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`69 Ford Taunus 17M P7 bekannte Schwachstellen?

Themenstarteram 29. März 2004 um 23:46

Hallo Leute, ich werde mir die Tage einen Ford Taunus 17M P7 kaufen, aber mit solch alten Auto habe ich noch absolut keine Erfahrung. Der Wagen hat die 1,7l Maschine.

Könnt ihr mir sagen, worauf ich achten muss?

 

Lieben Gruß, Jürgen

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12 Antworten

Hallo

-Achte auf die vorderen Kotflügel. Über den Lampen und den "Spitzen" zur A-Säule gammeln sie gerne. Evtl. sind diese auch schon durch GFK-Kotflügel ausgetauscht worden. Da gibt es je nach Hersteller riesen Unterschiede in der Passgenauigkeit.

-Auch rosten die P7 gerne in und an den hinteren Radläufen. Also innen wie außen kontrollieren.

-unter den Teppich sehen. Sind die Bodenbleche noch i. O.?

oder

-auf den Boden legen und unter dem Auto in höhe der Sitze die Bodenbleche kontrollieren

-den vorderen linken Träger im Bereich des Lenkgetriebes überprüfen. Rechte Seite ebenfalls

Was soll der Wagen denn noch kosten? Je nachdem wie teuer oder billig er ist, sollte der Zustand der Chromteile entsprechend sein. Das ein oder andere habe ich noch doppelt und dreifach und würde es auch verkaufen.

Was die Technik angeht, so kann man nur sagen, das diese recht unproblematisch ist.

-Prüfe, ob der Motor Öl verliert,

-ob er einwandfrei rund läuft,

-ob sich das Getriebe "locker" schalten läßt.

Dann sollten die Bremsen und die Reifen gecheckt werden.

-Zieht der Wagen einseitig beim Bremsen

oder

-zieht er auf gerader und ebener Strecke in eine andere Richtung.

-Ist die Innenausstattung noch i. O.?

Bei weiteren Fragen kannst du dich ja wieder melden.

Viel Glück beim Kauf.

Gruß,

Mario

Themenstarteram 2. April 2004 um 20:24

Auf http://car.rent-a-page.ch/userpage/details.asp?kundenid=3&id=61175 findest du Bilder von dem Wagen. Ich habe den Kaufvertrag bereits unterschrieben, aber wie es aussieht gibt es doch das ein oder andere zu machen.

Der ganze Motor ist von einem kleinen Ölfilm überzogen und das Differenzial macht Laufgeräusche.

Der vordere rechte Kotflügel sieht gut durchrostet aus, aber die Chromteile scheinen noch gut in Schuss zu sein.

Ich habe mich nun für den Wagen entschieden, weil ich ihn restaurieren will.

Ich habe schon den ein oder anderen Motor zerlegt oder Zahnriemenwechsel bei neuern Fords gemacht und werde mich auch hier durchschlagen. Wenn alles so weiter läuft wie geplannt, dann möchte ich gerne den ganzen Motor zerlegen und komplett mit neuen Dichtungen und Lagern versehen. Das gleiche gilt auch für das Differenzial und das Getriebe. Dann werde ich mich noch informieren, was man mit den vielen Holräumen machen kann und die Auspuffanlage würde ich gerne schweissen und irgendwie veredeln. Ich denke da an ein Chrom oder Zinkbad, wobei das sicherlich nichts für das Innenleben der Schalldämper ist. Zur noch reicht erstmal abschleiffen und silber lackieren.

Ich hoffe mal, dass mir SKF in Sachen Lager für das Auto weiterhelfen kann, so dass ich nicht alles teuer über Ford beziehen muss.

Was den Lack betrifft, so wird wohl eine Komplettlackierung her, aber vorher muss die Technik gut sein.

Ich bin erst 23 Jahr alt und dies ist mein erster Oldtimer, aber den werde ich fit machen. Ich bin mir dessen bewusst, dass es durchaus sein kann, dass der Wagen erstmal 1-2 Jahre auf der Hebebühne stehen wird, bevor er mit einem H-Kennzeichen an schönen Wochenenden in Köln zusehen sein wird.

Das besondere an diesem Wagen ist, dass dies das erste Auto in der gleichen Farben meines Vaters gewesen ist.

 

Wie bist du an deinen Taunus gekommen und kann man irgendwo Bilder sehen.

Kann ich vielleicht deine E-Mail Adresse haben, dann hätte ich so zusagen schonmal Kontakt zu einem Gleichgesinnten.

:-)

 

Lieben Gruß, Jürgen

Bevor man sich für ein Auto entscheidet ist es oft hilfreich sich die Ersatzteilversorgung anzusehen. Ford hat da ja wohl ein paar Probleme.

Der Schwierigkeitsgrad der Restaurierung hängt schon stark davon ab.

Bzw. eine große Auswahl an preiswerten Teilen für gängige Modelle erleichtert Vieles.

Infos und Schachstellen dazu und zu vielen anderen Oldies gibt es in der Oldtimer Markt. Über die letzten 20 Jahre sind dort so ziemlich alle Klassiker mal kurz angeleuchtet worden. Alte Ausgaben gibts auf eBay, oder evtl. noch beim Verlag.

Ansonsten viel Spaß mit dem Wagen, ein schöner Oldie !

Hallo

Also ich habe derer 5 gefahren reauriert und alles verkauft.

Erst mal zum wichtigsten. Der P7 ist kein Taunus. In den 4 Produktionsjahren des P7 sollte die Bindung, jeder Ford heißt Taunus, verschwinden. Also nannte man die Wagen 15m,17m,20m,26m.

Der Name Taunus kahm erst nach der Produktionsteinsellung 1971 wieder auf. Da würde aus dem 17m der Taunus dem 15m der Escort und dem 26m der Granada.

