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volvosilke

Blog von volvosilke

24.07.2012 09:52    |    volvosilke    |    Kommentare (37)

Fragen über Fragen?Fragen über Fragen?

Im Biker Treff fragen Anfänger, Neueinsteiger oder sonst wie Interessierte fast täglich danach, welches Motorrad für sie ideal ist.

Manche geben dabei Körpergröße und Gewicht an, vielleicht noch das Budget.

Manch einer hat vielleicht schon optische Vorlieben.

Wenn jemand richtig gut ist, war er schon mal beim Händler probesitzen oder sogar schon probefahren, falls er den Lappen bereits hat.

 

Manch einer schreibt aber auch einfach (etwas überspitzt) : "Ich fange bald mit dem Führerschein an und stehe auf Supersportler. Was soll ich mir kaufen?"

Man ist dann geneigt zurückzufragen: "Wie wäre es mit einem Viertelpfund Hirn?" ;)

 

Ist es denn eigentlich wirklich so schwer, ein Fahrzeug zu kaufen?

Ich weiß nicht, aber bei mir ging das immer ratzfatz.

 

Bei Autos war von Beginn an klar, es muss ein Volvo sein. Das erleichterte auch schon beim allerersten Auto einiges, ist klar. Den Rest regelte das Budget. Der 2-er war damals noch zu teuer, den 4-er fand ich hässlich, also konnte es nur ein 3-er werden. Das zweite Auto, das ich mir ansah, war dann schon meines. Wahrscheinlich nur wegen des Sportsitzes und der Heckjalousien. ;) Stellte sich jedoch als der perfekte Kauf heraus.

 

Bei Motorrädern hatten es mir von Beginn an rein optisch die Nakeds angetan. Ich suchte also explizit eine Fahrschule, die auf einer Naked ausbildete, da ich nicht auf der einen Kategorie lernen und dann die andere fahren wollte. Die dritte Fahrschule, die ich anrief, antwortete auf meine Frage nach dem Fahrschulmopped mit "Suzuki GS500E" und ich sagte zu. Meine damalige Werkstatt half mir dann, mein erstes Bike zu finden, abermals nach simpelsten Vorgaben: Drossel, Naked, Budget. Raus kam eine ehemals aus den USA importierte 550-er Zephyr, die absolut ideal zum Lernen war.

 

Ich glaube, viele Leute denken zu viel über den Kauf nach. Wägen alles gegeneinander ab, fällen eine reine Kopfentscheidung.

Ich habe mich immer einfach nur umgesehen und wenn mein Bauchgefühl mir sagte, die (Maschine) oder den (Volvo) willste, dann war die oder der mir. Einmal habe ich sogar mein nächstes Auto gekauft, obwohl das aktuelle noch angemeldet war. Das habe ich in einer Anzeige entdeckt und wusste sofort, das wird meiner.

Nie wäre ich auf die Idee gekommen, jemand Fremdes zu fragen, was für ein Motorrad oder Auto ich kaufen soll.

Wenn ich mich für eins oder zwei entschieden habe, frage ich vielleicht nach Schwachstellen oder Empfehlungen zu bestimmten Modelljahren. Aber woher soll denn irgendwer wissen, womit ICH glücklich werden kann?

 

Wie haltet ihr das? Bauch oder Kopf?

Was ist bei euch für den Kauf eines Fahrzeugs entscheidend und wie findet ihr letztlich eure Fahrzeuge?


24.07.2012 11:09    |    Goify

Es wird monatelang eine Kopfentscheidung gefällt, bis dann vor Ort das Bauchgefühl abstimmt.


24.07.2012 11:11    |    Brucklyn

Alles ganz einfach ;)

 

Wenn bei mir die Frage nach einem neuen Auto aufkommt (was aber dank meines 945 aber wohl nie mehr passieren wird ;) ), schaue ich erstmal, wie das Budget aussieht und dann, was man dafür alles bekommt.

Als nächstes picke ich mir die Kandidaten heraus, die mir optisch gefallen. Zu diesen suche ich dann Informationen über die Zuverlässigkeit, Rostanfälligkeit, bekannte Probleme, Teileverfügbarkeit etc. heraus. Aus diesem Mix ergeben sich dann zwei bis drei Endrundenteilnehmer (beim letzten Mal waren das Volvo 940/ B230 vs. BMW E34 525i). Von denen sehe ich mir dann gezielt ein paar an und schlage beim passendsten Angebot (Zustand, Ausstattung, Preis...) zu. Da ist dann der Bauch nicht unwesentlich mitbeteiligt.

 

Einmal bin ich so aber richtig auf die Fresse gefallen, seitdem kaufe ich nichts mehr von Vertrieblern und Waldlern, erst recht nicht von Vertrieblern aus dem bayrischen Wald ;)


24.07.2012 11:15    |    Trottel2011

Kopf gefolgt von Bauch. Oder besser: mein Bauch stimmt meinem Kopf fast immer zu ;)

 

Erst wird bevor Kauf (wenn neu) alle Wartungskosten erfragt (von den iin Betracht gezogenen Motoren) dazu KFZ Steuer errechnet und Versicherungsbeiträge erfragt. Es wird dann gerechnet gerechnet gerechnet. Wenn es dann auf den Motorwunsch ankommt wird den Zahlen vertraut und mein Bauch sagt "Gebonkt".

 

Bei einem Gebrauchtwagen hat sich mein Hirn sowieso immer sehr schnell entschieden. Nur mein Bauch muss vor Ort zustimmen, was aber in der Regel immer passiert.


