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Auto mit ungarischem Kennzeichen und deutschem Anhänger erlaubt?

Themenstarteram 24. April 2019 um 8:31

Huhu zusammen, leider konnte ich im Netz nichts finden aber vielleicht weiß es hier jemand. Wir haben derzeit Besuch aus Ungarn. Das Auto hat natürlich ein ungarisches Kennzeichen. Meine Frage ist jetzt ob er mit seinem Auto einen Anhänger mit deutschen Kennzeichen innerhalb von Deutschland fahren darf. Mir persönlich würde jetzt kein Grund einfallen warum nicht aber man weiß ja nie. Danke vorab schonmal für die Hilfe.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 24. April 2019 um 09:32:27 Uhr:

Problem wird's nur, wenn du als Deutsche/r im ungarischen Auto am Steuer sitzt.

Wurde da schonmal angehalten, mein Bekannter (Ungar) in meinem Auto (Kombi) unterwegs, um was Größeres für sich abzuholen, ich hatte im Gegenzug solange sein Auto . . . wurd ich prompt angehalten : Steuerhinterziehung (ich würde ein Fahrzeug nutzen, für das ich keine Steuer bezahle) . . . aber nach meiner Erklärung mit Autotausch für paar Stunden (also nix Dauerhaftes und ich hab ja ein versteuertes Auto, das ich grad nicht nutze, Steuern sind aber bezahlt und wegen noch nichtmal 50 ct/Tag so'n Aufstand ?) beließen die Polizisten es dann doch bei einer Ermahnung.

Deutschland und seine Bürokratie . . .

Was war am Verhalten der Polizisten bürokratisch und wie wäre das in Ungarn ausgegangen? An anderer Stelle wird sich darüber beklagt, dass ausländische Fahrzeuge auf Dauer in Deutschland genutzt werden. Da wird dann mehr "Bürokratie" eingefordert. ;)

 

Grüße vom Ostelch

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Wenn es bei LKW Anhänger problemlos geht, wie man ja immer wieder im Alltag auf Autobahnen sehen kann, dann seh ich hier beim PKW auch kein Problem damit.

Jap, darf er.

Problem wird's nur, wenn du als Deutsche/r im ungarischen Auto am Steuer sitzt.

Wurde da schonmal angehalten, mein Bekannter (Ungar) in meinem Auto (Kombi) unterwegs, um was Größeres für sich abzuholen, ich hatte im Gegenzug solange sein Auto . . . wurd ich prompt angehalten : Steuerhinterziehung (ich würde ein Fahrzeug nutzen, für das ich keine Steuer bezahle) . . . aber nach meiner Erklärung mit Autotausch für paar Stunden (also nix Dauerhaftes und ich hab ja ein versteuertes Auto, das ich grad nicht nutze, Steuern sind aber bezahlt und wegen noch nichtmal 50 ct/Tag so'n Aufstand ?) beließen die Polizisten es dann doch bei einer Ermahnung.

Deutschland und seine Bürokratie . . .

 

 

Nachtrag/Antwort zu unten :

ok ok, wenn man's gaaanz nüchtern betrachtet : alles rechtens

Aber die Pingeligkeit, mit der (der eine zumindest) gleich auf der "Steuerhinterziehung ! " herumgeritten wird . . . zum Glück war sein Kollege (der wohl das sagen hatte) da nicht so versessen drauf . . .

Kommt mir so vor wie die PKW-Maut für Ausländer . . . sooo viel Aufwand/Aufstand . . . für fast nichts. Zumindest nicht unbedingt förderlich für ein geeintes Europa, das ja zusammenwachsen soll . . .

Und mal so grundsätzlich : glaub da gibt's echt größere Baustellen in D als entgangene 50ct oder gar 50 € Steuer (mal als Beispiel selbst für paar Monate in D mit ausländischem Kennzeichen). Kann man immer noch angehen, wenn's echt auffällig wird.

Zitat:

@OO--II--OO schrieb am 24. April 2019 um 09:32:27 Uhr:

Problem wird's nur, wenn du als Deutsche/r im ungarischen Auto am Steuer sitzt.

Wurde da schonmal angehalten, mein Bekannter (Ungar) in meinem Auto (Kombi) unterwegs, um was Größeres für sich abzuholen, ich hatte im Gegenzug solange sein Auto . . . wurd ich prompt angehalten : Steuerhinterziehung (ich würde ein Fahrzeug nutzen, für das ich keine Steuer bezahle) . . . aber nach meiner Erklärung mit Autotausch für paar Stunden (also nix Dauerhaftes und ich hab ja ein versteuertes Auto, das ich grad nicht nutze, Steuern sind aber bezahlt und wegen noch nichtmal 50 ct/Tag so'n Aufstand ?) beließen die Polizisten es dann doch bei einer Ermahnung.

