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Auto gekauft - vorab überweisen?

Themenstarteram 22. Dezember 2007 um 20:10

Hallo

Ich habe mir heute ein Auto bei einem Fachhändler gekauft und kann entweder bar bezahlen oder vorab überweisen.

(Ich kann den Einzahlungsbeleg mitbringen.)

Ist das normal? Ein wenig mulmiges Gefühl ist es schon, Geld zu überweisen und "nichts" in der Hand zu haben.

Oder soll ich den Betrag splitten?

Es handelt sich um 12600 Euro, die ich nicht bar durch die Gegend tragen möchte.

(Das Geld war übrigens angelegt und ist frei verfügbar)

Das Auto wird noch aufbereitet und zugelassen. Am übernächsten Samstag soll er fertig sein.

Hat jemand einen Tipp für mich?

 

Danke

Tex

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24 Antworten

Ja Bar gegen Ware oder Landesbankcheck

Vorabüberweisung oder bar ist in der Tat die normale Verfahrensweise.

Mit nem "bestätigten" Landesbankscheck kommste oftmals auch net weiter - viele akzeptieren ihn schlicht und einfach nicht!

Das Hauptrisiko welches Du bei der Vorabüberweisung eingehst :

Der Händler geht nach Deiner Einzahlung, aber vor Fahrzeugübergabe Pleite.

"Dein" Auto gehört zunächst zur Konkursmasse, "Dein" Geld leider zunächst auch.

Das eine oder das andere (wieder-) zuerlangen ist selbst mit anwaltlicher Hilfe schwierig, in manchen Fällen sogar unmöglich,

wie diese Woche wieder einmal auf WDR 3 gezeigt...hat das jemand gesehen?

Naja, es dürfte allerdings höchstselten vorkommen.

Ein anderes Risiko sehe ich nicht, wenn Du bei Überweisung einen entsprechenden

eindeutigen Verwendungszweck angibst (Fahrzeugkauf Fgz.-Ident-Nr. xxxxxxxxxxxxx).

Ich persönlich bevorzuge, wenn es sich nicht gerade um eine Werksniederlassung handelt, BARzahlung.

Du sollst mit dem Geld ja nicht noch gross in der Stadt rumrennen/in der Kneipe angeben :p:p:p

Wenn Du per Überweisung zahlst, würde ich mir das aufbereitete KFZ vorher noch anschauen, ob etwas nachzubessern ist, DANN überweisen, und eben notfalls 2-3 Tage später abholen.

Zwar hat der Händler ohnehin mit dem Kaufvertrag das Recht auf Deine Erfüllung=Zahlung, aber kleine Kompromisse lassen sich manchmal besser schliessen, wenn er das Geld noch nicht auf dem Konto hat.

Traurig aber wahr....

 

NIE vorher überweisen!!!!!!!!!!!!

 

kannst ihn ja mal fragen, ob er einen LZB-Schenk akzeptiert. Warum sollte er das eigentlich nicht?

 

Ich hab 2002 gut 25.000 EUR in bar zum Händler getragen, es ist wirklich ein mulmiges Gefühl, soviel bares dabei zu haben... würde das nächste mal auch fragen, ob nicht LZB-Scheck akzeptiert wird..

 

Grüße,

Eric

Themenstarteram 22. Dezember 2007 um 23:04

Hallo

Danke für Eure Antworten.

Mmh, kann ich vielleicht die Überweisung am Freitag bei der Bank abgeben (und abstempeln lassen) und dann zum Händler fahren?

Gebucht wäre es dann logischerweise noch nicht und ich habe immerhin das Auto.

Beim tel. Vorgespräch habe ich nach Zahlung per EC-Karte gefragt (wenn man die PIN eingibt, wird doch automatisch geprüft, ob Bonität vorhanden ist)

Es liegt ja am jeweiligen Zahlungsempfänger, ob er diese Summe akzeptieren wird.

Byeeee

Tex

Ich habe auch schon einmal mit Bargeld einen neuen EU Wagen bezahlt. Da der Wagen keinerlei Probleme zb. falsche oder fehlende Ausstattung hatte bekamen die auch sofort den gesamten Betrag.