24.07.2012 11:31    |    meehster

Ist eine schwierige Sache.

 

Die Herleitung zu unseren vier Fahrzeugen war da auch sehr verschieden.

 

Mein Mazda 323F ist von allen am längsten bei mir. Und das war eine reine Bauchsache: Ich fand kein Auto so schön wie den Fließheckkompakten mit fünf Türen und Klappscheinwerfern. Ich habe nach einem neuweritgen Exemplar in petrolgrün oder technoblau gesucht. Dann bin ich durch Zufall auf einen bis dahin noch nie angemeldeten petrolgrünen GT mit Vollausstattung gestoßen, da wußte ich: Den will ich. Ich habe lange gespart und verhandelt und gespart und verhandelt und Anfang 2006 war es dann meiner :)

 

Meinen ehemals roten Daihatsu Cuore kenne ich am zweitlängsten. Irgendwann 2010 suchte ein Bekannter mal wieder ein Winterauto und wir sind über die Höfe verschiedener Händler gefahren. Da stand irgendwann der. Mein Bekannter hat ihn für 800 € gekauft. Dann durfte ich dann auch mal ans Steuer und ich stellte fest, was die Kiste für einen Spaß macht. Letztes Jahr sind wir (mein Bekannter und ich) Ende April in den Urlaub gefahren und wir hatten mehrere Autos zur Auswahl: Meinen schon vorhandenen Volvo V40 T4, meinen Mazda 323F, seinen Peugeot 307CC und eben den Cuore. Wir haben den Cuore genommen, weil der am meisten Spaß macht :D

Im Juli wollte er den Kleinen dann wieder loswerden und hat ihn mir für 500 € gegeben.

 

Der Weg zu meinem Volvo V40 war der komplizierteste. Es war 2010 und ich suchte eigentlich einen Neuwagen, Budget war 30 k€. Da ich auf dem Neuwagenmarkt wegen meiner zu hohen Ansprüche nicht fündig wurde (und ich habe wirklich überall rumkonfiguriert), habe ich in meinem Blog in die Runde gefragt, was es denn auf dem Gebrauchtmarkt geben könnte. Ich schrieb meine Anforderungen nieder, die eigentlich nicht über das hinausgingen, was mein Mazda 323 kann, und fragte, welche Autos diese Voraussetzungen erfüllen könnten. Heraus kam eine gewisse Quantität an Automodellen, darunter der Volvo V40 an sich. Bis dahin hatte ich die Marke Volvo überhaupt nicht auf dem Schirm muß ich gestehen.

Ich guckte mich dann hier auf dem Markt um, fuhr Mazda 626, Toyota Avensis, Nissan Primera, ... und mehrere V40 mit mehreren unterschiedlichen Motorisierungen. Der Volvo war der einzige, der mit mehreren Motorisierungen auf der "Das könnte"-Liste stand.

Irgendwann stellte eine Bekannte Kontakt zu dem Vater ihrer Freundin her, der einen neuwertigen V40 T4 zu verkaufen hatte. Der Zustand war wirklich besser als der vieler Jahreswagen, keine Gebrauchsspur (nicht einmal ein kleiner Kratzer!) war zu finden, die Ausstattung war eigentlich komplett - nur leider war er silbern und hatte nur Leder- statt Stoffsitze. Wenn diese beiden Probleme nicht gewesen wären, hätte ich ihn direkt für 11 k€ gekauft.

Aber er hatte die Probleme, also suchte ich erstmal weiter. Nach dem ersten Sitzen in einem V40 hatten sich die Chancen des Volvo an sich sowieso stark gesteigert, daher suchte ich hauptsächlich nach Volvo V40, aber wenn mir einer der anderen Kandidaten in so gutem Zustand und anständig lackiert und ohne Leder über den Weg gerollt wäre, hätte ich auch den genommen.

Währenddessen verhandelte ich auch noch wegen dem Volvo weiter - wobei nicht verschwiegen wurde, daß ich den Volvo für die 11.000 € genommen hätte, wenn er denn nicht silbern wäre. Aber da die Frau des Vorbesitzers wegen des besseren Wiederverkaufs drauf bestanden hatte, daß der Volvo in silbern lackiert worden war, war ja ein neuer Anstrich fällig und der soll doch bitte vom Kaufpreis abgezogen werden. Mit dem Herrn (der übrigens damals das originale dunkegrünmetallic wollte) war ich mir schon Ende Dezember einig, daß ich den Wagen für 8400 € Anfang Februar bekommen sollte, da haben wir uns zusammengetan und ihr richtig unter die Nase gerieben, daß ich den Volvo in rot oder gelb oder grün oder blau oder lila für die 11.000 € ohne zu zögern genommen hätte - aber eben nicht in silbern - oder wie ich es dann nannte: "unlackiert" ;)

Vor der Frau haben wir uns dann so "geeinigt", daß ich den Wagen für 11.000 nehme, aber daß die Leute dann die Kosten für den Neuanstrich übernehmen :) Letztendlich habe ich dann für meinen Volvo so wie er dasteht ca. 17.000 € bezahlt, inklusive neuer Farbe, LPG-Anlage und richtig ordentliches HiFi-Equipment.

Inzwischen hat der Volvo von den vorhandenen Autos die meisten Kilometer in unserem Haushalt abgerissen.

