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PoloMatthias

Blog vonPoloMatthias

12.01.2012 19:02    |    PoloMatthias    |    Kommentare (59)

Guten Abend liebe Leser :)

 

In diesem "mini" Artikel soll es Heute mal um eure ersten Wegbegleiter gehen, weil bekanntlich soll ja das erste Auto mit ganz besonderen Erinnerungen und Gefühlen verbunden sein.

 

 

Viele Anfänger, vielleicht ja auch Ihr, haben einfach kein Geld für ein neues oder "fast" neues Auto, deswegen werden meistens alte Gebrauchtwagen an Land gezogen ;)

Interessant finde ich den doch recht großen Unterschied in dieser "Altersgruppe". Zum einen gibt es da diejenigen, die sich einen alten Gebrauchten mühsam zusammengespart haben, ihn lieben, ihn pflegen und auf ihn aufpassen, also diejenigen, die Ihr Auto einfach lieben, sie pflegen es, weil es ihnen Spass macht, nicht weil es "sein muss".

 

Zum anderen gibt es aber auch diejenigen, die sich zwar auch einen alten Gebrauchten kaufen, ihn aber eher hassen. Sie fahren ihn, weil nichts anderes in Ihrer Preisklasse vorhanden war und hoffen auf neues Geld, um sich endlich was besseres kaufen zu können. Zu langsam ist er wahrscheinlich auch, also wird er halb tot getreten, warum auch nicht, es ist ja schließlig "nur" ein altes Auto, der mich ein paar Monate von A nach B bringen soll/muss.

 

Ich zähle mich da eher zur 1. Fraktion und würde gerne laaaange Geschichten über euer erstes Auto lesen, am besten mit Fotos ;)

 

Habt Ihr ihn vom eigenen Geld gekauft?

Zu welcher Fraktion würdet Ihr euch zählen?

 

Und falls, was bei vielen hier der Fall sein wird, das 1. Auto schon laaange verkauft ist, würde ich gern wissen, ob es euch schwer gefallen ist, das Auto abgeben bzw. aufgeben zu müssen oder ob ihr froh war das er endlich weg war/ist.

 

 

Also, dann lasst mal ordentlich was kommen, ich freue mich auf viele interessante Storys und Kommentare von euch.

 

Liebe Grüße

Matthias :)


12.01.2012 19:18    |    Goify

Ganz einfach. Mein Vater bekam 2001 einen Firmenwagen, sodass er mir seinen Golf schenkte. Einen Golf 2 Bj 1984 mit 55 PS und unbekanntem Kilometerstand. Damals sprang der Tacho alle 100k km noch über. Das war ein großes Glück für mich, da ich nur drei Wochen später ein Praktikum begann, zu dem man ohne Auto nicht gekommen wäre.

Leider rannte mir schon nach vier Wochen ein Reh vor den Kühler, sodass selbiger vor Schreck inkontinent wurde und der Wagen leider auf den Schrott musste. Glücksfall war, dass auf dem Schrottplatz ein Golf 2 Boston mit 90 PS von 1989 stand, den ich sofort für 500 € mitnahm. Dann schlachtete ich den alten Golf noch aus und den Rest holte der Schrott kostenlos ab. Dieser Wagen ist in meinem Profil zu finden.

Meinem zweiten Golf 2 trauere ich noch immer nach... R.I.P. :(


12.01.2012 19:23    |    Habuda

Ich gehöre zur ersten Gruppe, wobei das "mühsam" zusammensparen etwas übertrieben ist. Habe früh angefangen neben der Schule zu arbeiten wodurch natürlich auch gutes Geld reinkam.

 

Mein erstes Auto war ein BMW 325i E36 mit 192 Ps, komplettem M-Paket und ein paar Individualisierungen (breite Reifen und Felgen (hinten 265er auf ner 11*17 Zoll Felge), getönte Scheiben (war nicht so mein Fall), Bastuck ESD, ...).

 

Da meine Familie absolute BMW-Fans sind und quasi nur Bmw´s fahren/fuhren war für mich schnell klar was für ein erstes eigenes Auto ich wollte. Einen BMW! Der 3er gefiel mir optisch sehr gut und zudem begeisterte er mich auch noch fahrdynamisch, schön direkt und mit dem richtigen Motor (6 Zylinder) genug Power. Also habe ich mich auf die Suche gemacht, täglich die Internetbörsen durchstöbert, lokale Announcen durchgesehen, Freunde gefragt usw.

 

Schlussendlich fand ich einen wunderschönen mauritiusblauen 3er in Bayern mit weißem Leder in gutem Zustand. Der Besitzer, ein KFZ-Mechaniker bei BMW, war überaus freundlich und reservierte mir den Wagen bis zum Wochenende, sodass ich mit meinem Vater den Wagen besichtigen konnte.

 

Am Sonntagmorgen ging es mit dem Zug in Richtung Bayern los, am Zielbahnhof wurden wir vom Verkäufer mit seinem wunderschönen E39 530d abgeholt und zu sich nach Hause gefahren. Er öffnete die 2. Garage und dort stand er, mein erster Wagen. 2 leicht nach oben gebogene Auspuffendrohe mit 76mm Durchmesser und diesem geilen breiten Arsch aufgrund der breiten Reifen. Einfach nur ein Traum.

 

Und als der Motor startete ging mir fast einer ab :D. Ein geiler Klang.

 

Bei der Probefahrt (zuerst Pappi, dann ich) gab es keine Probleme, die Preisverhandlungen gestalteten sich nicht besonders schwierig, also habe ich zugeschlagen.

 

Zurück ging es dann also im ersten eigenen Auto und das mit 17 und Pappi als Begleitperson. Ich glaube ich habe noch nie eine ~200km lange Autofahrt so genossen wie diese Erste in meinem eigenen Wagen, einfach nur ein Traum.

 

Auch in den kommenden Wochen und Monaten, vor allem nach dem 18. machte er mir große Freude.

