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Auto für 2 Jahre: Was macht Sinn ?

Themenstarteram 13. Juni 2017 um 13:53

Hallo,

nach einem Unfall steht nun der Verkauf meines Autos an und etwas neues soll her. Aktuell verfügbares Budget wäre ca. 30.000 - 35.000 Euro. Ich plane das KFZ ca. 2 Jahre zu fahren, bei ca. 15.000 - 20.000 Km pro Jahr. Ich habe mich nicht fest auf einen Fahrzeugtyp festgelegt, mir gefällt ein 5er, ein X5, ein Audi A6, A7 oder auch ein Mustang, da bin ich ganz offen.

Was würde, hinsichtlich des Wertverlusts, ganz allgemein und nicht individuell vermutlich am meisten Sinn machen:

1. Ein recht neues KFZ kaufen bspw. eines ab 2015/16 mit bis zu 30.000 Km.

2. Ein KFZ im Bereich ca. 2013 mit 80.000 Km.

Wo kann man mit einem höheren Wertverlust rechnen ? Ich habe damals einen Jahreswagen BMW 5er E60 gekauft, wo der F10 gerade raus kam, hab diesen 3 Jahre gefahren und ca. 16.000 Wertverlust gehabt. Darauf würde ich gerne verzichten, wobei der BMW 5er (F10) im Preis-/Leistungsverhältnis zur Zeit sehr attraktiv ist.

Prinzipiell frage ich mich: Lieber etwas Neueres kaufen oder lieber etwas schon wirklich gebrauchtes kaufen ? Der Ältere wird womöglich weniger verlieren, wird aber auch schwieriger im Verkauf sein, weil er dann schon 7 Jahre alt sein könnte. Der Kaufpreis wäre natürlich auch geringer.

Mir ist natürlich klar, dass das individuell bei jedem Auto anders ist, aber Jahreswagen und "älterer" Gebrauchtwagen ist ja durchaus in jeder Klasse vergleichbar.

Über ein paar Meinungen würde ich mich freuen.

Danke.

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16 Antworten

Option 2 bringt den geringeren Wertverlust.

Und dann als Benziner in schön. Z.B. einen 5er mit dem R6-Motor, Automatikgeriebe.

Wenn dir 16.000 EUR Wertverlust in 3 Jahren zuviel sind, dann solltest du ein Auto im Bereich von 5000 bis 10.000 EUR kaufen und so aussuchen, dass es gut in Schuss ist und geringe Reparaturkosten erwarten lässt. Anstatt wieder 30.000 bis 35.000 EUR auszugeben, nur weil das Budget da ist.

Für deine geringen 2 Jahre und 15Tkm/20Tkm/Jahr, also 30-40 TKM kannst du so ein Obere Mittelklasse-Auto auch leasen (z.B. Gebrauchtwagen-Leasing als km-Leasing), dann kennst du den Wertverlust vorher. Zumindest wirst du dann vom Wertverlust nicht mehr überrascht, sondern kannst es von Anfang an ausrechnen.

am 13. Juni 2017 um 15:07

Weniger Wertverlust hast du beim älteren, günstigeren Fahrzeug. Sinn macht, das Auto länger als 2 Jahre zu behalten, wenn du so oft das Auto wechselst hast du auch öfter den Wertverlust.

Die Frage ist tatsächlich, welchen Wertverlust willst / kannst Du verkraften. Man kann das Ganze auch in Kosten pro Kilometer erfassen. Der Wert nach 2 Jahren und 40000km mehr ist halt eine Wette... 5er BMW finde ich gut. Die Marke hat nach wie vor Potential, meiner Meinung nach derzeit viel mehr als VW. der X5 ist sauteuer in der Versicherung. Ein Mustang kann ein Liebhaberfahrzeug werden, derzeit sehe ich die aber (fast) überall, da muss es halt der große Motor sein.

Themenstarteram 13. Juni 2017 um 18:17

Ich sehe es bspw. bei einem Freund, dieser wechselt jährlich das Auto, fährt in der Regel einen Golf GTD mit max. 10.000 Kilometer Laufleistung und verkauft diesen in der Regel ohne Verlust oder nur im Bereich von 1500,- EUR nach ca. einem Jahr. Er achtet beim Kauf wirklich darauf dass es sich um einen guten Preis handelt und das funktioniert so seit mehreren Jahren bereits. Beim 1er hat er es bspw. nicht geschafft, da waren nach einem Jahr etwa 2500,- EUR weg.

Rein vom Interesse her wäre ein 5er (F10) interessant, der bietet mir alles was ich brauche und steht in einem guten Preis-/Leistungsverhältnis.

