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Auffahrunfall... und dann ??

Themenstarteram 21. Januar 2003 um 8:23

Hi zusammen !

Mir ist gestern abend beim Abbiegen einer in meinen Golf reingebrummt (rechts zw. Vorderachse und Stoßstange). Reiner Blechschaden zwar nur, aber da ich als "passiver" Unfallteilnehmer noch keinerlei Erfahrung hab, würd ich gerne wissen, wie man sich in diesem Falle am besten verhält und welche Schritte man nacheinander einleitet (Versicherung, Gutachten, Werkstatt, ...), daß man möglichst schnell und problemlos zu seinem Geld+Reparatur kommt. Die Schuldfrage ist übrigens geklärt, der Unfall polizeilich aufgenommen.

Grüßle

Tobias

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11 Antworten

Ich würde zu einem Anwalt gehen, die Kosten übernimmt die gegnerische Versicherung - einfach mal nachfragen.

Die klären dann alles notwendige für Dich.

Ist heutzutage leider noch kaum anders machbar.

Gruß Carsten

das mit der polizei war das beste was du machen konntest, dadzrch hast du, falls es zu einem rechtsstreit kommen sollte die besseren karten auf der hand... :)

sonsonsten nicht ubedingt gleich zum anwalt... ruf deine versicherung an! und schildere denen den vorfall, die werden dir am besten sagen können was da besser is...

am 21. Januar 2003 um 13:02

als mir damals in meinen roller einer reingebrummt is, war auch polizei da.

naja jedenfalls hatte sich die gegnerische versicherung nach ca. 5 tagen gemeldet und ich sollte sonn fragebogen ausfüllen

Zitat:

Original geschrieben von Theresias

das mit der polizei war das beste was du machen konntest, dadzrch hast du, falls es zu einem rechtsstreit kommen sollte die besseren karten auf der hand... :)

sonsonsten nicht ubedingt gleich zum anwalt... ruf deine versicherung an! und schildere denen den vorfall, die werden dir am besten sagen können was da besser is...

Naja, bei mir war auch die Polizei dort, als mir einer hintenrauf geschoben wurde. Trotzdem machte die gegnerische Versicherung Streß. Es dauerte insgesamt 4 1/2 Monate bis ich meine Kohle hatte - trotz Anwalt, ich alleine hätte wohl heute noch auf einiges gewartet.

Dazu kommt, das ein Anwalt auch wirklich alles für einen erledigt, das ist manchmal schon ein wenig mehr Schreibkram.

UND WAS WICHTIG IST: Er weiß was einem zusteht. Ich hatte z. B. auch ~40,- DM Unkosten Pauschale für Telefonate usw. bekommen. Diese Pauschale steht jedem zu, es weiß bloß nicht jeder. Ist immerhin ein Essen mit Freundin im leckeren Restaurant!

Mein Vater hatte auch noch ein heftigeres Beispiel. Mein Bruder fuhr seinen Wagen und der Gegenverkehr überholte ein stehendes Auto auf der Landstraße und es gab einen Zusammentoß bei ca. 80 km/h (je Auto). Ist klar, wer schuld hatte, da der Gegner direkt vor der Schnauze ausscherte. Mein Bruder hatte Recht, bekam aber trotzdem im Nachhinein eine Anzeige. Ohne Anwalt hätte es auch hier dumm laufen können. (Obwohl Polizei, Rettungswagen usw. dort war)

Gruß Carsten

Hallo!

Habe gerade einen Anzahlung der gegnerischen Versicherung bekommen (warum nur ne Anzahlung?!....) Aber der Reihe nach: Hatte im Dezember einen Unfall. Ich stand gemütlich an ner roten Ampel und mir für so Id**t einfach ungebremst auf. Sachlage eindeutig... möchte man zumindest meinen. Polizei war auch da, angegebener Unfallgrund:" Tut mir leid, habe nicht aufgepasst!" (Originalzitat des Unfallgegners zur Polizei!) Einen Zeugen habe ich mir auch aufgeschrieben, ein Taxifahrer, der zu mir kam und sagte er habe alles gesehen und wenn es Probleme gebe, solle ich Ihn einfach anrufen. Tja eigendlich dachte ich alles OK, kein Problem, aber war nicht so. Erstmal dauerte es ca.14-20 Tage, wo ich garnichts mehr hörte, weder von Polizei, nach vom Unfallgegner noch von seiner Versicherung. Durch einen Freund konnte ich die Versicherung des anderen Fahrers ermitteln (hatte ich leider nach dem Crash nicht aufgeschrieben...). Also angerufen. Der Unfall war zwar gemerldet worden, doch mein Name und Anschrift war der Versicherung nicht bekannt, da der Herr diesen angeblich nicht kannte (UNFALLBERICHT!!!). Nach ein paar Tagen kam dann endlich so ein Wisch seiner Versicherung und ich wurde aufgefordert zu einem Gutachter zu gehen. Hab ich dann auch getan. Dieser empfahl mir dann, da meine Beifahrerin und ich auch ne üble Gehirnerschütterung/Schleudertrauma hatten (selten soviel gekotzt, sorry: mich übergeben...) zu einem Anwalt zu gehen. Hab ich auch getan. Tja, jezt kommt die Krönung. Habe ein Schreiben von der gegnerischen Versicherung bekommen, ich soll an der Ampel angefahren, dann ohne Grund voll in die Eisen gestiegen sein. Deshalb sei der Herr aufgefahren. Also den Zeugen angerufen. Da wurde es noch besser: Ich hätte auf der Fahrbahn, ohne das es einen Grund gegeben haben soll einfach angehalten (Rechtabbiegerspur, Geradeausspur und Linksabbiegerspur.) Ich stand auf der Geradeausspur. Riecht ziemlich nach geschmiert...

