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31.01.2012 20:54    |    Dr.Kloebener    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 3D, Phaeton, VW

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Guten Abend!

 

Hin und wieder hören wir am Rande von entgleisten Threads von der Moderation, dass Motor-Talk sich nicht in erster Linie mit Weltanschauungsfragen beschäftigen sollte.

 

- Aber wohin mit den wichtigen Fragestellungen über Lebensstil und drum herum?

- Was tun mit unseren Meinungen zu Rechtschreibung und Stil?

- An welcher Stelle sprechen wir über Dinge, die nicht direkt mit dem Fahrzeug zu tun haben?

- Wo klären wir unsere Modefragen?

 

Deswegen habe ich diesen Blog eingerichtet, in dem ich hin und wieder mal was schreiben werde.

Mehr noch lade ich jeden ein, der sich mit einem Rechten Wort engagieren möchte, es hier zu tun. Es ist immer ehrenhaft für die Ritter der Landstraße, einen Strauss für die gute Sache zu kämpfen. Nur eben nicht im Thread.

 

Vorteil:

In dieser Abteilung bin ich Hausherr und mache das mit der Moderation ggf. selbst.

Da weiss ich, was drin ist!

 

Heute nur mal so zur Ankündigung - Inhalte mache ich gern später.

Ich muss auch mal was arbeiten, bitte.

 

Aber Jedermann kann ja schon mal seine Meinung zu diesem Projekt sagen, wenn er möchte.

 

Grüsse von

Uli


09.07.2011 11:32    |    Dr.Kloebener    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: 2011, 3D, Berlin, EPOC, Phaeton, VW

 Bericht 9. EPOC Treffen Berlin

 

Einleitung

 

Es regnet, wir sitzen in einem Wasserschloß (sic!) und es ist Oktober 2010. Erste Ideenfindung zusammen mit Frank, Andi, Olli und Uli. Prima! Erst postulieren wir mal unsere Ziele:

  • Ganz Toll,
  • familienfreundlich,
  • ganz anders als bisher,
  • weg von den bisherigen Orten,
  • die Erfahrungen der Vergangenheit einbindend
  • aber unbedingt verbunden mit phaetonischen Werten.

Also nicht ganz so einfach, dieses Wunschpaket.

 

Zunächst fliegen unsere Ideen ganz weit weg - um dann von den sich auftürmenden Schwierigkeiten und den jeweiligen Vor- und Nachteilen ganz flott wieder auf den Boden zu kommen. Ist wohl immer so, wenn man kreativ sein möchte. Erst weit nach dem Nachtisch können wir uns gemeinsam auf die Location verständigen: Berlin!

 

Was bedeutet das? Was können wir dort machen? Wo können wir uns treffen? Welche Aktivitäten können wir entfalten? Was wird das kosten? Wer kann das machen? So der bunte Strauss an Fragen, der uns in den folgenden Wochen beschäftigte. Jeder hat sich dann mal in seinem Bereich noch was einfallen lassen. Und es hat dann doch noch eine ganze Weile gedauert, bis sich der Weg abzeichnete.

 

 

Aber es muss dann ja auch konkret werden. Also mehrfach hin an den Ort der gedachten Tat. Die Veranstaltungsorte angesehen und mit den Menschen gesprochen. Das ist wichtig, damit hinterher alle Beteiligten gleichermaßen wissen, worum es geht und welcher konkrete Beitrag von jedem Einzelnen gefordert wird. Jetzt kenne ich sämtliche Restaurants, Bars und Hotels um den Gendarmenmarkt und der Friedrichstrasse von innen. Plus das Personal der Rennstrecke, die Sanitäter, Driving Experience sowie die Austernbank.

Und dann gilt es, diese Dinge zu einem interessanten Programm zusammenzubinden und die Details festzulegen. Um es dann rechtzeitig der interessierten Öffentlichkeit vorzulegen. Es war am Ende so, wie wir es bislang auch schon hatten: Am zweiten Tag der Anmeldefrist ausgebucht! Schön!

 

Der Start

Und irgendwann Mitte Juni 2011 ist es dann soweit. Genügend Sachen in den Koffer geworfen und in der Frühe losgefahren. Wegen Feiertag gut 7 Stunden unterwegs.