Ich danke euch für eure interessanten Antworten, mich würde noch eure Meinung zu diesen Punkten interessieren:

1. bzgl. Feinstaub etc. sollte man noch einen 6-Zylinder Diesel in Erwägung ziehen oder lieber Abstand nehmen ?

2. Sollte man schauen dass das Auto in 2 Jahren immer noch unter den magischen 100.000 km ist oder vielleicht erst recht bei welchen mit knapp 100.000 km schauen da der Verlust von 100.000 zu 130.000 vielleicht geringer ist, statt von 80.000 auf 110.000 ?

Danke nochmals ...

100000 ist so ne magische Zahl... mir ist das echt egal. Es kommt immer drauf an, was wann fällig ist. Beim C5 ist der ZR zum Beispiel bei 240000 dran, wen interessieren da die ersten 100000km? Viele haben einen 30000er (Diesel) Intervall. Da sind 90000 oder 120000 relevantere Zahlen. Kaufe ich vor oder nach dem Service? Mir ist aus erster Hand wichtig beim Kauf, egal ob Autohaus oder Privatier. Weniger gerne kaufe ich Firmenwagen, weil das beim Verkauf einfach ein unerklärlicher Haken / "Mangel" für viele ist. Leasing-Rückläufer sind auch interessant, da die penibelst gewartet werden müssen und die Nutzer eher bedacht sind, keinen Nutzungsspuren bei der Rückgabe angelastet zu bekommen. Ich habe jetzt die letzten drei Autos als Neuwagen selbst konfiguriert oder als Tageszulassung aus dem Showroom gekauft. Ich sehe hier schon das es toll ist, der erste gewesen zu sein, aber preislich kommt es wohl sehr auf die Marke und die Ausstattung an, ob sich das lohnt. Da man das aber erst final beim VK merkt, ist das wieder die berühmte Wette.

Euro 6 - Diesel... ich würde keinen 5er mehr mit Euro5 kaufen, zumal der 2 Liter dann vermutlich den N-Motor hat. 6-Zylinder??? Hm... wenn es im Budget liegt, ich finde der 4-Zylinder reicht vollkommen. Mit der 8-Gang Automatik ist das absolut ausreichend um zügig voran zu kommen.

Zitat:

Ich sehe es bspw. bei einem Freund, dieser wechselt jährlich das Auto, fährt in der Regel einen Golf GTD mit max. 10.000 Kilometer Laufleistung und verkauft diesen in der Regel ohne Verlust oder nur im Bereich von 1500,- EUR nach ca. einem Jahr.

Na dann soll dein Freund einfach künftig das Auto für dich jedes Jahr mitkaufen und verkaufen, wenn er die neuen Autos so günstig bekommt und seine Jahreswagen so teuer wieder verkauft bekommt. Und er macht dir eine Wertverlust-Garantie in einer von dir bestimmten Höhe.

Wer wirklich ein Jahr Golf GTD als Neuwagen fährt, dabei 10.000 km fährt, und wirklich nur 1.500 EUR Wertverlust hat, "bescheißt" irgendwo: entweder vorher beim Kauf oder beim Verkauf. Oder hat irgendwelche Sonderrechte. Denn selbst wenn er irgenwie EU-Reimporte kauft und diese Eigenschaft beim Verkauf verschweigt, kommt nicht so wenig Wertverlust zusammen.

Sonst: naja, es steht jedem frei, sich am Gebrauchtwagenmarkt die Superschnäppchen rauszusuchen und dann beim Verkauf durch Show+Shine, gute Fotos und blumige Worte noch den besten Verkaufspreis rauszuholen. Dann hat er eben quasi schon Händler- und Aufbereitertalent, investiert viel Zeit in Suche und Auswahl des Wagens und das gleiche nochmal beim Verkauf.

@keksemann

Klar reichen 4 Zylinder. Aber die R6-Motoren sterben langsam aus (außer bei MB, die beleben sie wieder), das macht sie seltener und rarer. Und so ein Reihensechser-Otto ist schon nice von der Laufruhe. Und wird verklärt für mehr Haltbarkeit. Überzeugte R6-Käufernaturen greifen dann zwangsweise zum gebrauchten und das stabilisiert seinen Restwert. Und genau sowas sucht der OP doch.

Der neue G30 als 530i ist auch "nur" noch ein 2.0 R4-Turbo.

es war aber irgendwo auch die Frage, was macht Sinn... und es macht weder aus wirtschaftlicher Sichtweise Sinn, einen R6 zu kaufen, noch von den Fahrwerten her. Wenn der TE bereit ist, mehr Geld für den R6 zu zahlen, dann kann man das schon machen. Von der mobil-emotionalen Seite her macht nur das Sinn. Die Hoffnung beim VK etwas davon zurück zu bekommen, ist wieder die berühmte Wette...