 

Jetzt fehlt noch der vierte im Bunde. Da war es eigentlich einfach: Restbudget von der Volvoanschaffung ollte für ein Auto ausgegeben werden, mit dem mein Herr und Meister zur Arbeit fährt und gelegentlich die Jugendlichen rumkutschiert. Wir suchten also ein kleines Auto bis 4 Meter Länge, das gut Platz auf den Sitzplätzen bietet - auch weil meiun Schatz nicht gerade kurz ist. Wir guckten uns um, was es so gibt und es war wieder eine Liste von Autos, die in Frage kommen, da. Die Autos von der Liste fuhren wir probe und am Ende blieben zwei Möglichkeiten übrig: Der aktuelle Daihatsu Cuore und der aktuelle Mazda 2. Wenn ich die alleinige Entscheidungsgewalt gehabt hätte, wäre es der Mazda geworden, aber die viel geringeren Kosten ließen uns dann zu dem Daihatsu greifen.

 

So viel erstmal von mir.


24.07.2012 11:35    |    volvosilke

@ Trottel: Siehst du, ich würde mir nie ein Auto nach Versicherungskosten oder Steuereinstufung kaufen.

Okay, wenn dies exorbitant hoch wäre, würde ich vielleicht schon darüber nachdenken, ob sich das lohnt, aber alles, was in einem einigermaßen vertratbaren Rahmen läuft, ist okay.

Bei meinem 360 damals, ohne Kat, habe ich mehr Steuern als Versicherung gezahlt... :D

 

Ich glaube, ich entscheide, wenn das Budget eingehalten wird, den Rest dann doch fast ausschließlich mit dem Bauch.

Selbst die Ausstattung finde ich weniger wichtig, denn das kann man fast alles ohne großen Aufwand nachrüsten.


24.07.2012 13:20    |    meehster

Steuern sind idR ein lächerlich geringer Posten. Man gucke bei uns: Wir zahlen für unsere vier zusammen gerade mal 222 € Steuern im Jahr (0+20+67+135). Versicherungskosten werden auch langsam zur Nebensache, wenn man entsprechende SF hat und Fahrer unter 25 ausschließen kann.


24.07.2012 13:54    |    Blackmen

...rein nüchtern betrachtet, muss ein Auto immer nur von A -> B transportieren und dass machen fast alle, egal wie neu, egal wie teuer...

 

Die Qual fängt dann an, wenn es ein Traumauto (Zustand, Alter, Status, Cabrio, etc) sein soll - viel Spaß...

 

Das Realistischste ist aber, was kann und was will ich mir leisten und was muss das Auto können (Transport, Straßenverhältnisse, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Unterhaltungskosten, etc.).

 

Kann nur jedem Raten mindestens seine Bedürfnisse, wirtschaftlichen Verhältnisse und die tatsächlichen Autokosten vorher zu klären - dann sollte es keine Tränen geben.

 

Grundsätzlich sollte sowas aber schon Spaß machen - wir reden ja schließlich über Luxus.


24.07.2012 14:33    |    Trottel2011

@ Volvosilke

 

Nun, ich habe das Auto schon vorher ausgesucht gehabt. Die Motorwahl wurde von Wartung, Versicherung und Steuern abhängig gemacht.

 

So als kleiner Hinweis:

 

2.0l Diesel vs. 2.0l Benziner im C30 (mein letzter Neuwagenkauf)

 

Steuern: 308€ vs. 135€

Versicherung (gleiche Einstufung): 600€ vs. 410€ (beides im Jahr, VK mit TK beides ohne Zuzahlung

 

Alleine die beiden Punkte auf einem Jahr gerechnet ergibt eine Einsparung von 373€ alleine in den Fixkosten...

 

Dazu die Wartungskosten...

 

Die Spritkosten sind auch kaum Ausschlaggebend. Damien, kennst du ja noch gelle? :D Hat im Volvo Power mal alles durchgerechnet. Ich kopiere das hier mal rein, damit man das auch 1:1 versteht...:

 

Zitat:

 

Ich habe damals beim Kauf alles durchgerechnet. Ich fahre im Jahr ca. 30.000 km (deckt sich mit den bisherigen 4 Jahren á 30.000 km). Die Wartungen sind kaum nennenswert teuer. Die KFZ Steuer bei ca. 135€ sind Peanuts und die Versicherungskosten sind billiger als ein Diesel (würde ich einen 2.0l Diesel fahren wären diese für mich schon irgendwo knapp 200€ mehr im Jahr).

 

Wenn ich z.B. einfach mal 6 Jahre ab Neukauf mit á 30tkm/Jahr veranschlage:

Steuern:

2.0d: 308€ Steuern/Jahr

2.0l: 135€ Steuern/Jahr

 

Wartungen:

2.0d: 250€ für 20tkm Wartung, alle 60tkm ca. 600€, alle 120tkm ca. 1200€

2.0l: 230€ für 20tkm, alle 60tkm ca. 300€

 

Versicherung:

2.0d: ca. 600€/Jahr

2.0l: ca. 410€/Jahr (habe da eine Korrektur meiner Versicherung bekommen... Die hatten zu wenig berechnet...)

 

Das sind doof gerechnet:

2.0d: (308 x 6) + (6 x 250 + 2 x 600 + 1.200) + (6 x 600) = 1.848 + 1.500 + 1.200 + 1.200 + 3.600 = 9.348€

2.0l: (135 x 6) + (6 x 230 + 3 x 300) + (6 x 400) = 810 + 1.380 + 900 + 2.400 = 5.490€

 

Macht eine Differenz von 3858€ zum Nachteil des Diesels (ohne Reparaturen, Reifen, Bremsen, usw.). Diese muss er dann Wett machen...

