Arsc***** in der Nachbarschaft, welche Möglichkeiten habe ich?

Guten Tag miteinander,
ich habe ein Arsc***** in der Nachbarschaft, was kann ich dagegen tun.

Kurz und knapp - Wohngebiet mit knapper Parkplatzsituation an der Straße. Ich, bzw. meine Frau gehören zu den Menschen die am längsten arbeiten, und dementsprechend am meisten nach einem Parkplatz suchen. Unsere Wohnung hat weder Stellplatz noch Garage, noch bekomme ich eine mietbare Garage in der Nähe

Verhaltensweise meines Arsc*****:
- Rentner besitzt Hänger, Wohnobil und Auto sowie eine Garage und einen Stellplatz
- in der Regel stehen Wohnmobil und Hänger an der Straße, mit circa 2m Abstand voneinander entfernt, damit er mit dem Wohnmobil angenehmst rangieren kann
- wenn er mit dem Wohnmobil unterwegs ist, belegt er mit seinem Auto den "Wohnmobilparkplatz"
- der Hänger steht 24/7 hinter Wohnmobil oder Auto
- aufgrund nicht vorhandener Arbeitszeiten ist er parktechnisch jedem Nachbarn überlegen, und "reserviert" sich seine Parkplätze vormittags
- ab und an kuppelt er den Hänger an, ich vermute als Alibi für den Dauerparkplatz.

Was versucht wurde:
- Ordnungsamt informiert, keine Reaktion (dauerhaft Hänger ohne Zugfahrzeug)
- mehrfache Gespräche
- seitens der Stadt kommen wohl keine Konsequenzen, sogar bei Bauarbeiten (als er 3 Wochen im Urlaub war) hat niemand anstalten gemacht sein Auto abzuschleppen, owohl dort zeitweise Parkverbot war

Heute kam ich heim und habe gesehen er hat mal wieder seinen Wohnmobilplatz mit dem Auto geblockt, da kommt mir der Brechreiz. Ich bin mental sehr kurz davor ihm nachts die Reifen aufzustechen. Bin in der Regel ein sehr ruhiger und friedvoller Mensch, aber steter Tropfen höhlt den Stein.
Welche wirkungsvollen Möglichkeiten habe ich, wieder zu einem sozialen Miteinander zu finden, mit dem ich Leben kann?

274 Antworten

Zitat:

@servicetool schrieb am 26. Oktober 2024 um 06:45:47 Uhr:


Wenn der Rentner nicht dort steht, dann steht jemand anders dort.
Du schilderst immerhin eine angespannte Parkplatzsituation und Du machst als Letzter Feierabend.
Oder blockierst Du dann selbst die Stellplätze?😁

ja genauso sehe ich das auch. Wer als letzter Feierabend hat bekommt so oder so keinen Parkplatz (bei einer solch angespannter Parkplatzsituation)

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 26. Oktober 2024 um 08:54:51 Uhr:


Natürlich gibt es eine Bauordnung für Garagen. Die Behörde muss auf eine Anzeige wegen falscher Garagennutzung reagieren.

Das trifft hier jedoch nicht zu, da das Auto in der Garage steht. Es wird nur als Platzhalter genutzt, wenn man mit dem Wohnmobil in den Urlaub fährt. Dann ist die Garage leer. Der Vorgang ist zwar nicht nachbarschaftsfreundlich, aber er ist erlaubt. Um es mit den Worten des TE szu sagen: Es ist nicht verboten ein Arsch***** zu sein.

Vielleicht ist der Nachbar aber gar nicht so ein Arsch*****, wie man denkt, sondern will sich nur die Arbeit mit der Parkplatzsuche sparen. Einfach freundlich fragen, ob man vor seiner Garage parken darf, wenn er im Urlaub ist – und schon hat man einen VIP-Parkplatz auf einer Straße mit zu wenigen Parkmöglichkeiten. Aus einem negativen „Du darfst nicht!“ einfach ein positives „Darf ich?“ machen.

Zitat:

@Dominick1992 schrieb am 25. Oktober 2024 um 21:41:59 Uhr:


Oder das Teil anstelle alle 14 Tage einmal die Woche um Block gefahren, macht bisschen mehr Arbeit, aber der TE bekommt trotzdem kein Stellplatz an seiner Adresse, wo auch kein anderer irgendeinen Anspruch drauf hätte.

Den Witz mit den 14 Tagen habe ich im Fall des TE nicht wirklich verstanden. Auf die Regelung zu bestehen, macht nur Sinn, wenn jemand Fremdes seinen Anhänger vor meinem Haus parkt. Man geht diesen fremden Leuten auf die Nerven, damit sie woanders parken. Das Problem wäre für mich damit gelöst.

