Alte gurke für 600€!!

Hallo an alle!

Meine Situation kurz erklärt:

Zurzeit fahre ich einen BMW E60, diesen möchte Ich diesen monat noch verkaufen. Da ich meinen arbeitsplatz gewechselt habe muss ich keine 90km mehr täglich fahren, also lohnt sich ein Diesel für mich nicht mehr (Arbeitsweg 6km!). Es soll ein schöner Coupe werden, habe schon einige für die ich mich sehr interessiere, und die kosten halt ein wenig 😁 Deshalb möchte ich meinen 5er verkaufen und 3-4 monate sparen um mir was neues zu gönnen, Ich bin wirklich kein freund von Finanzierungen ect.

Soviel dazu.

Um die zeit zu überbrücken suche ich nun eine alte gurke der die 3-4 Monate überlebt.
Ich weiß, bei 6km kann ich auch mit dem fahrrad fahren, aber ich muss mobil bleiben, da die bus/bahn verbindungen in meinem beschaulichen dorf echt zum kotzen sind und ab 22Uhr hier nix mehr geht 🙄

Wer sind denn die üblichen verdächtigen ? Twingo? Polo?
Ich stelle garkeine anforderungen an solch gurken. Es soll nur immer anspringen und mir keinen ärger machen da ich außer Benzin und Haftpflicht kein geld reinstecken werde.

Ich weiß das ich kein super fahrzeug für 600€ bekomme, aber das muss er auch nicht sein. Ausstattung ist mir egal, kann auch kein klima besitzen. Ich bin für alles offen und fixiere mich auch keine marke/modell. Wie gesagt soll nur 3-4 monate laufen, dannach verkauf ich den, und zur not kipp ich 10L Benzin drüber und fackel es selber ab 😁

Danke schonmal

Beste Antwort im Thema

Keine Frage, deshalb empfahl ich eingangs den mattroten Astra Caravan. Der hat noch TÜV bis 08/2015.
Einen fahrbereiten Opel Kombi mit Resttüv bekommt man immer schnell verkauft, höchstwahrscheinlich auch wieder für die jetzt geforderten 350,- Euro.

Macht man sich nach dem viertel Jahr die Arbeit und poliert das matte rot auf, sind locker 500,- Euro drin.

31 weitere Antworten
31 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von italeri1947


Ich kenne es ja noch; beim Laguna V6, den man bei mir kaufen konnte, war es nicht besser (selber Motor).

Der Laguna wäre hier noch eher zu empfehlen. Der gezeigte Xantia hat zu viele Unwägbarkeiten: Laufleistung, Hydraktivfahrwerk, Automatik. So ein Auto kann man selbst fahren, wenn man weiß, was man hat. Aber kaufen? Eine Reparatur an den angesprochenen Bereichen und das Spiel ist aus.

Und: Leder ist auch kein Pluspunkt, das konnte damals PSA nicht und die Sitze dürften nicht mehr attraktiv sein.

Hier gibts ein Peugeot Cabrio mit fast vollem TÜV:
http://suchen.mobile.de/.../194936195.html?...
Der sollte eigentlich noch für vier Jahre gut sein:
http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=242004445&asrc=st|as

Bei Citroen wäre die Hydropneumatik das, vor dem ich am Wenigsten Angst hätte. Federkugeln sind billiger als Stoßdämpfer und schneller gewechselt... Wo ist das Problem?

Bei Renault muss man sich, wenn man einen älteren Wagen wie bspw. den Laguna I fährt, ernsthafte Sorgen um die Ersatzteilversorgung machen.

Das, was man zum Fahren wirklich unbedingt braucht, wie auch alle Verschleißteile, ist derzeit noch problemlos lieferbar. Allerdings können schon Dinge wie ABS-Sensoren sehr ungemütlich werden, und viele Positionen, die seltener gebraucht werden, aber irgendwann dennoch kommen können (man steckt bekanntlich nicht drin!), wurden vor einiger Zeit unnatürlich verteuert oder ganz aus dem Programm gestrichen. Das soll den Effekt haben, dass manch ein Halter sich sagt, dass es bei solchen Preisen sinnlos ist, den Alten zu reparieren und stattdessen direkt einen neuen Renault erwirbt.