Deutschland und seine Bürokratie . . .

Was war am Verhalten der Polizisten bürokratisch und wie wäre das in Ungarn ausgegangen? An anderer Stelle wird sich darüber beklagt, dass ausländische Fahrzeuge auf Dauer in Deutschland genutzt werden. Da wird dann mehr "Bürokratie" eingefordert. ;)

 

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@Iceangel79 schrieb am 24. April 2019 um 08:31:36 Uhr:

Huhu zusammen, leider konnte ich im Netz nichts finden aber vielleicht weiß es hier jemand. Wir haben derzeit Besuch aus Ungarn. Das Auto hat natürlich ein ungarisches Kennzeichen. Meine Frage ist jetzt ob er mit seinem Auto einen Anhänger mit deutschen Kennzeichen innerhalb von Deutschland fahren darf. Mir persönlich würde jetzt kein Grund einfallen warum nicht aber man weiß ja nie. Danke vorab schonmal für die Hilfe.

Umgekehrt könnte es stress geben , wobei ich mit einem EU Land nicht sicher bin , denn da dürfte es überhaupt nix machen

Hallo,

bin da bei "dogge16". In der EU sollte das keinen Unterschied mehr machen. Hatte selbst mal ein Mietfahrzeug einer renommierten Autovermietung in Deutschland mit italienischem Nummernschild erhalten.

Gruß

Zitat:

@wpp07 schrieb am 25. April 2019 um 17:37:35 Uhr:

Hallo,

bin da bei "dogge16". In der EU sollte das keinen Unterschied mehr machen. Hatte selbst mal ein Mietfahrzeug einer renommierten Autovermietung in Deutschland mit italienischem Nummernschild erhalten.

Gruß

Das wäre aber nur möglich, wenn die Besteuerung von Kraftfahrzeugen in der gesamten EU harmonisiert würde. Das ist derzeit nicht der Fall. Jedes Land hat da seine eigenen Regelungen mit zum Teil extremen Unterschieden.

Grüße vom Ostelch

am 25. April 2019 um 20:17

...mit Zollrecht muß man vorsichtig sein, das ist ein Minenfeld, wo einem Verstöße sehr teuer zu stehen kommen können.

Bei ungarischem PKW mit deutschem Anhänger würde ich z.B. bei uns hier in der Gegend mit Polizei- & Zollkontrollen am laufenden Band rechnen.

Bei so einer Kombination schrillen bei den Schleierfahndern hier sofort die Alarmglocken... vor einigen Jahren haben se z.B. bei Waidhaus auf der BAB 6 einen polnischen Transporter mit deutschen Anhänger beladen mit Baumaschinen rausgezogen - Ergebnis: der Anhänger stammte vom Bauhof der Autobahnmeisterei am Autobahnkreuz A6/A93.

https://www.wochenblatt.de/.../35-000-euro-teure-baumaschine-gestohlen

https://reporter-24.com/2015/05/baumaschine-gestohlen/

Ich wüsste nicht warum das nicht gehen sollte. Ständig sehe z.B. ich Litauische LKW mit dänischen Anhänger in D. Für den Paketdienst GLS fährt bei uns ein Transporter mit polnischem Kennzeichen und Fahrer.

Ich hatte bei Sixt schon mal einen Mietwagen mit französischen Kennzeichen, bei Buchbinder ein Fahrzeug mit Wiener Kennzeichen. Warum sollte es bei Privat-Kfz verboten sein.

Fahrzeuge von Sixt mit schweizer Kennzeichen müssen meiner Kenntnis nach allerdings sofort zurück in die Schweiz, Schweiz ist aber keine EU.

Mein polnischer Freund ist öfter mal mit seinem polnischen Sprinter und meinem deutschen 750 KG Anhänger nach Polen gefahren. Er hatte eine Vollmacht von mir, dass er das darf, dabei. Bei ca. 100 Fahrten wurde er 2 x kontrolliert.

Zitat:

@gast356 schrieb am 25. April 2019 um 20:17:55 Uhr:

...mit Zollrecht muß man vorsichtig sein, das ist ein Minenfeld, wo einem Verstöße sehr teuer zu stehen kommen können.

Bei ungarischem PKW mit deutschem Anhänger würde ich z.B. bei uns hier in der Gegend mit Polizei- & Zollkontrollen am laufenden Band rechnen.