Im Hotel eingetroffen, war es dann tatsächlich so, wie man sich einen Luxus-Schuppen vorstellt. Vorgefahren, der Doorman macht Dir die Tür auf, das Gepäck wird von kundigen Händen entladen (für die die elektrische Heckklappe gar kein Problem darstellt), das Fahrzeug verschwindet geräuschlos in der Tiefgarage. Ich werde von einer netten Dame zum Zimmer begleitet, das Gepäck kommt von Geisterhand hinterher,. Was will man noch? Dieses Hotel haben wir uns ausgesucht, weil es zentral gelegen ist, eine wirklich zurückhaltende Eleganz hat, ein original historisches Gebäude ist und exzellenten Service bietet. Diesem Anspruch wurde das Haus voll gerecht. Mir sind insbesondere die sehr schönen Badezimmer aufgefallen. So was hätte ich gern auch zu Hause. Unsere Gruppe hatte auch allerlei „Gefummel“ wegen Fahrzeuge rein-/rausfahren, Gepäck und so weiter. Das haben die ganz prima erledigt. (Hotel de Rome im Hintergrund)

 

Und auf dem Zimmer dann eine Überraschung: Eine Tüte mit „goodies“, die schon die positive Stimmung einleiteten. Neben den Tagesplanungen der kommenden Tage fand sich darin eine exklusive Phaeton Warnweste (von Motor-Talk gestiftet), ein Poloshirt in hellen Farben (von VW), eine Sicherheitskarte für die Feuerwehr um sie hinter die Sonnenblende zu stecken, Pralines vom Hotel, der EPOC Coin, Anstecker und Zeitschriften. Das haben wir alles im fast letzten Moment noch fertig bekommen.

Die Umgebung ist eine der ganz feinen, schönen Gegenden in Berlin-Mitte. Das Brandenburger Tor ist nicht weit, die russische Botschaft, Museumsinsel, Friedrichstraße, Unter den Linden, Humboldt Universität, demnächst wieder Stadtschloss, Hedwigs-Kathedrale, Dom, Lutter & Wegner, Borchardt, Bocca de Bacco, Factory Outlet von Ritter Sport, Hilton, Dorint, Sofitel, Regent, Adlon, Kaffee Einstein, Kaufhaus Lafayette, Gucci, Agent Provocateur usw. Alles klingende Namen, die direkt vor unserer Nase erreichbar waren. Und die Sache mit dem Parkplatz war für uns ja gut gelöst.

Wer früh genug angereist war, hatte bis zum Abend Gelegenheit, sich diesen Attraktionen hinzugeben.

 

Gemeinsam trafen wir uns zum ersten Mal am Abend im Opernpalais. Ein kleines Restaurant gegenüber der Humboldt-Universität, das wir für uns allein hatten. Es war an diesem Abend nichts weiter angesagt als die Verkündung der organisatorischen Details und einfach nette Gespräche untereinander. Verbunden mit Abendessen. Für uns die erste Gelegenheit, den neuen Chef von VW-Sachsen (und somit der GMD) kennenzulernen, Herrn Rothenpieler. Eine imposante Persönlichkeit, von der wir uns noch eine Menge positiver Impulse erwarten können. Und zwischen Suppe und Nachtisch gab es auch Gelegenheit, die zahlreichen Fragen, die ein Phaetonautenherz bewegen, bei kundigen Ohren anzubringen. Prima, dass wir zahlreiche Antworten hören konnten, die wir gerne aufgenommen haben. Auf dem Heimweg besuchten wir noch die sehr schöne „Austernbank“ in deren gemütlichen Räumen wir noch eine ganze Zeit (bis in den Morgen) mit kundigen Gesprächspartnern verbrachten.

 

Der Samstag

Um dann munter und guter Dinge am nächsten Morgen jeweils so gegen 6h wieder aufzustehen. Jubel! Die Umstände erforderten dieses Vorgehen, weil anders sonst zu wenig „Tag“ für unsere Aktivitäten verblieben wäre.

 

Erster Programmpunkt am Samstag war das gemeinsame Foto auf dem Bebelplatz. Dieser Platz ist historisches Kulturgut und deswegen ist das Befahren total verboten. Um so besser, dass wir zügig wieder runter waren und wir andererseits von der Ordnungsmacht wohlwollend geduldet wurden. Die hatten mit Frauen-WM genügend zu tun.