Die allernötigsten Teile, insbesondere für den Zweiliter-Vierzylinder, kriegt man wahrscheinlich auch in zehn Jahren noch, zumal der freie Handel alles hergibt. Aber es wird definitiv problematischer, zumal etliche Teile, die nicht jede Woche mehrere Renault-Fahrer kaufen, schon jetzt nicht mehr lieferbar sind.

Beim Citroen Xantia bewerte ich die Situation durchschnittlich als entspannter; um das hydraktive Fahrwerk würde ich mir da auch keine großen Sorgen machen.

Zitat:

Original geschrieben von D-Dawg


Hallo an alle!

Meine Situation kurz erklärt:

Zurzeit fahre ich einen BMW E60, diesen möchte Ich diesen monat noch verkaufen. Da ich meinen arbeitsplatz gewechselt habe muss ich keine 90km mehr täglich fahren, also lohnt sich ein Diesel für mich nicht mehr (Arbeitsweg 6km!). Es soll ein schöner Coupe werden, habe schon einige für die ich mich sehr interessiere, und die kosten halt ein wenig 😁 Deshalb möchte ich meinen 5er verkaufen und 3-4 monate sparen um mir was neues zu gönnen, Ich bin wirklich kein freund von Finanzierungen ect.

Soviel dazu.

Um die zeit zu überbrücken suche ich nun eine alte gurke der die 3-4 Monate überlebt.
Ich weiß, bei 6km kann ich auch mit dem fahrrad fahren, aber ich muss mobil bleiben, da die bus/bahn verbindungen in meinem beschaulichen dorf echt zum kotzen sind und ab 22Uhr hier nix mehr geht 🙄

Wer sind denn die üblichen verdächtigen ? Twingo? Polo?
Ich stelle garkeine anforderungen an solch gurken. Es soll nur immer anspringen und mir keinen ärger machen da ich außer Benzin und Haftpflicht kein geld reinstecken werde.

Ich weiß das ich kein super fahrzeug für 600€ bekomme, aber das muss er auch nicht sein. Ausstattung ist mir egal, kann auch kein klima besitzen. Ich bin für alles offen und fixiere mich auch keine marke/modell. Wie gesagt soll nur 3-4 monate laufen, dannach verkauf ich den, und zur not kipp ich 10L Benzin drüber und fackel es selber ab 😁

Danke schonmal

Dann fahr doch dein Auto weiter bis du das Geld für den anderen Wagen zusammen hast? Mir wäre das zu Risikoreich so eine alte Schleuder zu kaufen wegen dieser kurzen Zeit.

Ähnliche Themen

Kaufpreis 600 €, KFZ Zulassung 70 €, Anteilige Versicherung und Steuern ca. 70€ (einfach mal geschätzt) macht 740,00 €.

Eventuell wäre auch die Überlegung eine Langzeitmiete bei einem Autovermieter zu machen? Ich weiß allerdings nicht, wie da so die Konditionen sind. Der Aufwand wäre aber sicherlich deutlich geringer.

Eine solche Rechnung macht zwar Sinn und hält einem die Kosten vor Augen, aber sie ist für mich ein Stück weit auch Erbsenzählerei.

Zitat:

Original geschrieben von aero84


Bei Citroen wäre die Hydropneumatik das, vor dem ich am Wenigsten Angst hätte. Federkugeln sind billiger als Stoßdämpfer und schneller gewechselt... Wo ist das Problem?

Das Problem älterer Hydropneumaten sind nicht die Federkugeln sondern die Leitungen, die zwar nicht teuer, aber schwer zu wechseln sind. Ohne Hebebühne eigentlich gar nicht. Dann kommt beim Hydraktiv-Fahrwerk noch die Regelungs-Elektronik samt seinen Ventilen und zusätzlichen Federkugeln dazu. Ok, das kann man bei einer Probefahrt testen, aber haben wollen würde ich das bei einem unkomplizierten Billigauto alles nicht.

Dann ist es noch ein Kombi, der nicht bei Citroen sondern bei Heuliez produziert wurde und die eher mal klappern und rosten als die Limousinen.

Teile stellen kein Problem dar, das stimmt. Selbst für BXe gibt es noch alles bis auf exotische Ausnahmen. Das ist das Gute bei älteren Hydropneumaten, es gibt genügend Bekloppte, die sich um die Kisten kümmern.