 

 

Bis er nichtmehr so ganz heile war ;(. Zu schnell in eine Kurve und ab gings in Feld samt Überschlag. Auto = Totalschaden, mir nichts passiert.

 

Ich habe ihn dann leider verkaufen müssen, habe allerdings noch das Lenkrad hier als Erinnerung und Warnung. Mittlerweile hab ich wieder ein Fahrzeug welches ähnliche Glücksgefühle in mir weckt.

 

Gruß


12.01.2012 19:41    |    Slayermaggot

Der Polo 6N, BJ. 1995 ist mein erstes Auto, den habe ich durch Zufall auf dem Hof einer Werkstatt bei mir im Ort entdeckt.

Er war übersäht mit Kratzern und kleinen Rostflecken und hatte viele komische Aufkleber (z.B. "Ich bremse auch für Tiere" usw.).

Der Meister machte die roten Nummer dran und dann gings auf zur Probefahrt, bei der ich dem Polo richtig die Sporen gab.

Mein Eltern gaben mir das Geld und ich kaufte mir das Auto. Als ich den Wagen dann zu mir gefahren hatte, machte ich die Aufkleber weg, spendierte ich ihm eine Handwäsche und eine Politur, daraufhin sah der Wagen um einiges besser aus.

Das Auto hat seine Macken und manchmal wünsche ich mir mehr Leistung zur Verfügung zu haben, aber dennoch hab ich ihn liebgewonnen. Ich hoffe das er noch ein paar Jährchen durchhält und mir treu zur Seite steht ;)


12.01.2012 19:49    |    NyahNorman

Autoführerschein mit 19 gemacht, aber nie kam Freude in der Fahrschule auf. Dann ein paar mal Mamas IVer Automatik Golf gefahren und das hat mir entgültig den Spaß genommen.

Mit 21 Jahren bin ich dann aufs Motorrad umgesattelt.

 

Und mein 1. Begleiter war, nein falsch: IST seit Juni 2011 meine kleine süße Honda CBF 500A .

Bezahlen musste ich zum Glück nur den Führerschein und das Geld für meine Kleine kam von meiner Mama. Ja richtig, meine MAMA hat mir meine Honda bezahlt, weil ich kein Geld für ein ABS Motorrad hatte. Und Eltern wollen ja bekanntlich das Beste für ihre Schützlinge!

 

Getauft habe ich mein Motorrad auf "Äffchen" (manchmal auch "Kleine" oder "Dicke").

Sie steht zwar immer im Freien, aber hin und wieder gibts das komplette Pflegepaket und auch liebevolle Streicheleinheiten & Küsschen.

Sie bringt mich täglich zur Uni und wieder zurück, auch lange Strecken nach Berlin (Gesamt 700km) oder Hamburg (eine Strecke 500km) sind für meine Kleine kein Problem. Am Wochenende gehts dann auf Kurvenjagd oder einfach nur gemütlich durchs Land.

Egal ob die Sonne scheint, es regnet oder Minusgrade herrschen, sie ist immer startklar und hat mich noch nie entäuscht.

 

Im Juni 2013 darf ich das Äffchen dann von ihrer Drosselung befreien und mich an 57PS erfreuen. Aber bis dahin stell ich mit den 34PS jede Menge Unsinn an :D

 

Morgen geht es wieder zu Uni und ich freu mich jetzt schon darauf, wenn ich auf die Zündung drücke und sie quietschend & tuckernd zum Leben erwacht.

 

Gruß,

Nyah


12.01.2012 19:52    |    Multimeter37665

Mein erstes eigenes Auto...

Wir haben inzwischen seit über 12 Jahren einen Toyota Corolla in der Familie. 1,4 Liter, 75 PS, null Ausstattung, Design eher ... naja, ich bins halt gewohnt :D

Da die Fahrerin leider keine Verwendung mehr dafür hatte, haben mein Bruder und ich den "übernommen". Da er nicht Teilen wollte, bekamm ich ihn, direkt nach dem Führerscheinerwerb bin ich damit nach Hause gefahren.

Obwohl ich die laufenden Kosten damals komplett aus eigener Tasche bezahlt habe, betrachte ich ihn nicht wirklich als eigenes Auto, er gehört halt ... dazu.

Ein Jahr und etwa 13000 Km später habe ich dann per Zufall meinen jetztiges Golf Cabrio im Netz entdeckt, 2 Wochen später endlich einen Termin bekommen und am nächsten Tag den Wagen direkt abgeholt. Ohne Probefahrt - heute bin ich Schlauer, würde ich nie mehr machen (Obwohl der Wagen Top ist und war, hatte halt großes Glück)

Den bezahle ich zu 100% aus eigener Arbeit, daher betrachte ich ihn als erstes eigenes Auto :)

 

Bild vom Corolla im Anhang, Golfbilder gibts im Profil...


12.01.2012 20:14    |    escort_fahrer32

Als erstes ein Ford Escort Mk5 1,6 105PS....

Ich fand ihn einfach total schick mit dem originalen RS Spoilerpacket:)

Hab ihn gehegt und gepflegt.....

 

Hätte ihn damals (vor 2Jahren) nicht verkaufen dürfen,trauere ihm immernoch nach:(


12.01.2012 20:16    |    backbone23

Weißt ja schon alles, war hoffentlich lang genug. ^^


12.01.2012 20:28    |    mondeofan2008

mein 1. auto war(glaube ich) nen grüner vw polo steilheck...bj.87...der hatte ne art sportausstattung mit diesen schwarzen radkappen, die die hälfte der felge bedeckten(sah tollt aus), nem heckspoiler an der dachkante und nem 75ps benziner-motor, der auch gut und gerne 175 lief(tacho)...er hat viele probleme gemacht, aber ich hab ihn geliebt...


12.01.2012 20:28    |    Antriebswelle19813

Hier kannst du alles über mein erstes Auto lesen;)... leider hatte ich es nur einen Monat...:(


12.01.2012 20:30    |    Den gammle Golf

Moin moin.