Soviel zum Tausnus

Nun zur Teileversorgung durch Ford:

Wenn du etwas an Blech suchst. Es gibt nix mehr bei Ford rein gar nix da mach dir mal keine Hoffnungen.

Das liegt daran das bei bei Ford die Erzateilfertigung mit dem Ersatzteillager in den siebzigern abgebrannt ist. Ford hat danach es nicht mehr in den Griff bekommen die Teile zu Produzieren. Also griff Ford dann auf seine Händler und Vertragswerkstätten zurück um überhaupt noch Teile zu bekommen. Diese waren aber mitte der achziger aufgebraucht. Danach gab es nur noch über der hat da was... oder Teilemärkten. Dann aber zu Preisen die man nicht mehr bereit zu zahlen war

Also richte dich auf viele Teilemärkte ein um sie abzugrasen und doch nix zu finden, evtl. Kleinkram oder schlechte Nachbauten.

Zu den Schwachstellen kann ich noch sagen beim viertürer sind an allen Türen die unterkanten stark vom Rost betroffen.

Lege dich mal mit den Rücken auf den Fahrersitz und fass mal hinter den den Tacho und Handschuhfach unter die Frontscheibe richtung A-Säule die vorhandene Verkleidung muß aber entfernt werden. Dort befindet sich der Wasserkasten. Gitter vor Frontscheibe. Die Abläufe sind meißstens durch Laub zu ,enden in den Motorraum. Die Enden der Wasserkästen sind konstuktiv tiefer als der ablauf also Wassersammelstelle und Rostherd.

Radhäuser hinten innen Schwelleransatz und im Kofferraum

Seitenschweller

Längsträger im Motorraum Links und rechts.

Ich will dir zwar nicht den Wind aus den Segeln nehmem, aber du kommst doch aus Köln. Das ist doch die Gebutsstadt des P7 da muß es doch noch etlliche Originale geben :-)

Mach mal ne Tiefgaragentour

Keep on crusin

Wollo

Hallo Leute,

macht dem Jungen keine Angst. Soo selten ist der P7 auch nicht.

Jürgen, stöber mal durchs Internet und wende dich an Clubs. Ich habe immer versucht ein zweites Exemplar für wenig € zu ergattern. ( Teileträger)

Nur Mut, angefangen haben wir alle mal und auch "Lehrgeld " bezahlt.

Viel Spass beim restaurieren !!

Rainer

@Dwucet

Hallo.

Na klar kannst du mich auch über email erreichen. Ich schicke dir mal die Adresse per PN. Wenn du noch Fragen hast, kannst du mich dann per PN oder über meine email erreichen. Helfe gerne weiter,- sofern ich kann. Auch evtl. bei der Teilebeschaffung. Bin noch in einer "Ford Geschichtswerkstatt IG" die weite Verbindungen hat. Natürlich ist das ein oder andere vergriffen. Da könntest du dann der Bruder vom Pabst sein, du würdest es nicht mehr bekommen. ;)

 

Was ich auch noch sagen wollte und wo mir 430-4 schon zuvor gekommen ist, ist, das in der Tat die P7a/b nie und nicht die Bezeichnung Taunus trugen. Die Vorgänger schon und der Nachfolger "Taunus" natürlich auch wieder.

Ansonsten viel Spaß mit dem schönen Auto.

Gruß,

Mario

Guten Morgen.

Kann mir jemand sagen mit wie viel Nm die Mutter vom Hinterachsdifferential angezogen wird? Ich muss die Spannhülse tauschen.

Danke im voraus.

Ich glaube kaum das es ein Drehmoment für diese Mutter gibt. Vielmehr muss das Reibmoment des Diffs. einem definierten Wert entsprechen.

Warum musst du nur die Spannhülse/Stauchhülse tauschen?.

Weil der Simmering undicht war.

Ok, wenn du die Mutter schon losgeschraubt hast musst du tatsächlich das korrekte Reibmoment nach Werkstatthandbuch wieder neu einstellen mit neuer Stauchhülse.

Wenn du die Mutter noch nicht angerührt hast, reicht es die Mutter zur Welle mit einer Reissnadel o.ä. genau zu markieren, beim Losschrauben die Umdrehungen zu zählen und nach Erneuern des Simmerringes die alte Mutter mit alter Stauchhülse wieder in genau die gleiche Position zu drehen.

Damit wird das ursprüngliche Lagerspiel wieder hergestellt und auch die Stauchhülse wieder auf die alte Vorspannung gebracht...die geht nämlich beim Lösen der Mutter auch ein paar Zehntel ausseinander.

Es gibt Leute die dieses Vorgehen als Pfusch abtun. Meine Erfahrung damit sagt etwas anderes...es funktionierte nämlich bei mir jedesmal...sowohl bei Ford als auch bei Benz Differentialen.

Den Reibmoment stellt man ein,wenn man die seitlichen Lager der Wellen neu macht und Kegel und Tellerrad rausschraubt. Die Mutter vom Flansch für die Stauchhülse bekommt nur ein gewisses Drehmoment. Mehr nicht.

Zitat:

@FELIX210107 schrieb am 2. September 2020 um 19:04:47 Uhr:

Den Reibmoment stellt man ein,wenn man die seitlichen Lager der Wellen neu macht und Kegel und Tellerrad rausschraubt. Die Mutter vom Flansch für die Stauchhülse bekommt nur ein gewisses Drehmoment. Mehr nicht.

Wenn du meinst, mach wie du willst....

Nach meinem Wissen muss die Kegelrollenlagerung der Kegelradwelle ebenfalls nach Reibmoment eingestellt werden...beim Granada und beim Knudsentaunus ist das so.

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