 

Als Kolonne ging es dann raus in den Berliner Norden nach Groß-Dölln. Etwa 1,5 Stunden Fahrt auf idyllischer Landstraße. Da gutes Wetter war, machte es wirklich Spaß. Ich fuhr hinter Isabella mit dem V 10 hinterher und hatte jedes mal Vergnügen, wenn sie beschleunigte und aus dem Doppelauspuff hinten links und rechts eine kleine Rauchwolke herausschoss. Für diese Anfahrt hatte ich mein Fahrzeug gegen einen W 12 getauscht, um diese seltene Gelegenheit auszunutzen.

 

Das Ziel lag in der Mitte des Nichts bei Templin. Da waren die Navi Experten gefragt! Die vom Veranstalter angegebene Postanschrift war weder auf den neuen noch auf den älteren Navis zu finden. Gut, dass wir eine Wegbeschreibung mitgegeben hatten. Einzelne haben die angegebenen Koordinaten ins Navi eingegeben. Das hat soweit auch ganz gut funktioniert. Unübersichtlich wurde es, als das letzte Wegstück dann mitten durch den Wald ging und man am Ende zwar an der richtigen Koordinate aber auf der falschen Seite des Zauns stand. Das Abenteuer ruft! Irgendwann sind dann doch alle am Parkplatz angekommen. Die Einweisung in einem umgebauten Shelter des ehemaligen russischen Flugplatzes läuft schon. Wir sind hier auf einem riesigen Areal, was seinerzeit zum Massenstart von Bombern eingerichtet wurde und nun eine Renn- und Schulungseinrichtung ist.

 

Erste Station: Mitfahrt in einem echten Renn-Scirocco/-Polo.

Zunächst werden wir mit Sturmhauben und Helmen ausstaffiert. Dann kommt der völlig ausgeweidete Wagen mit einem ziemlichen Lärm heran und wir schrauben uns in den sehr engen Sitz mit Hosenträgergurten hinein. Wenn ich geahnt hätten dass wir während der Fahrt gefilmt werden, hätte ich mich noch irgendwie fernsehgerecht benommen. Nun aber ging es mit einem Höllentempo auf den Rennkurs. Unsäglich - da sprechen die Bilder Bände! Ich sagte am Ende zu dem Fahrer, dass wir beim nächsten Mal wieder „Sachsen Classic“ (eine Oldtimer Rallye) fahren wollten.

 

Nächste Station: ACC-Demo

Hier bestiegen wir die uns bekannten Phaeton und bekamen live demonstriert, wie das ACC System in der Praxis funktioniert. Das mehrfache Bremsen vor einem Hindernis bis zum Stillstand hat meinem Magen, nach der vorherigen Demonstration, nun nicht mehr so ganz gut getan.

 

 

Dann: Der Parkassistent

Endlich etwas ruhiger: Automatisches Einparken im Passat. Nach dem Phaeton merkt man sofort, wie viel kleiner so ein Passat doch ist. In der Tat ist es so, wie es der Begriff vermuten lässt. Das Fahrzeug vermisst automatisch die Lücke und steuert uns perfekt hinein. Nur Gas und Bremse sind noch beim Fahrer. Erstaunlich!

 

 

Jetzt wieder munterer: Rennen mit Scirocco-R

Jeder von uns bekam sein eigenes Fahrzeug . Nach den ersten Runden zur Eingewöhnung sausten wir dann mit der richtigen Geschwindigkeit durch die Kurven. Schon ein wirklich scharfes Ding so ein R-Scirocco. Ziel war es , dem Instruktor auf der Rennstrecke innerhalb der Ideallinie zu folgen und dessen Tempo mitzugehen. Mit jeder Runde steigerte sich also das Tempo , man bekam Runde für Runde mehr Vertrauen in das Fahrzeug und zu sich selbst , und am Ende entstand ein unglaublicher Speed , den man sich vorher gar nicht zugetraut hätte. Die Sciroccos mussten selbst bei uns „Dilettanten“ ganz schön leiden. Die haben heftigst geknistert und gestunken , als wir sie leider abstellen mussten. Schon ein wirklich scharfes Ding so ein R-Scirocco.

 

Endlich: Geschicklichkeitsparcour

 

Mit Phaeton

Ein unübersichtlicher Parcour mit Gummihütchen wartete auf uns. Es kam darauf an, alle Hütchen richtig zu umfahren und dabei eine vernünftige Zeit einzuhalten. Da qualmten hinterher auch beim Phaeton die Reifen, wenn man die Parameter am Fahrwerk und die S-Stufe eingestellt hat und entsprechend Leistung fordert. Der eine oder andere Teilnehmer hat sich aber nicht so herumgestresst sondern ist an den Hütchen vorbeigefahren. Das ist zwar auch schön - bringt aber Strafpunkte!