 

Rechnen wir dann noch den Verbrauch dazu (ich nehme einfach mal die Volvo Angaben, ich komme mit meinem deutlich unter die Werksangabe) mit FESTpreisen (nicht wirklich realitätsnah aber brauchbar für den Moment) von 1,60€/Liter E10 sowie 1,40€/Liter Diesel:

2.0d: 5,7l/100km = 5,7 x 1,40 x 1200 = 9.576€

2.0l: 7,3l/100km = 7,3 x 1,60 x 1200 = 14.016€

 

Rechne ich dann diese Kosten den obigen dazu:

2.0d: 9.576 + 9.348 = 18.924€

2.0l: 14.016 + 5.490 = 19.506€

 

Zieht man DANN noch die Preisdifferenz beim Kauf der Fahrzeuge mit rein (C30 2.0l und 2.0d beide aus MJ 07 als Momentum):

 

2.0d: 26.100€

2.0l: 24.950€

Differenz: 1150€

 

2.0d gesamt: 26.100€ + 18.924€ = 45.024€

2.0l gesamt: 24.950€ + 19.506€ = 44.456€

 

Und dann zieht man noch dazu die sonstigen Kosten... Reifen kosten für den 2.0d mehr, da dieser mindestens 16" benötigt. Bremsen kosten beim 2.0d mehr, da diese vorne größer sind. Es kann mehr kaputt gehen (Turbolader, Drosselklappen, Glühkerzen, Ladeluftleitungen, Ladeluftkühler, usw. usf.) weshalb da die Kosten schlagartig explodieren können...

 

Wer eben vor dem Kauf ordentlich rechnet, kommt damit klar... :)

Und auf Langzeit ist die Berechnung stimmig, denn so kommt er auf einen geringeren Betrag insgesamt im Vergleich zum Diesel.

 

REIN nach den Versicherungskosten oder Steuern sollte man natürlich nicht gehen ABER wenn man sich ein Auto anlacht ohne vorher die Versicherungskosten oder KFZ Steuern angeschaut zu haben, hat man ein Nachteil. Diese können exorbitant hoch sein. Wer will schon statt möglichen 179€ (Euro 2 beim 2.3l Redblock) dann 686€ (Euro 1 beim 2.4l D24) zahlen? Wer will dann statt ein paar Hundert Euro für die Versicherung plötzlich mehrere Tausend fahren? Nicht jeder kann sich sowas leisten...


24.07.2012 15:15    |    volvosilke

Na ja, da Diesel in einem PKW für mich grundsätzlich nicht infrage kommen, bleibt die Steuer, sobald man Kat hat, immer im Rahmen, selbst wenn ich nen 4-Liter-Motörchen mein Eigenen nennen würde, was wohl aber niemals vorkommen wird. ;)

Und wenn doch, dann habe ich irgendwoher so viel Geld, dass mir das dann auch egal ist... :D

Von daher: Steuer = zu vernachlässigender Posten

 

Was die Versicherung angeht, werde ich vielleicht niemals ein Auto fahren, das eine VK benötigen würde, sondern mir reicht TK.

Und auch hier ist wiederum der Unterschied zwischen den Autos, die ich gerne fahren möchte, so gering, dass er für mich nicht in die Waagschale fällt. Und wie vorher auch: Falls ich eines Tages ein Auto fahren sollte, das entweder VK benötigt oder in der TK extrem hoch ist, dann habe ich im Lotto gewonnen oder so was und muss mir darüber eh keine Gedanken machen. ;)

Also: Versicherung = nichts, was mich ernsthaft belasten würde

 

Ich suche meine Moppeds ja auch offen, also nicht auf die versicherungsgünstigeren 98 PS gedrosselt.

Das machte bei meiner FJ immerhin einen Unterschied von 150 Euro. Für ein Mopped ist das ne Menge Kohle. NUR HP, wohl gemerkt.

Aber das waren mir die gut 20 PS wert. :D


24.07.2012 15:36    |    Trottel2011

Ich lasse das mal so stehen ;)


24.07.2012 17:11    |    meehster

Na ja, Silke, mit E2 oder OTTO/G-KAT im Fahrzeugschein haut die Seuer auch beim Benziner etwas rein. Mein Mazda 323F mit E2 würde 287 € kosten, wenn er nicht mit SBA befreit wäre.


24.07.2012 17:17    |    Goify

Silke, gab es nicht von dir vor einiger Zeit nen Blog, wo du beschreibst, wie schwer es doch ist, ein Auto zu kaufen? Ging irgendwie um Alltagsauto, Winter, Sommerwagen, Youngtimer und das Dilemma, welches Auto welche Funktion haben soll und wie die Hierarchie aufgeteilt werden soll.


24.07.2012 17:20    |    volvosilke

Da ging es um die Wahl eines "Tramwagens". ;)


24.07.2012 17:23    |    Goify

Ah ja.

Ich bin mit beiden Themen noch nicht richtig weiter gekommen, sodass ich fürchte, meinen alten Benz noch in 10 Jahren zu fahren. Weder wüsste ich, was ich mir für einen Neuwagen kaufen würde, noch ist klar, wer mein Lieblingsold/youngtimer wird.