Klar. Ein Auto kaufen, später wieder verkaufen ist immer auch Wette. Ein teures Auto kaufen und später verkaufen eben mit etwas höherem Wetteinsatz.

Mit km-Leasing bekommt er da mehr Kostensicherheit rein, nur halt nicht zwingend auf niedrigem Niveau. Und muss nur durch gute Pflege des Wagens und enges Halten an die Nutzungsbestimmungen die Rückgabe gut überstehen.

Themenstarteram 14. Juni 2017 um 11:09

@ Grasoman

Es handelt sich nicht um die einen GTD als Neuwagen, sondern ein Jahreswagen, meist von Werksangehörigen. Aber das soll auch nicht Mittelpunkt des Threads sein.

Ein R6 sollte es schon sein, bin ich in letzter Zeit immer gefahren und da ich auch sehr gerne Auto fahren und es ein kleines Hobby von mir ist, sind es mir die Mehrkosten auch durchaus wert. Welches Auto wirklich extrem im Preis gefallen ist, ist der 7er BMW, da kriegt man wirkliche Schnäppchen, aber das ist nicht wirklich ein Auto das zu mir passen würde.

Dass es immer eine Wette ist, das stimmt, aber ich denke es gibt auch Wetten mit besserer Quote und Wetten mit schlechterer Quote. Dass es mehr Sinn macht ein KFZ zu kaufen, welches ein paar mehr Kilometer gelaufen hat, klingt einleuchtend.

andere Frage @silk

Warum nach 2 Jahren wieder verkaufen? Was steht da dahinter?

Themenstarteram 14. Juni 2017 um 18:20

Ich mache mich in diesem Jahr noch selbständig und möchte erstmal schauen wie sich das entwickelt. Über die Jahre konnte ich mein Auto-Budget immer etwas erhöhen. sodass dieses Geld den Rest meines Lebens nicht beeinflussen würde bzw. ich würde mich in diesem Rahmen nicht übernehmen. Natürlich ist der Wunschgedanke in naher Zukunft ein Auto über das eigene Gewerbe laufen zu lassen, von daher möchte ich jetzt ungerne innerhalb von 2 Jahren unnötiges Geld verbrennen und der Gedanke kam auf was wohl besser wäre, ein junges Auto oder ein etwas älteres. Das Junge ist im Verkauf vermutlich interessanter, das Ältere ist im Einkauf etwas interessanter, unterm Strich bleibt es wohl die bereits häufiger erwähnte Wette.

Interessant wäre für mich aktuell ein 5er (F10) oder ein A7, gefallen mir beide gut und der A7 könnte sich ggf. noch etwas besser halten, da er mehr ein Nischenmodell ist und nicht der klassische Firmenwagen. Als 3.0T von 2012-2013 mit unter 100.000 Km gibt es die unter 30.000,- EUR.

ein 5er wirkt mMn seriöser, falls das in der Selbständigkeit eine Rolle spielt (Kundenwirkung). Der 5er wird "immer weg gehen", der A7 spricht doch eher eine andere Klientel an und wird vielleicht einen Schuß mehr bringen aber definitiv länger stehen, bis er weg ist.

ein 5 Jahre alter Wagen für 30000,- .... passt irgendwie nicht in mein Bild eines guten Gebrauchtwagens. Der BMW dürfte da schon sehr jünger sein, oder?

Themenstarteram 14. Juni 2017 um 18:57

Um die 30.000,- EUR kriegt man von beiden eigentlich ein schönes Auto, der 5er hat nach meinem Geschmack einen "Nachteil", ich finde der braucht das M-Paket um etwas sportlicher auszusehen und das schlägt auch bei einem Gebrauchtwagen mit guten 5000,- EUR Extrakosten zu buche. Ich würde schon zu Kunden fahren, da finde ich beide Autos eigentlich in Ordnung, der A7 hat etwas mehr Prestige wie der 5er, meiner Meinung nach.

Ich möchte mich auf jeden Fall nochmals bei allen hier im Thread für die Meinungen bedanken, das hat mir wirklich weitergeholfen.

Hast Du Dich mal mit einem Phaeton auseinander gesetzt? DER hat dann wirklich etwas besonderes und steht BMW oder AUDI in nichts nach, eher das Gegenteil.... Understatement pur bei innerlichem Luxus. Sag....

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