 

Mit Touareg

Nun eine ganz andere Liga! Da warten große Reifen und hohe Karossen auf uns. In einer Mondlandschaft mit tiefem Sand begannen wir, die Geheimnisse des Geländefahrens zu ergründen. Es ist jedoch mit dem T-Reg eigentlich keine große Kunst, weil das Fahrzeug die Dinge meist gut automatisch handelt. Nur am Gas dranbleiben und nicht bremsen war die gute Regel. Und wenn die Welt auf einmal von innen etwas schief ausgesehen hat - einfach nicht nervös werden und weitermachen.

 

Die: Kreisbahn

Um unseren Mägen dann noch den Rest zu geben, fuhren wir noch eine feuchte Kreisbahn. Die Polos gaben uns dabei ganz genau zu verstehen, wenn die Fliehkraft größer als die Reibung der Reifen auf dem Untergrund war. Vulgo: Ausbrechen! Das hat richtig Spaß gemacht, weil man zunächst etwas Angst hat, die Grenzen zu erweitern aber mit zunehmender Routine hier erstaunliche Dinge möglich wurden.

 

Verständlich, dass unsere Kinder hier nun nicht mit konnten. Die hatten eine eigene Kinderstation mit Elektroautos und Play Stations sowie Bobbycars. Damit haben sie bis zum Nachmittag gut durchgehalten. Diese Station hat uns Motor-Talk freundlicherweise gestellt.

 

Der Samstag-Abend

Die Rückreise nach Berlin ging zügig vonstatten. Musste auch so sein, weil nicht viel Reserve Zeit übrig war. Duschen, Hochglanzpolitur und aufrüsten für den nächsten Auftritt war der Auftrag für die Teilnehmer.

 

Das Automobilforum

Viele von uns sind sicher schon daran vorbeigekommen? Am Automobilforum Friedrichstraße/Unter den Linden. Im Eckschaufenster steht eine Bentley Limousine und daneben ein Bugatti. Dieses Lokal hat man für uns am Abend geschlossen und es in eine Festhalle verwandelt. Schon ziemlich früh vor Veranstaltungsbeginn war ich für einen Techniktest vor Ort. Dabei die üblichen Überraschungen, die einem im Moment kalt den Rücken runterlaufen. Egal: Ergebnis zählt!

 

Nach und nach treten die ersten Gäste ein. Schon beeindruckend, wie gut sich die Damen dann in festlicher Robe ausmachen! Sie nehmen erst mal die Gelegenheit war, die im Forum vertretenen Marken zu besuchen. Freundlicherweise war jeweils ein Mitarbeiter für Erklärungen dazu verfügbar. Ich fand es ganz informativ zu sehen, worin sich nun z.B. Skoda von Seat konkret unterscheidet.

 

Irgendwann hatte man genug gesehen und wanderte ins Untergeschoß, wo wir uns mit dem Essen platziert hatten. Der Startschuss fällt - Frank Thomas ergreift das Mikrofon und beginnt den Abend mit der Begrüßung durch die Hausherrin. Eine charmante Dame! Danach kommen die weiteren Volkswagen Würdenträger dran, die sich ausnahmslos einen fruchtbaren Meinungsaustausch wünschten, was wir problemlos sicherstellen konnten. Als höchsten Vertreter des Konzerns hatten wir den Welt-Marketing-Chef bei uns, Herrn Luca di Maeo. Ein Automobil-Mann mit Benzin im Blut. Nicht umsonst reimt sich im italienischen Motore auf Amore!

 

 

 

Und um die Menschheit nicht länger hungern zu lassen, machten wir uns nun erst mal ans Essen ran.

 

Irgendwann war der dringendste Hunger gestillt und Andreas tritt ans Mikrofon.

In seinem "45-Minuten Ausflug in die Welt des Phaetons"  schlug er einen weiten Bogen von den Anfängen des Projekts „D1- Ist das nur ein Automobil?“ bis hin zu heutigen Designfragestellungen und der von ihm vorgetragenen These: „Als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet“ . Darin enthalten die Frage, in welche Richtung denn die Zukunft des Phaeton gehen könnte. In seinem mit über 50 Bildern dokumentiertem Vortrag kritisierte dickschiffuser die „Familiengesichtsphilosophie“ , die Einfallslosigkeit der VW Designer am Beispiel eines DeSilva Alfas - ebenso wie "gewollte" Entfernung der Alleinstellungsmerkmale. Besonders "enttarnte" dickschiffuser die gewaltigen Werbebotschaften „ Wo andere aufhören fangen wir mit dem Phaeton an. VW präsentiert den Phaeton.“ .