Der ab 1995 bei Heuliez aus von Citroen direkt angelieferten, halb fertiggestellten Limousinen-Teilkarossen heraus hergestellte Xantia Break ist in der Tat ziemlich rostanfällig. Das muss nicht sein, selbst wenn die Qualität immer noch besser ist als beim gleich alten VW Passat oder Opel Vectra B - und bei einem Auto für 600 Euronen, das sowieso nicht lang halten muss, jedweder Rostansatz mir egal wäre: Es muss ja nicht für immer sein.

Der Xantia erhielt den "neuen" V6 übrigens 1997; habe eben die Autobild vom 28. September 1996 zu Händen. Wollt ihr den Bericht sehen? Kann ihn euch gern hier hochstellen, bestünde Interesse.

Der Kaufmann sagt: im Einkauf liegt der Gewinn.

Wenn du dir für 1.500 € bei einer E**y-Auktion einen Golf IV ersteigerst, wirst du den für's gleiche Geld sofort wieder los. Damit bist du dann wahrscheinlich noch billiger gefahren als mit einer 600 Euro-Gurke, die dann für 100 Euro zum Verwerter kommt.

Keine Frage, deshalb empfahl ich eingangs den mattroten Astra Caravan. Der hat noch TÜV bis 08/2015.
Einen fahrbereiten Opel Kombi mit Resttüv bekommt man immer schnell verkauft, höchstwahrscheinlich auch wieder für die jetzt geforderten 350,- Euro.

Macht man sich nach dem viertel Jahr die Arbeit und poliert das matte rot auf, sind locker 500,- Euro drin.

Kitzmanns Empfehlung macht viel Sinn; der Mann hat definitiv Ahnung. Grüner Daumen!

In eigener Sache: Weiter so, mein Freund! Mir bist du in kurzer Zeit durch sehr viele positive und sinnvolle Beiträge aufgefallen, eigentlich kriegst du von mir dafür immer den grünen Daumen...

Vielen Dank für Deine Worte!
Die Beiträge, gerade hier im Kaufberatungsforum, sind ja immer auch ein Gedankenspiel, da man die in Frage kommenden Fahrzeuge ja nie live begutachten kann...
Aber gerade in Bezug auf die älteren Opel Modelle habe ich einige Erfahrung sammeln können (sowohl technisch, als auch als (Ver-)Käufer) die ich hier gern teile... Insofern hoffe ich hier gute Tipps geben zu können.

Sehr gern doch, mein Freund!

Ich berate hier auch sehr gern und sehr häufig. Manchmal hatten meine Empfehlungen den Ruf, etwas "opel-lastig" zu sein, aber die Wahrheit ist einfach, dass man mit einem Opel wenig falsch machen kann und viel Auto fürs Geld bekommt. Gerade bei Opel sind wir daher sehr oft einer Ansicht, eigentlich immer.

Zitat:

Original geschrieben von italeri1947


Eine solche Rechnung macht zwar Sinn und hält einem die Kosten vor Augen, aber sie ist für mich ein Stück weit auch Erbsenzählerei.

Warum das Erbsenzählerei ist erschließt sich mir nicht ganz.

Wenn ich ein geringes Budget habe und das Fahrzeug lange fahren möchte, ist ein Fahrzeugempfehlung aus Deinem Blog sicherlich nicht schlecht.

Aber, warum soll ich mir den Stress antun ein eingermaßen akzeptables Autos zu finden, eine Versicherung abzuschließen, beim Straßenverkehrsamt zu warten um dann in den 3-4 Monaten eventuell doch noch Probleme mit dem Fahrzeug zu haben?

So viel Stress ist das gar nicht. Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen solchen 600-Euro-Hobel sich anzulachen, der wird bestimmt im Vorfeld schon ziemlich genau wissen, was an behördlichem Aufwand auf ihn zukommt und kennt auch die anfallenden Kosten mit Steuer und Versicherung; dessen bin ich sicher.

Die Wahrscheinlichkeit, dass in wenigen Monaten etwas passiert, ist auch bei solchen Fahrzeugen eher gering. Wenn doch was ist, hat man nicht viel verloren - es kann ja in dem Sinn nicht viel schiefgehen!

Deine Antwort
Ähnliche Themen