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joshy198

A4 B6 - Viel zu Reparieren

22.01.2021 20:46    |    joshy198    |    Kommentare (3)

Da ich bis einschließlich Dezember mit meinem Studienabschluss beschäftigt war und es, bedingt durch die Allgemeinsituation, wenig Anreiz gab, ist das Auto das restliche Jahr nicht mehr viel bewegt worden. Die Wischwasserpumpe, die sich im Verlauf des Sommers verabschiedet hat, wurde durch eine neue VDO ersetzt, ich habe aber so die Befürchtung, dass auch die Spritzdüsen das Lebensende erreicht haben, die werden wohl auch zu ersetzen sein. Im Spätherbst hat das Auto aber ein beheizbares Lenkrad bekommen – das ist vor allem jetzt im Winter richtig klasse.

 

In meinem B6 war die Lenkradheizung recht einfach nachzurüsten, da ich auch keine zusätzlichen Kabel ziehen musste. Lenkrad runter, Lenkmodul inkl. Schleifring raus, und mit den entsprechenden Teilen in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut. Beim anlernen des ABS Steuergerätes habe ich mehrere Versuche benötigt und auch das Lenkrad ist noch zwei mal runter gekommen, ehe das Lenkrad auch wieder richtig gerade gestanden hat.

 

Geklappt hat das Anlernen dann mit der Anleitung von RossTech:

Coding Bosch ABS

 

Zum Thema Lenkradheizung:

Schleifring mit Pins für die Lenkradheizung: 8E0 953 541 E

Lenksäulensteuergerät index M oder P, das ist aber abhängig von der FIN.

In meinem Fall habe ich eines mit Inex P nehmen müssen.

Beim Lenkrad muss man halt ein passendes erwischen, also entweder mit oder ohne Schaltwippen. Bei meinem Mufu Lenkrädern war übrigens das gleiche Steuergerät drin, sowohl in dem mit- als auch in dem ohne Heizung. Interessant wär, was in den Lenkrädern ohne MuFu verbaut ist.

 

Wirklich ärgerlich ist, dass die neuen Wischeraufnahmen bereits nach wenigen Monaten wieder rosten, die wurden beim Scheibentausch direkt mit ersetzt, weil der Aufnahmepunkt aufgequollen ist, und kein Wischer mehr rauf gepasst hat. Blöder weise habe ich mich für einen Nachbau von Metzger entschieden, da der etwa die Hälfte vom Original gekostet hat. In diesem Fall hätte ich aber lieber gleich zum Original greifen sollen.

 

Außerdem bin ich einmal spontan ins Burgenland nach Pinkafeld gefahren - allerdings nicht um den Vorsitzenden einer Oppositionspartei zu besuchen, sondern weil dort ein A4 mit passender Innenausstattung geschlachtet wurde. Ich bin zwar hauptsächlich wegen der Sitzfläche hinten hin, da meine leider einen etwa 10cm langen Einriss aufgewiesen hat, habe aber auch die hintere MAL mit Becherhalter und die Abdeckungen der Vordersitze mit den Netzen mitgenommen. An der Fahrerseite waren allerdings die unteren Nasen gebrochen. Der benötigte Reparatursatz ist seitens Audi leider entfallen, somit musste eine eigene Lösung her. Die Kunststoffverklebungen des Netzes habe ich einfach ausgebohrt und anschließend in eine meiner Verkleidungen hinein montiert und mit Schrauben und Karosseriekleber festgemacht.

 

Kurz vor dem Jahreswechsel hat auch unser B5 eine Lenkradheizung bekommen - das war allerdings doch etwas umfangreicher.

 

2021 – Neues Jahr, neues Glück?

 

Wohin uns alle das Jahr 2021 bringen wird, ist aktuell noch ungewiss – hoffen wir einmal, dass die Situation besser wird. Auch für den Audi gibt es weitere Pläne. So wird entweder der Kotflügel ersetzt oder ich lasse mir den Schaden auszahlen und mache einen gebrauchten dran – mal schauen. Bis jetzt beschränken sich die neuen Probleme auf eine ausgebrannte Standlichtbirne. Natürlich geht auch die Suche nach dem Grund für das Vibrieren weiter. Da werden wohl nochmal die Düsen raus müssen, aber mal schauen….

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17.01.2021 12:35    |    joshy198    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

Juni - September

Im Sommer hat mich ein klassisches A4 Leiden erwischt - das Handschuhfach ist unten am Scharnier gebrochen. Schuld ist dafür i.d.R. das Dämpfungselement. Ich kann an dieser Stelle bloß empfehlen, den Dämpfer mal raus zu bauen, zu zerlegen und ordentlich einzufetten, das sollte die Gefahr abzubrechen abstellen. Alternativ könnte man hinten ein kleines Loch in den Dämpfer bohren, die Dämpfwirkung ist dann allerdings weg.

 

Leider ist das HSF bereits entfallen und der Deckel alleine ist inzwischen so teuer wie das HSF vor dem Entfall, daher habe ich mich kurzerhand für einen dieser Reparatursätze aus dem Internet entschieden. Optisch nicht berauschend, aber voll funktionsfähig.

 

Ansonsten ist aber überraschenderweise in diesem Zeitraum vergleichsweise wenig passiert. Das lästige Vibrieren ist immer noch da und der Ventildeckel ist nochmal undicht geworden. Zwischendurch war das Vibrieren mal kurzzeitig besser, als ich den NHG abgesteckt habe. Die Werkstatt hat irgendwann gemeint, dass das Vibrieren aus dem Getriebe kommt. Also bin ich zwischen den ganzen Lockdowns nach Wien zum nächsten ZF Standort gefahren.

 

Bei ZF konnte man keine Defekte am Getriebe feststellen und hat auch ausgeschlossen, dass das Ganze aus dem Getriebe kommt. Außerdem ist mir jemand ins Auto gefahren und hat den Kotflügel beschädigt (Parkschaden): der Verursacher hat den Schaden aber ordentlich gemeldet, somit kann ich diesen bei Zeiten mal reparieren lassen.

 

Mit der Auskunft von ZF bin ich wieder zur Werkstatt. Dort wurde der Ventildeckel nochmals abgedichtet und die Kompression geprüft – so zumindest die Auskunft. So wie es aussieht, ist der Ventildeckel jetzt - also im Dezember – immer noch dicht. Mir ist auch seither kein unangenehmer Ölgeruch mehr in die Nase gestiegen. Schlussendlich hat man sich aber geweigert, weitere Arbeiten an dem Fahrzeug durchzuführen, somit bin ich wegen dem Ölwechsel zu einer anderen Werkstatt gefahren. Ich hoffe, dass ich das ganze Kapitel mit dem Motor soweit abhaken kann, dass ich mich wieder selber um den Ölwechsel kümmern darf, ohne die Angst etwaige Ansprüche zu verlieren.

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13.01.2021 16:16    |    joshy198    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

dscdsc

Mai 2020

Die Probleme werden offenbar nicht weniger. Seit einigen Tagen sieht man immer mal wieder die Batterielampe im Tacho. Die Lampe ging immer öfter an, bis sie Ende der Woche auch nicht mehr aus ging. Wider Erwarten konnte man den Deckel der LiMa ohne Ausbau abmontieren. Die Ernüchterung ließ aber nicht lange auf sich warten, denn es waren nicht nur die Kohlen der Abnehmer defekt, sondern auch einer der Kollektoren, der stark eingelaufen war. Mäßig erfreut darüber habe ich dann die Front abgebaut und das Ganze in Servicestellung gebracht, den Riemen heruntergenommen und einen aufbereiteten Generator – wieder ein Valeo, bloß ohne Audi Logo – eingebaut. Bei der ganzen Zerlegerei habe ich gleich eine Beschädigung an der Scheinwerferabdeckung festgestellt. Der Fairness halber muss man sagen, dass diese konstruktionstechnischer Schwachsinn ist, denn eine der Schraubnasen steht weit ab und bricht dementsprechend leicht – dennoch ist das nicht mir, sondern dem Reparaturdienst passiert. An dieser Stelle möchte ich jedoch gleich anmerken, dass beide Kunststoffelemente später in diesem Jahr durch die Werkstatt nach meiner Reklamation ersetzt wurden. Da ich dabei zugesehen habe, kann ich sagen, dass das in diesem Fall sehr gewissenhaft und behutsam gemacht wurde – inklusive dem Einstellen und Prüfen des Ausleuchtungsbereichs.

 

Auch wenn schon seit mindestens 4 Jahren ständig Wassertropfen im rechten Heckscheinwerfer gestanden haben, so hat sich das bisher auf ein optisches Problem Beschränkt. In letzter Zeit haben stärkere Regengüsse aber immer mal wieder zu Problemen geführt, die zu falschen Meldungen im Bordcomputer bis hin zu einem Lichterspiel geführt haben. Außerdem sammelt sich deutlich mehr Wasser im Scheinwerfer als bisher. Anfangs habe ich noch überlegt mir einen gebrauchten Scheinwerfer zu besorgen, da der Preisunterschied zu einem neuen Magneti Marelli, also einem OE Scheinwerfer, unter 20€ betragen hat, habe ich mich schlussendlich auch dafür entschieden. Auch wenn bei so Schlachtern manchmal n Schnapper zu machen ist, so muss das nicht immer so sein.