Allgemeines Gelächter von „Wissenden“.......Interessanterweise Beifall von VW Akteuren.....?

 

Bert von Motor-Talk repräsentiert für uns die Plattform, auf der wir uns alle mal trafen und heute noch austauschen. Erstaunlich, welche positive Entwicklung dieser Bereich genommen hat bis hin zu Europas größten Portal in diesem Bereich. Mit leicht verständlichen Grafiken konnte er uns den Umfang seines Unternehmens und die weitreichenden Absichten erläutern und wir fanden es schön, auch einmal zu verstehen, in welcher Umgebung wir uns mit Motor-Talk befinden. Besonders schön auch der Ehrenpreis für den besonders aktiven Motor-Talk Schreiber „Dickschiffuser“ (Klarname Andreas).

 

Für alle überraschend: Nach dem Nachtisch auf einmal Stille! Dann, nach einer bedeutungsvollen Pause, ein Bild auf der Leinwand, Musik ertönt. Und im Zuge dieser Hymne „Phaetonphil“ und „black beluga“von hinten. Was geschieht jetzt?

Preisverleihung des EPOC OsCARs! Wirklich stilvoll gingen die beiden nach dem Muster der Oscar Verleihung in Hollywood vor, stellten zunächst die nominierten Teilnehmer und deren Verdienste vor, um am Ende einem Teilnehmer den schönen Preis zu übergeben. Wir kennen alle von anderen Veranstaltungen Siegespreise, von denen man hinterher nicht so genau weiss, wo man sie hinstellen soll. Hier wirklich mit Klasse gemacht! Unser Dank gilt an Bruno, Herman und Sabine.

 

Ein Überblick:

 

Thema Nominierte Sieger

 

Schönste Liebeserklärung

Gmforever

Dr. Kloebener

MS589 MS 589

 

Größte Identifikationsleistung

Gmforever

Gast 250

Doc Fred Doc Fred

 

Verkannteste Kommunikationsleistung

Hasel

Grigri

ageuss Hasel

 

Bester Einstieg

Blaubeer

Phaetosoph

VW Phaeton freak VW Phaeton freak

 

Schmerzlichster Ausstieg

Oaci

PanEuropean

Swissuser

desireless

Phaeton NL Swissuser

 

Lebenswerk

Dickschiffuser

Dr. Kloebener

 

Liebster VW Partner

Frank T.

Stefan O.

Oliver J.

Christoph H.

Jens L.

Markus P.

Dr. Robert S. Stefan O.

 

Möglicherweise sieht diese Tabelle nun ein wenig profan aus. Aber jeder, der dabei war, kann noch heute diese ungeheuer gute Stimmung nachempfinden, die wir in diesen Minuten spüren konnten. Das waren hier in Berlin die wirklich emphatischen Phaetonauten, die für die Gute Sache standen! Der absolute Höhepunkt der Show und des Phaeton-Jahres aber auch für die Preisträger persönlich. Ganz besonders habe ich mich für VW Phaeton freak gefreut, dem ich mit seinen derzeit 16 Lebensjahren noch einen Schlips für die Veranstaltung schmackhaft machen konnte.

Nach diesen Heldentaten konnten wir getrost den Nachtisch freigeben.

 

Jedoch hat es sich so ergeben, dass nun keineswegs Schluss mit Ehrungen war. Auch Volkswagen hatte da noch einen weiteren Auftritt für sich reserviert. Die Würdigung der Teilnehmer des Experience Days am Vormittag.

Man erinnert sich: Es gab zwei Wertungsaufgaben -Jeweils Geschicklichkeitsfahrt mit Phaeton und Touareg.

Der absolute Gewinner war: SYeisbaer!

 

Und was hat er nicht für einen schönen Preis errungen! Der Neid aller Teilnehmer war ihm gewiss:

  • Bodenplatte aus dem Parkett der GMD - da sind möglicherweise schon alle unsere Fahrzeuge drübergefahren, somit als hohes Kulturgut anzusehen.
  • Halter aus den Armstützen eines 4-Sitzers
  • Top eines der Farb-Demo Modell aus dem Atelier
  • Aufklappbar als Schreibschale - darin ein Lamy Füllhalter

 

 

 

Einfach unerreicht!