Ich habe jetzt seid gut 2,5 Jahren einen Golf 2 1,3 mit Vergaser druff :D

55 Ponys unter der Haube und nun schon 409000km. Ich habe den "damals" noch ohne Führerschein in der Tasche für umgerechnet 400 Euro gekauft. Ausgeblichenes Rot, 335000km auf der Uhr, Importwagen aus Deutschland (bei Bremen, da war noch ein Autohaus Aufkleber dran :D ), ZKD im Mors ABER fast kein Rost. Das war auch das wichtigste Argument, den zu kaufen. Da ich noch 3 Monate bis zur Fahrprüfung hatte, wurden ZKD und bestimmte Verschleissteile gewechselt. Nun fahre ich über 40000km/Jahr mit dem durch die Lande und erfreue mich an meinen 1. eigenen Vehicle.

Auch wenn viele meiner Freunde ihre 1. Wagen nach ca. einem Jahr "ausgewechselt" haben, werde ich noch einige Zeit mit dem fahren wollen.

Ach, und das 2. Bild in deinem Blog kenne ich :D Auf dem Schrottplatz war ich früher immer, als ich da noch gewohnt habe ;)


12.01.2012 20:56    |    emil2267

1998 hab ich mir mit 19 nen trabant 601 von 1969 zugelegt,da war ich auch stolz wie bolle drauf :cool:

 

panamagrün war der mit gletscherblauer fahrertür,hab den wieder aufgemöbelt,poliert,vorn ne chromblitzende stossstange gegönnt,die hintere wurde wegrationalisiert,weisse blinker & rote rückleuchten spendiert

 

nach doch recht planlosen anfängen stellte sich aber raus,dass die fahrgestellnummer fast 30jahre alt war,der rest aber nicht mal 10 & von amts wegen wurde es auch einfach nur hingenommen :D

 

bisschen traurig war ich,als der motor das zeitliche segnete,aber nen alter bekannter meiner mutter hatte noch nen passendes ersatzaggregat da liegen & ich fang an,mich bisserl in die materie zu vertiefen

 

zuletzt ging nen kupplungswechsel ne knappe stunde,inkl. rumgeschwätze,raucherpause & probefahrt :)

 

hatte den wagen trotzdem nicht lang,im frühjahr erstanden & im herbst bei nem unfall zerlegt :(

 

ihm folgten aber noch 4 andere & eigentlich hätte ich jetzt auch noch gern einen zum basteln & gelegentlichen cruisen


12.01.2012 21:27    |    Standspurpirat18771

Mein erstes Auto ist (ich fahre ihn noch) ein 96er escort Turnier mit 90PS. An sich ist der Wagen gut. Ich pflege und hege ihn. leider hat der Vorbesitzer immer falsches Öl eingefüllt sodass 2 ventile gestorben sind. Er hat noch bis November diese jahr TÜV. mal sehen vielleicht behalte ich ihn oder ich hole mir einen ganz neuen Focus. Am geld soll es nicht liegen. Der Escort hat jetzt 278.000Km runter.


12.01.2012 21:58    |    Dynamix

Bei mir wars ein Flashroter 97er Golf III in Joker Ausstattung. Den hat meine Mum mir quasi vermacht da meine Eltern keinen Bock mehr auf die ganze Repariererei hatten. Die hatte ich dann nach 2,5 Jahren auch nicht mehr ;) Bin ihn gerne gefahren und es hingen sehr sehr viele schöne Erinnerungen an dem Wagen, aber irgendwann ist es auch mal vorbei.

 

286.000 km hatte er bis dato auf der Uhr. Heute fristet er seinen Lebensabend bei einem älteren Pärchen die ihn für die Wochenendeinkäufe nutzt. :)


12.01.2012 22:09    |    Dr Seltsam

Meine erste Begleiterin, der wohl bekannteste Fiesta Motor-Talks :D :)

 

War se, is se und bleibt se :) 2 Drittel vom Ersparten, 1 Drittel von den Eltern.


12.01.2012 22:20    |    N3M3S1S

Mein erster Begleiter war ein tornadoroter '93er Polo 86C Coupé mit unglaublich mächtigem 45PS-Vergaser-Motor und 1,05l Hubraum ;)

Der hatte sogar ein 5-Gang-Getriebe :D

Kostete 400€ und war optisch in top Zustand (kam aus Erstbesitz der Wagen ;) ). Technisch eher weniger, also erstmal paar € investiert in ne neue Bremsanlage, neue Spiegelgläser, neue Scheibenwischerarme und ner Neueinstellung des Vergasers.

Immerhin war er 8-fach bereift auf Stahlfelgen - dazu später mehr(ein Satz war rost/silber, der andere mattschwarz :cool: ).

Direkt zu Beginn hab ich mich schon geärgert über den Wagen - zu wenig Leistung, liegt nicht gut in der Kurve, säuft für so nen kleinen Wagen recht viel. Hätte mir lieber nen Polo GT mit 75PS gekauft, aber solche waren doch erheblich teurer :(

Mit der zeit habe ich mich dann mit dem Wagen angefreundet. Irgendwie war er doch nich so verkehrt - der gute Kleine ;) Meine Freundin fand ihn sofort "sehr eckig, aber irgendwie auch knuffig" :D

BTW.: Sex im Auto geht auch in nem alten Polo ist aber nicht zu empfehlen :D :D :D

 