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09.01.2021 02:09    |    joshy198    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

April 2020

 

Zugegeben, viel Ärger wäre mir erspart geblieben, hätte ich das Auto doch einfach weggegeben. Andererseits hat das Fahrzeug natürlich auch seinen Reiz. Würde ich mir heute irgendein Auto neu kaufen, würde ich mir die Farben, sofern möglich, genau so aussuchen, wie sie jetzt verbaut sind. Und die Kombination ist dann doch relativ selten. Die meisten Leute kaufen sich ein Auto schwarz in schwarz, wie die Seele vieler Autofahrer ;). Nein, natürlich nicht. Den meisten gefällt einfach ein schwarzes Interior gemischt mit Aluminium oder ähnlichen Materialien. Neben dem geringen Pflegeaufwand lassen sich so „gewöhnliche“ Farben später auch leichter weiterverkaufen. Auf der anderen Seite gibt es dann noch die, die sich für extravagante Farben und weißes oder cremefarbenes Interior entscheiden, oft in Kombination mit rötlichen Edelhölzern als Zierelemente.

Bei vielen Herstellern sind diese aber dann entweder in ebenso hellen Verkleidungen, oder aber in dunklen bis schwarzen Verkleidungen eingelassen. Irgendwie muss ich bei so schwarz-weiß Kombinationen an Oreo Kekse denken. Mir persönlich sagt das alles nicht wirklich zu.

 

Einerseits ist es natürlich praktisch, einen Innenraum zu haben, an dem man nicht sofort jedes Krümelchen und jeden Fleck sieht. Andererseits wirken helle Farben offen und freundlich. Wer sich heute mit den Konfiguratoren der großen deutschen Hersteller spielt und mal schaut, was so alles möglich ist, erkennt schnell, dass ein Mittelmaß im Interior nur noch bedingt erhältlich ist. Ich spreche hier von einem schlichten Mittelgrau, dass in einer Kombination aus dunklem und hellem Grau eingefasst ist. Idealer Weise noch in Kombination mit dezent braunen Holzelementen.

 

Vermutlich mag diese Kombination nicht viele ansprechen, aber der Innenraum wirkt für mein Empfinden in den hellen Farben luftiger und freundlicher. Vielleicht ist hier einfach die Optik ein Grund, dass ich das Fahrzeug immer und immer wieder repariere. So auch dieses Mal, und vermutlich noch das eine oder andere Mal in Zukunft.

 

Da mir das Vibrieren so dermaßen auf die Nerven geht, habe ich mal das schlaue Internet befragt, was da so alles in Betracht kommt.

Hierbei bin ich u.A. auf folgende zwei Videos gekommen, die für den einen oder anderen vielleicht interessant sind.

 

Video 1

https://www.youtube.com/watch?v=fKbunR2O4iE

 

In dem Video geht es um die Nadellager an den Aufnahmen der Antriebswellen am Getriebe. Diese waren bei mir zum Glück nicht defekt, daher kann ich euch leider nicht sagen, ob das Lager, das dort verlinkt ist, auch wirklich passt. Von Audi gibt es das Lager aber überhaupt nicht als Ersatzteil. Vielleicht noch kurz erwähnt:

Das Lager bekommt man aber auch über die deutschsprachige Variante der Seite (123kugellager), wo auch der Versand deutlich geringer ist.

Das andere Lager, das er u.A. auch im Video zeigt, bekommt man leider nur bei Audi. Es gibt dafür auch keinen vollständigen Reparatursatz und man muss sich die Teile wie Sicherungsringe, Dichtung,… einzeln heraussuchen. Das Lager und die ganzen Einzelteile kommen auf etwa 160€, wenn man den Deckel auch beschädigt, kommen nochmals etwa 160€ hinzu. Klar, Sicherungsringe o.Ä. könnte man wiederverwenden, ich persönlich würde sie aber mitbestellen, da man beim Zerlegen dann bloß auf den Deckel aufpassen muss.

 

Video 2

https://www.youtube.com/watch?v=Qwp3X2NU6p4

 

In dem Video geht es u.A. um mein Problem. Vibrationen am Stand in D und R. Sobald man fährt, sind die Vibrationen weg. Zugegeben, bei mir sind sie bei weitem nicht so extrem wie die in dem Video, was vermutlich aber an den zusätzlichen 2 Zylindern liegt. Ansonsten ist mir aber genau das Gleiche passiert. Mir wurde auch gesagt, dass es an den Motor- und Getriebelagern liegt. Diese waren bei mir tatsächlich teilweise defekt, jedoch wie auch in dem Video, nicht die Ursache des Problems. Eines der inneren Tripodengelenke hatte tatsächlich deutliches Spiel, der Austausch gegen ein neues von SKF hat jedoch leider nichts an den Vibrationen geändert.

Aktuell fahre ich natürlich nicht besonders viel, aber zumindest der VDD scheint nun dicht zu sein. Als ich den Ladedrucksensor vor kurzem herausgenommen habe, um ihn zu reinigen, ist mir aber noch etwas ins Auge gestochen. Die Halterung für den Scheinwerfer war gebrochen und sehr schlecht wieder befestigt worden (heiße Drähte ins Plastik gedrückt). Das abgebrochene Stück hat außerdem nicht ordentlich an der Halterung angelegen und daher wie wild gewackelt. Da hätte man sich das Anmontieren auch gleich sparen können. Natürlich kann ich der Werkstatt weder nachweisen, dass die das im Zuge der Reparatur oder einer Gewährleistungsaktion beschädigt haben, noch möchte ich es ihnen unterstellen. Wirklich leicht bricht das Teil aber nicht ab, da es aus relativ dickem Kunststoff besteht. Wie dem auch sei. Wir haben die Aufnahme gereinigt und in der richtigen Position mit Epoxidharz vergossen. Das Teil scheint nun wieder zu halten und wackelt auch nicht mehr. Sollte es sich doch lösen, muss halt eine neue Halterung her. Ärgerlich ist das Ganze aber allemal, da die Halterung fast 30€ kostet. Noch mehr ärgert es mich deshalb, weil ich bei solchen Dingen selbst immer sehr vorsichtig bin und die ganzen defekten Halterungen und Steckergehäuse seit 2016 nach und nach durch neue ersetzt habe, sodass aktuell keine einzige Steckverbindung (außer eine vorne zur Stoßstange hin) mehr gebrochen oder beschädigt ist. Außerdem finde ich es wirklich peinlich, wenn man hinter einer Werkstatt nachkontrollieren muss, ob hier auch ordentlich gearbeitet wurde. War ja nicht das erste Mal, das etwas nicht gepasst hat. Das mit dem Einstellen der Spur hat ja auch erst beim dritten Mal geklappt, als die Werkstatt es wo anders machen hat lassen. Ähnlich empfunden habe ich auch die Sache mit den Unterbodenschrauben und Fixierplättchen (so Gummischeibchen). Diese haben nach der Reparatur teilweise gefehlt (komisch, vorher habe ich die nie verloren, und plötzlich fehlen einige) und vorne war einer der Spritzfänger nicht ordentlich fixiert. Der ist mit dem Unterfahrschutz durch eine Kunststoffklammer und eine Kunststoffschraube verbunden, die sich echt fummelig festdrehen lässt und zum Abnehmen des Unterfahrschutzes immer auf muss. Werden die Kunststoffschrauben aber nicht ordentlich befestigt, verdreht sich das Teil bei der Fahrt, schleift am Boden oder reißt ganz aus. Das weiß ich deshalb, weil die Teile links und rechts schon einmal erneuert worden sind. Das Teil fixiert ja zum Teil auch den Unterfahrschutz, sodass dieser bei höheren Geschwindigkeiten nicht zu flattern beginnt.

 

Wegen der ganzen Aktion mit dem Zylinderkopf war ich ja schon nicht glücklich. Wie bereits erwähnt, hat nach der ersten Reparatur eine der Wellen im Kopf gefressen. Die Köpfe, die dort hinauf montiert wurden, hatten etwa 10t km gelaufen. Hier liegt auch einer der Gründe begraben, wieso ich, zumindest meiner Meinung nach, der Werkstatt doch viel entgegen gekommen bin. Die Werkstatt hat mich nämlich gebrauchte Köpfe und die neuen Wellen organisieren lassen und diese dann auch montiert. Logischer Weise habe ich mir dadurch einiges an Geld gespart. Nachdem die Wellen gefressen hatten, habe ich der Werkstatt den alten Kopf zur Verfügung gestellt, sodass sie hier keinen kaufen müssen. Als die alten Köpfe zum Abdrücken gingen, hat mir die Werkstatt erklärt, dass die Ventilführungen alle verschlissen und aus der Toleranz seien, und man diese tauschen müsse. Das war auch mit der Grund, wieso ich beide Köpfe, und nicht nur den, der einen Riss hatte, austauschen lassen habe.

