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T-R-S Autobahnwelten

Leben auf der Autobahn. Gedanken, Überlegungen, Schlussfolgerungen.

16.06.2012 19:15    |    T-R-S    |    Kommentare (69)

Erhöht eine jährliche Hauptuntersuchung für ältere Fahrzeuge die Verkehrssicherheit?

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Steuern, Benzinpreise, Umweltzonen, Maut, Versicherungen... Autofahren wird bald noch teurer:

Nach Berichten plant unser aller geliebte Wohlfühlorganisation , die EU, die Hauptuntersuchung bei älteren PKWs auf einmal jährlich zu verkürzen. Älter bedeutet über 7 Jahre auf dem Buckel oder über 160tkm auf dem Kilometerzähler. Naja, verständlich, wer mit dem alten Schrott von 2005 oder älter unterwegs ist soll eben doppelt so oft zum TÜV oder lieber ein Neufahrzeug kaufen.

Das erscheint auch eher wie ein neues Konjukturpaket für die Automobilindustrie als tatsächliche Sorge um die Sicherheit. Ähnlich wie mit Geschwindigkeitskontrollen an 4-spurigen Bundesstrassen, fernab von Wohngebieten und Schulen.

 

Wie ist die Meinung des Motor-Talk-Users? Ein Schritt in die richtige Richtung, notwendig und überfällig oder eher doch unnötig und kostentreibend? Wie kann man sonst die Sicherheit im Verkehr erhöhen?

 

 

erste Medienberichte

http://www.news.google.de/search?...


16.06.2012 19:23    |    Rockport1911

Wenn Ich dann auch nur den halben Preis zahlen muss kein Problem.

 

Aber wie man die EU und die Prüforginastionen kennt wird es nicht so ausgehen.

 

Also von mir erstmal Ablehnung.


16.06.2012 19:44    |    Antriebswelle19813

Seh ich ganz genauso wie Rockport...;)

Und der Gedanke des TE, daß man ja was tun muß, um die Autoverkäufe wieder anzukurbeln, der ging mir beim Lesen des Artikels nicht durch den Kopf, nein, niemals...:p- ein Schelm, wer böses dabei denkt!:cool:


16.06.2012 19:49    |    Daemonarch

Warum nicht gleich mit 5 Jahren zwangsverschrottung? Abgelehnt!


16.06.2012 19:50    |    Schattenparker49010

Da muss ich Rockport ebenfalls zustimmen.

Damit wollen sie die Altauto-Fahrer zum Kauf eines neuen Autos anlocken.

Das ist reine Abzocke und ich möchte mich der Wegwerf-Gesellschaft nicht anschließen.

Jedes neue Autos das produziert verbraucht Ressourcen und belastet die Umwelt, also wäre es aus wirtschaftlicher Sicht besser ein altes Auto so lange zu fahren bis nichts mehr geht ;)

 

Wollen die das auch mit den Oldtimer machen oder werden die ausgeschlossen?


16.06.2012 19:57    |    bronx.1965

WAS denn nun noch alles, liebe Gängelbehörde "EU"? Jeder Halter ist doch ohnehin verpflichtet, sein KfZ

in verkehrs- und betriebssicheren Zustand zu halten. Es ist doch alles klar geregelt.

Neben dem Krümmungsgrad der Banane und der definierten Mindesthöhe für Traktorensitze spuckt dieser Talentefriedhof namens Brüssel, wo ALLE untauglichen Polit-Barden zu landen scheinen, fast täglich neuen Unsinn aus. Abzocke, nichts anderes.

Mir fällt nicht EINE EINZIGE sinnvolle Sache ein, welche von dort kam.

Bei so sinnvollen Dingen, wie der Pflicht für "tote Winkel-Spiegel" versagen die Herren.

Beim Klimamittel 1234yf versagen sie ebenfalls, knicken ein vor der Lobby von Dupont und Honeywell.

Es wird so was von Zeit, diesem Theater ein Ende zu setzen...


16.06.2012 20:05    |    Spiralschlauch39315

Boah, das ist echt eine Frechheit, so eine doofe Idee:eek::mad:

 

Wie Bronx schon sagte, jeder hat selbst für sein Auto zu sorgen dass es verkehrssicher bleibt. Und ich glaube wohl kaum, dass die Zahl der Unfälle aufgrund unsicherer Autos so dermaßen hoch sein kann:rolleyes:

Das ist alles nur wieder eine blöde Wegschneiderei, damit die ihre neuen Dreckskarren loswerden und die alten Autos von der Straße verschwinden:mad:


16.06.2012 20:15    |    124er-Power

Als ob 7 Jahre alt und eine Gefährdung wären. :o

Da mach ich nicht mit!

Was kommt als nächstes?