Naja, scheinbar hat sich die Versicherung wohl auch gedacht, das selbst wenn ich stehen geblieben sei, der Herr nicht im Zuge einer pädagogischen Maßnhme mich rammen kann.

Aber irgendwie versteht man die Welt nicht mehr.... steht man gemütlich an ner Ampel, wartet dass die grün wird. Und dann sowas...

Also als Tip für alle unschuldigen Unfallopfer: Sucht euch mehrer Zeugen. Da wirds zu teuer mit dem Bestechen, ruft immer die Polizei und wenn Ihr auch was abbekommen habt, geht zum Anwalt.

Gutachter ist immer praktisch, außer bei Kleinschäden. Könnte es ein kapitaler Totalschaden sein, immer zum Gutachter.

Tja und ansonsten Gedult und nicht mit Vernunft rechnen...

also das zeugen bestochen werden ist natürlich äußerst dreist, kommt wohl weniger vor. aber auch dann ist doch noch immer deine freundin dabei , die kann auch aussagen...

es kommt immer auf das an, was der richter für glaubwürdig hält (der richter glaubt eher das jemand an der ampel gewartet als wenn er auf der falschen seite stand oder solche scherze...)

ansonsten: immer einen billig fotoapperat mithaben, gibts für 10 mark in jeden fotoladen oder sonst im kaufhaus, dann bilder machen wo die autos standen direkt nach den unfall, bremsspuren , die kaputten stellen der auto's und eventuell ein oder 2 zeugen knippsen *fg*

ansonsten immer kopfschmerzen simulieren, dann muss die polizei anrücken (wegen körperverletzung/ personenschäden) und die nimmt das schon zu protokol...

die schuldfrage ist meistens schon da geregelt, und wegen kopfschmerzen, ist ja wohl standart das man sich da wehgetan hat (wer kennt nicht die 500mark(früher warens doch 1000 mark oder?!?, jetzt noch noch 250 euro ,oder?) krause :D )

Zitat:

Original geschrieben von PayDay

und wegen kopfschmerzen, ist ja wohl standart das man sich da wehgetan hat (wer kennt nicht die 500mark(früher warens doch 1000 mark oder?!?, jetzt noch noch 250 euro ,oder?) krause :D )

Vor 2 Jahren sagte mein Anwalt ~500,- DM pro krankgeschriebene Woche!!!

Ich bekam 1500,- für 3 1/2 Wochen Krause.

Allerdings habe ich wirklich noch heute darunter zu leiden!

Gruß Carsten

am 21. Januar 2003 um 21:42

hi,

also blitzkönig hat recht.

ich würde es auch übern anwalt laufen lassen.

Ich hatte mein auto in die werkstatt gebracht. die haben dann einen gutachter kommen lassen. und einen anwalt beauftragt.

man braucht sich so um nichts kümmern wird ständig über den aktuellen stand informiert. so kann die versicherung Dir wenigstens kein geld vor enthalten, da der anwalt genau weiß was Du zu kriegen hast.

wie telefongeld bei totalschaden ummeldegebühren u.s.w

@all

Im beschriebenen Fall brauchst Du keinen Anwalt. Ruf die gegnerische Versicherung kurz an und frag nach, ob Ihnen der Unfall bereits gemeldet wurde. Dann klär mit denen ab, dass Du deinen Wagen in Werkstatt XY bringen möchtest.

In der Werkstatt unterschreibst Du eine Abtretungserklärung, mit der dann die Werkstatt in deinem Sinne mit der gegnerischen Versicherung die Vorgehensweise abklärt. Im Normalfall heisst das, dass zuerst ein Gutachter bestellt wird und danach der Wagen entsprechend repariert wird. Während des Zeitraums der Reparatur steht Dir ein gleichwertiger Ersatzwagen (Mietwagen) zur Verfügung. Das wars.

Grüssle

Frank

P.S. ich fahr seit knapp 17 Jahren Auto und mir ist schon mehrmals jemand reingefahren - bislang war noch nie ein Anwalt nötig. Und was das markieren eines HWS angeht - durch solche Idioten werden dann die Versicherungsbeiträge hochgeschraubt! Geht mit Unfallgegnern immer so um, wie der mit Euch umgehen sollt!

Themenstarteram 22. Januar 2003 um 12:44

Merci soweit

 

Moin !

Ich hab mit der gegn. Versicherung schon telefoniert, die wollen mir sogar einen Gutachter nach Hause bzw. zur Arbeit schicken... hört sich nicht schlecht bis jetzt an - soweit deren Gutachter auch mal schön neutral und objektiv bleibt (hoffentlich ist das kein frommer Wunsch von mir).

Was passiert eigentlich, wenn die Werkstatt die Reparatur nicht zu dem Preis machen kann, den der Gutachter ausrechnet ? Muss ich dann die Differenz selbst tragen oder mir sogar eine billigere Werkstatt suchen ?

Ich mein, solche Kostenvoranschläge/Gutachten sind doch nur Schätzungen....

Grüße

Tobias

Wenn der Gutachter unter dem Werkstatt-Preis taxiert, wendest Du Dich an die gegn. Versicherung und lässt Dir von denen eine Vertragswerkstatt (der Versicherung) zuweisen. Diese behebt dann den Schaden und kann im Zweifel die Mehrkosten von der Versicherung einfordern. Dir entstehen keine Kosten.

In den meisten Fällen kann aber auch schon ein Telefonanruf Deiner Werkstatt bei der Versicherung dieses "Problem" (so es denn vorkommt) lösen.

Grüssle

Frank

P.S. im Zweifel kannst Du natürlich auch ein Gegengutachten einholen.

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