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02.06.2012 19:15    |    harleyhasser    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: 750, XS, Yamaha

XS750 Talisman Zündung:-)
XS750 Talisman Zündung: )

Ich war vom August bis Dezember 2011 mit meiner alten XS750 in Südamerika. Ich habe dort 18000 km gerissen, viele nette Leute kennen gelernt. Ich wollte mit meinem selbst im voran gegangenen Winter aufgebauten 34 Jahre alten Bike die Tour machen, eine Leihkarre wäre mir deutlich zu schwul gewesen. Die alte Yamaha hat gehalten, was meine Ahnung versprochen hat: Alle Probleme lagen bei mir, bei den China-Sicherungen, bei dem miesen Brasilianischen Benzin, Yamaha hat immer funktioniert. Selbst die einfache Kontaktzündung, für die ich mich entschieden habe, lief immer tadellos. Dafür möchte ich laut danke sagen und allen bikern Mut zu sprechen, auch mit ihrem Alteisen eine große Tour zu wagen.


02.06.2012 20:03    |    Dr Seltsam

Wie hast du die den da rüberbekommen? Standart per Container dauert doch ewig und kostet doch viel, oder?

02.06.2012 21:48    |    mattalf

Waere nett wenn du mal paar Dinge mehr ueber die Tour preis gibst ;) Auf so einen Reisebericht wuerde ich mich freuen.

 

Gruss

03.06.2012 12:26    |    taunuselch

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03.06.2012 12:32    |    t3chn0

Sowas verdient wirklich Respekt!

13.06.2012 15:34    |    harleyhasser

Danke, für die Kommentare. Die Überfahrt dauerte 14 Tage (Hamburg-Recife). Der Hammer war dann allerdings das Einfuhr-Procedere: 13 (!) Tage. Dann ging die Fahrt los. Brasilien ist absolut nicht zu empfehlen, selbst der native Sprit ist zu 30% mit Alkohol (Zuckerrohr) vermengt. Diesen kann man prima mit Wasser verlängern, was viele Tankwarte gerne machen. Demensprechend läuft das Möp auch. Der reine Horror. Der 2. war mit der Luftkühlung oftmals nahe am Kollaps, sie hat unmengen an Öl gebraucht. Das hat sich weiter im Süden wieder bis auf Normalverbrauch gelegt. Leider habe ich die Route wegen eines Sturzes ändern müssen und habe Schotterpisten gemieden. Meine XS war falsch beladen. 1. generell zu schwer und 2. zu hecklastig.

Es hat schon seine Berechtigung, wenn fast alle mit leichten Enduros unterwegs sind. Selbst der Spritdurst ist eine Größe für die Reisekosten. Die XS hat sich fast 7 Liter bei Tacho 80 reingeschraubt. Das geht billiger.

Ich habe sie in Chile einem Moped-Opi überlassen. Ein Heimtransport hätte sicherlich so um die 2000 Euronen gekostet. Hin wars 1400. Die Westküste ist ja noch weiter (Panama, etc.). Klaro, dass das keinen Sinn macht, um einen Wert von ca. 5-600 € nach Deutschland zu verfrachten.

Die nächste leicht rattige XS steht schon auf der Bühne und ist bald fertig.


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