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Autoberatung / Unterhaltskosten Fahranfänger Erstwagen

Hallo liebes Forum,

diese Frage wurde auf diese oder ähnliche schon dutzende Male gestellt, aber ich möchte trotzdem einmal eure Meinung dazu hören.

Ich komme aus Stuttgart und habe seit einem Jahr und ein paar Monaten meinen Führerschein (kein BF17).

Ich würde mir gerne ein Auto kaufen, kann jedoch die tatsächlichen monatlichen Kosten trotz Recherche nicht wirklich einschätzen.

Meine Frage wäre, wie viel monatlich auf mich zukommen würde. Je nachdem wo man nachschaut, liest man so alles zwischen 100-450€ im Monat.

- Ich hätte am liebsten entweder einen Ford Fiesta Bj 2001-2008 oder einen Opel Astra G Bj 2002 (am liebsten als 2/3 Türer). PS zahl ist nicht wichtig.

- Alternativen zu diesen Autos nehme ich auch gerne, wobei ich Kleinstwagen wie den alten Twingo oder Micra gerne meiden würde

- Auf jeden Fall ein Benziner, da in Stuttgart ja ein Dieselfahrverbot gilt.

- monatlich hätte ich etwa 300€ für das Auto zur Verfügung, maximal 350€.

- Die jährliche Laufleistung würde ich auf <5000 km schätzen.

- Meine Eltern unterstützen mich nicht, dh ich hätte nicht die Möglichkeit den Wagen als Zweitwagen anzumelden.

- das Auto wird nur von mir gefahren und Privat genutzt. Nicht täglich aber mindestens einmal die Woche.

Als Anschaffungspreis hätte ich etwa 2000€ zur Verfügung, wobei der Preis eher zweitrangig ist, da ich das jeweilige Auto günstig über einen Bekannten bekommen könnte.

Versicherungstechnisch habe ich auch schon ein bisschen geschaut. Bei der HUK würde ich laut deren Kostenkalkulator etwa 1600€ im Jahr nur für die Versicherung zahlen, aber ich frage mich ob da nicht noch versteckte Kosten auf mich warten. Kann jemand eine Versicherung empfehlen?

Kleinere Reparaturen kann ich selbst durchführen oder mir von besagten Bekannten aushelfen lassen.

Holen würde ich das Auto gerne um Weihnachten / Januar rum, falls ich ein gutes Angebot finde.

Daher meine Frage wie viel ich konkret mit allem pro Monat rechnen müsste, also Steuer, Versicherung, etc... Ich hoffe, ich habe alle relevanten Infos genannt.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

PS: Carsharing habe ich ein Weilchen benutzt und tue es auch immer noch, aber ich finde das Angebot für die gebotene Leistung einfach nur überteuert. Das ist mir mein Geld nicht Wert. Hätte lieber mein eingenes Auto ;)

Beste Antwort im Thema

Also, kleine Kostenrechnung:

 

- Ca. 1700€ p.a. für Steuer und Versicherung

 

- Ca. 500-600 € Benzinkosten bei einem Klein-/Kompaktwagen bei 5tkm

 

- Ca. 500 € p.a. für sonstiges ( Motoröl, Ölfilter, HU/ASU alle 2 Jahre, Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre, Microfilter alle 2 Jahre, Klimabefüllung alle 2-4 Jahre, Wischwaschzusatz usw.)

 

Macht bereits Fixkosten von ca. 2700-2800 p.a.

 

Dazu kommen normale Verschleißteile wie Bremsklötze und -scheiben, Batterie, evtl. Zahnriemensatz, Reifen, Wischerblätter, Leuchtmittel usw., für die aufs Jahr berechnet, ca. 100 -200 € angesetzt werden können.

 

Somit liegt man bei 2800- 3000 € p.a. Macht im Monat dann ca. 250€.

 

Allerdings kommt jede unvorhergesehene Reparatur on top und wenn mal das ABS, die ZV, Klimaanlage, Stabistreben, Stoßdämpfer, Zylinderkopfdichtung oder anders bei einem > 10 Jahre alten PKW mit > 180 tkm defekt gehen sollten, ist das nicht Pech, sondern eher normal und eine oder zwei dieser Reparaturen bedeuten dann mal schnell - auch als Selbstschrauber - Kosten von 500-1000 €.

 

Kann also mit 350 € pro Monat mit dem PKW klappen, wenn man ein Fahrzeug ohne Wartungsstau erwischt.