Nun zu den erwähnten Reifen eine lustige Anekdote: War Frühling und ich auf meinen SR unterwegs. Bei etwa 140km/h (was für den Wagen fast schon die Vmax war ;) )wurde der Wagen plötzlich sehr schwammig auf der Bundesstraße -> der Reifen vo re war total im Eimer. Hat sich richtig aufgelöst obwohl optisch vor Fahrtantritt noch i.O. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch etwas unbedarft was Reifen anging. Ersatzrad drauf (sowas hatte der ;) ) und ab zum Reifenhandel. Wollte 2mal den kaputten Reifen in neu ordern. Der Verkäufer machte riesen Augen als ich ihm die Reifenbezeichnung und -marke nannte. "Diesen Reifen gibts gar nicht mehr ... seit mindestens 10 Jahren!" Ich natürlich geschockt - WTF ?! Er hat mir dann damals die Bedeutung der DOT erklärt, woraus ich erkannte, dass meine "guten" Reifen schon ganze 14 Jahre auf dem Buckel hatten !!!! (Erstbereifung :D ) :eek:

Ich einigermaßen erschrocken kaufte schnell 4 Neue für 160€ den ganzen Satz mit Montage sofort ;)

 

Später spendierte ich ihm zur Abwrackzeit die 15" BBS-Felgen vom Polo 6N GTI (war einer aufm Schrott :eek: ). Mit 195er Niederquerschnittsreifen lag der Polo dann echt wie ein Brett auf der Straße und dank ohne Servolenkung sparte ich mir jedes Geld für ein Fitnessstudio ;) Schwarze Scheibentönung gabs als Geschenk von meinem Stiefvater und der große ESD kam wegen des TÜVs dran, da der alte durch war und der neue Originale teurer gewesen wäre !

 

Anfang/Mitte 2009 trennte ich mich schließlich von meinem Polo "Mikado" ;)

Für gute 1000€ fand er einen neuen Besitzer (meinen Stiefonkel, der ihn heute noch fährt :D ). Es tat mir echt in der Seele weh ihn abzugeben. Aber ich kam zum logischen Schluss, dass ich keine 2 Autos brauche (hatte da bereits den "alten" VW EOS meiner Eltern übernommen).

 

In meinem Profil findet ihr 3 Bilder im Zustand als ich ihn abgegeben habe, im Anhang 3 Bilder im Kaufzustand. Mir hat er gefallen und es hingen wahnsinnig viele schöne und auch schlechte Erinnerungen an dem Wagen.

 

Gruß, Max



12.01.2012 23:04    |    Luca84

Hallo Matthias und Hi@all!

 

Freu mich über die Einladung zum erzählen.

 

Mein 1. Wagen kam 2003, ich war 19, in meinen Besitz. Es war ein 1988er Golf II GL in gold mit 75 PS und Dreistufen-Automatik. Auf dem Tacho: 48000 Rentnerkilometer. Der hatte unter anderem diese gemütliche braune Innenausstattung, ZV und sogar schon elektrisch verstellbare Außenspiegel. Mit etwas breiteren Reifen zog er sich um die 10 Liter je 100 km rein. Ich habe ihn geliebt, auch wenn er mein Gehalt in der Lehre aufgefressen hat. Diese Freiheit! Jeden Samstag hab ich ihn gewaschen, manchmal auch in der Woche. Nach einem Jahr und zwei Monaten hatte er rund 80000 km auf der Uhr und während einer Nacht stand plötzlich ein dunkelgrüner Polo 6N im Weg. Zum Glück für dessen Insassen scheint dieses Fabrikat :) einen guten Seitenaufprallschutz zu besitzen. Für den Golf habe ich noch 600 Euro von der Versicherung bekommen, für mich persönlich war er aber unbezahlbar!

 

Sein Nachfolger wurde ein Corsa A-CC. Erst über ein Jahr später konnte ich wieder bei VW einsteigen, dann kam mein heißgeliebter 6N Highline in Satinsilber (Bj. '98) den ich von 2006-2010 gefahren bin, das beste Auto was ich bis jetzt hatte. Ich hätte ihn nicht verkauft, hätten nicht mittelfristig heftige Reparaturen angestanden. Polen hab' ihn selig!

 

In kurzer Zeit wird mein erster Neuwagen ausgeliefert. Ich hatte es mit einem Audi A3 versucht, war aber mit dem knüppelharten Sportfahrwerk und dem hohen Verbrauch unzufrieden. Danach hatte ich Golf, Astra GTC, Audi A3 mit Normalfahrwerk, Audi A4 und den neuen Polo probegefahren. Der letzte hat mich wieder überzeugt, deshalb wird's auch ein Neuer.

 

Hätte ich mir damals nie träumen lassen :)


12.01.2012 23:05    |    leon93

Hallo Leute,

 

"mein" erstes Auto ist ein A6 Avant 2.0 TDI DPF Schalter mit 140 PS (EZ: 07/07) :) ... streng genommen nicht "mein" erstes Auto. ;)

Er gehört eigentlich meiner Mutter, die braucht ihn aber ein Jahr lang nicht, somit habe ich ihn eigentlich jeden Tag, seit ich 18 bin. Es ist schön mit dem A6 als erstes Auto fahren (ich bin auch auf ihn angemeldet), aber ab Sommer geht er zurück an meine Mutter und dann hab ich ein echtes Problem, so verwöhnt wie ich jetzt von ihm wurde :D ...

Evt. kaufe ich mir dann einen A6 Avant C4, da ich ihn einfach klasse finde und er in einem preislich erträglichen Rahmen liegt. Ich werde den ersten A6 zwar vermissen, aber damit muss ich dann leben.

Mal sehen wie dann mein wirklich "erstes" Auto aussieht. :) ...

Jedenfalls war es dann schön ein Jahr lang die Blicke der Leute zu sehen, wenn ein 18-jähriger aus einem relativ neuen A6 steigt :D :D ... einfach unbeschreiblich :D

Aber das Auto ist eigentlich für einen Fahranfänger genial, da sehr einfach zu fahren und durch die ganzen Features wie PDC, geschwindigkeitsgeregelte Servo, Xenon usw. sehr einfach zu fahren :) ...

Ich hab ihn jedenfalls gepflegt als wäre er meiner und wenn er dann wieder weg ist ... :(

 

Gruß Leon


Bild

12.01.2012 23:21    |    Harhir

Emotionale Beziehungen hatte ich nie zu meinen Autos... :D

Das erste Auto auf dem ich fahren durfte, war der der Renault 12 meiner Mutter. Mein erstes eigenes Auto danach war ein Kadett D Diesel. 3 Jahre alt und dann noch 10 Jahre gefahren.