Muss ich mir alle 2 Jahre einen neuen TV kaufen?

Dreiste Abzocke, nix anderes ist das!


16.06.2012 20:38    |    Marc 22

Ich finds auch reine Abzocke.

Wollen nur noch Geld sehen, was kostet TÜV jetzt 90€??


16.06.2012 20:49    |    Tillamook

Wer fährt denn schon so ne alte Mühle von <2005 ? Also bitte... :rolleyes:

 

Da bleibt mir ja der Kaviar im Hals stecken...


16.06.2012 20:55    |    Daemonarch

Mir schmeckt mein Kobe-Rind auch nicht mehr, wenn ich sowas lese!


16.06.2012 21:01    |    DerMatze

täglich tüv! kann ja jeden tag was kaputt gehen!


16.06.2012 21:02    |    notting

Mit der HU jedes Jahr kann ich mich nur bei Fahrzeugen anfreunden, wo die Besitzer offensichtlich bei der Wartung zu sehr sparen, also wo z. B. die letzte Wartung deutlich länger her ist als vom Hersteller vorgesehen. Das zu unterscheiden wird aber nicht immer einfach sein.

 

notting


16.06.2012 21:03    |    bronx.1965

Stündlich geht aber auch! Am besten nur noch mit dem Prüfer unterwegs sein..


16.06.2012 21:04    |    Antriebswelle19813

Bringt die Hornviecher in der EU doch nicht noch auf Ideen...:rolleyes::D


16.06.2012 21:06    |    Weilheimer

Ja, schönen Dank auch an die EU für die tolle Idee!

 

Sicher gibt es ein paar alte Mühlen, die nur noch durch Lack und Klebeband zusammengehalten werden, aber da sollte halt die Obrigkeit ein extra Auge drauf haben. Ein Regelung, daß man "verdächtige" Fahrzeuge einer TÜV-Kontrolle vor Fälligkeit unterzieht, fände ich viel sinnvoller. Bei mir in der näheren Umgebung würde mir da mehrere Kisten einfallen, die das Prädikat "Seelenverkäufer" tragen, aber trotzdem gültigen TÜV haben.

 

Mein Cabrio (Zweitwagen) hat unlängst den TÜV "ohne erkennbare Mängel" bestanden, genauso wie die Jahre davor schon bei der Vorbesitzerin und das, obwohl der Golf schon 23 Jahre auf dem Buckel hat. Ich sehe nicht ein, daß ich mit dem Zweit-/Schönwetter-/Saisonfahrzeug nun jährlich zum TÜV soll und dabei jedes Mal 80 Euro los werde.

 

Mal sehen, was da wirklich kommt!


16.06.2012 21:24    |    ICBM

hmmm ähnliches Dauerthema wie Tempolimit oder Maut.

da wird noch lang nix passiern aber jetzt kochen die Gemüter natürlich wieder hoch...

 

mfg


16.06.2012 21:36    |    Drahkke

Ja, das Thema jährliche HU ist ja nicht zum 1. Mal in der Diskussion. Bisher waren alle Anläufe hierzu erfolglos.


16.06.2012 21:43    |    _RGTech

Mutmaßlich wird das auf EU-Basis ohnehin scheitern, zumindest vorerst. Denn wenn eine solche Regelung für alle Mitgliedsstaaten in Kraft treten soll, müssen alle außer dem prüforganisationenüberfüllten Deutschland erst eine entsprechende Infrastruktur aufbauen. Und die Vermutung, dass gerade diese Organisationen den Ruf nach häufigeren Prüfungen laut werden lassen, um sich selbst dadurch mehr Arbeit und Umsätze zu generieren, wird auch immer stärker...


16.06.2012 21:43    |    Roland0815

Zitat:

Weilheimer Weilheimer

...

Sicher gibt es ein paar alte Mühlen, die nur noch durch Lack und Klebeband zusammengehalten werden, aber da sollte halt die Obrigkeit ein extra Auge drauf haben. ...

Dafür braucht es keine EU. Wenn die Polizei der Meinung ist, dass ein KFZ nicht mehr verkehrstüchtig ist, kann sie umgehend eine TÜV-Untersuchung anordnen, oder das Fahrzeug sofort selbst vorstellen.

 

Das ist alles schon geregelt...


16.06.2012 21:45    |    bronx.1965

@Roland0815:

 

Genau das meinte ich vorhin. Es bedarf keiner neuen Regelungen, deswegen dient es nur der Beutelschneiderei!


16.06.2012 21:48    |    Druckluftschrauber47632

Ne ne ne ne ne,

Den Mist abschaffen , aber complett


16.06.2012 21:48    |    Drahkke

Komplett abschaffen ist leider auch keine Lösung.