Später, also quasi, als die Werkstatt den Kopf hätte herrichten müssen, hat man mir erklärt, man habe nochmals nachgemessen und alles wäre noch innerhalb Toleranz und die Führungen habe man daher nicht tauschen müssen. (Klar, wer’s glaubt, wird selig).

 

 

 

Mich ärgert es inzwischen, dass ich überhaupt dorthin gefahren bin, um die Reparatur durchführen zu lassen (hab‘ mich hier leider von Empfehlungen leiten lassen, anstatt dort hinzufahren, wo ich weiß, dass es passt). Schön langsam sind meine Geduld und Nachsicht endgültig erschöpft, weil es irgendwie nicht enden will. Klar, hier kann man sagen, altes Auto, geht nicht so genau. Ich sehe das aber anders. Bloß weil etwas alt ist, kann ich doch nicht einfach etwas beschädigen und das so lassen. Die ganzen Reparaturen waren deswegen ja auch nicht günstiger wie bei einem neueren Fahrzeug und haben auch einiges an Geld gekostet. Daher darf man doch entsprechend erwarten, dass hier fachgerecht und ordentlich vorgegangen wird. Wenn im Zuge dessen etwas kaputt geht, was beim Arbeiten einfach passiert, so muss ich es entweder reparieren oder mich mit dem Eigentümer abstimmen. Irgendwas zu beschädigen, das dann zusammenzubasteln und es zu vertuschen, ist in meinen Augen murks und pfusch und hat absolut nichts mit ordentlichem Arbeiten zu tun. Mir ist beim Schrauben auch schon das ein oder andere Teil kaputt geworden. In dem Fall habe ich das dann aber getauscht oder auf eine für mich akzeptable Weise repariert. Hier liegt auch der entscheidende Unterschied: Es ist mein Fahrzeug, daher kann ich auch entscheiden, wie ich damit umgehe, und in welchem Zustand ich es halte.

 

Bevor es weitergeht, wird aber mal die § 57 Untersuchung und eine neue Windschutzscheibe fällig.

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04.04.2020 13:01    |    joshy198    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

März 2020

 

Über den Einfüllstutzen habe ich so etwas wie Laufspuren an einer Nocke gesehen (siehe Enduskopiefoto), die laut Auskunft der Werkstatt aber unbedenklich seien. Mal schauen, was da noch kommt. Außerdem gibt’s wieder Ärger mit der Lenkung, da diese immer mehr Öl am Rücklauf verliert. Dank der aktuellen Situation ist ja Zeit, sowas zu richten.

 

 

Mitte März habe ich die Rücklaufleitung inklusive aller Klemmschellen erneuert. Trotz Originalteilen waren die Kosten überschaubar und kaum teurer als ein Nachbau. Das Teil scheint aber über die Jahre mal überarbeitet worden zu sein. Im alten Schlauch war noch ein Rückschlagventil eingearbeitet, das im neuen Schlauch nicht mehr vorhanden war. Wirklich notwendig wird das aber bei einer Rücklaufleitung ohnehin nicht sein. Ob das ganze jetzt dicht ist, wird sich zeigen, da ich dank Homeoffice seither nicht mal 10 Kilometer gefahren bin. Bei der Reparatur an der Servo ist mir aber noch ein ordentlicher Ölverlust aus dem linken Ventildeckel aufgefallen. Das erklärt auch, wieso ab und an der Duft von verbranntem Öl in den Innenraum gezogen ist. Eine Woche später wurde der Ölverlust reklamiert und durch den Betrieb auch behoben. Hoffentlich ist da jetzt Ruhe. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, die Nockenwellen zu begutachten. Zum Glück sind keinerlei Riefen, Kanten, sichtbare Laufspuren oder sonstige Beschädigungen auf den Nocken zu sehen. Wieso das Ganze durch das Endoskop so wild ausgesehen hat, weiß ich nicht.

 

Neue Funktionen :D

 

Da man bei der aktuellen Lage ohnehin nicht wirklich raus‘ kommt, habe ich mal wieder bei ebay rumgestöbert und bin auf 14-pin Spiegel gestoßen. Bisher habe ich die nur im Bereich von 200-300€ gesehen. Die Spiegel hatten zwar optische Schäden und wurden ohne Spiegelgläser angeboten, die Spiegelfüße wurden jedoch als funktionstüchtig beschrieben. Aufgrund der Schäden waren die Spiegel wirklich günstig zu bekommen. Ich wollte aber ohnehin nur die Spiegelfüße, da ich ja die Gläser und Spiegelkappen von den Bisherigen übernehmen konnte.

Dank des schönen Wetters konnte ich noch mal die Einstellung des Türrahmens an der Beifahrerseite korrigieren. Diese hatte sich irgendwie bei der Nachrüstung der Abblendautomatik verspannt, was u.A. dazu geführt hat, dass das Fenster etwas zu stark aufgesessen hat und die Komfortschaltung manchmal gebockt hat. Die Gelegenheit habe ich genutzt, die „neuen“ Spiegelfüße zu montieren. Den entsprechenden Schalter und die passende Armlehne hatte ich ohnehin schon seit dem Umbau der Sitze herumliegen.

 

Dann eben beim 4. mal

 

Alles wieder zusammen gebaut, ausprobiert und direkt einen Rückschlag eingesteckt. Die Fahrerseite klappte an, die Beifahrerseite nicht. Nochmal alles geprüft. Türsteuergerät Beifahrerseite: MAX -> sollte also funktionieren. Türsteuergerät Fahrerseite -> MAX sollte also auch passen. Türkabelbäume beide so gut wie neu, somit ist ein Kabelbruch auch auszuschließen. Also Messgerät geholt und gemessen. Zuerst an der funktionierenden Fahrerseite die 12V gemessen. Ab zur Beifahrerseite. Auch dort kamen die 12V an, sobald sie vorhanden sein sollten. Dann den Stecker zum Klappmotor getrennt und die Kontakte geprüft. Auch die waren völlig in Ordnung. Da ich nicht gerade Lust hatte, den Spiegel wieder auszubauen, haben wir den Spiegel am Fahrzeug direkt zerlegt. Einer hat die Feder runter gedrückt, der andere den Sprengbügel runtergezogen. Dadurch entspannt man die Feder und kann den Spiegel zumindest so weit abnehmen, dass man ihn aufschrauben kann.

 

 

Wie man auf den Fotos sieht, besteht der elektrische Verstellmechanismus lediglich aus einem kleinen Gleichstrommotor und einigen Zahnrädern, die als Übersetzung dienen. Nach dem Zerlegen war auch sofort klar, wieso sich der Spiegel nicht mehr bewegt hat. Der Motor war einfach abgebrannt. Technische Daten oder eine Typenbezeichnung waren leider nicht mehr zu finden. Einzig die Herstellerprägung (Mabuchi) und der Produktionsort (China) waren im Gehäuse eingetragen. Auf dem Motor selbst ist eine Schnecke aus Kunststoff oder Metall aufgesetzt.

 

 

Aufgrund des Defektes hatte ich Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen, der mir sofort angeboten hat, die Spiegel zurück zu nehmen oder mir einen Spiegelmotor zu schicken. Ich habe mich für den Spiegelmotor entschieden. Wie oben schon kurz erwähnt, gibt es aber zwei Versionen des Motors, die nicht kompatibel sind, da sich die Steigung der Schnecke unterscheidet. Bei mir war die Version aus Metall verbaut und der Verkäufer hat mir die Variante aus Kunststoff zukommen lassen. Auf der Welle des Motors selbst ist ein Fixierungsbereich, auf dem die Welle festsitzt. Aufgrund der fehlenden Daten habe ich nach einem Motor mit passenden Abmessungen gesucht und einen auf Amazon gefunden. Das Angebot beinhaltete 2 Motoren für 10€. Leider hatten diese Motoren keinen Fixierungsbereich. Diesen haben wir dann durch leichtes Zerdrücken der Welle an der passenden Stelle selbst „gefertigt“. Welle drauf und alles wieder zusammengebaut und anschließend getestet. Man hörte, wie der Motor kurz versuchte, los zu fahren, jedoch nicht über genügend Kraft verfügte, das Zahnrad zu bewegen, worauf der Spiegel wieder auseinander gebaut werden musste. Mit einer alten Autobatterie haben wir uns dann an die Arbeit gemacht, um heraus zu finden, wieso sich das Teil nicht bewegt. Schlussendlich war es eine Verkettung mehrerer Faktoren.

 

- Der Motor saß nicht völlig richtig in der Aufnahme.

- Das Fett war teilweise hart geworden, schmierte nicht mehr und hat die Zahnräder blockiert.