12.01.2012 23:42    |    menthos4

http://www.youtube.com/watch?v=5kuNEKV0jTI&feature=related

 

Mein erstes Auto:

Ein Ford 17M als 4 Zylinder mit 65 PS und Sondermodell in weiss mit Mittelschaltung und beidseitigen Chromleiste am Seitenschweller für 1.475 DM gebraucht vom Fordhändler in Unna.


12.01.2012 23:42    |    SuriViruS

Bevor ich den Lappen in der Hand hatte (1998) haben ich mit meinem Vater Autos angeschaut.

Ich wollte einen Polo II, möglichst nen GT >75 PS.

Aber die waren zu der Zeit noch relativ teuer.

Gekauft werden sollte es von meinen Eltern, die sinniger Weise ein Sparkonto zu meiner Geburt anlegten

und das Geld hätte fürn Polo nicht gereicht.

Es wurde dann ein Peugeot 205 Roland Garros.

Die Fahrstunden hatte ich in einer C-Klasse.

Mein erster Eindruck vom Franzosen: Mann is der klein!

Aber ich habe ihn lieb gewonnen und Spaß gemacht hat es mit der Möhre auch;

danach habe ich noch 2 weitere 205er gefahren.

 

Aber "dem Ersten" weint man immer hinterher, oder ?


12.01.2012 23:44    |    menthos4

www.youtube.com/watch?v=5kuNEKV0jTI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=GZhvR9HBs54&feature=related

 

Mein erstes Auto und selbst verdient:

 

Ein Ford Taunus 17M in weiss als Sondermodel mit Mittelschaltung und Chromschwellerleisten,

65 PS 4 Zylinder gebraucht für 1.475 DM.


13.01.2012 00:06    |    Rigero

Mein erstes eigenes Auto erhielt ich 1996 im Alter von 23 Jahren. Es handelte sich um einen ausgemusterten Firmenwagen des Sanitärinstallationsbetriebes meines Onkels. Ein Geschenk in Form eines froschgrünen 1984er Suzuki SJ 410 Cabrio mit weißem Hardtop (...das Auto erinnerte irgendwie an Zoll oder Grenzschutz).

 

Die ersten zwei Hochschulsemester trug mich das Auto 50 km einfache Strecke (4x die Woche) zu meinem Studienort. O.K., es war nicht unbedingt der ideale Untersatz, um rund 350 Autobahnkilometer pro Woche zurückzulegen, gleichwohl hatte ich einen riesen Spaß am abenteuerlichen Gerdeauslauf sowie der leistungsbedingt auferlegten Langsamkeit (max. Tacho 90), - um nicht zu vergessen ... "einem g'schenkten Gaul schaut man nicht ins Maul".


13.01.2012 00:59    |    Smoker1988

Ich habe an meinem 20. Geburtstag meinen "Lappen" erwerben können und habe eigendlich immer nach Autos geschaut aber nie Geld für eins gehabt, da ich zwischenzeitlich arbeitslos wurde. Ersparnisse waren keine vorhanden. Naja als ich dann wieder Arbeit gefunden hatte und die Probezeit überstand, hab ich mich an die Fahrzeugsuche gemacht. Im grunde war mir die Marke egal aber da ich ein Opel-Fan bin, habe ich mich auch bevorzugt nach Opel´s umgesehen. Da ich auch etwas Leistungshungrig war, sollte es erst ein Astra F 1.6 16V mit 101PS werden von 1996. Laufleistung war um 120.000km und auf den Bildern des Händlers stand er auch noch top da. Ich bin also zu diesem Händler gefahren, habe mir den Wagen angesehen und war tierisch enteuscht. Der Lack war total ausgeblichen (stand in der Sonne) und der rechte Schweller war eingeknickt, hat wohl einer mal nen Findling mitgenommen.

Naja dann hatte er noch einen Astra F Kombi stehen gehabt. 1.6i mit 71PS Bj. 94 und 160.000km gelaufen. Kaum sichtbarer oder ertatsbarer Rost. Irgendwie ist da bei mir sofort der Funken übergesprungen, hab eine Probefahrt gemacht und da stand für mich fest, der ist es. Mein erstes eigenes Auto. Ich kam auch sofort mit dem Wagen zurecht. Zwei Wochen später, es war der 04.11.2009, konnte ich ihn dann abholen mit frischem TÜV. Hab insgesamt 2200€ für den Wagen über den Tresen gehen lassen.

 

Ich habe ihn so gut gepflegt und gewartet wie ich konnte aber eigendlich hatte ich immer nur Ärger mit dem Auto und mit der Zeit ließ die Pflege und Wartung nach. Zuerst war etwas mit der Motorelektronik nicht in Ordnung. 2 Monate nach dem kauf ging mir auf dem Weg zur Arbeit die Lichtmaschiene kaputt. Durch verstopfte Abläufe des Schiebedachs ist mir der Himmel vergammelt und ständig bei Regen war mein ganzer Innenraum nass. Es sind mehrere Wasserschläuche im Motorraum kaputt gegangen und der Kühler wurde auch undicht. Nach einem Jahr dann der nächste Schock, der rechte Schweller war durchgerostet. Nach dieser Diagnose habe ich den Wagen mehr oder wehnieger aufgegeben. Ich wollte nur noch den TÜV abfahren und dann weg mit dem Karren. Naja kurze Zeit später, glaube es war Februar 2011, ist mir auf dem Weg zur Arbeit die Karre liegen geblieben. Diagnose: Benzinpumpe kaputt. Nun hatte ich endgültig die Nase voll, wollte mir schon den Vorschlaghammer aus dem Keller holen und die Kiste kurz und klein prügeln. Wollte mir ein neues Auto kaufen, aber durch finanzielle engpässe war ein neues Auto einfach nicht drin und so bin ich Zähneknirschend zum Schrotthändler gefahren und hab mit für 25€ eine neue Benzinpumpe besorgt. Seit dem hatte ich dann aber soweit, Gott sei dank, ruhe. Lediglich einen Satz Zündkerzen musste ich noch kaufen, da bei einer Zündkerze der Isolator gebrochen war.

