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joshy198

A4 B6 - Viel zu Reparieren

24.01.2019 22:29    |    joshy198    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

2.5 TDI ziemlich nackig
2.5 TDI ziemlich nackig

Der Winter verlief eigentlich recht problemlos und im Frühling 2017 hab‘ ich mir dann die Arbeit angetan, den AUX-Eingang für das RNS-E, sowie eine Anhängekuppelung nachzurüsten. Wirklich ausgezahlt hat sich beides nicht, denn den AUX-Eingang hab‘ ich bisher lediglich einige wenige Male verwendet, da die Audioqualität doch ziemlich schwach ist. Auch die AHK ist selten in Verwendung, denn der Board-Computer wird ziemlich zickig, wenn man den Wagen abstellt und den Anhänger dran lässt, was vermutlich daran liegt, dass es sich um einen Kabelsatz ohne Steuergerät handelt - aber vielleicht komm‘ ich noch dazu das irgendwann mal zu ändern. Außerdem zerlegte sich der Seilzug des Fensterhebers an der Beifahrerseite in seine Einzelteile. Der Wechsel war glücklicherweise weniger kompliziert als beim B5, da man den Seilzug verschraubt und nicht mehr vernietet hatte. Als Ersatzteil kam der Seilzug von Valeo hinein.

 

Es piept, und zwar dauerhaft

 

Dank der heißen Temperaturen im Sommer hat sich dann ein Sensor der Einparkhilfe als auch der Buzzer, der durch den defekten Sensor dauerpiepste, verabschiedet. Bei der Einparkhilfe hab‘ ich einen günstigen Nachbau (20€ anstatt 180€) anstatt des originalen Sensors verbaut, der Buzzer war mit ~25€ für das O-Teil nicht so teuer. Außerdem hab‘ ich im Sommer endlich die Servopumpe getauscht, sodass diese auch im Stand wieder eine Lenkkraftunterstützung geboten hat.

 

Nach der Reparatur ist vor der Reparatur

 

Im Sommerurlaub hat eine Schlauchkupplung dem Druck der Pumpe nachgegeben, und wir mussten in Kroatien außerplanmäßig in die Werkstatt. Für umgerechnet 70€ wurde das dann dort repariert.

 

Den Rest des Sommers ging das mit den Problemen irgendwie immer so weiter. So hat sich die Bedieneinheit für die Fenster an der Fahrerseite verabschiedet und der Knopf für das Schiebedach hat den Dienst teilweise eingestellt. Den Schiebedach-Schalter konnte man durch Zerlegen, Reinigen und Hochbiegen der Kontakte wieder zum Leben erwecken, die Fensterheber Bedienung hab‘ ich allerdings gegen eine gebrauchte getauscht.

 

Wenn die Suppe kocht

 

Wirklich blöd wurde es erst dadurch, dass der E-Lüfter offenbar schon länger defekt war. Da der Lüfter anscheinend teilweise noch funktioniert hatte, war es zumindest auf dem Boardcomputer nicht zu Überhitzungswarnungen gekommen, allerdings hatte sowohl der Visco-Lüfter als auch die Zylinderkopfdichtung darunter gelitten. Den Todesstoß versetzte dem Ganzen dann eine längere Bergauffahrt hinter einem Traktor bei kuscheligen 35 Grad, bei denen der E-Lüfter dann endgültig den Dienst quittierte. Auch wenn ich keine 100m später stehen geblieben bin, konnte ich nicht mehr verhindern, dass der Wagen von dem Zeitpunkt an am Kühlwasser genascht hat. Da half auch der Tausch des Lüfters und des Kühlwasserbehälters, in dem sich Risse gebildet hatten, nicht mehr. Als Ausgleichsbehälter kam einer von VAICO rein, der aber nie wirklich dicht war.

 

Im Dezember bei etwas über 190T km wars dann so weit: Wir haben den Wagen in der Werkstatt zerlegt, eine neue Kopfdichtung reinmontiert. Alle Riemen, Rollen, Spanner, das Thermostat und der G62, der ohnehin nur noch rumgesprungen ist, wurden getauscht und auch ein neuer Visco-Lüfter wurde montiert. Dabei ist dann auch gleich ein defekter LLK aufgefallen, den wir mitwechselten.

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25.01.2019 06:41    |    Goify

Hui, der Horror hält an.


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