum auch immer. Also lässt er - ohne dass das im Gebrauchtwagengeschäft auch nur ansatzweise üblich wäre - zu, dass der Käufer per Überweisung (also "finanzamts- und innenrevisionssicher"😉 zahlt.
Wenn der Verkäufer tatsächlich im Investmentbanking tätig ist, dann hat der Angst vor irgendwelchen Schwarzgeld- / Geldwäscheverdachtsmomenten wie der Teufel vor dem Weihwasser, denn das kann ihn die Karriere kosten.
Also macht es doch so, wie weiter oben schon angeregt:
Auto anschauen, vor Ort eine Sofortüberweisung tätigen und solange Kaffee trinken. Nach kurzer Zeit ist das Geld auf dem Konto des Verkäufers, und er kann dem Käufer den Brief bedenkenlos mitgeben.
Die Echtzeitüberweisung kostet irgendwas um 25 ct Bankgebühren - das dürfte bei einem Autokauf vernachlässigbar sein.

😁 😁 😁

Das mag sehr gut sein. Ich frage mich halt, warum der Verkäufer so viel Vertrauen hat und mir sein Auto mitgeben will ohne Anzahlung nur mit Kaufvertrag.

Zitat:

@Blubber-AWD schrieb am 2. Dezember 2021 um 08:16:49 Uhr:


Ihr geheimnist da mit einer Lust am Fabulieren irgend einen Unfug in eine doch klare Sache hinein. Der Verkäufer will kein Bargeld, warum auch immer. Also lässt er - ohne dass das im Gebrauchtwagengeschäft auch nur ansatzweise üblich wäre - zu, dass der Käufer per Überweisung (also "finanzamts- und innenrevisionssicher"😉 zahlt.
Wenn der Verkäufer tatsächlich im Investmentbanking tätig ist, dann hat der Angst vor irgendwelchen Schwarzgeld- / Geldwäscheverdachtsmomenten wie der Teufel vor dem Weihwasser, denn das kann ihn die Karriere kosten.
Also macht es doch so, wie weiter oben schon angeregt:
Auto anschauen, vor Ort eine Sofortüberweisung tätigen und solange Kaffee trinken. Nach kurzer Zeit ist das Geld auf dem Konto des Verkäufers, und er kann dem Käufer den Brief bedenkenlos mitgeben.
Die Echtzeitüberweisung kostet irgendwas um 25 ct Bankgebühren - das dürfte bei einem Autokauf vernachlässigbar sein.

Hab jetzt nicht alles gelesen, aber spontan denke ich, Du wirst nach Bezahlung den Fahrzeugbrief wohl nie bekommen...Gründe dafür gibt es viele.
Ich würde es lassen.
Gruß jaro
P.S. ...Hast Du den Wagen überhaupt schon mal besichtigt, oder überweist Du ins Blaue???

Hier geht es weiter:
https://www.motor-talk.de/.../...auf-bzw-autoverkauf-t1246526.html?...

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