Ein neues Auto hatte ich mittlerweile schon in aussicht. Mein jetztieger Weggefährte ist von einem Freund, von dem ich ihn günstig erwerben konnte. Wieder ein Astra, diesmal ein CC mit 75PS und BJ 97.

 

Da ich wie gesagt mein erstes Auto aufgegeben hatte, hab ich mich nicht mehr großartig darumm gekümmert. Nun kam es aber, das in meiner Familie ein Auto benötigt wurde. Wie das Schiksal nun mal war, war kein Geld da um eins zu kaufen. Da habe ich mich entschlossen den Wagen nicht in die Schrottpresse zu jagen sondern einem Familienmitglied etwas gutes zu tun und ihm mein Auto als Geburtstagsgeschenk zu überlassen. Ich habe den Wagen noch einmal durch den TÜV gejagt, was mich wiedermal mehr gekostet hat als ich eigendlich eingeplant hatte. Naja wie dem auch sei, ich bin das Auto losgeworden und habe damit noch jemandem etwas gutes getan. Auch wenn ich nur Ärger hatte, hänge ich immer noch an diesem Wagen. Ich sehe das Auto regelmäßig und ab und an, wenn ich mal einen "Großraumtransporter" bruche, kann ich mir ihn ausleihen. Trotz alle dem, tut es irgendwo weh, sein ehemaliegen Weggefährten "irgendwo" stehen zu sehen und du weißt, er gehört einem anderen.


13.01.2012 08:25    |    der_Derk

Bei mir lief es fast ab wie bei Rigero. Mein erstes Auto konnte ich mir 1997 leisten: ein '87er Suzuki SJ 413. Durch die Fahrzeuge meines Vaters vorbelastet (Terrano I und II) sollte es ein Geländewagen sein, und das war so ziemlich der einzige, dessen Unterhalt ich mir als Schüler erlauben konnte. Satte 60 PS konnten ihn auf maximal 128 km/h beschleunigen, das Hardtop mit heizbarer Heckscheibe war nicht wesentlich dichter als das Planenverdeck, am 36er Sportlenkrad hatte man nicht den Hauch einer Chance, die 225er Reifen im Stand zu drehen, und überhaupt waren diese Reifen älter als das Auto. Bei den 5 Vorbesitzern hatte sich noch dazu ein leichter Wartungsstau gebildet, denn ich war nach 11 Jahren und 85000 km dann der Erste, der irgendein Verschleißteil getauscht hat. Die Bremsen waren rundum völlig fertig, der Luftfilter ein schwarzer Klotz, der Vergaser soweit verstellt, dass er entweder nach der ersten Umdrehung angesprungen oder abgesoffen war (was aber nur einmal passiert ist, erstaunlicher Weise), die Reifen - nunja, die Profiltiefe reichte, der TÜV-Prüfer war dennoch der Ohnmacht nahe, ein Simmering am Getriebeausgang siffte, und die Zündkerzen waren auch hinüber.

 

Das Erstaunlichste war jedoch: Mit all' diesen Macken bin ich erstmal ein halbes Jahr gefahren, ohne es besonders bemerkt zu haben - und auch wenn die Auflistung teuer klingt, die Reparaturen lagen insgesamt preislich ungefähr auf dem Niveau einer heutigen großen Inspektion einer Mittelklasse-Limousine.

 

Teuer war das Fahren in der Hinsicht dann schon, dass er sich 8,5 Liter 'reingelegt hat, und nur einen U-Kat hatte - die Steuern waren auch damals schon enorm für das Budget eines Schülers. Außerdem nahte der allgegenwärtige Rost...

 

Daher wurde er gegen einen Lancia Y getauscht, welcher zwar günstiger zu bewegen war, aber die Universalität und das Fahrgefühl fehlten dann doch zu sehr - nach 1,5 Jahren Y bin ich wieder beim SJ gelandet. Streng genommen hätte ich auch den Ersten behalten können, leider kommen solche Erkenntnisse immer zu spät. Im Umkreis der anderen Fahranfänger war's jedenfalls ein sehr schöner Gegenpol zu den ganzen Gölfen, Polos und Fiestas, welcher auch deutlich mehr Freiheiten bot - denn er konnte so ziemlich überall hin fahren (und auch an den unmöglichsten Stellen parken).

 

Gruß

 

Derk


Bild

13.01.2012 08:51    |    Antriebswelle37684

Habe mir 1982 einen E30 gekauft und vorher 2 Jahre Golf 1 gefahren:D


13.01.2012 09:21    |    basty8321

Türkiser Hyundai Pony 1.5 - 61KW "GSi" ( GS = Ausstattung i = Einspritzer stand aber GSI dran )

 

Haben im Jahr 2000 meine Eltern für mich gekauft war damals 6 Jahre alt und hatte 54TKm runter.

Hatte zwar kein ABS aber dafür Servo und Klima.

Dieses Auto war zwar kein hingucker aber dafür war damit auch nie irgendwas immer nur Benzin rein und regelmäßig zur Durchsicht.

Leider kam dann im Jahr 2004 der große Audi von links und das wars dann.

 

Mein erstes eigenes ( weil selbst bezahltes ) war 2004 ein Opel Astra G 1.8 16v Sportive von 98 mit um die 80TKm

Außer Klima mit wirklich null Ausstattung aber den habe ich wirklich geliebt und ärgere mic heute noch dass ich ihn

vor 2 Jahren Verkauft habe.

 

Gruß Basty


13.01.2012 09:39    |    Antriebswelle11718

Hallo,

 

ich gehöre eindeudig zu den erstern.