16.06.2012 21:51    |    anntike

Zitat:

täglich tüv! kann ja jeden tag was kaputt gehen!

:D:D


16.06.2012 21:54    |    Drahkke

Hm, ob es wohl einen Zusammenhang zwischen dieser EU-Initiative und den im folgenden Thread beschriebenen Plänen gibt?

 

http://www.motor-talk.de/.../...isterbetrieb-wird-kommen-t3894151.html


16.06.2012 22:12    |    bstid20

Geil, jetzt können wir also alles vor 2005 als schrott bezeichnen. Die goldenen 90er sind wohl vorbei, jetzt gehts nur um dreckskarren die schon nach kurzer Zeit wieder schrott sind und viel profit für die Firmen.


16.06.2012 22:13    |    Drahkke

Wieso soll man alles vor 2005 als Schrott bezeichnen? :confused:


16.06.2012 22:15    |    KKrHB

Ich weiß gar nicht, was Ihr habt!!

Wir alle wissen doch, daß die Idioten in Brüssel einfach einen an der Pfanne haben!

Ein solcher Beschluss würde schon nach einer Klage rufen, da es sich hierbei um eine Art von Rassismus handelt!!

Nur damit die älteren Fahrzeuge von den Straßen veschwinden und sich jeder einen Neuwagen holt sollen nun noch soche Späße kommen!

Und was ist hierbei mit der Arbeitenden Bevölkerung, die nicht jeden Monat 5000€ nach Hause bringt, die am Existenzminimum leben?

Es gibt auch noch Leute die Haben zwar ein Auto (es ist alt) aber können (oder wollen) sich kein neues leisten.

Wenn jetzt Jährliche Untersuchungen anstehen können dies Leute sich das nicht mehr leisten, allerdings da sie einen Wagen zum Arbeiten benötigen werden diese kündigen, ergo mehr Arbeitslose...

Was würde dann wohl mit Deutschland passieren, wenn die Arbeitslosigkeit plötzlich auf über 30% ansteigt?

Ich denke mal es würde Deutschland dann so ergehen, wie den Griechen.


16.06.2012 22:20    |    mondeofan2008

unnötig...es gibt autos, die sind 15 jahre alt, haben 300.000km aufm buckel und sind im topzustand...und autos, die sind 5 jahre, haben 20.000km runter und sind nicht mehr verkehrssicher...also von daher...ist andersrum natürlich auich so...es hält sich in waage...2 jahre ist schon okay so!


16.06.2012 22:29    |    bstid20

Wenn es dieses Jahr das Gesetz herauskommt, dann wäre es unter 2005 für deren augen "alt und schrottreif, also besondere Vorsicht und deshalb jedes jahr tüv! "

 

Und wir ihr bereits wisst, ist die deutsche Politik die beste um sinnlose Gesetze rauszubringen. (thema wechselkennzeichen: Aus einer schönen idee und bereits umgesetzt in Österreich, wurde sie kastriert und vergewaltigt und total sinnlos gestaltet!)

 

Für mich hat die Regierung im wahrsten Worte "verkackt".


16.06.2012 22:37    |    Drahkke

Eventuell gehören die folgenden Maßnahmen auch noch zu dem Gesamtplan dazu...:D

 

http://www.motor-talk.de/news/neues-vom-tuev-t3968772.html


16.06.2012 22:41    |    Duftbaumdeuter28355

Das ist typischer EU-Unfug.

 

Die TÜV-Untersuchung besagt doch nur, dass das Fahrzeug zum Tage der Vorführung verkehrssicher war. Und was ist am Tag danach??

 

Ich wäre da eher für verstärkte Verkehrskontrollen. Während der insgesamt 1,2 Mio km seit '95 im Außendienst wurde ich ein einizges Mal angehalten und da wollten die auch nur die Papiere sehen.

 

Wer weiß, von welcher Prüforganisation der Herr EU-Komissar sein Zweitgehalt bezieht.


16.06.2012 22:51    |    Standspurpirat38000

Ob ältere Fahrzeuge jährlich oder alle 2 Jahre zum TÜV müssen, ändert nichts an der Tatsache, das manche Eigner keinerlei Interesse an der Verkehrsicherheit ihrer Fahrzeuge haben.

Durchgeknallte Eigner, die mit verschlissenen Bremsen und oder gebrochenen Federn am Fahrzeug zum TÜV fahren und glauben, 2 Jahre TÜVfrei zu bekommen.

Mein alter Transit ging auch im Alter von 16, 18, 20 und 22 Jahren und zum Letzteren mit rund 170000km, ohne Mängel über den TÜV..


16.06.2012 22:52    |    Drahkke

Genau auf diese durchgeknallten Eigner zielt ja die jährliche Prüfung ab. Die werden dann schon nach der Hälfte der bisherigen Zeit abgefischt.