24.07.2012 18:23    |    the Matt

Naja, der Kopf macht die erste Auswahl, was (zu) unvernünftig, risikobehaftet,teuer, anfällig etc. ist fliegt raus, dann kommt der Bauch und sagt "ich hätte am liebsten..." :D


24.07.2012 20:27    |    scion

Naja ein wenig den Kopf einschalten, kann auch nicht schaden. Ein schöner C320 Avantgarde, der mir sehr gefiel, hatte kein Scheckheft, billige Achilles-Reifen und kostete in der Versicherung das doppelte meines Bora... somit ließ ich ihn lieber beim Händler stehen, obwohls etwas weh tat :)

Manchmal entdeckt man auch was schönes, wie zuletzt ein C70 Cabrio, zögert aber zu lange und dann isser wech:(


24.07.2012 21:09    |    Hellhound1979

Bei mir wars zuletzt der "will haben" Effekt. Als 2004 die neue Mustang (05-09) Generation inkl. der entsprechenden Preise vorgestellt wurde dachte ich "wow geile Kiste und garnicht mal so teuer". Zu dem Zeitpunkt stand ein Fahrzeugwechsel aber nicht zur Debatte. Als es dann konkret wurde habe ich erst auch wieder überlegt was es denn werden sollte wurde aber mit keinem Modell über das ich nachdachte wirklich warm, waren halt alles solide und vernünftige Autos im Stile eine 3er BMW's oder ähnlich. Zwischendurch kam mir noch eine Elise in den Sinn, die aber wegen akuter alltagsuntauglichkeit (nur 2 Sitze) rasch wieder verworfen wurde. Bis mir schließlich der Mustang wieder einfiel. Damals, 2004, hatte ich sofort dieses "haben wollen" Gefühl gehabt, hatte ihn jedoch unter "Traumauto" abgehakt. Doch nun war das Gefühl wieder da. Ich habe die Unterhaltskosten kalkuliert und war dann sehr erstaunt, das er weder in der Anschaffung (das wusste ich), noch bei Steuer und Versicherung wirklich teuer ist und ich ihn mir als Durchschnittsverdiener durchaus leisten könnte ohne mir ein Bein auszureißen! Nachdem ich noch 0.5 Sekunden drüber nachgedacht habe ob ich mir wirklich so ein unvernünftiges Auto kaufen sollte, habe ich einen gekauft, bzw. ein gutes Angebot gesucht...

 

Bei der nächsten Anschaffung die den Mustang entlasten soll ists etwas anders. Ich möchte das Fahrzeug mit dem Buget, oder auch geringfügig mehr, unterhalten das der Mustang bei der Ummeldung auf ein Saisonkennzeichen freigibt. Es soll einen V8 haben, ordentlich Platz bieten und technisch zuverlässig sein, die Fahrleistungen sind zweitrangig, denn ein schnelles Auto hab ich mit dem Mustang schon. Also suche ich nun, bzw. ab Herbst einen Chevrolet Caprice mit H-Kennzeichen.


24.07.2012 21:30    |    Den gammle Golf

Hmm...also ich habe vor guten 3 Jahren nach meinem 1. wagen ausschau gehalten. Wichtig war für mich damals:

- Budget (umgerechnet ca. 500€)

- Günstig in der Versicherung und Steuern

- Geringer Verbrauch

- Gute Ersatzteileversorgung

- Für mich natürlich ein ansprechendes Aussehen

- Und wenn möglich ein VW

- Ansonnsten ein deutsches oder Schwedisches Fabrikat

 

Ja...ich habe einen schwarzen Golf 2 1,6 im Internet ganz in der Nähe gefunden...aber der war seod guten 2std. verkauft. Aber der Verkäufer würde bald einen anderen reinbekommen, mit kaputtem Motor...wir haben einen ungesehenden Preis ausgehandelt, und 3 tage später konnte ich ihn mir ansehen. Golf 2 1,3 Bj: 1989 in ausgeblichenem Rot....gekauft :D

Kopfdichtung gewechselt und er hat in 3 Jahren fast 100000Km mit mir abgespult ;)

 

Dann im April wollte ich für den Alltag was neues haben. Da ich kurz nachdem ich den Golf gekauft hatte eine lehrstelle in 65Km Entfernung bekam, und ich auch ein paar mal im Jahr nach Deutschland fahre (wohne in DK), wollte ich etwas Limosinenartiges und mehr Reise tauglich als ein 2er Golf mit 55PS. Dabei waren meine Kreterien:

- Budget (umgerechnet etwa max. 4000€)

- Reisetauglich

- Gute Ersatzteileversorgung

- Gutes Aussehen

- Komfort

- Gute Anhängelast, da viele Anhänger-KM

- Und da immernoch Lehrling im 65Km entfertem Städchen, nicht übermässig teuer im Unterhalt.

- 1990er Jahre Auto, da mir die Formen der 1980er und 1990er sehr gut gefallen ;)

- Deutsches oder Schwedisches Fabrikat

 

Gesucht habe ich nach Mercedes W124, wurde aber nach dem ersten angucken sofort verworfen, da mir Mercedes überhaupt nicht gefällt. Dann habe ich nach Passat 35i geschaut...schon okay, aber nicht das non plus ultra wie ich fand. Dann kam ein Volvo 850...sehr schön, fast meiner, aber leider zu hoher Verbrauch, hohe Ersatzteilekosten und als 20 Jähriger fast unbezahlbar in der Versicherung. Als "geheimer" Traumwagen war im Hinterkopf immer ein BMW E34 als 525iA. Der 525iA ist wie der Volvo 850, aber ich habe noch nach kleineren Motoresierungen geguckt. Plötzlich fand ich einen super erhaltenen E34 518i mit erst 286000Km. Allerdings stand der im gut 180Km entfertem "Randers". Ich hatte ja noch Urlaub, also Verkäufer angerufen, und ne Zeit ausgemacht. Einen Tag später bin ich dann zusammen mit meinen Eltern dahin gefahren. Das Geld schonmal in dder Tasche. Als wir im Hochhausviertel der Stadt einfuhren, sah ich den schon am Strassenrand stehen. MEIN TRAUMWAGEN!!! Angeguckt, Probegefahren, bestimmte Schwachstellen begutachtet, Preis nachverhandelt, Kaufvertag unterschrieben ;)