Meinen Golf habe ich mir zusammengespart und konnte so nach einiger Zeit meinen 2er kaufen, er war da 2 Jahre alt und hatte nur 17 000 Km drauf.

Das war vor 22 Jahren.

Heute habe ich den Golf immer noch, er ist jetzt das Schönwetter Auto und es macht mir nach wie vor Spaß mit ihm zu fahren.

Im Moment wird einiges an den Auto gemacht, das er die nächsten 30 Jahre ohne Probleme hinter sich bringen kann.

 

Mehr dazu steht hier

 

Gruß mimer


13.01.2012 10:46    |    PS-Schnecke47859

Hallo,

 

ein Trabant 601 de Luxe war mein erstes Auto. Im Juni 1990 holte sich mein Vater in Köln einen Audi 80 und ließ dort beim Händler den Trabant stehen, damit ich dann aus Dresden hinfahren kann und ihn abhole. Führerschein 1986 auf einem LKW (W50 und Ural) gemacht, vier Jahre nicht gebraucht und dann im Kölner Stadtverkehr wo dann auch noch der Tank leer war. Das war bei einem Stadion wo gerade ein Tina Turner Konzert zu Ende war und ich dort in den Trubel reingeriet und...stehen blieb. Ein freundlich neugieriger Polizist half aber das Fahrzeug an den Rand zu schieben, um dann staunend und erschrocken zurück sprang, als er sah, dass ich mit Trichter und Reservekanister den Tank im Motorraum befüllte. "Aber der Motor....der Motor ist doch heiß und das Benzin!" rief er beim Sprung nach hinten.

Dieses erste Auto samt erster Fahrt werde ich ganz sicher nicht vergessen.

 

Frank


13.01.2012 10:52    |    Profi58

Bei uns im Osten war das damals etwas anders als im Westen. Gab es im Westen genügend Autos, aber es mangelte an Geld, so hatten wir im Osten meist genügend "Aluchips", aber es mangelte an Waren.

 

Ich habe 1976 den LKW-Führerschein gemacht, hatte aber lange kein eigenes Auto. Ab und zu durfte ich den Shiguli (1. Produktionsserie des Lada) meines Vaters nutzen, aber das war ´s auch. Als ich Mitte der 80er heiratete, brachte meine Frau einen 12 Jahre alten Trabant 601, den sie von ihrem Großvater geerbt hatte, mit. 1988 landete bei mir auch ein von Verwandten stammender 25 Jahre alter Wartburg (Chimäre aus Fahrgestell und Motor des Wartburg 1000 und Karosserie des Wartburg 353). Wir waren jetzt die Autokönige. Nachdem ich auch noch eine Garage (7 km von der Wohnung entfernt, ca. 30 min mit Straßenbahn und zu Fuß) ergattert hatte, stand der Wartburg meist in der Garage und der Trabi auf einer Abstellfläche im Hinterhof. Mit beiden Fahrzeugen waren wir im Urlaub (erst zu zweit im Trabi, dann zu dritt im Wartburg) und hatten dabei mit allerlei technischen Problemen zu kämpfen, die aber immer irgendwie gelöst werden konnten.

 

Nach Einführung der D-Mark wollten wir, wie alle anderen auch, ein "richtiges" Auto. Dazu fehlte aber erst mal das nötige Kleingeld. Von meiner "West-Tante" erhielt ich dann einen Kredit, aber mit der Auflage, keinen Gebrauchtwagen zu kaufen. Also wurde unser "Neuer" ein neuer weißer Renault R19 Chamade. Diesem Fahrzeug war leider kein langes Leben beschieden, denn ich wurde kaum 2 Monate später in einen Serienunfall verwickelt und der R19 war vorn und hinten ein Stück kürzer. Über Händler und Versicherung erhielt ich dann einen neuen Renault, diesmal einen metallic-platinbeigen R19 TSE Chamade mit 73 PS. Dieses Fahrzeug leistete die nächsten 5 Jahre und fast 100.000 km lang treue Dienste.


13.01.2012 12:05    |    ladafahrer

Mein erste Auto war ein Fiat 127 mit einem Monat TÜV für 150 Mark, anno 83 war das. Gekauft wurde er für die Korsikareise dreier "verspulter" Jugendlicher.

Auf der Motorhaube einen roten Anarchistenstern auf schwarzem Grund und auf dem Heck ein stilsicheres Canabisblatt.

 

Gehalten hat er bis zur höchsten Erhebung Korsikas, dann war die Kupplung verraucht und wir rollten damit viele Kilometer bergab bis (irgendwann) zu einem Campingplatz. Von dort aus wurde er verschrottet und am Ende des Urlaubs fuhren wir mit der Bahn und trampend nach D zurück. Der Schutzbrief beim AvD stellte sich als rausgeschmissenes Geld heraus, weil der Versicherer sich weigerte, die eigentlich im Versicherungsumfang enthaltene Heimreise bei Fahrzeugschaden zu übernehmen. Begründung: Die Rückreisekosten überstiegen den Wert des Fahrzeugs um ein Vielfaches.

Wir waren total jung und kannten Rechtsstreitigkeiten nur aus Sicht des Angeklagten. Heute würde ich sowas nicht mehr hinnehmen.

 

Hatte aber auch seine humorvolle Komponente: Durch die Schweiz durfte ich aufgrund meines damaligen äußeren Erscheinungsbildes nur in Polizeibegleitung reisen und der Auflage, den Zug auf dem Transit nicht zu verlassen / "Schweizer Boden nicht zu betreten". Schade, denn in der Schweiz gab es wirklich überdurchschnittlich viele attraktive Damen im "dankbaren Alter" :D


13.01.2012 12:22    |    PoloMatthias

Wow, vielen Dank für die vielen ausführlichen Kommentare bzw. Geschichten ;)

Viele interessante Storys von euch, hat echt Spass gemacht alles zu lesen.