 

 

Nachdem der Motor richtig saß, alles gereinigt und mit Bohrfett geschmiert war, lief der Spiegel ohne Probleme. Der neue Motor ist etwas lauter und scheint eine deutlich höhere Drehgeschwindigkeit zu haben, denn der Spiegel klappt deutlich schneller an. Stören oder die Funktion beeinträchtigen tut das aber nicht.

Neben der elektronischen Klappfunktion läuft jetzt auch die Bordsteinautomatik und die Memory-Funktion, so wie sie soll.

 

Bezüglich dem unruhigen Motorlauf bin ich leider noch nicht weitergekommen. An den Nockenwellen scheint es aber nicht zu liegen. Mal schauen, ob sich der Grund irgendwann mal finden lässt.

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23.03.2020 20:54    |    joshy198    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

Juli 2019

Es reißt irgendwie nicht ab. Die Kiste scheint wirklich verflucht zu sein. Der Wagen hat extrem zu qualmen begonnen, also habe ich mich auf die Suche nach der Ursache gemacht. BEIDE Ladeluftkühler sind hinüber. Ziemlich ärgerlich, der rechte war noch keine zwei Jahre alt, aber halt billiger Schrott von vanwenzel. Der Scheiß kommt mir auch nie wieder ins Auto. Als Ersatz kamen ein Denso (links) und ein Nissens (rechts) zum Einsatz. Natürlich hat die Arbeit gefuchst wie wild und zum Schluss hat auch das Montieren der Stoßstange nicht so recht wollen. Da der Kübel auf der Bühne war, haben wir direkt am Motor und am Getriebe das Öl und die Filter getauscht. Beim Getriebeservice hat das mit dem Service Kit von ZF nicht so recht hingehauen. Beim Öl füllen ist die ganze Suppe rund um die Ölwanne wieder rausgekommen. Grund dafür ist die andere Ölwannendichtung. Beim letzten Service hatte ich ein Kit von MANN, dort ist ne viel dickere Dichtung drinnen, als im OE bzw. ZF Kit. Das Problem dabei ist, das sich die Ölwanne bei den Schraubenköpfen aufgrund der dicken Dichtung leicht verzieht, daher wird sie auch nur mit so einer dickeren Dichtung wieder dicht, weil die Wanne mit der dünnen Dichtung nicht mehr Plan aufsitzt.

 

 

August 2019

Es wird ernst. Wieder mal stark steigender Wasserverlust. Besonders auf sehr langen Strecken beginnt er richtig viel Wasser zu saufen. Knapp 1l auf 1000 km. Diesmal aber wohl wieder in den Motor rein. Befürchtung: Kopf verzogen oder gerissen. Naja ich fahr damit dennoch in den Urlaub. Muss halt Wasser zum Auffüllen mitnehmen.

Nach einem schönen Urlaub in Italien geht’s wieder zurück. Der Wagen ist den ganzen Urlaub über nicht bewegt worden. Direkt nach dem Starten lauter etwas unrunder Motorlauf. Also ab nach Hause, knapp 500 km. Die Fahrt verlief eigentlich ganz ok, obwohl der Wagen bei Last etwas rauchte. Kühlwasser musste ich natürlich ab und an mal etwas nachkippen.

 

September 2019

Der Wagen geht ab zur Instandsetzung. Beide Köpfe kommen runter, werden geprüft, ggf. geplant und der Turbo erneuert. Der KV ist überschaubar. Hoffentlich kommt nichts weiter dazu. Der unrunde Motorlauf macht mir etwas Sorgen. Könnte aber auch vom Kühlwasser kommen.

Kurze Zeit nachdem ich den Wagen abgegeben hatte, begannen die schlechten Nachrichten. Eine Nocke war abgeplatzt und hat sich verschoben. Daher wurde eines der Ventile nicht mehr betätigt. Das war auch der Grund für den unrunden Motorlauf. Blöd gelaufen. Ansonsten sind keine sichtbaren Schäden vorhanden. Ventile werden geprüft und beide Köpfe abgedrückt. Kurz darauf die nächsten schlechten Nachrichten: Ventilführungen völlig ausgeleiert und der linke Kopf hat einen Haarriss. Daher auch immer der starke Druck im Ausgleichsbehälter.

 

An diesem Punkt hatte ich eigentlich vor, das ganze abzubrechen, die Diagnose zu bezahlen und die Kiste irgendwo abzufackeln oder so. Irgendwie bin ich immer noch nicht sicher, ob das nicht der richtige Weg gewesen wäre. Nach einigem hin und her, hab‘ ich dann zwei fast neue Köpfe aufgetrieben (aus nem Unfaller, der kurz vorher revidiert wurde). Außerdem direkt 4 neue KS Wellen besorgt. Alles zur Werkstatt hin gebracht, dort wurde nochmal alles geprüft und zusammengebaut. Und siehe da, der Wagen läuft super und es ist quasi kein Druck mehr im Ausgleichsbehälter. Wagen abgeholt und sofort nach Salzburg, weil ich dort was erledigen musste. Angenehme Fahrt, bis auf einen großen Stein, der mir die Scheibe zerdonnert hat. Kurz bevor ich wieder zu Hause war, fing der Wagen dann zu sägen und massiv zu qualmen an. Der Spuk war allerdings nach wenigen Sekunden wieder vorbei. Gaaanz vorsichtig direkt wieder ab zur Werkstatt, nochmal nachprüfen lassen. Wieder bei der Werkstatt angekommen, wurde sofort festgestellt, dass der Wagen am rechten Ventildeckel Öl verliert, also Wagen wieder dort gelassen. Am nächsten Tag der Anruf. Nockenwelle hat gefressen, Kopf und Welle im Arsch. Die Werkstatt hat das aber ohne lange Diskussion begonnen zu richten. Neuer Kopf, neue Welle. Der Grund, wieso die Welle plötzlich gefressen hat, ist aber bis heute ein Rätsel.

 

Oktober 2019

Es will nicht so recht sein. Seit einiger Zeit vibriert der Waren manchmal im Leerlauf in Fahrstufe D. Die Werkstatt hat nochmals alles überprüft, konnte aber keine Probleme feststellen, außer dass wohl mindestens ein Motorlager defekt ist.

 

Dezember 2019

Motor- und Getriebelager sind neu. Das Vibrieren bleibt. Auch eine Prüfung der VEP und des Getriebeölstandes hat keine neuen Erkenntnisse gebracht.

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22.03.2020 21:35    |    joshy198    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

Juni 2019

 

Es stehen wieder mal Reparaturen am Programm. Wie jedes Jahr im Sommer wird das Auto nochmal gründlich durchgecheckt und gewartet, ehe es irgendwann zwischen Mitte Juli und Ende August in den Urlaub geht.

 

Knapp 220T km hat das Fahrwerk gehalten, und dann war Schluss. Seit das Fahrzeug in meinem Besitz kam, wurde es aber häufig auf Straßen bewegt, die ein Puzzle aus Asphaltflecken darstellten oder mit Geschwindigkeitsbarrieren verunstaltet wurden. Dementsprechend hat das doch in die Jahre gekommene Fahrwerk gelitten und nun war's halt so weit. Der erste Dämpfer (Vo/Re) war durch und hinten ist's nur noch ne Frage der Zeit.

Hab' mich daher entschlossen, gleich alles auf einmal zu machen, da ich da die wenigste Zeit verliere. Für die Dämpfer VO muss sowieso alles runter, also kann ich da direkt alles tauschen, also

 

- Federn

- Dämpfer

- Domlager

- Staubschützer

 

Die "Böse Schraube" wird vermutl. auch kein großes Problem darstellen, da sie aufgrund des Querlenkerwechsels letztes Jahr gerade offen war.

 

Als Dämpfer kommen Sachs Supertouring rein, bei den Federn kommen ebenfalls Sachs zum Einsatz, die Domlager sind von SKF (Vo) und Lemförder (Hi). Staubschutz kommt von SKF (Vo) und Sachs (Hi).

 

Außerdem wird hinten die Bremse erneuert, da die Scheiben entsprechend verrostet sind und sich auch leichte Riefen gebildet haben. Die Bosch hat 3 Jahre und 60T km gehalten. Damit bin ich persönlich nicht wirklich zufrieden und als Ersatz kommen wieder Brembo zum Einsatz, da ich mit denen, genau wie mit den teureren ATE, bisher bessere Erfahrungen gemacht habe, sowohl in Bezug auf Haltbarkeit, als auch auf die Bremsleistung.

 

Eigentlich hätte ich die Reparaturen erst für Anfang Juli geplant gehabt, aber da ist mir der defekte Dämpfer zuvorgekommen, naja wird so auch zum schaffen sein... Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass die anderen Dämpfer ähnlich stark kaputt waren.