Im Fall des TE steht der Anhänger vor dem Haus des Eigentümers. Es ist vorhersehbar, dass der Anhänger wieder an derselben Stelle stehen wird. Wer hier auf die Regelung besteht, geht dem Ordnungsamt unnötig auf die Nerven – und seiner Nachbarschaft eventuell auch. Nun hat man nicht nur einen Anhänger, der blöd herumsteht, sondern einen Anhänger, der alle paar Tage blöd durch die Gegend geschoben wird. Einmal den Anhänger 360 Grad um seine Achse drehen, und schon stehen die Ventile anders. Dauert keine drei Minuten. Sollte der Rentner kein logisches Denken haben, fährt er damit sogar einmal um den Block, was für die Anwohner noch nerviger wäre.

Ginge Homeoffice bei dir oder deiner Frau? Dann gäbe es Tage mit Chancengleichheit auf einen Parkplatz …

Vielleicht "Verbündeten" aus der Nachbarschaft suchen? 😎

Und dann abwechselnd ein Platz besetzen...

Ähnliche Themen

Fakt ist, er hat genau das gleiche Recht dort zu parken wie jeder andere.
Ich kann auch gut nachvollziehen das er sein Wohnmobil in Sichtweite vorm Haus haben will. Gibt genug Geschichten wie sich andere aufregen wenn man es vor einem fremden Haus parkt. Inkl. Gefahr von Vandalismus. Sind ja auch nicht ganz günstig.

Ich würde mich daher abregen und nach einer echten Lösung suchen.

Zitat:

@Haasinger schrieb am 25. Oktober 2024 um 13:45:44 Uhr:


Kurz und knapp - Wohngebiet mit knapper Parkplatzsituation an der Straße. [...]
- Rentner besitzt Hänger, Wohnobil und Auto...

.... und das ist wohl etwas wenig um Parkplatznot in einem ganzen Wohngebiet zu erklären. Wenn das in unmittelbarer hähe Deines hauses passiert, erklrt das lediglich das Du deshalb 50m+ laufen bzw. nach Parkmöglichkeiten suchen mußt.

Wenn das alles ist, dann ist das lediglich Neid und Bequemlichkeit, gegenüber jemanden der schon seine "Arbeit verrichtet hat". Parkt er falsch? Parken andere falsch? Wie sieht es 200m weiter aus? Wie 400m?

[Unnötiges Vollzitat von MOTOR-TALK entfernt.]

Natürlich ist die gesamtsituation knapp. Um dich zu befriedigen müsste ich wahrscheinlich weiter ausholen. Um es kurz zu machen, in ~60-70% der Tage reichen die Plätze aus, in der Ferienzeit auch, aber es gibt inzwischen immer mehr Tage in denen es eben nicht ganz reicht. Wir befinden uns in einer Reihenhaussiedlung die in jeder Richtung von Wohnblöcken umgeben ist, die nachverdichtet wurden. Heißt, wenn es um die Wohnblöcke knapp wird, parken die Leute bei uns. Und wenn ich bei mir unmittelbar keinen Parkplatz finde, muss ich an den Wohnblöcken vorbei ins Industriegebiet.

Die 50m sind der günstigste Fall, i.d.R ist die Konstellation aber so, dass wenn innerhalb von 200m nichts ist, die nächst sinnvolle Möglichkeit 800m weit weg ist. Wenn man am Tag mehrfach weg muss (min. Arbeit, Hobby, Frau vom Bahnhof abholen), dann kostet das allerdings teilweise wirklich viel Zeit. Ich bin groß, stark und nicht sondernich unsportlich aber 800m mit zwei Wasserkästen gehen mir auf den Sack wohingegen 150-200m machbar sind.

Mir gehts es nicht darum dass jemand nicht an der Straße parken darf, mir geht es darum dass jemand schwer egoistisch mit allgemeinem Verkehrsraum umgeht. Und je mehr es von dieser Sorte gibt, desto weniger wird die eigentlich schöne Gegend wohnenswert. Ich denke jeder von uns hier hat schonmal nach einem Parkplatz gesucht und ist an der Lücke vorbei gefahen an der ein Proll mit sienem SUV auf zwei Parkplätzen stand. Und wenn man so etwas täglich von der gleichen Person erlebt, ist das eben nicht schön, speziell wenn der Platz eigentlich reichen würde. In meiner Arbeit ist übrigens wegen so etwas schonmal jemand gegangen worden. Zu oft zu asozial geparkt.

Zum Thema falsch parken - ja, vor allem an besagten Blöcken geht da nachts die Party ab, da wird schon vorsätzlich regelmäßig extrem illegal geparkt - auf dieses Niveau möchte ich mich aber nicht herablassen. Ich Parke nur aus Bequemlichkeit nicht in Kurven und auf Bushaltestellen.