 

Falls es für 2k € eine mehr oder weniger runtergenudelte "Gurke" ist, werden laufende 350 € pro Monat, selbst bei nur 5tkm p.a., eher nicht reichen, um das Fahrzeug über einen Zeitraum von 3-5 Jahren dauerhaft fahren zu können.

 

Verkauft man den PKW früher, sollte man an den Wertverlust denken, der auch bei einem 2k € Fahrzeug, welches nicht ordentlich gewartet wird und dann nur noch für den Export taugt, schnell 1-1,5k € in 2 Jahren Haltedauer erreichen kann.

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Ich habe gerade mal einen Astra G mit 101 PS bei mehreren Versicherungen als Fahranfänger (Führerschein <3 Jahre) in Stuttgart gerechnet (Haftpflicht und Teilkasko), da wird mir ja schlecht, wenn ich die Preise sehe. Der Astra ist allerdings auch in der Haftpflicht in Typklasse 17 eingestuft :rolleyes:.

Da bist Du mit Deinen 1600€ schon gut bedient und bist trotzdem gleich mal die Hälfte Deines monatlichen Budgets für die Versicherung los.

Tip: such Dir ein paar Autos raus, welche Dir gefallen und schaue in der Autoampel nach den Typklassen. Die niedrigste/preisgünstigste in der Haftpflicht ist 10 die höchste 25, dann schaust Du, ob im Umkreis von X Kilometern ein entsprechendes Exemplar welches gefällt zum Verkauf steht.

Oder hier: GDV, noch besser zu filtern.

Kleine Sportwagen sind sehr niedrig eingestuft, z.B. Mercedes SLK/CLK, BMW Z3, Mazda MX5. Die Kunst wird sein, ein Exemplar in Deinem Budget zu finden :D.

Ob 5000 Km im Jahr reichen, würde ich stark bezweifeln. Das hatte ich als Fahranfänger auch vor, daraus wurden dann 3000 Km im Monat :eek: - alledings nicht in Stuttgart :D.

5000 km im Jahr also nur knapp 100km pro Woche. Dafür lohnt es eigentlich nicht, sich nen Fahrzeug zu kaufen, wenn man alleine für die Versicherung 1600€ zahlt.

Stuttgart dürfte doch gute Car-Sharing angebote haben, wäre sicherlich günstiger.

Und 300 Euro im Monat reichen dir auch nur, wenn absolut alles nach Plan läuft...

Was sind deine Alternativen, wenn dir die Werkstatt mal einen hohen Dreistelligen oder sogar Vierstelligen Betrag in Rechnung stellt? Wir reden hier immerhin von fast 20 Jahre alten Kisten, da kann grundsätzlich alles kaputt sein.

Also, kleine Kostenrechnung:

 

- Ca. 1700€ p.a. für Steuer und Versicherung

 

- Ca. 500-600 € Benzinkosten bei einem Klein-/Kompaktwagen bei 5tkm

 

- Ca. 500 € p.a. für sonstiges ( Motoröl, Ölfilter, HU/ASU alle 2 Jahre, Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre, Microfilter alle 2 Jahre, Klimabefüllung alle 2-4 Jahre, Wischwaschzusatz usw.)

 

Macht bereits Fixkosten von ca. 2700-2800 p.a.

 

Dazu kommen normale Verschleißteile wie Bremsklötze und -scheiben, Batterie, evtl. Zahnriemensatz, Reifen, Wischerblätter, Leuchtmittel usw., für die aufs Jahr berechnet, ca. 100 -200 € angesetzt werden können.

 

Somit liegt man bei 2800- 3000 € p.a. Macht im Monat dann ca. 250€.

 

Allerdings kommt jede unvorhergesehene Reparatur on top und wenn mal das ABS, die ZV, Klimaanlage, Stabistreben, Stoßdämpfer, Zylinderkopfdichtung oder anders bei einem > 10 Jahre alten PKW mit > 180 tkm defekt gehen sollten, ist das nicht Pech, sondern eher normal und eine oder zwei dieser Reparaturen bedeuten dann mal schnell - auch als Selbstschrauber - Kosten von 500-1000 €.

 

Kann also mit 350 € pro Monat mit dem PKW klappen, wenn man ein Fahrzeug ohne Wartungsstau erwischt.

 

Falls es für 2k € eine mehr oder weniger runtergenudelte "Gurke" ist, werden laufende 350 € pro Monat, selbst bei nur 5tkm p.a., eher nicht reichen, um das Fahrzeug über einen Zeitraum von 3-5 Jahren dauerhaft fahren zu können.