Viele Dank nochmal

Matthias ;)

 

PS: Vielleicht erzählen ja noch ein paar ihre Story :)


13.01.2012 12:24    |    HyundaiGetz

Führerschein erworben im Juni 2006, dann ein Jahr begleitetes Fahren mit dem Hyundai Getz meiner Mutter und im Juni 2007 in meinen eigenen Citroen C1 umgestiegen. Dank Kauf über das Internet damals recht günstig als Neuwagen erworben und zu 100% selbst bezahlt (bar). Manchmal seh' ich den Kleinen hier noch im Umkreis rumfahren - dann kommt etwas Wehmut auf. ;)


13.01.2012 12:30    |    stef 320i

Mein erster Fahrbahrer Untersatz war die Passat 35i Limo meiner Eltern, mit dem 2 Liter 115 PSler ausm 3er GTI.

 

"Mein" erstes Auto (auch von den Eltern gekauft, da noch Schüler) war ein 320i E36.

 

Mein erstes selbst gekauftes war ein 2007er Audi A4 Avant als Jahreswagen. Der war allerdings n Griff ins Klo ;)

 

 

Früher hab ich immer gesagt "Duuuuu Dad, kann ich das Auto haben?"

Seitdem ich den 335i fahre sagt mein Dad: "Duhuuuu, darf ich mal wieder BMW fahren?" :D :D :D


13.01.2012 12:56    |    italeri1947

Natürlich ein Renault, das legendäre "Cremeschnittchen" 4CV. Fahrschule hatte ich davor auf einem Opel Rekord erledigt, in welchem ich mich sehr wohl fühlte - aber als eigenes Auto kam für mich schon damals nur ein Renault in Frage!

 

Mein erstes Auto, dieser Renault 4CV, wurde wie alle meine Autos selbst von mir bezahlt, hatte 26 PS und war bereits die 1961er Spezialversion, das "Abschiedsmodell", mit Kurbelfenstern vorn. Mir hat dieses Fahrzeug treue Dienste geleistet, nicht allzu lang, aber ich war so zufrieden, dass ich mir exakt das gleiche Auto noch einmal gekauft habe.

 

Er ergänzte sich hervorragend mit dem Renault Frégate meines Vaters. Den durfte ich hin und wieder auch fahren; ein sehr schönes Auto, aber mein 4CV war mir einfach sympathischer. Er war "mein".


13.01.2012 13:54    |    oli

Wer kriegt denn hier alles Autos geschenkt? :eek: Mein erster "Begleiter" war ein 1977er Volvo 242 Coupé (Bilder, Links und Beschreibung), also fünf Jahre älter als ich. Für 1200€ in 2004 erstanden hat mich der Wagen, "Waltraud" getauft, treu begleitet und war ein sensationell billiges Fahrzeug. Denn kaputt geht wirklich nur, was kaputt gehen muss, um es mal so zu sagen. :D Tolles Auto, vor allem eins: Gemütlich. Würde ich immer wieder kaufen.

 

Lieb Gruss

Oli


13.01.2012 14:03    |    Goify

Autos werden deshalb gerne geschenkt, weil es die Umstände gerade ergeben. Hätte mein Vater nicht gerade den Job gewechselt, zu dem ein Firmenwagen gehörte, hätte ich mein erstes Auto selbst bezahlen müssen.

Mein Bruder musste sich seinen ersten Wagen auch selbst bezahlen. Gab nur ne kleine Geldspritze. Dafür stieg er mit der Versicherung viel weiter unten ein. Das Glück hatte ich nicht, mit 30 % starten zu dürfen. Dafür sind meine 40 % zum Großteil selbst erarbeitet.


13.01.2012 14:10    |    oli

Ne, ist klar, ich wollte jetzt auch nicht negativ rüber kommen. Wie ich mich gefreut hätte, ein Auto geschenkt zu bekommen! Aber die ersten drei Jahre nach dem Führerschein musste ich erstmal sparen. Ab und zu durfte ich den Kia Shuma meiner Eltern fahren, aber das hat ja nicht wirklich gute Übung dargestellt. Ich habe echt hart gearbeitet, um mobil zu werden, und am Ende dann doch "was seltsames" gekauft, womit ich viel Glück hatte.

 

Lieb Gruss

Oli


13.01.2012 14:12    |    Habuda

Du brauchtest 3 Jahre für 1200€? Das ist doch locker in beispielweise den Sommerferien zu schaffen, dort hatte ich auch schonmal mehr als 2000€ erwirtschaftet.

 

Klar, auch ich hätte mich gefreut ein Auto geschenkt zu bekommen, aber so habe ich es wenigstens wertschätzen gelernt. Ich weiß wie viel Arbeit drin steckt und behandele es dementsprechend, was nicht heißen soll, dass Personen die es geschenkt bekommen haben es nicht ebenso behandeln.

 

Gruß


13.01.2012 14:19    |    oli

Klar, ich habe nicht nur für's Auto gespart - ich bin in's Ausland gezogen und hatte eine Reihe anderer Kosten. Ausserdem kommt zu dem Kauf ja doch einiges dazu; der Wagen muss versichert werden, es entstehen laufende Kosten, und in der Preisklasse braucht man ein Backup für eventuelle (oder sollte ich sagen: "wahrscheinliche"?) Reparaturen. Meine besten Sommerferien während des Studiums alleine haben mir in Norwegen etwa 8000€ eingebracht, aber das kam ja nach dem Wagenkauf. Ich war nur nie gewillt, einem Auto den grossen Vorrang zu geben; gibt immer was anderes, wofür man Geld ausgeben kann. Trotzdem ist es natürlich klasse, die lokale Freiheit zu geniessen, die einem nur ein Auto geben kann. Und sowas als Geschenk ist wirklich grossartig. Mehr wollte ich damit gar nicht sagen. :)

 

Lieb Gruss

Oli

 

P.S.: Viele sehr schöne Beiträge hier im Thread! :)


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