Somit wechselte dieser Wagen den Besitzer und ich war....äh...BIN Sauglücklich. Okay, der 4 Zylinder ist keine Rakete, aber der schafft auch recht locker die 200Km/h, Verbrauch je nach Fahrweise zwischen 7-12L/100Km und ansonnsten ein vollwertiger älterer 5er BMW. Holzverkleidung innen, musste schon sein, denn danach habe ich auch geguckt :D

 

Ja...so waren meine beiden Autokäufe bis jetzt ;)


24.07.2012 22:56    |    Pannenolli

Ist für mich total easy, die 5 darf maximal vorm Komma stehen, Verbrauch versteht sich. Momentan Diesel, aber der Nächste wird ein Benziner, was die Auswahhl drastisch einschränkt. Dazu schaue ich bei Spritmonitor nach den Verbräuchen (aufsteigend sortiert) und nehme die Autos in die engere Auswahl die nicht nur sparsam sind, sondern mir auch noch optisch gefallen. Dann werden die Angebote sondiert und dann kommt vielleicht auch mal das Bauchgefühl zu Wort. Für weitergehende Emotionen ist mir das Auto einfach nicht wichtig genug, ich höre sowieso fast die gesamte Zeit Musik im Auto, da ist mir Motor- bzw. Auspuffsound total Latte.

Für mich fällt die Ausgabe für Benzin eher unter Geldverschwendung, davon habe ich leider nicht genug und ich muß außerdem dafür auch noch arbeiten, daher versuche ich diesen Posten so gering wie möglich zu halten :-)


24.07.2012 22:59    |    Habuda

Für mich ganz einfach. Ich weiß welche Marke, welches Modell und was ich ausgeben möchte. In dem Rahmen suche ich mir ein passendes Auto raus und alles ist gut.


25.07.2012 08:58    |    bobbatz

Genau!

 

Marke: BMW/Mercedes

Motorisierung: V8

...möglichst jung, gute Ausstattung(is bei V8 eh gegeben),

 

-> 2000'er E 430T easy!


25.07.2012 09:02    |    volvosilke

@ Pannenolli: Dann ist ein Auto für dich aber tatsächlich ein reiner Gebrauchsgegenstand.

 

Für mich sind meine Fahrzeuge gleichzeitig Hobby, daher achte ich da etwas weniger aufs Geld.

Ich war außerdem schon als kleines Kind Speed-Junkie (selbst mit meinem kleinen Kinderfahrrad bin ich immer durch die Gegend geheizt), daher hatte ich bisher nie ein Auto mit weniger als 2 Litern Hubraum, 115 PS und 10 Liter Verbrauch.

Klar hat so was ins Konto rein, aber dafür habe ich eben auch sonst keine kostspieligen Hobbys.

 

Klar, dass jemand, der ein Auto als reines Fortbewegungsmittel sieht, Kaufentscheidungen mit dem Kopf trifft, während jemand, für den es ein Hobby ist, den Kopf dabei mehr oder weniger bewusst abschaltet.

 

Habe aus Spaß mal den maximal möglichen Momentanverbrauch des (in Fahrt befindlichen) Autos getestet: Voll beladen mit fünf Leuten und leicht bergan auf der A45 ergab das bei ca. 180 km/h und pedal-to-the-metal 48,3 Liter. :D (die Anzeige geht nur bis 50...)

 

Also, solange ein Auto nicht wesentlich mehr als durchschnittlich 12 Liter/100 km verbraucht, ist das im Rahmen. ;)


25.07.2012 09:09    |    Goify

Ich glaube, Pannenolli hat zu Autos ein ganz richtiges Maß von Nähe gefunden. Für mich ist auch der Verbrauch Hauptargument, da mir ein hoher Spritkonsum nichts bringt. Der Wagen ist dadurch nur selten schneller, eher ineffektiv.

Mittlerweile weiß ich auch, was ich will. Meiner wird weiter gefahren, außer meine Bedürfnisse ändern sich gravierend, also Hausbau oder Kinder, denn dann muss ein Pampersbomber her. Gerne als CLS Shooting Brake. ;)


25.07.2012 09:13    |    meehster

Wir bei uns in der Familie sind teilweise Individualisierungsjunkies.

Ich habe in allen Autos (außer dem Mazda, der bleibt original) z.B. eine selbstzusammengestellte HiFi-Anlage drin (weswegen ich beim Kauf auf die Ausstattung "DIN-Radioschacht" bestehe), für meinen Volvo habe ich blaue Schonbezüge aus Samt genäht, was ich zugegeben nicht gemacht hätte, wenn er keine Ledersitze gehabt hätte. Als mein Bruder das gesehen hat, wollte er, daß ich ihm das Cockpit seines Prius mit rotem Samt auskleide. Samt im Auto sieht ganz schnieke aus :)


25.07.2012 09:17    |    bobbatz

Schonbezüge auf Ledersitzen, dann kann man ja gar nicht mehr auf Leder sitzen?!:D


25.07.2012 09:24    |    Goify

Das mag nicht jeder. Mir ist es auch eher unangenehm, denn das gute alte Pagodenleder mit Belüftungslöchern und Luftauslässen an der Rückseite der Lehne ist selten geworden.