 

Verkauft man den PKW früher, sollte man an den Wertverlust denken, der auch bei einem 2k € Fahrzeug, welches nicht ordentlich gewartet wird und dann nur noch für den Export taugt, schnell 1-1,5k € in 2 Jahren Haltedauer erreichen kann.

Hi,

also wenn du dank Beziehung ein anständiges Fahrzeug bekommst und dazu Wartung und Reparaturen zum Freundschaftspreis dann werden dir 300€ im Monat wahrscheinlich reichen. Rücklagen für den nächsten Wagen wirst du aber nicht bilden können,muss in dem Alter aber vielleicht auch noch nicht sein.

Versicherung wird nach einem Jahr dann auch schon spürbar billiger, das ist übrigens der einzige Grund warum sich ein Auto für dich auch nur halbwegs lohnen könnte, du erfährst dir einen Schadensfreiheitsrabatt in der Versicherung.

Wenn es nicht so ganz dringend ist kannst du auch noch etwas Warten und erst mitte nächsten Jahres einen Wagen kaufen. Es sollten aber mehr als 6 Monate sein dann sinkt die Versicherung zum Jahreswechsel und du zahlst den hohen Versicherungsbeitrag nur 6-7 Monate und nicht ein Jahr.

Dem schließe ich mich an

Hol Dir ein e-Fahrzeug und miete Auto, wenn Du etwas Anderes brauchst - FALLS Du irgendwo laden kannst. Dann bist Du im Budget.

Bei e-flat.com bist Du bei 5000 km/Jahr mit locker unter 200 Eur/Monat dabei.

Wahlweise cluno oder Ähnliche.

Nach drei Jahren sorgefeier Fahrt kannst Du die Nutzung bei der Versicherung nachweisen, bei 85% anfangen (auf Kulanz) und hast keine Schrottmühle gefahren.

Das klingt alles recht realistisch und machbar. Was sich lohnen sollte, wäre noch ein Versicherungsvergleich bei Check24 o.ä. - kam bei mir immer am günstigsten (und jährlich ein neuer Vergleich, wenn man auch in Zukunft Geld sparen will). Und ich würde mich, wie bereits gesagt, genau schlau machen, welche Haftpflicht-Klasse deine Wunschautos haben. Mit ein paar Klassen Unterschied kann man als Fahranfänger gut Geld sparen, vielleicht wäre also ein anderes Auto doch vernünftiger.

Zitat:

@xis schrieb am 6. November 2020 um 12:39:18 Uhr:

Hol Dir ein e-Fahrzeug und miete Auto, wenn Du etwas Anderes brauchst - FALLS Du irgendwo laden kannst. Dann bist Du im Budget.

Bei e-flat.com bist Du bei 5000 km/Jahr mit locker unter 200 Eur/Monat dabei.

Wahlweise cluno oder Ähnliche.

Nach drei Jahren sorgefeier Fahrt kannst Du die Nutzung bei der Versicherung nachweisen, bei 85% anfangen (auf Kulanz) und hast keine Schrottmühle gefahren.

Du scheinst ja der Versicherungschecker zu sein.

Zeig mir mal die AKB der Versicherung, welche die Nutzung eines Miet-/ Flat- oder wie-auch-immer-Fahrzeugs als Vorversicherung anerkennt.

85% gibt es seit ca. 10 Jahren in den positiven SF-Jahren nicht mehr, vereinzelt bei schadenbelasteten Verträgen, also in SF S oder M - aber dann hast Du sowieso ein Problem.

Was Du meinst, ist der Beginn eines Vertrages als Zweitwagenregelung, dann könnte er mit SF 1/2 - SF 4 anfangen, je nach Versicherung.

Das scheint aber nach dieser Aussage nicht möglich zu sein :(.

Zitat:

- Meine Eltern unterstützen mich nicht, dh ich hätte nicht die Möglichkeit den Wagen als Zweitwagen anzumelden.

Wenn er sich eine Karre mietet, flatet(:D) oder auf dem Vertrag des Firmenwagens seines AG rumreitet, steht er am Ende mit genau nichts da. Dann lieber ein altes 125er Moped mit gültiger HU kaufen, in die Garage stellen und dann damit einen SFR für ein Auto aufbauen.

Mit SF 1/2 kann man aber auch als Führerscheinneuling bei der ein oder anderen Versicherung ohne Zweitwagenregelung anfangen - es bleibt aber eine Sondereinstufung.

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