Bei so einer Kombination schrillen bei den Schleierfahndern hier sofort die Alarmglocken... vor einigen Jahren haben se z.B. bei Waidhaus auf der BAB 6 einen polnischen Transporter mit deutschen Anhänger beladen mit Baumaschinen rausgezogen - Ergebnis: der Anhänger stammte vom Bauhof der Autobahnmeisterei am Autobahnkreuz A6/A93.

https://www.wochenblatt.de/.../35-000-euro-teure-baumaschine-gestohlen

https://reporter-24.com/2015/05/baumaschine-gestohlen/

Inwiefern soll das zollrechtlich von Belang sein, wenn man innerhalb Deutschlands als Ausländer mit seinem eigenen PKW einen Anhänger mit deutscher Zulassung zieht? Die Geschichte mit dem polnischen Transporter war wohl auch eher strafrechtlich relevant.

 

Grüße vom Ostelch

am 25. April 2019 um 20:52

...ich würde mich da vorsichtshalber mal beim Zoll informieren, ob es tatsächlich problemlos möglich ist.

Ein Schweizer bzw. jemand mit Wohnsitz in der Schweiz mit ausländischem Auto kann z.B. blöd ausgehen... da hab ich vor Jahren mal davon gelesen, dass das die schweizer Zollbehörden das bei der deutschen Verwandschaft ausgeliehene Auto, gefahren von jemandem mit dauerhaftem schweizer Wohnsitz mal eben voll versteuert haben... Einfuhrumsatzsteuer und so ein Zeug... da kommen ganz schnell ein paar tausender zusammen. ( https://www.beobachter.ch/.../...lenker-darf-ich-deutsche-autos-fahren , https://www.ezv.admin.ch/.../...privater-fahrzeuge-in-der-schweiz.html )

Ganz so krass mag es in D nicht sein... aber lieber vorher fragen, Fußangeln -die teuer werden können- gibts bei rechtlichen Sachen fast überall... wie die Lebenserfahrung lehrt.

https://www.zoll.de/.../auslaendische-fahrzeuge_node.html

Zitat:

@gast356 schrieb am 25. April 2019 um 20:52:23 Uhr:

...ich würde mich da vorsichtshalber mal beim Zoll informieren, ob es tatsächlich problemlos möglich ist.

Ein Schweizer bzw. jemand mit Wohnsitz in der Schweiz mit ausländischem Auto kann z.B. blöd ausgehen... da hab ich vor Jahren mal davon gelesen, dass das die schweizer Zollbehörden das bei der deutschen Verwandschaft ausgeliehene Auto, gefahren von jemandem mit dauerhaftem schweizer Wohnsitz mal eben voll versteuert haben... Einfuhrumsatzsteuer und so ein Zeug... da kommen ganz schnell ein paar tausender zusammen. ( https://www.beobachter.ch/.../...lenker-darf-ich-deutsche-autos-fahren )

Ganz so krass mag es in D nicht sein... aber lieber vorher fragen, Fußangeln -die teuer werden können- gibts bei rechtlichen Sachen fast überall... wie die Lebenserfahrung lehrt.

https://www.zoll.de/.../auslaendische-fahrzeuge_node.html

Welche Probleme es in der Schweiz geben könnte, ist hier wohl irrelevant. Wenn sich der ungarische Gast mit seinem Auto nur vorübergehend in Deutschland aufhält, gibt es deshalb weder versicherungstechnische noch steuerrechtliche Probleme. Wenn der deutsche Anhänger zugelassen, versichert und für ihn die Kfz-Steuer bezahlt ist, gibt es mit diesem Hänger auch keine Probleme. Ganz gleich, an welchem Fahrzeug er hängt. Ob man mit dieser Kombination in der Schweiz oder Andorra ein Problem haben könnte, lässt den TE ziemlich kalt.

 

Grüße vom Ostelch

am 25. April 2019 um 21:16

...bist du dir sicher, ich würde mich nicht trauen dies zu behaupten.

Daher mein Hinweis -kostet auch nix- z.B. beim Zoll mal eben nachzufragen... die Damen & Herrn dort sind sehr hilfsbereit und geben gerne Auskunft, wie ich bei Anfragen allerdings zu anderen Themaen schon erfahren durfte.

Anfragen von Privatpersonen

Zentrale Auskunft

Montag bis Freitag: 08:00 - 17:00 Uhr

Telefon: 0351 44834-510

E-Mail: info.privat@zoll.de

Telefax: 0351 44834-590

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