 

Neben der geplanten, aber außerplanmäßigen Reparatur gesellt sich auch diesmal wieder unerwartetes dazu. Die KGE scheint wohl am Ende ihres Lebens angekommen zu sein und wird, wenn ich schon am Schrauben bin, mitgewechselt. Leider gibt es das Teil nur Original oder von reinen Aftermarket Produzenten. Ich hab' jetzt nicht direkt Probleme damit, Teile bekannter Aftermarket Hersteller zu verbauen, nur ist das immer ein Abwägen zwischen Preis und Arbeitsaufwand. Bei Teilen, die sich schnell tauschen lassen (z.B. Bedieneinheit für Fensterheber,...) greife ich gerne auf solche Teile zurück, da sie im Falle eines erneuten Defekts kaum Probleme verursachen und schnell zu tauschen sind. Leider ist die KGE beim 2.5er nicht ganz so schnell getauscht, daher hab' ich mich dann doch dafür entschieden, das Teil bei Audi direkt zu kaufen. Mit etwa 100€ ist das natürlich im Vergleich zum Nachbau für knapp 30€ doch etwas schmerzhaft.

Das Originalteil wird übrigens von Hengst hergestellt.

 

 

Federn, Dämpfer, Domlager, Bremsen hinten und KGE sind nun neu. Irgendwie denkt man beim Einkaufen nie an alles, so auch in diesem Fall. Die Federn an der HA werden in den nächsten Wochen nochmal rauskommen, um die Gummipuffer zu wechseln. Bei der Gelegenheit werde' ich die Unterlegteller für das Schlechtwegefahrwerk mit rein montieren, um dem typischen Hängearsch vom 8E entgegen zu wirken.

 

Die Arbeit an sich verlief leider auch nicht ganz ohne Zwischenfälle. Obwohl die Querlenker (und die Schrauben) erst letztes Jahr erneuert wurden, saßen diese wieder ziemlich fest. Diesmal hat es die Fahrerseite erwischt, an der sich die böse Schraube nicht mehr öffnen ließ. Die Mutter ging zwar noch wie an der Beifahrerseite ohne größere Probleme ab. Die Schraube an sich aber nicht. Leider ist der Kopf trotz großer Vorsicht abgerissen. Irgendwie haben wir es dann geschafft, den Schrauben nach hinten über das Gewinde mit der Mutter raus zu ziehen.

 

Die HA verlief im Gegensatz dazu recht unproblematisch, einzig die Bremsleitung wird wohl nächstes Jahr zu erneuern sein, da die Kupplung zwischen Metallleitung und Bremsschlauch schon stark angerostet ist. Die Federn müssen, wie oben schonmal angemerkt, leider noch mal raus, um die Gummipuffer an der Feder zu wechseln. Um besser arbeiten zu können hab' ich dabei den Innenkotflügel demontiert. Leider war ich von dem, was ich dahinter vorfand negativ überrascht. Jede Menge Rost. Korrosionsschutz ist eigentlich etwas, was bei Audi lange Zeit großgeschrieben und ordentlich gemacht wurde. Dass man die Qualität über die Jahre mehr und mehr verringert hat, war mir klar, doch wie drastisch man dabei vorgegangen ist, hat mich dann doch stark negativ überrascht.

 

Im Gegensatz dazu sieht unser zehn Jahre älterer Audi 80 B4 deutlich besser aus. Dort findet man nämlich weder an der Karosse noch an den Türen nennenswert viel Rost, und das obwohl der Wagen schon lange keine Garage mehr gesehen hat, während mein B6 bis vor 3 Jahren ein Garagenfahrzeug war.

 

Das schöne Wetter und den freien Zugang ohne Federn und Dämpfer habe ich dann gleich genutzt, um den Rost mit einer Drahtbürste grob zu entfernen und die Stellen anschließend mit Brunox und Rostschutzfarbe zu behandeln. Ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, sollte aber in der Kombination mit ner größeren Menge Unterbodenwachs für ne Zeit lang gut sein.

 

 

Dann war noch die defekte KGE... die Reparatur an sich sah ja gar nicht so schwierig aus, hat sich aber etwas gezogen, da man für den Ölabscheider das V ziemlich ausräumen musste und der Filter dann nur mit viel Gefummel rauszukriegen war. Irgendwie ärgerlich, denn die Arbeit hätte mit deutlich weniger Aufwand vor 2 Jahren beim Kopfdichtungswechsel mitgemacht werden können. Dass der Ölabscheider wohl nicht mehr wirklich funktioniert hat, hat man deutlich an dem Entlüftungsschlauch vom Filter zum Lader gesehen, denn der war völlig verölt und auch vor dem Lader, unterhalb der Stelle, an der der Schlauch in den Ansaugtrakt mündet, hatte sich eine kleine Ölpfütze gebildet. Der Lader selbst scheint vom Spiel wohl auch nicht mehr der Beste zu sein. Naja, mal schauen, was da noch kommt.

 

Motor und Getriebeservice werden in den nächsten Wochen folgen, dabei kommen auch gleich die neuen Glühkerzen (diesmal von BERU) rein.

 

Etwa eine Woche später ist mir dann aufgefallen, dass hinten eine der Bremszangen wohl steckt. Hinten auf die Leitungen habe ich neue Muttern draufbördeln lassen und im Anschluss beide Sättel und die Schläuche gewechselt. Der eine Sattel hat schon ziemlich gesteckt. Ich hatte es beim Bremsen machen schon befürchtet, wollte es aber irgendwie nicht wahr haben, da das Teil dann doch noch zurückgedreht hatte und es wieder einigermaßen ging. Blöd gelaufen, aber was soll’s.

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11.02.2019 01:38    |    joshy198    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

Im Dezember 2018, kurz vor Weihnachten das nächste Problem: Plötzlich hatte der Wagen einen massiven Kühlwasserverlust von etwa 2L pro hundert Kilometer. Besonders am G62, aber auch an dem schon seit dem Verbauen undichten Ausgleichsbehälter sprudelte das Kühlwasser fröhlich heraus. Über die Feiertage war es ziemlich schwer, Ersatzteile zu bekommen, daher bin ich notgedrungen zu VW. Hab den G62, den Ausgleichsbehälter sowie den Schlauch, der unten dran ist, inkl. Kleinteile bestellt. Die Teile kamen aufgrund der Feiertage allerdings erst nach Neujahr. Außerdem flackert seit diesem Monat manchmal das Display vom RNS-E. Es invertiert die Farben, schwarz wird weiß und umgekehrt, möglicherweise ist die Verbindung zum Display verschmutzt, muss ich mal prüfen, wie das angeschlossen ist.

 

2019

 

Mit 140€ waren die Ersatzteile zwar nicht unbedingt ein Schnäppchen, allerdings war der Unterschied zum dem verbauten Nachbau wirklich deutlich erkennbar. Die Anschlussnasen zu den Schläuchen hin sind deutlich dicker, außerdem ist die Wandstärke des Gefäßes an sich schon wesentlich höher. Auch der Tausch des G62 brachte Verbesserungen, durch den neuen Dichtring ist das Ganze nun nicht nur wieder dicht, auch die Reste der Startproblematik sind verschwunden. Ich vermute mal, dass der Nachbau-Sensor keine so genauen Werte wie das OE-Teil geliefert hat. Außerdem habe ich bei der Suche nach dem Kühlwasser-Leck einen Marderschaden entdeckt.

 

Das blöde Mistvieh hat das Kabel zum linken Motor-Lager unten am Stecker und oben, wo es aus dem Motorkabelbaum kommt, abgefressen und komplett zerfetzt. Die Reparatur war ziemlich beschissen und ohne Ausbau der Antriebswelle nicht zu bewerkstelligen.

Schreck dich, Marder

 

Noch im Jänner hab‘ ich mir dann eine Marderschutzanlage geholt und inzwischen auch schon eingebaut. Ich hab‘ mich hier für die Kemo M186 entschieden, da die mit etwa 50€ ein ganz gutes Preis-Leistungsverhältnis hat. Es handelt sich hierbei um eine Dualanlage, die einen sehr hochfrequenten Ton von sich gibt, den sowohl Marder als auch Katzen nicht mögen. Außerdem werden noch mehrere Hochspannungsplättchen im Motorraum verteilt, die dem Marder einen Stromschlag verpassen. Ein weiterer Plus-Punkt ist der Batterieschutz, der die Anlage bei Unterspannung automatisch abstellt. Ich muss zugeben, dass ich mir wirklich nicht gedacht habe, dass ich einen ganzen Tag für den Einbau benötigen werde.

 

Marderschutz aber ohne Plan & Platz

 

Bisher hab‘ ich noch nie mit solchen Teilen geschweige denn mit dem Einbau zu tun gehabt. Klar eine sehr minimalistische Beschreibung ist dem Gerät beigelegen, aber wirkliche Infos, wie und wo man so eine Anlage verbaut, fehlten eigentlich komplett, was ich wirklich sehr schade finde. Ein weiteres Problem ist der Motorraum im A4, der mit dem 2.5er ja schon recht gut ausgefüllt ist. Angefangen hab‘ ich dann damit, mir einen geeigneten Platz für die Steuerung zu suchen. Schlussendlich hab‘ ich mich dafür entschieden, sie unter den Schläuchen der Klimaanlage zu platzieren (Siehe Foto), da das meiner Meinung nach eine gute Stelle ist, um ordentlich hinten in Richtung Batterie zu kommen, und das Gerät nicht die komplette Motorhitze abbekommt. Dann hab‘ ich mir überlegt, wie und wo ich die Plättchen ordentlich im ganzen Motorraum verteilen kann. Nach ewig langer Fummelei hatte ich dann den Motor großflächig „vermint“ und mir meine Hand rauf bis zum Ellbogen komplett zerkratzt. Leider hab‘ ich nicht wirklich Informationen darüber gefunden, an welchen Stellen man die Plättchen am besten anbringt, falls hier wer Verbesserungsvorschläge hat, nur her damit.