25.07.2012 09:33    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von bobbatz

Schonbezüge auf Ledersitzen, dann kann man ja gar nicht mehr auf Leder sitzen?!:D

Ja, das war der Grund, warum da Schonbezüge drauf sind.

Da ich im Sommer gern kurze Hosen, kurze Röcke und/oder rückenfreie und/oder kurze Oberteile trage und heißes Leder direkt auf der Haut sehr unangenehm ist, mußte da etwas unternommen werden. Schon mal im Sommer mit schwarzen Ledersitzen (zwangsweise) in der prallen Sonne geparkt?


25.07.2012 09:38    |    bobbatz

Schon ...aber ich trage eher selten rückenfreie Tops.:D


25.07.2012 10:10    |    volvosilke

Stimmt, Vollleder ist im Sommer unangenehm, dunkles Leder kommt mir daher nie wieder in ein Auto. Hatte schon mal schwarzes Leder in nem schwarzen Auto. War schon super, wenn man im Sommer einstieg... ;)

 

Momentan mit der beigen Leder-Alcantara-Ausstattung bin ich extrem zufrieden, leider macht Volvo das aber nicht mehr.

Helles Leder geht aber auch. Reine Stoffsitze sind so gar nicht mein Ding. Mindestens Teilleder, einfach um die Sintzwangen zu schonen. Lederwangen sehen bei Pflege auch nach 20 Jahren noch top aus, Stoff hingegen ist zwangsweise irgendwann durch.


26.07.2012 00:08    |    Olli the Driver

Autokauf ist bei mir ein mehrmonatiger Prozess. Liegt vielleicht auch daran das ich mit meinem ersten 11 Jahre alten Gebrauchten auf die Schnauze gefallen bin, seitdem bin ich sorgfältiger bei der Autowahl und habe mich immer richtig entschieden - das mein damals neuer Golf IV diverse Verarbeitungsmängel haben würde konnte ich bei der Bestellung ja noch nicht wissen.

 

Ich mache mir Gedanken um alle in Frage kommenden Modelle. Seit ich Firmenwagen fahren kann/darf kommen noch einige Parameter dazu auf die ich keinen Einfluss habe. Aber innerhalb dieser Grenzen kenne ich keine Schmerzen, ich beschäftige mich mit allen Autos die in Frage kommen. Damals wollte ich eigentlich einen A4 oder 3er, aus Neugier bin ich dann auch den Volvo S60 gefahren den ich dann letztendlich gekauft habe.

 

Meine letzte Autowahl habe ich 2008 ausführlich in meinem Blog dokumentiert. Und jetzt geht die Suche gerade wieder los, die ersten Resultate finden sich im Blog.

 

Wie gehe ich vor:

 

1. Welche Marken/Modelle/Motoren darf ich bestellen, wie ist das Budget?

2. Welche Größe/Welche Leistung brauche ich?

3. Die in Frage kommenden Modelle, ggf. mehrere, von allen Herstellern identifizieren

4. Informationen sammeln, in ersten Linie im Internet

5. Die Auto bei Autohäusern oder auf Messen genau betrachten

6. Die Autos die diesen ersten Check bestanden haben konfigurieren

7. Mit den Autos die dann noch übrig bleiben Probefahrten machen

 

2008 habe ich so noch 19 verschiedene Karosserien getestet, mit unterschiedlichen Motoren oder Fahrwerken wurden es so letztendlich 21 Probefahrten. Daraus habe ich gelernt, dank der Bloggerei hier kann ich auf meine damaligen Eindrück zurückgreifen und brauche die bekannten Autos, die damals bereits unterlegen waren, nicht erneut zu testen. So stehen dieses Jahr nur noch 7 Fahrzeuge zur Wahl mit denen ich Probefahrten mache.


26.07.2012 10:20    |    volvosilke

Olli, deine Systematik bei der Sache beeindruckt mich.

Mir wäre das ganz einfach zu viel Aufwand.

Ich schrieb ja schon, ich sehe mich eigentlich ständig im Internet nach Autos um.

Okay, zu 85% sind das Volvos, aber manchmal auch außergewöhnlichere Fahrzeuge, wie ein Reliant Scimitar oder ein Ford Granada Turnier oder ein Lotus Exige oder, oder, oder.

Man weiß ja nie, wo man mal landet und was einem vor die Füße rollt. ;)

 

Ich bereite mich also mehr oder weniger auch monate- oder gar jahrelang vor, aber eben nicht so explizit, sondern ich sondiere einfach den Markt nach Optionen. Konfiguratoren kommen für mich nicht infrage, da Neuwagen nicht infrage kommen.

 

Ein Auto (745) fand ich bisher aufgrund dieser Marktsondierung. War an dem Tag ganz neu bei mobile.de und ich musste ihn einfach haben.

Zwei Autos (360 + 744) aus einer Anzeigenzeitung (hieß bei uns damals "das inserat", woanders "Sperrmüll" etc.).

Eines (854) im Vorbeifahren an einem Peugothändler, der vollkommen markenfremd die schwarze T5-Limo an der Straße stehen hatte.

Eines (945) durch explizite Internetsuche nach Marke, Modell, Motorisierung.

Und mein jetziges (855) wurde durch einen Bekannten an mich herangetragen.