16.06.2012 22:53    |    Oggy1

Wenn ein Auto also älter als 7 Jahre ist oder mehr als 160tkm auf den Tacho hat, dann halten die neuen Ersatzteile nicht länger als 1 Jahr und bei einem Neuwagen halten diese Teile dann 3 Jahre??

 

Wenn ich also vor den TÜV bei einem 5 Jahre alten Auto die Bremsen machen lasse, dann halten diese 2 Jahre, lasse ich diese vor den TÜV bei einem 7 Jahre alten Auto machen, dann halten die nur 1 Jahr?? Wie geht das?? Bei einem Neuwagen halten die ja auch 3 Jahre?!?!

 

Hier geht es doch garnicht um die Sicherheit, hier geht es um das Wohl der DEKRA, dem TÜV, der GTÜ, der Autoindustrie...


16.06.2012 22:58    |    skynetworld

Sollte das so kommen, werde ich meine Bürgerpflicht wahrnehmen und zivilen Ungehorsam praktizieren. (Alle zwei Jahre zum TÜV hat sich bewährt, obwohl selbst das eigentlich zu oft ist. In der Schweiz prüft man alle drei Jahre und das ist völlig ausreichend.)

 

Irgendwann ist das Maß VOLL!!!!! und der Zeitpunkt WAR SCHON!!!!!!

 

Schade, daß nicht bekannt ist, wo der Kallas wohnt. Den würde ich gerne mal besuchen fahren. :D

 

BTW: Der TÜV garantiert mit einer frischen Plakette ja nicht einmal, daß sich das Fahrzeug in einem fahrsicheren Zustand befindet, also was soll der Unsinn??? Haben die endgültig den Verstand verloren???


16.06.2012 23:00    |    Rostlöser38041

Bo ey es ist aber ein Thema, ach ,

Ich sehe kein Problem darin dass dann Jeder selbst zum

tüv-Prüfer ausgebildet wird und dann sein Eigentum controliert,

gleich zum Führerschein egal welche Klasse dann gibt es weniger

Autofahrer weil die dann ernste Probleme bei der Prüfung haben.

Grinns :D


16.06.2012 23:02    |    Goify

Man sollte sich mal anschauen, warum Unfälle passieren und dann überlegen, was man dagegen tun kann. Da ein verkehrsuntüchtiges Fahrzeug als Unfallursache nur im Promillebereich vorkommt, kann man diesen Punkt vergessen und somit kann eine Verkürzung der Prüfintervalle nur dazu führen, dass einerseits mehr Geld bei den Prüforganisationen hängen bleibt und andererseits man doch eher dazu neigt, seinen alten Wagen gegen was jüngeres einzutauschen. Was natürlich ein herber Schlag in den Finanzhaushalt der Privatleute bedeuten würde und einen noch größeren gegen die Umwelt, denn diese leidet unter dem ungebremsten Bau von neuen Fahrzeugen am meisten.

Es wäre viel besser, wenn man die Prüfer besser ausbilden würde, damit sie vorhandene Mängel besser finden können, denn man kann schon mit arg unsicheren Wagen eine neue Plakette finden. Wie sagte es mal ein Fahrzeugtechnik-Professor: Das zu prüfende Auto ist eine Art Versuchsaufbau womit man untersuchen kann, wie viele Fehler der Prüfer findet.

Sonst käme es ja nicht so oft zu dem Fall, dass völlig unsichere Schulbusse unsere Kinder transportieren würden, obwohl Busse jährlich zur HU müssen und halbjährlich einen Sicherheits-Chek über sich ergehen lassen müssen. Denn innerhalb eines halben Jahres kann eine Karosserie nicht plötzlich durchrosten oder Bremsschläuche so porös werden, dass sie platzen.

 

Man sollte Prüfer für nicht entdeckte Mängel zur Haftung heranziehen, dann würden die ganz anders prüfen.


16.06.2012 23:04    |    GoLf 3 Bastler

Wie ich schon in einem anderen Thread hier anmerkte... Neues aus der Anstalt... Brüssel EU

Einige dieser Talentfreien Eurokraten sollte man echt mal auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen...

Ein normaler Mensch kommt nicht auf so viel Mist wie immer in Brüssel verzapft wird um den normalen Bürger wieder weiter zu: schröpfen, gängeln, einzuschränken, überwachen und zu kontrollieren.


16.06.2012 23:06    |    Schattenparker47314

Ich bin dafür dass EU- Beam Volksverblöder monatlich zum Idiotentest müssen. Fürche aber die gigantische Negativbilanz.


Deine Antwort auf "Älter als 7 Jahre oder mehr als 160.000km? Dann jährlich TÜV!"

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