 

Elektroinstallation mit Herausforderungen

 

Im Anschluss hab‘ ich dann mit dem Verlegen der Kabel begonnen. Hab bei den a4freunden ne nette Anleitung zum Verlegen des Kabels in den Innenraum gefunden. Leider war die im Nachhinein betrachtet relativ wertlos. Dort wurde vorgeschlagen, durch den Gummistopfen neben der Batterie in den Innenraum zu fahren und dann so lange mit dem Kabel rumzustochern, bis man es innen zu fassen kriegt. Möglicherweise funktioniert das mit relativ steifen Kabeln, mit den dünnen Kabeln funktioniert es jedenfalls nicht. Außerdem muss man in deren Fall die Dämmung hinter dem Handschuhfach zerschneiden. Nach stundenlangem Fummeln und nachdem die Dämmung komplett zerrissen war, hab‘ ich das ganze dann aufgegeben und nach einem neuen Weg gesucht. Die Idee mit dem Gummistopfen an sich ist schon gut, allerdings gibt es einen einfacheren, sehr schnellen und vor allem zerstörungsfreien Weg in den Innenraum. Dafür braucht man lediglich den Luftfilterkasten abschrauben. Von dort aus kann man mit einem steifen Stück Draht, die einzuziehenden Kabel vom Gummistopfen neben der Ansaugung vom Gebläse in den Innenraum ziehen und von dort aus wo immer man hinwill. In meinem Fall hab‘ ich das Kabel zum Sicherungskasten gezogen und dort an die Stelle der Standheizung, die ich ohnehin nicht habe, eingepinnt. Der Name schien mir passend, da es dem dämlichen Marder ja einheizen soll. Außerdem war dort direkt ein Dauerplus vorhanden und man brauchte lediglich den zweiten Pin reinstecken.

 

Für die „restliche“ Installation hab‘ ich mir dann von ‘nem Kumpel (Elektriker) helfen lassen, da ich nicht besonders gut löten kann. Gemeinsam haben wir noch ein Zündungsplus für die Abschaltung der Anlage im Fahrbetrieb gesucht, das Massekabel angeklemmt und die ganzen Kabel an das Marderschutzgerät dran gemacht. Draufgreifen hab‘ ich mich noch nicht getraut, aber von dem Lautsprecher hört man immer wieder so ein Klicken. Vielleicht find‘ ich ja wen, der mal testet, ob die Anlage ordentlich funktioniert. ;D

 

Nur so als Vorschau was dieses Jahr noch alles erledigt wird:

 

Planmäßig kommt bald ein neuer Türkabelbaum an der Fahrerseite rein (hab‘ ich schon zuhause), liegt unter anderem daran, dass die Kabel schon etwas müde sind, die Tür bei gewissen Öffnungswinkeln nicht als geöffnet erkannt wird und die Lautsprecher der Fahrertüre durch die müden Kabel deutlich leiser als alle anderen im Fahrzeug sind. Außerdem wird an den Außenspiegeln die Abblendfunktion nachgerüstet, aber dazu mehr wenn’s soweit ist. Und hoffentlich kommt dieses Jahr nichts Gröberes außerplanmäßiges dazu, denn dann könnte ich diesen Sommer endlich dazu kommen, die Stoßleisten zu lackieren, zu tauschen und die Schramme an der hinteren Stoßstange zu beheben.

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25.01.2019 17:43    |    joshy198    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

Der neu tapezierte Himmel, farblich etwas abgesetzt, näher kommt man leider nicht ran an das Original.Der neu tapezierte Himmel, farblich etwas abgesetzt, näher kommt man leider nicht ran an das Original.

Nach der Kopfdichtungsreparatur gab es endlich mal ein paar Monate Ruhe bis auf den Umstand, dass der Wagen seit dem Zahnriemenwechsel nicht mehr so gut ansprang.

 

Querlenker, ein leidiges Thema

 

2018 hielt das schlechte Ohmen weiter an. Im Frühling waren dann die Querlenker langsam durch, also Lenker von TRW bestellt und VA neu bestückt. Ist für mich ein Verschleißteil, daher fand ich das nicht so wild, dass das bei 200T km KO geht. Auf der Bühne ist mir dann aufgefallen, dass sowohl am Diff der Vorderachse als auch am Diff der Hinterachse Öl austritt. Also einige Wochen später Simmerring VA Richtung Kardanwelle neu gemacht und die Simmerringe radseitig am HA-Diff getauscht, in dem Fall lauter OE-Teile verwendet. Beide Diff mit frischem Öl befüllt und in einem Aufwasch dann auch gleich den Kraftstofffilter als auch das Rückschlagventil und die sterbende Batterie getauscht.

 

Obwohl sich das Startverhalten durch den neuen Filter (Mahle) und das Rückschlagventil (Meyle HD) wesentlich verbessert hat, war es nicht wieder auf dem Stand vor dem ZKD-Wechsel.

 

Etwas später im Frühling hab' ich mir dann nochmal die Verkabelung der Sitze vorgenommen. Ich Hohlbirne hatte zwei Kabel vertauscht, musste die bloß um-pinnen und siehe da das Steuergerät war wieder erreichbar, ich lernte es noch an und die Memory-Funktion war verfügbar. Klarerweise nicht für die Außenspiegel, denn die hatten nur die "normale" E-Verstellung.

 

Aladins Hängehimmel

 

Im Sommer war dann endlich der sich immer weiter ablösende Dachhimmel dran. Sowas geht meiner Meinung nach gar nicht. Das Problem mit den hängenden Himmeln hat interessanterweise eher Audi. Bei einem Passat hab' ich sowas noch nicht gesehen. Den Blödsinn auszubauen hat wirklich ewig gedauert, da man dafür gefühlt das halbe Auto zerlegen muss. Das Reinigen des Himmels war zwar einiges an Arbeit, aber ausnahmsweise nicht wirklich kompliziert. Wesentlich schwieriger war das neue Tapezieren, denn beim ersten Versuch hab‘ ich Sprühkleber von UHU verwendet. Blöd nur, dass sich der Stoff großteils innerhalb weniger Stunden wieder gelöst hat. Hab’s dann bei einem Polsterer machen lassen, da ich leider ziemlichen Stress hatte, das Auto vor dem Urlaub wieder zusammen zu kriegen. Mit dem Ergebnis war ich zwar nicht sonderlich begeistert, denn tapeziert hatte ich es zuvor wesentlich ordentlicher - leider eben ohne vernünftigen Kleber.

 

Für alle, die es zukünftig vorhaben: UHU Greenit ist im Gegensatz zu Sprühkleber hitzebeständig und lässt sich gut verarbeiten. (Hab‘ damit die Dämmung der Motorabdeckung wieder angeklebt und auch eine Türverkleidung von einem Audi 80 neu tapeziert.)

 

Beim Stoff für den Himmel ist es wichtig, dass dieser kaschiert und dehnbar ist, sonst bekommt man den nicht an die ganzen Wölbungen des Dachhimmels drangezogen.

 

Auch im Herbst wird repariert

 

Im Herbst hab‘ ich mich dazu entschlossen, die undichten HD-Leitungen gegen neue zu tauschen. Waren mit 120€ nicht ganz billig, aber was solls, seither sind sie wieder wunderbar dicht. Leider war das Startverhalten danach noch immer nicht optimal.

Bei der Bestellung hab‘ ich direkt den Türkabelbaum und das Schloss für die Beifahrerseite mitbestellt (Alles OE Teile, da diese teilweise nicht oder nur in minderer Qualität im Zubehör erhältlich waren). Grund für das Schloss und den Kabelbaum waren schon seit längerem immer wieder auftretende Fehler im Fehlerspeicher, sowie entsprechende Begleiterscheinungen. Manchmal ließ sich die Beifahrertüre nicht entriegeln und irgendwann auch von innen über den Türgriff nur noch manchmal öffnen. Außerdem wurde die Tür manchmal nicht als offen erkannt und die Ansteuerung des Fensters funktionierte teilweise nicht.

 

Danach begann das Klimabedienteil immer öfter zu zicken. Eigentlich hat es das auch schon seit dem ersten Winter gemacht, inzwischen aber immer öfter. Ab und an ist es plötzlich ganz aus und dann wieder an gegangen.