 

Bei den Moppeds wurden insgesamt vier (GT50, Zephyr 550, CX500, FJ1200) an mich herangetragen, eines davon (die Güllepumpe) habe ich vor der Schrottpresse bewahrt und ziemlich teuer wieder instandsetzen lassen.

Eines (CB Seven-fifty) stand bei meiner damaligen Werkstatt herum und ich habe mich sofort verliebt.

Nur ein einziges (XT500) hatte ich nach dem Prinzip "billig" aus einer Anzeigenzeitung.

Die GT50 jetzt aus dem Internet aufgrund einer bald 15-jährigen Suche nach genau diesem Mopped.

 

Mein Vater fuhr 40 Jahre lang Geschäftswagen. Früher Opel Rekord Caravan, dann Omega Caravan, zuletzt einen Sharan.

Alles, was er sich aussuchen durfte, war die Farbe. Das war das große Familienereignis alle vier Jahre. :D

Beim Sharan allerdings nicht einmal das, da bekam er einfach einen silbernen vorgesetzt.

Autokauf wurde mir also auch niemals vorgelebt. Ich wuchs damit auf, dass die Farbe eines Autos das Wichtigste daran ist. *lach*

(...und trotzdem habe ich jetzt schon das zweite rote Auto... *gruml* )


26.07.2012 11:31    |    meehster

Die meisten meiner Autos waren auch rot - dabei hatte ich nie ein Faible für rote Autos.


26.07.2012 23:28    |    Olli the Driver

Zitat:

Olli, deine Systematik bei der Sache beeindruckt mich.

 

Ich schrieb ja schon, ich sehe mich eigentlich ständig im Internet nach Autos um.

 

Alles, was er sich aussuchen durfte, war die Farbe. Das war das große Familienereignis alle vier Jahre. :D

 

Autokauf wurde mir also auch niemals vorgelebt. Ich wuchs damit auf, dass die Farbe eines Autos das Wichtigste daran ist. *lach*

Ist viel Aufwand, aber ich bin dann 4 Jahre an den Wagen gebunden. Ich habe keine Möglichkeit den vorher zu wechseln. Wenn ich mich da falsch entscheide muss ich jahrelang drunter leiden, das ist mir etwas Zeit wert. Dafür sehe ich mich außerhalb dieser Zeit nicht nach Autos um, habe bisher keinen Bedarf für einen Zweitwagen.

 

Ui, also wenn Neuwagen dann auch richtig. Da bin ich froh das ich da etwas mehr Wahlfreiheit habe.

 

Vorgelebt wurde mir das auch nie. Meine Eltern haben viel weniger Aufwand und Leidenschaft in die Autosuche gesteckt, den größten Autospleen bei uns habe ich :D


27.07.2012 17:08    |    Hellhound1979

Zitat:

Schonbezüge auf Ledersitzen, dann kann man ja gar nicht mehr auf Leder sitzen?!

habe selbst (gelbes) Leder im Auto aber Ledersitze haben m.M.n. nur einen Vorteil, nämlich den das sie schön aussehen. Vom Sitzkomfort her bevorzuge ich Stoffsitze.


28.07.2012 19:46    |    Bluesilentpro

Das geht bei mir ganz schnell. Ich sehe eine Karre, guck mir die Daten an, mache eine Probefahrt und dann weiss ich, ob ich die kaufe oder nicht. Es herrscht etwas die Neigung, sowas in Foren ewig zu zerlabern. Die Entscheidung fällt man in einer halben Stunde Probefahrt.

 

Ich habe das gestern gerade wieder gemacht:

 

http://s7.directupload.net/images/user/120727/i3hosgul.jpg

 

OK, Probefahrt steht noch aus.:D


29.07.2012 13:07    |    Pirat77

Beim Auto ist das einfach: Hauptsache VOLVO!

 

Der Rest ist ein nachfragen nach Schwachstellen hier im Board. Passen dann noch Ausstattung und Budget zusammen, wird der Hobel gekauft!

 

Motorräder: Ebenso einfach! Ich schau auf das Budget, sehe dann, was ich dafür bekommen kann - Und das, was mir dann das schönste Bauchgefühl hinterlässt (Im regelfall eine Kawasaki) wird dann gekauft! 

 

Eine Entscheidung hierüber werde ich sicher nicht dem Board überlassen... Das ist für gezielte Nachfragen Super, kann aber nicht mein Bauchgefühl beeinflussen...


30.07.2012 21:59    |    Gus-85

Bei mir ganz einfach...

Hauptsache ein Japaner mit einem guten Motor und Sportlichem Design... sonnst kommt mir nichts ins Haus ;)


Deine Antwort auf "Fahrzeugkauf: die Qual der Wahl oder eigentlich doch ganz simpel?"

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über mich

Für mich gab es schon immer nur Volvo, seit ich als kleines Kind in unserem Ort fast täglich an einem P1800ES vorbeilief und Volvo für mich somit zum Inbegriff schöner Autos wurde.

Ich habe nie etwas anderes besessen als einen Volvo und kann mir zur Zeit auch nicht vorstellen, dass es KEINEN Volvo in meinem Fuhrpark geben kann.

Meine andere Fahrzeugleidenschaft gilt Motorrädern, gerne schnell, gerne hubraumstark.

 

Bin bekennender Speed-Freak und kann selbst mit dem Fahrrad oder zu Fuß nicht langsam machen. Schätze, meine Eltern haben den Kinderwagen immer ans Auto gebunden und sind dann durch den Ort gefahren... :D ...anders kann ich mir das nicht erklären.

Danke fürs Vorbeischauen

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