Für alle Tipps auf "Parkkrieg" muss ich leider abwinken. Einzige Möglichkeit wäre ihn von beiden Seiten zuzuparken und den Hänger ganz ans Auto zu buchsieren. Ansonsten tauscht er Auto und WOhnmobil nur, wenn er in den Urlaub fährt, heißt 2-4 mal im Jahr. Um die Tage abzuwarten müsste ich 24/7 überwachen, und ich habe natürlich auch wirkliche Probleme im Leben.

Den Tipp mit Karte vom Wohngebiet mit meiner Frau teilen am Schlüsselbrett fand ich super! Werde ich vielleicht umsetzen damit das Auto nicht verloren geht.

Einfach den Anzeigenhauptmeister buchen

Und was sollte der bewirken?

würde man dann sehen. Jedenfalls ginge es sicher einigen tierisch auf den Sack.

Zitat:

@Haasinger schrieb am 26. Oktober 2024 um 17:25:23 Uhr:


mir geht es darum dass jemand schwer egoistisch mit allgemeinem Verkehrsraum umgeht

So sehr man den Ärger und Verdruß nachvollziehen kann: Mehr als Egoismus ist es tatsächlich nicht.

Und Egoismus ist halt Egoismus ist Egoismus. Nicht strafbar, keine Ordnungswidrigkeit und auch sonst kein irgendwie legal sanktionierbares Fehlverhalten.

Lernt damit zu leben ohne euch aufzuregen oder zu ärgern, oder kauft / mietet einen Stellplatz oder zieht um. Mehr fällt mir nicht ein.

Was ich ebenfalls nicht verstehe und was ich echt auf den Tod nicht ausstehen kann ist das Menschen öffentlichen Grund blockieren mit FZGen die nicht täglich in Gebrauch sind.

Womos die vielleicht 3-4 mal im Jahr gebraucht werden und Hänger, sein wir mal ehrlich, die braucht man im Frühjahr/Herbst für Gartenabfälle und vielleicht mal für ne Waschmaschine wegbringe or what ever, also auch nur selten bis gelegentlich sollten verpflichtend auf Privatgrund abgestellt/geparkt werden.
Entweder schafft man sich was auf dem eigenen Grund oder mietet Fremdgrund oder gar Halle an.

Ein Kumpel hat extra dafür auf seinem Grund auf dem Rasen mit Rasengittersteinen einen Abstellplatzgeschaffen für seinen Wohnhänger und für Mopped eine Moppedgarage im Hintergarten, einen Abstellplatz für 1 Auto seitlich der Zufahrt und 1 Auto steht in der Garage.

So gehört sich das für mich.

Diese Womos die ewig auf der Straße geparkt werden und man immer drum rum kurven muss ist nur ein Ärgernis, gibt es bei uns zu Hauf, einfach ekelhaftes Verhalten.

Der SUV-Doppelparkplatzproll wäre ein Fall für den Anzeigenhauptmeister, das Verhalten deines Nachbarn nicht. Stell dir einfach die Situation mal anders herum vor: Du hättest ein Wohnmobil und einen Anhänger - wie strategisch würdest du (und jeder von uns) bei der knappen Parksituation agieren? Außerdem geht es ja doch „nur“ um 30 bis 40 % der Tage, also weniger als halb so schlimm.

Was würde ich machen? Keine Wasserkästen mehr auf jeden Fall, und ausdauernd einen Garagenplatz der Wohnblocks suchen. Es gibt immer wieder jemanden, der dort ohne Auto hineinfluktuiert und den Platz über hat …

Wenn ich ein WoMo hätte würde ich mich um einen echten Stellplatz bemühen, klar kostet geld, das würde für mich dann aber irgednwie zur Gesammtrechnung dazu gehören..

Dann kann man evtl. mal was werkeln oder evtl. das Ding an den Strom anschließen, das ist auf der öffentlichen Straße auch kaum möglich .. Ist in einigen Ecke echt eine kleinen Seuche mit den Dingern ....zumal die teilweise wirklich Ausmaße angenommen haben, wegen dem WoMo Bully sagt kaum einer was, aber wenn in einigen ecken die 7 Meter Schiffe monatelang rumstehen .. ist das wirklich ärgerlich bei angespannter Parkplatzsittuation...... ob da vom Gesetzgeber noch mal was kommt?

Zitat:

@Motorkult schrieb am 26. Oktober 2024 um 18:05:10 Uhr:


Stell dir einfach die Situation mal anders herum vor: Du hättest ein Wohnmobil und einen Anhänger - wie strategisch würdest du (und jeder von uns) bei der knappen Parksituation agieren?

Ich habe keinen Hänger, weil ich keinen Platz für einen Hänger habe und ihn selten brauche. Wenn ich der "andere" wäre, würde ich eine Öffnung in meinen Zaun machen und das Teil in meinen Vorgarten stellen - so wie es alle anderen, sozial begabten Menschen es hier in der Häuserreihe tun.

Ähnliche Themen