 

Bei Mängeln oder falschen Angaben kannst du so ganz einfach bis zur Mängelbeseitigung ein Teil des Geldes zurückhalten, denn nur Bares ist Wahres dann gehts auch u.U. auch mal ganz schnell mit den versprochenen neuen Reifen oder dem zugesagten CD Player.

Ich lehne Vorkasse/Vorabüberweisung auch grundsätzlich ab. Wenn der Händler nicht auf Rechnung liefern will, dann allenfalls Einigung auf Kasse gegen Dokumente.

Bei mir lief das ganze ganz anders ab. Der Händler hat mir die Papiere per Post zugeschickt, ich konnte den Wagen anmelden und habe am gleichen Tag den Betrag überwiesen. Ich hatte also schon die Papiere in der Hand noch bevor der Händler auch nur einen einzigen Cent von mir gesehen hat! Das nenne ich Kundenfreundlichkeit!

Bei mir lief es so:

- Vertrag unterschrieben, Scheck ausgestellt, Brief mitgenommen

- Fahrzeug zugelassen

- mit Brief und Kennzeichen zurück zum Händler, Fahrzeug mitgenommen, Brief dagelassen

- nachdem der Scheck beim Händler gutgeschrieben wurde, Brief per Einschreiben zugesendet bekommen

So war für beide Parteien zu jeder Zeit eine gewisse Sicherheit vorhanden.

Nachteil: Man muss den Händler mindestens 2mal aufsuchen.

Bei mir war das so:

Anzahlung von ca. 15 % des Verkaufspreises.

Papiere per Post erhalten.

Zur Zulassungstelle und Schilder geholt.

Mit dem ganzen Kram plus Restbetrag zum Händler gefahren und den Wagen abgeholt.

 

Habe bei Abholung online überwiesen. Internet werden die wohl haben!

 

Gruß

 

Manuel

Zitat:

Original geschrieben von morf

Bei mir lief das ganze ganz anders ab. Der Händler hat mir die Papiere per Post zugeschickt, ich konnte den Wagen anmelden und habe am gleichen Tag den Betrag überwiesen. Ich hatte also schon die Papiere in der Hand noch bevor der Händler auch nur einen einzigen Cent von mir gesehen hat! Das nenne ich Kundenfreundlichkeit!

Ganz genauso lief es bei mir auch. Lief alles reibungslos.

 

Dein Händler gibt sich mit einem abgestempelten Überweisungsträger zufrieden?

Mutig, mutig dieser Händler.

Hier bei der SPK und Raiba gibt es Datumsstempel und jeder Kunde kann seine Überweisungen selber einwerfen und sich auf dem Durchschlag eine Stempel setzen, Name der Bank, Geschäftsstelle und Datum.

EC-Cash wäre vermtlich das blödeste, was Dein Händler machen könnte, 1. Gebühren 2. Risiko des 6-wöchigen Widerrufs.

Brust raus, Kopf hoch und mit Cash zum Händler.

 

Zitat:

Original geschrieben von Textron

Ein wenig mulmiges Gefühl ist es schon, Geld zu überweisen und "nichts" in der Hand zu haben.

du hast doch einen kaufvertrag oder nicht?

und darin wird sowas vermerkt.......

Zitat:

EC-Cash wäre vermtlich das blödeste, was Dein Händler machen könnte

ist das nicht regulär auf 2000€/tag begrenzt.....

Die Begrenzung Deines EC-Cash bestimmt die Bank, meisten skannst Du z.B. auch Online max. 10000,- pro Tag überweisen oder kannst am Tag max. 1000,00 abheben.

Da der Händler ca. 1,8 - 2,5 % Prov. abfüühren muss, abhängig bei welchem Abrechnungsverbund er angeschlossen ist, ist es natürlich für den Händler das einfachste, das er sagt "Geht leider nur bis 2000,-".

Hatte ähnlichen Fall selber einmal, musste vorher bei AMEX anrufen, die haben dann das Limit der Karte extra für eine Transaktion genehmigt. Verkäufer und ich haben 50/50 gemacht. War mir immer noch lieber, als mit Bargeld durch Italien und in Südfrankreich.

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