 

Und Danke an die GMD, die es ermöglicht hat!

 

 

 

Danach noch die Ausgabe der Urkunden für das Fahrertraining und die Übergabe der USB-Sticks mit den Filmen aus den Rennwagen.

 

Und wie es manchmal im Leben so ist, sind wir mit dieser Veranstaltung nun mittlerweile weit über den vorgesehenen Zeitansatz hinaus gekommen. Deswegen an dieser Stelle auch noch unseren Dank an das Automobilforum, das es irgendwie ihrem Betriebsrat beigebracht haben wird.

 

Und wo wir dann so schön auf dem Heimweg waren (das spielte sich alles in einer fußläufigen Umgebung ab) kommen wir zum Hotel und finden dort am Morgen eine Traube von Menschen vor, durch die wir uns quetschen müssen. Unangenehm, wenn man noch die Rechnerausrüstung und andere Fracht bei sich hat. Diese Ausrüstung wollte ich erst aufs Zimmer bringen, bevor ich die Bar besuchte. Also rein in den Aufzug, in dem bereits zwei Damen sind. Meine sachkundigen Augen erkennen, nach etwas Anstrengung, in der Frau mit dem grauen Mantel die Schauspielerin Meg Ryan (der beste akustische Orgasmus im Film, den ich je hörte - Harry und Sally). Details dann auch in der B-Zeitung vom Folgetag. Es folgte eine „Nachtgefecht“ in der noch am frühen Morgen total vollen Bebel-Bar.

 

Der Sonntag

Und wieder graut der Morgen! Oh Gott - wer war das? In meinem Kopf ein gewisses Unwohlsein. Kurzer Blick auf die Uhr: Nun brauche ich mich auch nicht mehr zu beeilen, weil der erste Termin in den Berliner Unterwelten schon beinahe startet. Dank auch an die Berlin Partner GmbH (Wirtschaftsförderung), die es uns ermöglicht hat.

 

Im Badezimmer erreicht mich dann der Anruf von Andreas mit der sensiblen Frage, wo ich denn wäre? Gut - er hat diesen Programmpunkt dann allein gemacht.

 

Ich bin gleich zum nächsten Punkt gefahren: Besuch bei Motor-Talk.

Davor noch Auszug aus dem schönen Hotel de Rome. Gern wäre ich noch eine Zeit dort geblieben.

 

Motor-Talk, so könnte man denken, macht ein Mann im Schlafzimmer mit seinem Laptop. Und so ähnlich hat es auch möglicherweise mal begonnen. Mittlerweile, nach 10 Jahren, ist man dort Europas größtes Motor Portal und entsprechend hat sich das Unternehmen auch entwickelt. Ohne jetzt einen Büropalast zu nutzen, hat man aktuell ca. 15 Mitarbeiter an diesem Projekt sitzen. Das ist schon nicht so ohne, wenn man Betriebssicherheit, Datensicherheit und gute Inhalte gewährleisten will.

Wie man sieht, kommt aber ein gutes Betriebsklima nicht zu kurz. Das erkennt man gleich an den Gesichtern der drei Mitarbeiter, die uns führten und freundlicherweise ihren Sonntag für uns investiert haben.

 

Nach dem Mittagessen dachten die Meisten an die Rückreise, weil es ja doch noch einige Stunden bis nach Hause sein konnte. Und so habe ich mich von den Teilnehmern, die ich treffen konnte, verabschiedet und bin noch mal ins Automobilforum gefahren.

Dort übernahm ich die noch hinterlassenen Gegenstände, nicht ohne noch zwei sehr angenehme Gespräche mit den Mitarbeitern geführt zu haben. Man hat ja dort auch Sonntagsbetrieb.

 

 

Lasst mich diese schönen Tage zusammenfassen:

In meinen Augen bisher die beste Stimmung und das intensivste Programm in der extra urbanen Umgebung unserer Metropole! :D

 

Und ich freue mich, wenn wir uns im nächsten Jahr bald wieder sehen!

 

 

N.S.: Alle verfügbaren Fotos und Filme des Treffens können eingesehen werden auf der Homepage des EPOC, Berlin 1+2+3:

http://www.vw-phaeton-club.de/index.php?...

 

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