Ob das Bedienteil gerade funktionierte oder nicht, ließ sich meist daran erkennen, dass sich sowohl die Sitzheizung als auch die Spiegelheizung nicht einschalteten. Kurz bevor es entgültig kaputt ging, konnte man auch nichts mehr verstellen. Nach dem Reset funktionierte es wieder ganz normal.

Generell trat das Problem bei kalten Temperaturen auf. Also habe ich ein gebrauchtes Klimabedienteil bei ebay bestellt, angelernt und codiert. Seitdem funktioniert dieses auch brav.

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24.01.2019 22:29    |    joshy198    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

Der Winter verlief eigentlich recht problemlos und im Frühling 2017 hab‘ ich mir dann die Arbeit angetan, den AUX-Eingang für das RNS-E, sowie eine Anhängekuppelung nachzurüsten. Wirklich ausgezahlt hat sich beides nicht, denn den AUX-Eingang hab‘ ich bisher lediglich einige wenige Male verwendet, da die Audioqualität doch ziemlich schwach ist. Auch die AHK ist selten in Verwendung, denn der Board-Computer wird ziemlich zickig, wenn man den Wagen abstellt und den Anhänger dran lässt, was vermutlich daran liegt, dass es sich um einen Kabelsatz ohne Steuergerät handelt - aber vielleicht komm‘ ich noch dazu das irgendwann mal zu ändern. Außerdem zerlegte sich der Seilzug des Fensterhebers an der Beifahrerseite in seine Einzelteile. Der Wechsel war glücklicherweise weniger kompliziert als beim B5, da man den Seilzug verschraubt und nicht mehr vernietet hatte. Als Ersatzteil kam der Seilzug von Valeo hinein.

 

Es piept, und zwar dauerhaft

 

Dank der heißen Temperaturen im Sommer hat sich dann ein Sensor der Einparkhilfe als auch der Buzzer, der durch den defekten Sensor dauerpiepste, verabschiedet. Bei der Einparkhilfe hab‘ ich einen günstigen Nachbau (20€ anstatt 180€) anstatt des originalen Sensors verbaut, der Buzzer war mit ~25€ für das O-Teil nicht so teuer. Außerdem hab‘ ich im Sommer endlich die Servopumpe getauscht, sodass diese auch im Stand wieder eine Lenkkraftunterstützung geboten hat.

 

Nach der Reparatur ist vor der Reparatur

 

Im Sommerurlaub hat eine Schlauchkupplung dem Druck der Pumpe nachgegeben, und wir mussten in Kroatien außerplanmäßig in die Werkstatt. Für umgerechnet 70€ wurde das dann dort repariert.

 

Den Rest des Sommers ging das mit den Problemen irgendwie immer so weiter. So hat sich die Bedieneinheit für die Fenster an der Fahrerseite verabschiedet und der Knopf für das Schiebedach hat den Dienst teilweise eingestellt. Den Schiebedach-Schalter konnte man durch Zerlegen, Reinigen und Hochbiegen der Kontakte wieder zum Leben erwecken, die Fensterheber Bedienung hab‘ ich allerdings gegen eine gebrauchte getauscht.

 

Wenn die Suppe kocht

 

Wirklich blöd wurde es erst dadurch, dass der E-Lüfter offenbar schon länger defekt war. Da der Lüfter anscheinend teilweise noch funktioniert hatte, war es zumindest auf dem Boardcomputer nicht zu Überhitzungswarnungen gekommen, allerdings hatte sowohl der Visco-Lüfter als auch die Zylinderkopfdichtung darunter gelitten. Den Todesstoß versetzte dem Ganzen dann eine längere Bergauffahrt hinter einem Traktor bei kuscheligen 35 Grad, bei denen der E-Lüfter dann endgültig den Dienst quittierte. Auch wenn ich keine 100m später stehen geblieben bin, konnte ich nicht mehr verhindern, dass der Wagen von dem Zeitpunkt an am Kühlwasser genascht hat. Da half auch der Tausch des Lüfters und des Kühlwasserbehälters, in dem sich Risse gebildet hatten, nicht mehr. Als Ausgleichsbehälter kam einer von VAICO rein, der aber nie wirklich dicht war.

 

Im Dezember bei etwas über 190T km wars dann so weit: Wir haben den Wagen in der Werkstatt zerlegt, eine neue Kopfdichtung reinmontiert. Alle Riemen, Rollen, Spanner, das Thermostat und der G62, der ohnehin nur noch rumgesprungen ist, wurden getauscht und auch ein neuer Visco-Lüfter wurde montiert. Dabei ist dann auch gleich ein defekter LLK aufgefallen, den wir mitwechselten.

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23.01.2019 20:10    |    joshy198    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: A4, Audi, B6/8E

Verschlissener FahrersitzVerschlissener Fahrersitz

Juni 2016, kaum war das Radlager repariert, hatte ich auch schon das RNS-E ausgebaut, zerlegt und gereinigt, seitdem funktioniert auch das Laufwerk wieder.

 

Kleine elektrische Problemchen

 

Bei etwa 165T Km stellte der Kontaktschalter bei der Fahrertür seinen Dienst ein, blöd nur, dass ich den Schlüssel schnell ins Auto geschmissen hab, und sich das Teil dann quasi selbst eingesperrt hat. Glücklicherweise ist das direkt am Parkplatz zuhause passiert und ich hatte den Zweitschlüssel parat.

 

Anstatt das Schloss zu tauschen, hab‘ ich einfach einen neuen Kontaktschalter verbaut, kostet im Gegensatz zum Schloss nur 4€ und nicht 150€, und funktioniert auch seitdem uneingeschränkt. Ziemlich zur gleichen Zeit habe ich dann mal das Getriebe spülen und neu befüllen lassen. Das ist im Übrigen etwas, das ich wirklich jedem empfehlen kann, auch wenn ich vorher keinerlei Probleme hatte, war das dann doch ein spürbarer Komfortgewinn.

 

Ersatz ist teuer!

 

Nachdem ich draufgekommen bin, dass so ein Ersatzbezug für die Sitzfläche von Audi mit knapp 600€ doch sehr teuer ist, und ich bei dem Preis noch nichtmal die Heizmatte dabei habe, habe ich in regelmäßigen Abständen nach passenden Gebrauchtteilen gesucht. In der Zwischenzeit begann der Herbst, die Tage wurden kühler und die Sitzheizung der Beifahrerseite, die eigentlich funktionieren sollte, wurde in Betrieb genommen.

Im Anhang der zerrissene Fahrersitz (Mit Katze)

 

Feuer am Hintern

 

Leider stellte sich heraus, dass sich dort die Heizdrähte der Wange gelängt hatten, wodurch auch der Sitzbezug der Beifahrerseite beschädigt wurde, da sich die Heizdrähte durch den Sitz brutzelten und sich durch Brandzeichnung auf dem Oberschenkel meiner Freundin verewigten.

 

Im September konnte ich dann zumindest passende Sitze in Chemnitz bei einem Autoverwerter finden, die Strecke von über 500 KM war zwar lang, aber immerhin wurde ein schöner Wochenend-Ausflug daraus und ich konnte das Auto mal auf der Deutschen AB ausprobieren.

Die Sitze waren, entgegen den teilelektrischen, die bei mir verbaut waren, sogar vollelektrisch mit Memory Funktion. Leider waren auch dort die Heizmatten defekt, allerdings habe ich das geprüft, bevor sie mir die Bezüge ruinierten.

 

Die Reparatur war zwar aufwendig, aber mit knapp 50€ für beide Sitze (Umbau auf Carbon Matten) relativ preiswert und durch den Defekt konnte ich die Sitze zu einem guten Kurs bekomme. Außerdem hab‘ ich das Bluetooth Steuergerät gegen eines mit Telefonbuch Unterstützung getauscht. War mit 120€ nicht ganz billig, bin aber bis heute froh darüber.

 

Die neuen gebrauchten Sitze hab' ich noch im Herbst eingebaut und soweit verkabelt, dass man sie nutzen konnte, sprich die El-Verstellung funktionierte, Memory nicht. Zu ungefähr dieser Zeit ist dann der TV-Tuner gestorben. Ist für meine Begriffe nicht so schlimm, analog TV gabs auch damals schon nichtmehr. Blöd nur, dass sich die Suche nach dem Defekt als etwas kniffelig herausstellte, denn es war kein Fehler im Fehlerspeicher, aber irgendwas hielt das BUS-System wach, was die Batterie dann relativ rasch entleerte.

 

Wenn die Lenkung aufgibt

 

Im Spätherbst 2016 begannen dann jedoch die wirklichen Probleme, bei etwa 170T km gab das Lenkgetriebe ohne Vorwarnung seinen Dienst auf und nahm dabei auch direkt die Servopumpe mit. Das war der Zeitpunkt, an dem ich den Wagen verkaufen hätte sollen. Damals dachte ich mir "Naja was solls, kann ja mal passieren". Hab‘ dann ein Lenkgetriebe von TRW bestellt, allerdings ein Servotec geliefert bekommen. Klarerweise hab’ ich mich direkt mit dem Verkäufer in Verbindung gesetzt, die hatten das TRW interessanterweise überhaupt nicht, scheint also ne Masche von denen zu sein, naja wie dem auch sei, nach einigem hin- und her hätten sie dann den Rückversand bezahlt. Klar, mussten Sie auch, war schließlich deren Fehler. Da ich auf das Auto angewiesen bin, hab‘ ich es schlussendlich aber dann doch einbauen lassen, da der Aufwand mit zurückschicken und auf das Geld warten einfach zu lange gedauert hätte. Zumindest konnte ich mir die kostenlose Rückholung meines Alt-Teils aushandeln, hab‘ also zumindest dadurch etwas einsparen können.

 

Ich kann wirklich von Glück reden, dass ich Leute kenne, die wirklich vom Fach sind und auch über entsprechende Ausrüstung verfügen, ansonsten würde das Auto vermutlich inzwischen auf dem Schrottplatz liegen.....

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22.01.2019 21:13    |    joshy198    |    Kommentare (4)

Seit Mai 2016 hat sich einiges getan, nicht nur in Bezug auf neue Abgasnormen, Prüfzyklen und kreative Fahrverbote. Da die Reparaturen an meinem Avant nicht und nicht weniger werden wollen und die Fahrzeugbeschreibung nun doch schon relativ lang wird, hab' ich beschlossen, alles bisherige in den Blog zu packen und immer wenn wieder was kaputt wird, einen neuen Beitrag zu verfassen, die hoffentlich wesentlich kürzer sind, als die ersten paar Teile :)

 

Die Vorgeschichte, wie ich zu dem Wagen kam

 

2013, keiner spricht von Dieselkriese oder dem Ende der Verbrenner, ich bin auf der Suche nach meinem ersten eigenen Auto. Diesel fahren war chic, denn Diesel-Motoren gelten als robust, langlebig, sparsam und umweltfreundlich. Dass die Verbrauchsangaben aber immer surrealer werden, ist jedoch hinlänglich bekannt.

 

Ich bin der letzte in meinem Freundeskreis, der noch kein eigenes Auto hat. Meine Freunde fuhren großteils Autos aus dem VW-Konzern, Autos wie den Audi 80 (B4, 1.9 TDI), Passat (Variant, 1.9 TDI 110PS) oder auch A4 (quattro, 1.8T). Natürlich sollte das erste Auto kein Rennwagen wie ein 1.8T sein, aber man wollte ja auch irgendwie dazupassen. Am Passat hab‘ ich mir nie so viel gefunden, die Audis hingegen, die gefielen mir. Im Herbst war es dann so weit. Entgegen der Empfehlung meines Vaters wollte ich keinesfalls einen Kombi.

 

Hier meine Kriterien von damals: Audi, Limo, Diesel, Handschalter, 90-120 PS. Die Entscheidung fiel schlussendlich auf einen dunkelblauen A4 B5, Baujahr 2000 mit 116 PS und 240T Km auf dem Tacho. Über den Wagen kann ich im Nachhinein wenig meckern, bis auf einige Verschleißteile hatte er keine größeren Reparaturen, ist noch immer im Familienbesitz und hat aktuell 320T km auf dem Buckel. Inzwischen hatte ich begriffen, dass ein Kombi doch die bessere Wahl gewesen wäre. Überzeugt von der Qualität von Audi und mit veränderten Ansprüchen begann ich 2015 also erneut mit der Suche, diesmal nach einem Kombi mit folgenden Kriterien:

Kombi, Allrad, Diesel, Sitzheizung, Tempomat, Klimaautomatik und mindestens 140 PS und wenn möglich mit Standheizung.

 

Die Suche nach was neuem

 

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem A6 4C Avant mit dem 2.5er 5-Zylinder, wobei sich kaum ein brauchbares Auto fand, außerdem finde ich den B5 damals wie heute wirklich sehr chic. Irgendwie kam ich dann auf die Idee, mal einen 2.5er V6 auszuprobieren, im Vergleich zum 1.9er Rumpeldüse natürlich ein vollkommen anderes Fahrgefühl. Ich begann also, nach einem B5 Avant zu suchen, der mindestens über folgende Eigenschaften verfügt: 2.5 TDI, Xenon, Recaro-Sportsitze, Bose-Anlage, RNS-D, Sitzheizung, Tempomat

 

Das Angebot war damals schon sehr dünn gestreut, und die wenigen, die noch übrig waren, waren entweder total ausgeleiert oder völlig überteuert, zudem bin ich irgendwann zu der Erkenntnis erlangt, dass erhöhte Bodenfreiheit besonders am Land viel Sinn macht, also hab‘ ich meine Anforderungen erneut überarbeitet.

 

Prinzipiell hätte ich ja gerne einen A6 Allroad mit nem 2.7 TDI gekauft, allerdings war der Wagen zu dem Zeitpunkt ziemlich teuer und im Vergleich zum 3.0 TDI auch relativ selten, außerdem war das Ausmaß der Dieselkrise noch nicht vollständig bekannt. Irgendwie bin ich dann jedoch auf den Vorgänger gekommen, vermutlich auch deshalb, weil der 2.5er einen unverwechselbaren kernigen Klang besitzt, nochmals etwas mehr Bodenfreiheit hat und außerdem war ich irgendwie der Meinung, der 2.7 TDI hätte wie der 2.5er nur einen 5-Gang Automat, was natürlich Blödsinn ist.

 

Natürlich hatte ich von den Problemen der 2.5er Motoren gelesen, allerdings auch, dass die „letzten“ aus den Jahren 2003/04/05 seltener zu Problemen neigen.

 

Wird es ein Allroad?

 

Mein Anforderungsprofil für den Allroad sah daher so aus:

Xenon, Recaro-Sportsitze, Bose-Anlage, Farb-Navi, Sitzheizung, Tempomat, möglichst wenige KM,

vorzugsweise mit Automatik, RNS-E, Sitzheizung hinten und Standheizung. Generell waren die Preise für die Audis ohne Singleframe Grill deutlich niedriger. Irgendwie hatte ich allerdings beim Allroad das Problem, dass die Wagen, die die Ausstattungskriterien erfüllten, eigentlich alle 250T km und mehr abgespult hatten, und der Innenraum entsprechend verbraucht aussah, bis auf einen, der innen aussah, als käme er gerade vom Band, allerdings hatte der Wagen leider schon 390T km gelaufen.

 

2016, erweiterte Suche, doch kein Allroad?

 

Im Frühling 2016 begann ich auch den A4 B6 in die Suche einzubinden. Irgendwann bin ich dann auch auf den Wagen gestoßen, den ich schlussendlich gekauft habe.

 

Im Nachhinein hätte ich mir den Allroad mit den 390T km kaufen sollen, der Wagen wär' besser gewesen und bei den ganzen Reparaturen wär' auch ein Tauschmotor + Getriebe kein Problem gewesen. Aber zurück zu dem Fahrzeug, dass es schlussendlich wurde:

 

Ein A4, zweite Hand, von einem Herrn Mitte 60, der den Wagen von 08 an besessen hat, zudem Checkheftgepflegt, mit gerade einmal 161T Km, zu nem nahezu unschlagbaren Preis.

Der Wagen hatte bis auf die Bodenfreiheit, die ich entgegen meines eigentlichen Plans dank S-Line nochmals verringert habe, eigentlich alles drinnen, das ich wollte. Sportsitze, Bose, RNS-E inkl. Originaler Bluetooth FSE, Tempomat, Bi-Xenon, Lichtautomatik, Abb. Innenspiegel, Automatik, Schiebedach, Allrad sowie eine Optimierung von ABT auf 204PS. Bis auf den zerrissenen Fahrersitz, ein defektes Radlager und den Umstand, dass die Navi DVD nicht gelesen wurde, stand der Wagen eigentlich gut da. Außerdem Bj. 04 mit dem BAU-Motor.

 

Was ich zu diesem Zeitpunkt, und eigentlich bis vor wenigen Tagen nicht wusste, auch die IHO Wellen brechen nicht nur „sehr selten“, sondern „durchaus des öfteren“ und führen oft zu wesentlich teureren Schäden, da sich der Defekt im Gegensatz zu den gegossenen Wellen nicht ankündigt, bisher bin ich allerdings von diesem Übel verschont geblieben, und ich hoffe, das bleibt auch so.

 

In den nächsten Teilen geht’s nun auch wirklich um das Auto selbst und alles, was bisher so kaputt war.

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joshy198 joshy198

Dusty cruiser


 

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Leider war das letzte dreiviertel Jahr recht stressig, daher ist es nun längere Zeit still gewesen. In nächster Zeit werden immer wieder kleine Updates kommen, denn die Suche nach der Vibration geht wieder weiter. Vorher wird aber das vergangene Jahr noch vervollständigt.

 

Wie versprochen, ist ein weiterer Teil dazu gekommen - viel Spaß beim Lesen.